Internet

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Das Internet (Abkürzung für engl. Interconnected Networks, oder lat. inter, zwischen – also das (Über-)Netzwerk) ist ein weltweites Netzwerk voneinander unabhängiger Netzwerke. Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen. Jeder Rechner eines Netzwerkes kann dabei prinzipiell mit jedem anderen Rechner kommunizieren. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch.

Umgangssprachlich wird „Internet“ häufig als Synonym für das World Wide Web verwendet, das jedoch nur einer von vielen Diensten des Internets ist.

Geschichte

Dieser Abschnitt ist eine kurze Zusammenfassung. Siehe auch Geschichte des Internets.

Das Internet ging aus dem 1969 entstandenen ARPANET hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde benutzt, um Universitäten und Forschungseinrichtungen zu vernetzen um die knappen Rechenkapazitäten sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später dann auch weltweit. Die anfängliche Verbreitung des Internets ist eng mit der Entwicklung des Betriebssystems Unix verbunden. Nachdem das ARPANET 1982 TCP/IP adaptierte, begann sich auch der Name Internet durchzusetzen.

Nach einer weit verbreiteten Legende bestand das ursprüngliche Ziel des Projektes vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in der Schaffung eines verteilten Kommunikationssystems, um im Falle eines Atomkrieges eine störungsfreie Kommunikation zu ermöglichen [Drösser]. In Wirklichkeit wurden aber vorwiegend zivile Projekte gefördert, auch wenn die ersten Knoten von der Advanced Research Projects Agency finanziert wurden.

Rasanten Auftrieb erhielt das Internet seit 1989 durch das World Wide Web, kurz WWW, als der erste grafikfähige Webbrowser namens Mosaic veröffentlicht und zum kostenlosen Download angeboten wurde. Das WWW wurde im CERN (bei Genf) von Tim Berners-Lee entwickelt. Schließlich konnten auch Laien auf das Netz zugreifen, was mit der wachsenden Zahl von Nutzern zu vielen kommerziellen Angeboten im Netz führte. Der Webbrowser wird deswegen auch als die Killerapplikation des Internet bezeichnet. Das Internet ist ein wesentlicher Katalysator der Digitalen Revolution.

Neue Techniken verändern das Internet und ziehen neue Benutzerkreise an: IP-Telefonie, Groupware wie Wikis, Blogs, Breitbandzugänge (zum Beispiel für Vlogs und Video on Demand), Peer-to-Peer-Vernetzung (vor allem für File Sharing) und Online-Spiele (z.B. Rollenspiele, Egoshooter, ...).

Eine ausführliche Fassung der Geschichte (in Textform) gibt es im Artikel Geschichte des Internets. Eine chronologische Auflistung der Ereignisse findet man im Artikel Chronologie des Internets.

Aufbau und Struktur

Abbildung
Die Struktur des Internets (WAN, MAN, LAN)
Bildherkunft

Das Internet besteht unter anderem aus:

  • Firmennetzwerken, über welche die Computer einer Firma verbunden sind,
  • Providernetzwerken, an die die Rechner der Kunden eines Internet-Providers angeschlossen sind und
  • Universitätsnetzwerken.
An Internet-Knoten werden die verschiedenen Netzwerke über leistungsstarke Verbindungen (Backbones) miteinander vernetzt. Ein solcher Internet-Knoten kann prinzipiell beliebig viele Netzwerke miteinander verbinden. Am DE-CIX in Frankfurt am Main, dem größten Internet-Knoten Deutschlands, sind es beispielsweise mehr als hundert Netzwerke.

Da das ARPANET als dezentrales Netzwerk möglichst ausfallsicher sein sollte, wurde schon bei der Planung beachtet, dass es keinen Zentralrechner, keinen zentralen Internet-Knoten sowie keinen Ort geben sollte, an dem alle Verbindungen zusammenlaufen. Diese geplante Dezentralität wurde jedoch auf der administrativen Ebene des Internet nicht durchgängig eingehalten. Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), die zuständige Organisation für die Pflege der Zuordnung von IP-Adressen auf Domain-Namen, untersteht wenigstens indirekt dem Einfluss des US-Wirtschaftsministeriums und unterhält Root-Server in zahlreichen Ländern. Um den Einfluss der Vereinigten Staaten auf das Domain Name System einzugrenzen, wurde das freie Open Root Server Network aufgebaut.

Die netzartige Struktur sowie die Heterogenität des Internets sorgen für eine sehr hohe Ausfallsicherheit. Für die Kommunikation zwischen zwei Nutzern des Internets existieren meistens mehrere mögliche Kommunikationswege. Erst bei der tatsächlichen Datenübertragung wird entschieden, welcher Weg benutzt wird. Dabei können zwei hintereinander versandte Datenpakete beziehungsweise eine Anfrage und die Antwort je nach Auslastung auch verschiedene Kommunikationswege durchlaufen. Deshalb hat der Ausfall einer physikalischen Verbindung im Internet meistens keine schwerwiegenden Auswirkungen, sondern kann durch die Verwendung alternativer Kommunikationswege ausgeglichen werden.

Privatpersonen greifen auf das Internet entweder über einen Schmalband- (zum Beispiel per Modem oder ISDN) oder Breitband-Zugang (zum Beispiel DSL oder Kabelmodem) eines Internet-Providers zu, siehe auch Internet by Call. Firmen oder staatliche Einrichtungen sind häufig per Standleitung mit dem Internet verbunden. Die einzelnen Arbeitsplatzrechner erhalten dabei meistens eine private IP-Adresse, die per NAT maskiert wird. Auf diese Rechner kann aus dem Internet nicht direkt zugegriffen werden, was meistens zwar aus Sicherheitsgründen erwünscht ist (siehe auch: Firewall), aber auch einige Nachteile hat.

Technik

Das Internet fußt auf der einheitlichen TCP/IP-Protokollfamilie, welche die Adressierung und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Computern und Netzwerken standardisiert. Ein großer Vorteil ist, dass die Kommunikation völlig unabhängig von den verwendeten Betriebssystemen und Netzwerktechnologien geschehen kann.

Das Domain Name System (DNS) ist ein wichtiger Teil der Internet-Infrastruktur. Um einen bestimmten Computer ansprechen zu können, identifiziert ihn das IP-Protokoll mit einer eindeutigen IP-Adresse. Dabei handelt es sich bei der heute üblichen Version IPv4 um 4 Byte (Zahlen im Bereich von 0 bis 255), die durch einen Punkt getrennt angegeben werden, beispielsweise 214.235.81.190. Man kann sich diese Zahl als eine Art Telefonnummer mit dem DNS als Telefonbuch vorstellen. Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die einen Übersetzungsmechanismus zur Verfügung stellt: Ein für Menschen gut merkbarer Domänenname (zum Beispiel „wikipedia.de“) kann in eine IP-Adresse übersetzt werden und umgekehrt. Dies geschieht – vom Nutzer unbemerkt – immer dann, wenn er etwa im Webbrowser auf einen neuen Link klickt oder direkt eine Webadresse eingibt. Der Browser fragt zuerst einen ihm bekannten DNS-Server nach der IP-Adresse und verbindet sich dann mit dieser Adresse, um die Inhalte abzurufen.

Die Internetstandards und Protokolle des Internets werden in RFCs beschrieben und festgelegt.

