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Der Artikel Wewelsburg (Ort) gehört zur Kategorie: Kreis Paderborn
Die Ortschaft Wewelsburg ist seit der kommunalen Gebietsreform, die im Jahre 1975 stattfand, Teil der Stadt Büren im Kreis Paderborn.
Seit der ersten urkundlichen Erwähnung der Wewelsburg im Jahre 1123, welche direkt neben dem Ort Wewelsburg liegt und die in ihren später zerstörten Ursprüngen für Friedrich von Arnsberg errichtet worden war, existiert auch die Ortschaft Wewelsburg. Den Ortskern bildet die katholische Pfarrkirche Sankt Jodokus.
Wewelsburg liegt über dem Almetal, das Ortsgebiet erstreckt sich in nördlicher, östlicher und südlicher Richtung um die Burg. Wewelsburg hat 2200 Einwohner (Stand: 2004) und verfügt über Kindergarten und Grundschule. Die Wirtschaft ist handwerklich und landwirtschaftlich orientiert, wichtige Arbeitsplätze bietet der Flughafen Paderborn/Lippstadt. Seit dem Jahre 1991 ist Précigné (Frankreich) Partnergemeinde Wewelsburgs.
Im Ort befindet sich auch eine Gedenkstätte für die Opfer des KZ Niederhagen, in dem zur Zeit des Nationalsozialismus Zwangsarbeiter für den geplanten Ausbau der Wewelsburg zum Zentrum der NS-Welt lebten.
Unweit der Ortschaft Wewelsburg liegt, im Tal des Friedens, das Gut Böddeken; dies sind die Überreste eines alten Klosters, welches im Jahre 836 durch den später heilig gesprochenen Paderborner Archidiakon Meinolf, dem Schutzpatron des Bürener und Paderborner Landes, mit Unterstützung des Klosters Corvey zunächst als Kanonissenstift gegründet wurde. Eine bauliche Erneuerung, der Ausbau und die Ausgestaltung des Klosters durch die Augustinermönche geschah in einem längeren Zeitraum von 1434-1487.
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