Dienste

Das Internet selbst stellt lediglich die Infrastruktur zur Verfügung. Ein Nutzen für die Anwender entsteht erst dadurch, dass basierend auf der Struktur des Internets dem Anwender verschiedene Dienste zur Verfügung stehen. So hat der Dienst des World Wide Webs dem Internet Anfang der 1990er-Jahre erst zum Durchbruch verholfen. Auch heute noch kommen immer neue Dienste hinzu. Die wichtigsten und bekanntesten Dienste sind in der folgenden Tabelle kurz beschrieben. Für ausführlichere Erläuterungen siehe die jeweiligen Artikel.
Dienst Verwendetes Protokoll Übliche Ports Beschreibung Anwendungen Anteil am globalen Datenverkehr*
World Wide Web Hypertext Transfer Protocol (HTTP), Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS) 80, 443 Zur Übertragung von Webseiten Webbrowser 45%
E-Mail Simple Mail Transfer Protocol (SMTP), Post Office Protocol Version 3 (POP3), Internet Message Access Protocol (IMAP) 25, 110, 143 Zum Versand elektronischer Briefe (E-Mails) E-Mail Client, z. B. Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird 7%
Dateiübertragung (File Transfer) File Transfer Protocol (FTP) 20, 21 Zur Übertragung von Dateien FTP-Server (z.B. servU, GuildFTP) und -Clients wie FileZilla
Namensauflösung Domain Name System (DNS) 53 Mit diesem Dienst werden Namen z.B. de.wikipedia.org in IP-Adressen übersetzt Meistens im Betriebssystem integriert
Usenet Network News Transfer Protocol (NNTP) 119 Diskussionsforen zu allen erdenklichen Themen News Client, z. B. Microsoft Outlook Express oder Mozilla Thunderbird
Telnet Telnet Protocol 23 Zur Benutzung entfernter Rechner unter den meisten Betriebssystemen standardmäßig verfügbar: telnet
SSH SSH Protocol 22 Zur verschlüsselten Benutzung entfernter Rechner ssh, unter Windows z. B. PuTTY oder WinSCP
Peer-to-Peer-Systeme z.B. 4991, 6881, etc z.B. Tauschbörsen zum Austausch von Dateien z.B. BitTorrent, eDonkey oder KaZaA 24%
Internet-Telefonie H.323, Session Initiation Protocol (SIP) 1300 Telefonieren Skype, iChat, MSN Messenger (auch Chat) 12%
Video-Chat H.264, QuickTime-Streaming Video-Telefonie iChat
Virtual Private Network VPN GRE, PPTP, IPsec Kopplung von LANs durch das Internet, optional mit Verschlüsselung und Authentizierung
Internetradio Radio hören/senden Winamp, iTunes 7% (inkl. Videostreaming)
WAIS Z39.50 Ein früherer Internet-Suchdienst
Gopher Internet Gopher Protocol 70
Internet Control Message Protocol (ICMP)
Netzwerkadministration Simple Network Management Protocol (SNMP) 161 Dient der Remotekonfiguration, -wartung und -überwachung von Netzwerkkomponenten wie z.B. Routern
Zeitsynchronisation Network Time Protocol (NTP) 123 Dient dem Zeitabgleich von Computern und Netzwerkkomponenten. ntpdate bzw. ntp-client (GNU/Linux)

 Die Anteile der wichtigsten Dienste am globalen Datenverkehr im Jahr 2004, laut einer Studie, die auf Stichproben von 27 international tätigen Carriern beruhte. 

Chat-Dienste

Chatdienste dienen der Echtzeitkommunikation in Schriftform über das Internet.
Dienst Verwendetes Protokoll Übliche Ports Beschreibung Anwendungen Anteil am globalen Datenverkehr*
Internet Relay Chat IRC-Protokoll 194, 6667 „Ur“-Chatdienst Verschiedene Clientprogramme oder Webchats, z.B. MIRC (Windows), XChat (Linux)
Secure Internet Live Conferencing SILC-Protokoll 706 sicherer Chatdienst Verschiedene Clientprogramme, z.B. Gaim, Colloquy (Mac OS X), Silky, irssi
Jabber XMPP 5222 Dezentralisierter Chatdienst Verschiedene Programme, z.B. Trillian (Windows), Kopete (Linux)
Instant Messaging Verschiedene, proprietäre Protokolle je nach System Kurznachrichten von Person zu Person Je nach verwendetem System, z.B. ICQ, AIM, MSN Messenger, GaduGadu, GroupWise

Internetkompetenz

In den 1990er Jahren reagierten die Erziehungsinstanzen angesichts der Verbreitung des Internets als Informationsquelle und Kommunikationsmittel defensiv. Als deutlich wurde, dass es sich nicht um eine Modeerscheinung handelt, wurden in Schulen und Universitäten Programme angeboten, um Jugendliche auf einen kompetenten Umgang mit dem Medium Internet vorzubereiten. Die Förderung umfasst folgende Ziele:

  • Die Jugendlichen sollen aus der Fülle an Informationen (Datenbanken, Homepages) diejenigen heraussuchen können, die sie brauchen und deren Zuverlässigkeit prüfen.
  • Die Jugendlichen sollen kompetent interagieren und mit einer hohen Menge unstrukturierter Impulse (z.B. Mails) produktiv umgehen können.
  • Die Jugendlichen sollen selbst qualitativ hochwertige Inhalte erstellen und ins Netz setzen können (z.B. Homepages).

Internetzusammenbrüche

Im Bereich der Katastrophenforschung werden flächendeckende Missbräuche oder Ausfälle des Internets sehr ernst genommen (D-Gefahren). Ein Zusammenbruch des Internets oder einzelner Teile hätte weitreichende Folgen.

Internetsucht und Computersucht

Mit der steigenden Verbreitung des Internets mehren sich (besonders in den USA) die Fälle von angeblicher "Internetsucht". Das heißt, dass die Betroffenen ihren Internetkonsum nicht mehr steuern können und trotz Problemen (beispielsweise Schlafmangel, Eheprobleme, finanzielle Probleme) weiter online sind. Dies kann weitreichende Folgen haben, wie zum Beispiel Verschuldung und berufliche Probleme. Aber auch gesundheitliche Schäden wie etwa Bewegungsmangel und falsche Ernährung sind möglich.

Die Existenz einer "Computersucht" im Sinne einer "Abhängigkeit" von Computerspielen (ob online oder nicht) ist umstritten.

Literatur

Siehe auch

Weblinks

csb:Internet fiu-vro:Internet nds:Internet scn:Internet simple:Internet tpi:Intanet


Diskussion der Autoren über den Artikel: Internet


Aktuell

Der Beitrag berücksichtig insgesamt nicht die Veränderungen der rechlichen Rahmenbedingunen aufgrund bereits bestehender Staatsverträge. Die Digitalisierung der Medien hat dazu geführt, daß das Medienrecht auf das Internet angewendet werden kann. Daher ist bereits jetzt im Rundfunkgebührenstaatsvertrag festgeschrieben, daß Rechner,die Rundfunkprogramme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können nur befristet Gebühren nicht zu entrichten haben Entwurf Rundfunkgebührenstaatsvertrag.
Diese Gerüchte gehören allerdings nicht in die Definition in den ersten Satz - meiner Meinung nach gehören irgendwelche nur auf Deutschland bezogenen Rechtsfragen generell nicht in diesen Artikel, sondern eher in Medienrecht. Insgesamt scheint mir, dass du Wikipedia mit einem politischen Diskussionsforum verwechselst: Dein Ärger über irgendwelche politischen Entscheidungen hat hier nichts zu suchen. Mwka 16:05, 24. Sep 2004 (CEST)

Verwaltung

Der Punkt Verwaltung des Internets muss noch hinzugefügt werden.

Zusätzlich müssten alle entsprechenden Seiten dazu mal überarbeitet werden (ICANN, IANA, etc.). Denn die Vergabe der Ip-Adressen und Domains hat sich seit 2002 grundlegend geändert und auch die Organisationen wurden umgestrickt. Leider sind viele Seiten auf wikipedia zu diesem Thema veraltet (und auch im restlichen Internet).

Auf [LINK] ist die aktuelle Form. Hab nur leider im Moment keine Zeit das umzusetzen.

--Sina Eetezadi 15:09, 25. Mai 2004 (CEST)


Hm, da habe ich einige Zweifel an den Jahreszahlen. Wo kommen die denn her?

  1. 1987 der Begriff "Internet" entsteht, es sind nun 27.000 Rechner vernetzt
  2. November 1989 Erster deutscher Internet-Anschluss (Arbeitsgruppe Xlink, Prof. Zorn, Universität Karlsruhe)

Diese Behauptungen sind verwegen. Das Internet Protocol (IP) gab es vorher schon. Ich habe selbst die ersten Internet-Verbindungen in Deutschland Mitte der 80er Jahre gelegt. Die Kommunikation erfolgte seinerzeit noch über heute museale Modems. Aber es war Internet. Zwar habe ich jetzt nicht die Jahreszahl zur Hand, aber es war definitiv _vor_ 1987.

Daß 1989 der "erste deutsche Internet-Anschluß" in Karlsruhe erfolgt wäre, halte ich für daher für absurd. Erstens war damals die Uni Dortmund führend und zweitens frage ich mich, was für die damalige Zeit "Internet-Anschluss" bedeuten soll. Internet ist immer eine Verbindung zwischen zwei (oder einigen) Rechnern. Wenn man diese kleinen Netze alle miteinander verbindet, entsteht ein großes Netz, und wer dann dazukommt, hat den Eindruck, jetzt einen "Internet-Anschluss" zu bekommen. In Wirklichkeit bekommt er im Regelfall eine Internet-Verbindung zu einem Rechner, der seinerseits bereits mit vielen Rechnern direkt oder indirekt verbunden ist.

Eine Jahreszahl für den ersten "Internet-Anschluss" kann man daher gar nicht angeben; die ersten Internet-Verbindungen liegen jedenfalls deutlich früher.

Ich schreibe diesen ausführlichen Sermon deshalb, damit jemand, der abweichende Daten hat, Mut findet, die Angaben zu ändern. Ich werde, wenn ich mal in meinen alten Unterlagen krame (und hoffentlich ein Datum dabei finde), hierher zurückkommen und entsprechende Korrekturen vornehmen. Jetzt könnte ich aber nur entweder löschen oder den Text durch einen anderen ersetzen, der mit "ich glaube", "nach meiner Erinnerung" usw. eingeleitet wird, was für eine Enzyklopädie auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist.

Das älteste mir bekannte Dokument, das sich an die "internet community" wendet, ist RFC 0060 vom 13. Juli 1970, das wie folgt beginnt: "This memo defines an Experimental Protocol for the Internet community. This memo does not specify an Internet standard of any kind. Discussion and suggestions for improvement are requested. Distribution of this memo is unlimited."

Also nix mit "1987: Der Begriff Internet entsteht." 17 Jahre früher gab es bereits Memos für die "Internet community", wenngleich damals noch nicht in Deutschland.

-- WKr

Habe gerade gesehen, daß es bereits Seiten gibt, die die wesentlichen Informationen bereits richtig enthalten. Einen Verweis dazu habe ich eingebaut. Man müßte wohl mal überlegen, ob man nicht diese Seite komplett auf eine der anderen weiterleiten läßt. Das sollten aber "alte Wikipedia-Hasen" tun und kein Neuling wie ich.

-- WKr

Hallo,

Ich finde den Absatz über "Weltnetz" und andere Eindeutschungen eindeutig nicht neutral. Ich habe bereits unter Wikipedia:Löschkandidaten/8._Juni_2004#Weltnetz meine Argumente zum Thema Eindeutschen und Umgang mit vermeintlichen/echten Nazibegriffen vorgebracht (mag ungern doppelt tippen ;-) ).

Besonders das "Argument" des Artikels, Übersetzungen wären überflüssig und würden grundsätzlich nur zur Abgrenzung genutzt finde ich extrem abwertend der deutschen Sprache gegenüber. Es gibt genug Leute, die nicht wissen, was die trivialsten englischen Begriffe bedeuten. Freilich ist "Internet" in unsere Sprache "eingebürgert" worden und "Weltnetz" werde ich sicher auch nicht so häufig verwenden, aber es ist rein objektiv eine gute Übersetzung und diese hilft der Erklärung des Begriffs Internet.

Ich weiß, viele Leute sind der Meinung, Fremdsprachen, sprich alles außer Englisch, haben auf dem Computer und damit verbundener Technik nichts verloren, weil viele Dinge angeblich nur "peinlich" klingend in Deutsch wiedergegeben werden können (was durch schreckliche "Babelfischübersetzungen", besonders von Windowsprogrammen, noch gefördert wird). Benutzer, die gerne eine eingedeutschte Benutzeroberfläche haben, werden da schon mal als DAU bezeichnet. Ich persönlich kann recht gut Englisch (neben etwas Französisch und völlig vergessenem Latein ;-) ), aber trotzdem mag ich es, wenn mich mein KDE-Desktop auf Deutsch begrüßt (übrigens sehr gelungene Übersetzung der KDE-Oberfläche). Die Programmierer der I18n-Tools unter Linux haben da technisch hervorragendes geleistet (saubere Trennung von Sprachmodulen und Programmen und kinderleichte Handhabung neuer Übersetzungen im Gegensatz zu Windows). Viele enthusiastische Leute übersetzen mittlerweile Freie Software in ihre jeweilige Muttersprache. Vor allem Sprachminderheiten (bei denen sich unter Windows eine Übersetzung nie lohnen würde) profitieren davon enorm. KDE gibt es bspw. jetzt auch auf Niederdeutsch und Sorbisch, was ja in einigen Teilen Deutschlands gesprochen wird.

Also mein Plädoyer: Lasst uns bitte nicht die Hoheit über die Deutsche Sprache von den Nazis und anderen ewig Gestrigen nehmen, sie ist viel zu schön dazu (siehe Schiller und Goethe). Wir sollten uns nicht unserer eigenen Sprache schämen! Deswegen bitte den Begriff "Weltnetz" und andere nicht in den Schmutz ziehen. Der explizite Hinweis auf die aggressive Verwendung von eingedeutschten Worten durch rechtsextreme Kreise und ihre Gründe muss nicht in jedem Artikel über eine Fremdwort stehen (höchstens eine kurze (!) Bemerkung im Kontext über die Verbreitung des Begriffs). Ein "Siehe auch" auf Anglizismen (oder einem anderen Artikel in dem man die Naziproblematik mit Übersetzungen einbringen kann) reicht völlig.

Ich habe den Artikel noch nicht in meinem Sinne geändert, weil ich zunächst andere Argumente hier abwarten will.

Ach ja, um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Ich stehe den Grünen und der SPD nahe, bin aber tolerant gegenüber allen Meinungen die sich auf der Basis der Menschenrechte bewegen. Arnomane 22:12, 10. Jun 2004 (CEST)

Sorry. Es war nicht meine Absicht, deutsche Sprache zu verunglimpfen. Im Gegenteil - ich finde selber die Überfrachtung mit englischen oder englisch klingenden Modewörtern (Denglisch) nervend. Ich habe lediglich die Diskussion zu "Weltnetz" gesehen und bin der Aufforderung gefolgt, es einfach zu ändern, statt endlos zu diskutieren. Ich habe entsprechend einen Redirect zu "Internet" gelegt und dabei versucht, den bisherigen Inhalt von "Weltnetz" sinngemäß zusammenzufassen und dort einzubinden. Der Originaltext müsste dort noch unter "Versionen" einzusehen sein. Der Verweis auf die negative Belegung ist leider eine Tatsache und sollte zumindest erwähnt werden, wenngleich mir die Vereinnahmung mancher Begriffe durch Anhänger extremer Ideologien auch nicht schmeckt. Es sollte keinesfalls eine politische Stellungnahme sein. Ich dachte, das wäre erkennbar. 80.128.106.154 22:33, 10. Jun 2004 (CEST)

Habe meinen Beitrag wohl etwas missverständlch geschrieben. Wollte eigentlich nur erreichen das der imo nicht mehr löschgefährdete Artikel verbessert wird und eine Ellenlange Off-Topic Diskussion in den Löschkanidaten verhindern. -Guety 23:33, 10. Jun 2004 (CEST)

:Hallo. Tschuldigung ich hab es net so agressiv gemeint, wie es evtl. klang. Deine Initiative war schon ganz richtig, sonst hätte es ja nichts zu diskutieren gegeben... neuer Vorschlag: Weltnetz als Übersetzung des Begriffs Internet in die Begriffserklärung am Anfang des Artikels (ohne jeglichen Naziverweis) und kommentarlose Umleitung von Weltnetz auf Internet. Die krampfhafte Verwendung deutscher Begriffe durch Nazis ist gut in einem Unterkapitel (Sub-)Kultur/Szenen im Internet aufgehoben, welche ja häufig durch die Benutzung typischer Szenewörter erkennbar sind. Das Thema Ineternetkultur ist ja noch nicht ausgebaut bisher und meines Erachtens eine große Lücke. Hm Aineias hat leider die Umleitung wieder rückgängig gemacht, was ich schade finde, da er wohl das Wort "Weltnetz" für vergiftet hält. (siehe Wikipedia:Löschkandidaten/8._Juni_2004#Weltnetz)
Arnomane 23:21, 10. Jun 2004 (CEST)

Qualitätsdiskussion

In Ulrich.fuchs wurde ich von Mwka gefragt, was denn konkret an diesem Artikel zu bemängeln sei. Zusammengefasst bemängelte ich die dort die Oberflächlichkeit vieler Artikel rund um den Computer und im speziellen diesen Internet Artikel. Bevor ich dies am Abschnitt Aufbau und Struktur einmal aufzeigen möchte, sei folgende Anmerkung gestattet, um den Dann mache es doch besser, in dem du den Artikel änderst Kommentaren vorzubeugen. Irgendwo muss man anfangen und allein ist das schwierig, aber ich versuche dies durch das Portal:Informatik und das zugehörige WikiProjekt Informatik. Nun zur Kritik, die natürlich im Gesamtzusammenhang des Artikel zu sehen ist. Es heisst beispielsweise unter Aufbau und Struktur:

Das Internet wurde als dezentrales Netzwerk geplant, das möglichst ausfallsicher sein sollte. Deshalb existiert kein Zentralrechner, über den alle Verbindungen laufen. Es gibt keinen Betreiber im Internet und auch keine internetweite Zensur – was nicht heißt, dass nicht einzelne Staaten keinen oder nur gefilterten Zugang zu ihm zulassen.
Ok, ich lerne:
  • Internet = Dezentrales Netzwerk = Plan (ist es denn ein dezentrales Netzwerk)?
  • Es existiert kein Zentralrechner (Was ist das ?)
  • Es gibt keinen Betreiber im Internet (Ist da vielleicht des Internet gemeint)
  • Keine internetweite Zensur (warum steht das im Abschnitt Aufbau und Struktur)
Weiterhin heisst es dann:
Faktisch besteht das Internet in der heutigen Zeit aus einer größeren Zahl von Netzsystemen, die jeweils von unterschiedlich großen Betreibern verwaltet werden. Sie sind jeweils über leistungsstarke Verbindungen (Backbone) vernetzt.
Ich lerne:
  • Internet = große Zahl von Netzsystemen (Aber was ist ein Netzsystem??)
  • Netzsysteme werden von Betreibern verwaltet. (Doch Betreiber, wieso stand da nicht gerade es gibt keinen Betreiber)
  • Die Betreiber (Sie) sind über Backbones vernetzt (oder sind es die Netzsysteme ??)
Und es geht weiter:
Teilweise sind an einem Ort hunderte Systeme miteinander verbunden (zum Beispiel DE-CIX in Frankfurt am Main). Viele Systeme sind hierarchisch in kleineren Einheiten (zum Beispiel Firmennetzen) organisiert.
  • Da kommt also schon der dritte Begriff: Netzwerk, Netzsystem, System
  • Oh und jetzt wird das Routing erklärt, aber sind wir nicht im Abschnitt Aufbau und Struktur ?? Also gut:
Bei einer Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen existieren meistens mehrere mögliche Pfade, und erst bei der tatsächlichen Datenübertragung wird entschieden, welcher Pfad benutzt wird. Dabei können zwei hintereinander versendete Pakete beziehungsweise eine Anfrage und die Antwort je nach Auslastung auch verschiedene Pfade durchlaufen. Der Ausfall einer Verbindung hat also meistens keine gravierende Auswirkung, sondern kann durch die Verwendung alternativer Pfade kompensiert werden.
Pfade über Pfade über Pfade, meint der Autor Pfade im Sinne der Graphentheorie, natürlich tut er das, aber warum finde ich dann keinen Link.

Jetzt mag man einwenden, das ist aber kleinkariert und es doch nicht falsch, was da steht. Ja, es ist nicht falsch, aber oberflächlich. Man versuche das gleiche mal mit einem Absatz in einer Enzyklopädie, die die Wikipedia ja auch sein will. Man wird es nicht so einfach schaffen, diesen Absatz zu zerpflücken. Das ist Qualität. So genug der Erklärung. Im Gegensatz zu Ulrich.fuchs lasse ich mich noch nicht frusten. --Frank Jacobsen 23:01, 9. Sep 2004 (CEST)

Und um das ganze noch zu toppen: Schaue man sich mal kritisch Datenautobahn und auch noch dieses Weltnetz an. Die werden hier als Synonyme bezeichnet. Nun denn, warum sind es keine Redirects. Ach so richtig synonym sind die doch nicht, oder ?? --Frank Jacobsen 23:04, 9. Sep 2004 (CEST)

Gefällt dir der (veränderte) Text jetzt besser? Mwka 14:44, 10. Sep 2004 (CEST)
Ja, schon viel besser. Ich habe auch noch mal ein wenig Zeit investiert. Allerdings gefällt mir der vorletzte Absatz (auch mit meiner Änderung ;-) ) noch nicht perfekt, der kommt zu sehr aus dem Nichts und wäre vielleicht besser in den Abschnitt Technik zu integrieren. Der letzte Absatz gehört eigentlich nicht in diesen Abschnitt, sondern in einen eigenen über Zugangsmöglichkeiten. Da fehlen auch noch Zugänge über Satelliten. Für heute ist es genug, bin jetzt erstmal bis Mittwoch nicht in der Wikipedia. --Frank Jacobsen 23:44, 10. Sep 2004 (CEST)

Hallo Friese, ich finde deine Anmerkungen sehr richtig und wichtig. Mir selbst sind schon ein paar ähnliche Artikel aus dem internetumfeld aufgefallen, z.B. E-Mail, Servlet und wenn man weiter sucht wahrscheinliuch noch viel mehr, die leider obeflächlich und teilweise falsch oder zumindest missverständlich. Einige dieser Dinge habe ich mir selbst schon auf meine ToDo-Liste gesetzt, bin aber leider derzeit anderweitig unterwegs bei Wikipedia. Wenn aber Fragen auftauchen sollten oder die Bitte um konstruktive Kritik bin ich gern bereit dir zu helfen.
Ich denke, dass ich mich aber mittelfristig wohl oder übel aktiv hier und bei ähnlichen Artikeln einbringen, da ich leider erst vor wenigen Tagen gesehen habe, dass dies eine grosse Lücke ist. Eigentliuch dachte ich das sind die ersten Gebite die Top sind. Gruss --Finanzer 00:06, 10. Sep 2004 (CEST)

Ein Vorbild für eine weitere Umarbeitung des Artikels könnte folgendes Beispiel sein: http://www.internet4jurists... Mwka 15:09, 16. Sep 2004 (CEST)

Weblinks

Habe meine Seminararbeit ([LINK]) noch bei den Weblinks hinzugefügt, weil es IMHO eine leicht verständliche Einführung in das Internet und dessen Technik bietet. Was haltet Ihr davon?

--Sina Eetezadi 12:26, 19. Sep 2004 (CEST)

Überaus genial wäre es, wenn du deine Seminararbeit auch unter die GNU FDL stellen würdest und uns damit erlauben würdest, sie in die Wikipedia einzubauen - dies gilt insbesondere auch für die Zeichnungen. Mwka 20:52, 19. Sep 2004 (CEST)

Okay. Klaro. Was muss ich denn dafür tun, das mach ich sofort. --Sina Eetezadi 13:27, 20. Sep 2004 (CEST)

Vielen Dank schon mal. Im Prinzip reicht deine Erkärung, dass du den Text und die Bilder selber geschrieben und gezeichnet hast und sie jetzt unter der GNU FDL veröffentlichen möchtest. Mwka 16:47, 20. Sep 2004 (CEST)

Die Seiten bieten keine zusätzliche Information und sind in vielen Punkten einfach falsch. Hier scheint jemand sein Pseudowissen in allen möglichen Wiki-Artikeln als WebLink einbringen zu wollen.

Super wäre auch ein Verweis auf die Sendung mit der Maus, die mal super einfach erklärt hat, wie das Internet funktioniert.

Ich habe freundliche angefragt und meine Arbeit wurde positiv hier aufgenommen. Bezüglich der Fehler in meiner Arbeit würde mich selbstverständlich sehr über einen Kommentar auf meiner Website freuen, damit auch andere Nutzer das wissen. Ich persönlich habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt und bis jetzt nur positives Feedback erhalten.
=> Ich würde mich sehr freuen auch von Dir mal ein ausführliches Feedback zu erhalten oder ist es etwa doch nur "Schlechtrederei" von Deiner Seite?

Darf ich mein Internet-Lexikon netplanet (http://www.netplanet.org/) als Link anbiedern? Aus den Referrern in meiner Statistik sehe ich, dass offensichtlich mal ein Link existierte, ist aber inzwischen irgendwann mal rausgeflogen (warum eigentlich?). -- Besim 12:35, 15. Apr 2005 (CEST)

Internet ungleich Rundfunk

Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) [LINK] ist die Rechtsgundlage für die von der GEZ eingezogenen Rundfunkgebühren. Er wurde zuletzt geändert durch den 7. Staatsvertrag zur Änderung rundfunkrechtlicher Staatsverträge vom 23.09./26.09.2003 [LINK] .

Seit September 2003 gilt:

"§ 5a [Rundfunkwiedergabe aus dem Internet]

Bis zum 31. Dezember 2006 sind für Rechner, die Rundfunkprogramme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können, Gebühren nicht zu entrichten."

Diese Änderung ist von vielen Webmastern noch nicht berücksichtigt worden. So findet sich zum Beispiel selbst auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Landesrundfunkanstalten (ALM) zur Zeit noch eine veraltete Version des Rundfunkgebührenstaatsvertrags [LINK].

Auch der derzeit aktuelle Entwurf des 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrag [LINK] enthält mit dem neuen Paragraf 11 eine Übergangsbestimmung, nach der Rechner mit Internetanschluß erst ab 2007 gebührenpflichtig werden [LINK]:

"(2) Bis zum 31. Dezember 2006 sind für Rechner, die Rundfunkprogramme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können, Gebühren nicht zu entrichten."

Internet synonym für WWW | WWW synonym für Internet

Ich kann die letzte Änderung von Media lib nicht wirklich nachvollziehen. Das Problem ist IMHO, dass viele Leute vom Internet sprechen, aber nur das WWW meinen. Aus diesem Grunde würde ich die Änderung rückgängig machen. --Avatar 19:34, 17. Nov 2004 (CET)

Wie wärs denn mit der formulierung:

Umgangssprachlich werden häufig die Begriffe Internet und Worl Wide Web Synonym verwendet.

--Nerezza 21:13, 17. Nov 2004 (CET)

Wenn der Nachsatz im Artikel bleibt, wäre ich dafür. --Avatar 23:56, 17. Nov 2004 (CET)

Wortspiel

Zum Begriff "Internet" gibt es das hübsche Detail, daß dieses Wort ein Anagramm für "renitent" ist. Am liebsten würde ich das irgendwo erwähnen, aber das passt wohl doch nicht rein. Schade eigentlich :-)

was die Bedeutung der Vokabel renitent mit dem Internet zu tun haben soll, müsstest du aber mal erklären.

Bessere Verlinkung statt verwirrender Hinweise

"WWW. Es wurde im CERN (Genf) von Tim Berners-Lee entwickelt. (Weitere Informationen hierzu siehe Links.)"
Links? Rechts? Im Artikel Geschichte des Internets? Oder unter Chronologie des Internets? -- 217.231.140.30 10:45, 1. Apr 2005 (CEST)

Internet als Beispiel für die Chaostheorie

Meines Wissens entwickelt sich das Internet nach der Chaostheorie, jedoch bin ich in Physik nicht bewandert. Wenn jemand etwas genaueres dazu weiß, kann man das ja mal hinzufügen.

Gruß, Simon^^

Echtzeitkommunikation ?

Hallo,
der Begriff Echtzeitkommunikation ist meiner Meinung nach nicht richtig, denn das Internet stellt nicht sicher, dass eine Nachricht in einer definierten Zeit beim Empfänger ankommen. Aber gerade das wäre für eine Echtzeitkommunikation erforderlich. Textchat stellt ja auch keine Echtzeitbedingungen, es ist für die Kommunikation egal ob eine Nachricht 0,1 oder 1 Sekunde braucht um beim Empfänger anzukommen, da das Tippen meist länger dauert.
Gruß --SteveK SteveK 16:47, 4. Apr 2005 (CEST)

Wenn wir zwei uns unterhalten ist es auch keien Echtzeitkommunikation. Bis der Schall aus meinem Munde an dein Ohr dringt, das Trommelfell reizt, in dein Hirn dringt, deinen Geist in der Kammer des vierten Ventrikels erreicht und du mir antwortest ist so viel Zeit vergangen, dass es keine Echtzeit mehr ist. Trotzdem können wir in beiden Fällen so tun, als sei es Echtzeit. Gruß Jedermanns Sockenpüppchen

Ich finde den Begriff Echtzeitkommunikation in Verbindung mit Chat auch etwas unglücklich. "Textbasierende Direktkommunikation" würde da ehe passen. -- Matthias Bock 12:30, 5. Apr 2005 (CEST)

Der Begriff Echtzeitkommunikation ist im Zusammenhang mit Chat nicht ganz korrekt. Beim Chat handelt es sich lediglich um eine "synchrone" Kommunikationsform (im Gegensatz zur "asynchronen" E-Mail). Tatsächliche Echtzeitkommunikation erfolgt "isochron", also nahezu verzugslos. Dies kann im Internet über entsprechende Ressourcenreservierung (siehe RSVP bzw. Ipv6) realisiert werden. Grüße --Don.haraldo 15:17, 8. Apr 2005 (CEST)

Chat als synchrone Kommunikation zu bezeichnen ist wohl auch verkehrt, kann doch jeder Teilnehmer seine Nachrichten asynchron abschicken. Es ist wohl eher eine zeitnahe, auf Textnachrichten aufbauende Kommunikationsform.
Die Echtzeitfähigkeit des Internet an der Ressourcenreservierung festzumachen halte ich auch für fraglich. Soviel ich davon verstanden habe kann man damit zwar den Weg der Datenpakete festlegen, die Laufzeit jedoch nicht. Letztere hängt von der Art und Last der passierten Netzwerke ab. Und da die Ressourcenreservierung nur mit IPv6 funktioniert und die meisten Clients noch mit IPv4 betrieben werden, können diese Clients sie auch nicht nutzen. SteveK SteveK 15:49, 13. Apr 2005 (CEST)

ad (1) in diesem Zusammenhang doch "synchron", denn sonst wäre ein einfaches Gespräch mit einem anwesenden Kommunikationspartner ebenfalls nicht synchron, da ich ja auch stets warten muss, bis dieser (der Höflichkeit halber) seinen Satz beendet hat bzw. zumindest bis die von ihm erzeugten Schallwellen bei mir ankommen. "Synchron" heist ja nicht "Echtzeit".
ad (2) Resourcenreservierung via RSVP schließt nicht nur die Festlegung eines Pfades ein, sondern tatsächlich die Reservierung vorhandener Übertragungskapazität auf den reservierten Netzwerksegmenten. Das kann zwar nur in einem Verbund aus Routern garantiert werden, die über eine RSVP-Implementation verfügen, hat aber diesbzgl. nichts mit der Möglichkeit der Ressourcenreservierung via Ipv6 zu tun, bei der ich zur Entlastung der Router lediglich virtuelle Verbindungswege (quasi wie in TCP) über eine entsprechende ID deklarieren kann.Don.haraldo 16:13, 14. Apr 2005 (CEST)

ad (1) Die menschliche Kommunikation ist ein bischen komplexer als du es beschreibst, schließlich kann man auch dazwischen reden und den anderen unterbrechen. Und am Chat nehmen ja meist, wie z.B. am Stammtisch, mehr als zwei Teil, und da kann es ganz schön asynchron zugehen. ;-) Ganz im Ernst, synchrone Kommunikation ist es mMn nicht, da eine zeitliche Abstimmung auf der technischen Seite nicht erfolgt. Nach deiner Definition wäre dann auch Email synchron, denn ich kann erst auf eine Mail antworten wenn ich sie gelesen habe. In dem Sinne meine ich, das "Zeitnahe Kommunikationform" schon die bessere Bezeichnung für Chat ist.

ad (2) Wir sprechen hier doch über die Echtzeitfähigkeit des Internets. Ist schon interessant was du über RSVP sagst, und wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, kann man im Internet bei Nutzung von IPv6 RSVP nur zur Pfadreservierung nutzen. Richtig? Dann stimmt doch in etwa das was ich dazu gesagt hatte. Oder? SteveK SteveK 17:54, 14. Apr 2005 (CEST)

Nachtrag: TCP stellt eine virtuelle Verbindung zwischen zwei Endgeräten (Rechnern) her. Der Weg, den die Pakete durch das Netz nehmen, wird dabei nicht festgelegt, das erledigen die Router. Aber das wirst du sicherlich auch wissen, da du fundierte Kenntnisse zu haben scheinst. SteveK SteveK 18:00, 14. Apr 2005 (CEST)

Unser "Problem" zum Begriff "synchron" und "asynchron" scheint lediglich in der Begriffsdefinition zu liegen. Während Du den Begriff im Zusammenhang mit dem Internet rein aus der technischen Perspektive verwendest (und dabei natürlich Recht hast), halte ich mich diesbzgl. an die Definition aus der Kommunikationswissenschaft, die in diesem Sinne schon immer zwischen den Kommunikationsformen eines "Gesprächs" (synchrone Kommunikation) und dem eines "Briefwechsels" (asynchrone Kommunikation) unterscheidet. Der rein "technische" Gedanke einer tatsächlichen "Echtzeitkommunikation" ist bei dieser Unterscheidung nicht von Bedeutung. Aus Kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist der Internet Chat in die Kategorie "synchrone Kommunikation" einzuordnen, während dies aus technischen Gesichtspunkten tatsächlich eher dem Begriff der "zeitnahen" Kommunikation entspricht.

RSVP läßt sich sogar im Zusammenspiel mit IPv4 nutzen, da sich RSVP nicht strikt an die vorgegebenen Regeln hält (d.h. nicht vollständig auf dem IP-Protokoll "aufsetzt"), sondern bei den entsprechend ausgerüsteten Routern den Datentransfer bereits auf Layer 3 (Internet Layer) manipuliert. Das entspricht zwar nicht der "reinen Lehre", aber anders wäre eine entsprechende "Echtzeitfähigkeit" im derzeitigen Internet gar nicht zu erreichen. Natürlich funktioniert das Ganze im Zusammenspiel mit IPv6 noch besser, da dort zusätzlich die angesprochenen "virtuellen Kanäle" genutzt werden können. Wenn Dich das Ganze im Detail interessiert, dann schau doch einfach mal in meine Vorlesung ("Technische Grundlagen des Internet") rein. Die wird live im Internet übertragen bzw. ist als Videoaufzeichnung onDemand abrufbar. Das Semester hat gerade erst begonnen und zum Thema "Echtzeit-Kommunikation" werden wir erst in einigen Wochen kommen. Über meine WebPage [LINK] gelangst Du zu den Videoaufzeichnungen der Vorlesung.Don.haraldo 10:07, 15. Apr 2005 (CEST)

Danke für den Hinweis auf die Vorlesung, online werde ich jedoch nicht teilnehmen können. In der Zeit bin ich immer am Arbeiten. Mal sehen ob ich es schaffe, Abends die Aufzeichnungen anzuschauen.
Ich denke, dass deine Begriffsdefinition so gut ist, dass eine Entscheidung ob "synchrone Kommunikation" oder "zeitnahe Kommunikation" im Artikel als Bezeichnung für Chat möglich ist. Ich denke, der Artikel handelt mehr die technische Seite des Internets ab.
Bei Echtzeit denke ich mehr an die "Harte Echtzeit", da ich mit solchen Systemen beruflich zu tun habe. Und bei solchen Systemen wird ja meist das Kommunikationsmedium exklusiv dem System zur Verfügung stehen. Mich hatte ja der Begriff Echtzeitkommunikation im Zusammenhang mit Chat gestört. Das haben wir ja fast ausdiskutiert. Gruss SteveK SteveK 12:44, 15. Apr 2005 (CEST)

Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch.

Hallo! Ich würde in der Vorbemerkung den Satz "Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt über definierte Protokolle zum Datenaustausch." so ändern dass er "... erfolgt über das Internet-Prookoll (kurz IP) ..." heißt. Ich denke das ist aussagekräftiger in der Vorbemerkung als der Alte? Was sagtr ihr? Gruß Hmilch 03:03, 9. Apr 2005 (CEST)

Es heißt nicht umsonst Internet-Protokoll-Familie. Gerade in Szenarien mit Proxy-Servern (zum Beispiel mit WWW) läuft die Kommunikation eben nicht durchgängig nur mit dem IP-Protokoll, sondern über alle Protokolle, die dazu gehören. Mwka 04:15, 9. Apr 2005 (CEST)

Technik: TCP/IP-Protokollfamilie ?? was ist das ?

Hallo! Im Punkt Technik wird von der TCP/IP-Protokollfamilie gesprochen. Das ist in meinen Augen Blödsinn! Besser sollte es heißen "auf dem IP Protokoll" (da TCP mit Internet so viel zu tun hat wie der Blinddarm mit der Verdauung) d.h. IP ist für das Internet zuständig und auf IP laufen dann viele Protokolle (z.B. TCP / UDP / ICMP / ...) Was sagt ihr dazu? Gruß Hmilch 03:14, 9. Apr 2005 (CEST)

Naja, das Internet unabhängig von TCP zu definieren wäre ungefähr so sinnvoll wie ein Telefonnetz, indem zwar die Vermittlung von Anrufen geklärt ist, aber keine Aussage darüber gemacht wird, wie Sprache übertragen werden soll ;-) Vom Geschichtlichen Verlauf her gehört TCP jedenfalls zwingend zum Internet dazu. Ursprünglich war TCP/IP eine Einheit, bis es dann irgendwann getrennt worden ist. TCP ist jedenfalls auch Grundlage fast aller Dienste im Internet. TCP/IP bildet ja auch das Referenzmodell, das gerne mit ISO-OSI verglichen wird. Alles in allem hat TCP auch historisch eine große Bedeutung für das Internet, und insbesondere als TCP/IP-Protokollfamilie ist es mehr als relevant. Mwka 04:11, 9. Apr 2005 (CEST)

Alle Nachrichten im Internet werden, aufbauend auf dem IP-Protokoll, entweder mit TCP oder UDP übertragen. Über IP sind nur diese zwei Protokolle angesiedelt. Die anderen im Internet verwendeten Protokolle wie HTTP, FTP, DNS nutzen die darunterliegenden Protokolle (TCP/IP oder UDP/IP). "Protokollfamilie" hört sich auf den ersten Blick vielleicht falsch an, soll aber die Zusammengehörigkeit von IP und TCP / UDP ausdrücken. Trennen kann man diese Protokolle im Internet nicht. --SteveK SteveK 16:11, 13. Apr 2005 (CEST)

Diskussion aus dem Review (März - April 2005)

wird Zeit, diesen zentralen Artikel zu überprüfen und ggf. zu verbessern. Mwka 00:34, 23. Mär 2005 (CET) Die Sendung mit der Maus hat mal ganz toll und einfach dargestellt, wie das Internet funktioniert. Ein Link zu der entsprechende RealMedia-Datei sollte unbedingt dazu.

Manche Wünsche gehen schneller in Erfüllung als man glaubt. :-) - MfG Matthias Bock 15:09, 1. Apr 2005 (CEST)
Ich find auch wichtig das z.b. das protocol ICMP erwähnt wird, desweitern auch Dienste wie NNTP, finger, etc (mehr fallen mir grad nicht ein) Ich werd das hier mal unter beobachtung halten, und dann ggf ändern --Sebastian Witt 04:37, 26. Apr 2005 (CEST)

Verkehr oder Traffic

Mit Hinweis auf "Denglisch" hat MetalSnake den Begriff "Internet-Traffic" auf "Internet-Verkehr" geändert.

Das mag zwar dem Verein Deutsche Sprache gefallen, Traffic ist aber definitiv korrekt: In der IT werden internationale (d.h. englische) Begriffe verwendet, und dazu gehört auch Traffic. Man beachte insbesondere Traffic und Datenverkehr. Aus diesem Grunde bin ich dafür, statt Internet-Verkehr Datenverkehr(alternativ Internetverkehr) zu verwenden, dies ist eine korrekte deutsche Übersetzung, während Internet-Verkehr imho eine Neuschöpfung ist.

--Der Ersteller 08:17, 4. Mai 2005 (CEST)

Und ich bin weiterhin für Traffic - das ist nämlich die Standard-Vokabel, die benutzt wird. --Avatar 08:41, 4. Mai 2005 (CEST)

Es mag die Vokabel sein, die du benutzt, aber es ist nicht "die Standard-Vokabel". Insbesondere ist es nicht die Vokabel, die beispielsweise in Universitätsvorlesungen zu Kommunikationssystemen verwendet wird. "Internet-Verkehr" erscheint mir auch eine Neuschöpfung zu sein. Darunter ließe sich nicht nur der Internet-Datenverkehr (korrekte Übersetzung von "internet network traffic") sondern auch Cybersex verstehen. (Neben vielem anderen, aber dieses Beispiel nährt die Anschauung so schön) Ich bin daher eindeutig für "Datenverkehr im Internet" --Cic 09:42, 4. Mai 2005 (CEST)

Ich korrigiere auf es ist die Standard-Vokabel, die von Providern (und weitaus mehr Personen, die direkt technisch oder kommerziell in diesen Bereich involviert sind), benutzt wird. Auch in Zeitschriften wie der c't oder Online im Heise-Ticker, bei golem.de oder anderen Publikationen (die zugegebenermassen Fachpublikationen/-zeitschriften sind) liest man die Vokabel Traffic eher, als "Verkehrs"-Kontruktionen. (Zumindestens, wenn es tatsächlich um "den Traffic" geht. So schreibt der Heise-Ticker öfters mal von E-Mail-Verkehr, ohne damit aber unbedingt die Datenmenge zu meinen.) --Avatar 10:54, 4. Mai 2005 (CEST)

"Traffic" hat den Vorteil, dass es im Deutschen eigentlich ausschließlich als Begriff für das Transfervolumen verwendet wird. (Anders als im Englischen, wo "traffic" ebenso mehrdeutig ist wie das "Datenverkehr" im Deutschen). Im Deutschen gibt es noch das schöne Wort "Datenaufkommen", das das ganz gut trifft. --Cic 13:27, 4. Mai 2005 (CEST)

Ich halte "traffic" für unglücklich, weil es von Laien kaum verstanden wird, während "Internet-Datenverkehr" o. ä. sowohl von Laien wie von Fachleuten verstanden wird. "Thorax" ist auch eine Standard-Vokabel, die verwendet wird, und sie wird neben Fachpublikationen auch in Zeitschriften und Zeitungen wie Bild, FAZ, Spiegel etc. verwendet, dennoch würde ich in einem Text, der grundlegendes erklären soll, sich folglich an Laien richtet, vom "Brustkorb" sprechen.
"Daß die Wissenschaftler sich mit Hilfe ihres griechischen, lateinischen und englischen Wortschatzes international verhältnismäßig leicht verständigen können, bleibt natürlich ein Vorzug. Jedoch ein merkwürdiger: Es ist ja der Vorzug, daß ein Arzt aus Wiedenbrück sich mit einem Arzt aus Yokohama besser verständigen kann als mit seinem Patienten in Wiedenbrück." (Wolf Schneider, 1976) --Cic 13:37, 4. Mai 2005 (CEST)

Ich ändere es gemäß Wikipedia:Sei mutig ;) einfach mal auf Datenverkehr, da das ja anscheinend von allen akzeptiert wird. --Der Ersteller Der Ersteller 19:02 / 19:16, 4. Mai 2005 (CEST)

Quellennachweise

Ich halte es für sehr fragwürdig, Ergebnisse einer Studie hier zu zitieren, ohne sie in der Literatur anzugeben. Ich würde sagen, entweder identifizieren wir die Studie und zitieren sie korrekt, oder wir nehmen die Ergebnisse aus dem Artikel heraus. --Cic 09:42, 4. Mai 2005 (CEST)

Dito. --Avatar 11:01, 4. Mai 2005 (CEST)

die quelle hatte ich in der versionsgeschichte detailliert angeben: zeitschrift, ausgabe, seitenzahl, name der studie, die dort zitiert wird, name der marktforschungsfirma, von der sie stammt. wenn es jemandem spaß macht, das bei den literaturangaben einzubauen: nur zu.
aber ich halte es für sehr fragwürdig, daten aus dem artikel zu entfernen, die aus renommierten quellen stammen, nur weil das ausnahmsweise eine offline-quelle ist: diese studie kostet nun mal 3000 dollar. einige leute hier sollten mal lernen, dass man nicht alles ergoogeln kann.
grüße, Hoch auf einem Baum 11:45, 4. Mai 2005 (CEST)
Warum bitte sollte es von belang sein, ob die Quelle offline oder online ist? Oder ob man sie ergoogeln kann? --Cic 13:21, 4. Mai 2005 (CEST)

das frage ich dich. es mag eine unterstellung gewesen sein, dass du offline-quellen nicht akzeptieren willst, aber anders kann ich mir deinen absurden vorwurf oben ("fragwürdig") nicht erklären. ich habe die angaben aus einer renommierten fachzeitschrift mit genauer angabe von seitenzahl und ausgabe zitiert, das sollte als beleg vollkommen ausreichen. dass ich mir noch zusätzlich die mühe gemacht habe, etwas über das zustandekommen dieser zahlen in den artikel zu schreiben, war nicht pflicht, sondern kür.
ich bemühe mich bei meinen edits immer, nachvollziehbare quellen anzugeben. du, lieber Cic, scheinst das nicht immer zu tun (beispiel).
grüße, Hoch auf einem Baum 13:48, 4. Mai 2005 (CEST)

Wieso absurder Vorwurf? Ich habe nicht die Studie als fragwürdig bezeichnet, sondern die Praxis, sie zwar zu zitieren, aber nicht zu nennen. Und diese Praxis halte ich für fragwürdig. "es mag eine unterstellung gewesen sein"? Ich habe weder von offline noch von online gesprochen, und auch nicht von Verlinken, sondern von identifizieren und zitieren. Dass ich "offline-quellen nicht akzeptieren" will, ist eine völlig abwegige Schlussfolgerung.

Was das Beispiel mit dem Drilling angeht, weiß ich nicht, was das mit nachvollziehbaren Quellen zu tun hat. Ich habe mich auf keine Quelle bezogen. Das wäre auch etwas schwierig: Ich könnte meine Jäger-Ausbildung anführen, oder die unmittelbare Anschauung der jagdlichen Praxis, oder die Gespräche mit Büchsenmachern, oder diverse Fachbücher, von denen aus gutem Grund keines sich bemüßigt sieht, solche Ausführungen mit einer nachvollziehbaren Quellenangabe zu versehen. Es handelt sich in Fachkreisen um allgemein verfügbares Wissen, das jedermann geläufig ist und sich auch nicht besonders schnell ändert. Eine Statistik aus dem Jahr 2004 darüber, wieviele Jäger einen Drilling führen und wieviele eine Büchsflinte, bedürfte dagegen sowohl in der Wikipedia als auch in einem seriösen Fachbuch einer Quellenangabe.

Wenn du noch weiter über Quellenangaben zu Drillingen diskutieren möchtest, können wir das auf der dafür vorgesehenen Diskussionsseite tun. Wenn du lieber über meine Einstellung zu Quellenangaben diskutieren möchtest, können wir das auf meiner Diskussionsseite tun. Hier lass uns bitte bei den Quellenangaben für diesen Artikel bleiben.

Es hat hier ja auch (zu Recht) niemand eine nachvollziehbare Quellenangabe dafür verlangt oder angegeben, dass das ARPANET der Vorläufer des Internet war. Das ist in Fachkreisen allgemein bekannt und unumstritten. (Ebenso allgemein bekannt und unumstritten war eine zeitlang, dass das ARPANET dafür entwickelt wurde, im Falle eines Atomkriegs die Kommunikation aufrechtzuerhalten. Nur war es leider nicht wahr. Dass es nicht wahr ist, sollte meiner Meinung nach eben wegen der vorherrschenden falschen Meinung immer noch belegt werden, und wenn man es belegt, dann bitte nachvollziehbar und nicht mit "laut Aussagen damals Beteiligter".)

Da ich jetzt weiß, wonach ich schauen muss, suche ich den entsprechenden Änderungshinweis heraus und stelle die Studie ins Inhaltsverzeichnis. --Cic 14:20, 4. Mai 2005 (CEST)

das wichtigste ist, dass der artikel nachweisbar sachlich korrekt ist. zu belegen waren in diesem sinne hier die in den artikel eingefügten informationen, nämlich die tatsache, dass es eine solche studie gibt, und die zahlen daraus. das habe ich getan. ob die quelle nur im bearbeitungskommentar oder auch bei den literaturhinweisen (oder, wie andere es bevorzugen, hier auf der diskussionsseite) genannt wird, ist erst einmal sekundär. dazu gibt es in wikipedia auch keine eindeutige konvention; ich hoffe, du willst jetzt nicht Wikipedia:Zusammenfassung und Quelle#Quellenangabe löschen. nebenbei verweise ich auf die debatte kürzlich unter Wikipedia_Diskussion:Verlinken#Meinungsbild:_Referentielle_Weblinks, wo sich anerkannte benutzer strikt gegen wissenschaftliche zitierkonventionen in wp-artikeln ausgesprochen haben (Eine Enzyklopädie ist aber kein wissenschaftliches Werk, wo jede Aussage streitschriftlich belegt werden muss; zudem wird die Lesbarkeit der Texte in Mitleidenschaft gezogen. --mmr 20:19, 11. Apr 2005 (CEST) / Wikipedia ist eine Enzyklopädie und kein Fachbuch. Quellenangaben oder Belege für eine einzelne Aussage in Artikeln sind in einer Enzyklopädie nicht üblich. Schnargel 23:14, 22. Apr 2005 (CEST)), was so allerdings keinesfalls meine zustimmung gefunden hat.
dank deiner obigen bemerkung wurde mir auf meiner benutzerdiskussion von jemand, der diese dinge nicht auseinander halten konnte, schludriger umgang mit quellen vorgeworfen. vielleicht hast du von meinem ärger darüber etwas mehr als den dir zustehenden anteil abbekommen, sorry. das beispiel mit dem drilling ist aber sehr wohl relevant, weil es sich eben um aussagen handelt, die nicht allgemein bekannt sind. mich stört so ein edit nicht sonderlich, zumal ich deiner aussage, fachmann zu sein, vertraue. tatsache ist jedoch, dass dabei informationen ohne belege eingefügt wurden. und spätestens bei den diskussionen auf den löschkandidatenseiten wirst du merken, dass man mit "ist in fachkreisen bekannt" (leider) nicht alle benutzer hier überzeugen kann.
Wissen, das [...] sich auch nicht besonders schnell ändert - das wissen, dass 2004 dies und jenes gemessen wurde, wird auch sich auch in 100 jahren nicht geändert haben. wie lange diese informationen noch relevant und aktuell genug für den artikel sind, ist eine ganz andere frage; ich werde niemandem böse sein, wenn er die zahlen in ein bis zwei jahren als veraltet entfernt oder durch aktuellere ersetzt.
grüße, Hoch auf einem Baum 16:01, 4. Mai 2005 (CEST)

Schön wäre es jetzt noch, wenn jemand Autor und Titel des c't-Beitrags kennt, dann kann ich mir den Gang in die Institutsbibliothek sparen.

Soviel Zeit, Glaubwürdigkeit auch zu belegen, sollte drin sein. Es muss doch schließlich eine Heidenarbeit gewesen sein, das ganze Zeug abzutippen und vor allem in eine Wikipedia-Tabelle zu packen. Ich bin jedenfalls froh drum, dass es wer anders gemacht hat. Danke schön, Hoch auf einem Baum. --Cic 14:46, 4. Mai 2005 (CEST)

Holger Bleich: Bosse der Fasern. Die Infrastruktur des Internet. In: c't 7/2005, S. 88-93 (21.3.2005)
in die tabelle hat das jemand anders gepackt, ich habe keine meinung dazu, ob das so sinnvoller ist. ich weise übrigens darauf hin, dass diese zahlen nicht einfach zu definieren und zu messen sind, und dass andere erhebungen andere werte ergeben. zitat aus dem c't-artikel (s.92):
Primetrica bat 27 international agierende Carrier zu messen, welche Internet-Applikationen den meisten Traffic verursachen. Normalerweise wird an den Core-Routern der Unternehmen höchstens auf Vermittlungsebene (OSI-Layer 3) mitprotokolliert, die Protokollschichten darüber, also auch die Applikationsschicht (Layer 7) sind wesentlich aufwendiger zu erfassen. Die 27 Provider führten daher nur kurze Stichproben durch.
es sind sicherlich nur wenige institutionen in der lage, eine größere anzahl von carriern zu solchen messaktionen zu bewegen. die zahlen dieser studie dürften insofern zu den zuverlässigsten und aussagekräftigsten gehören, die es dazu gibt.
grüße, Hoch auf einem Baum 15:08, 4. Mai 2005 (CEST)

lol, ich sehe gerade, der artikel ist inzwischen sogar online: [LINK]. da ich ihn als weiterführede lektüre für sehr geeignet halte, füge ich ihn zu den literaturangaben hinzu. grüße, Hoch auf einem Baum 15:17, 4. Mai 2005 (CEST)

Anteil am Datenverkehr?

Wo stammen diese Zahlen her? ich habe vor ein paar monaten bei Heise gelesen, das P2P mittlerweile 50% des Datenaufkommens ausmachen, dass stimmt ja nicht so ganz mit dem hier gesagten ueberein! --ErnestoZERO 17:06, 8. Mai 2005 (CEST)
Es steht im Artikel, woher die Zahlen stammen, es gibt sogar einen Link auf die Quelle im Literaturverzeichnis, und direkt unter der Tabelle steht ein Hinweis auf die Herkunft der Zahlen. Mit Zahlen ist das so: Da wird schonmal viel geschrieben. Wenn man der T-Com glauben kann, dann können 91% aller Haushalte DSL bekommen. Wenn man DBD glauben kann, dann vielleicht gerade mal 70%, in Mecklenburg-Vorpommern gerade mal 42%. Nur haben beide ein Interesse daran, jeweils hohe bzw. niedrige Zahlen zu veröffentlichen. Die hier aufgeführten Zahlen sind allemal mit weniger Parteilichkeit entstanden als Meldungen von Firmen, die P2P-Überwachung oder Ähnliches anbieten. --80.143.17.236 17:23, 8. Mai 2005 (CEST)

" Es dient der Kommunikation und dem Austausch von Informationen." m.E. Tautologie -> raus? --Heliozentrik 17:32, 15. Mai 2005 (CEST)

Aktualität des Internets

Es wäre einmal toll, von Fachleuten, die sich mit der Entwicklung des Internets befassen, zu erfahren, wie das Problem der zunehmenden veralterung der Informationen gelöst werden soll. Ich bin schon des öffteren auf veraltete Infos gestossen und das ist ja auch nachvollziehbar, wie ich an einem aktuellen Beispiel erläutern möchte. Vor einigen Jahren haben Gemeinden damit begonnen ihre Ortspläne ins Netz zu setellen, was ja sehr aufwendig und teuer sein mag, nur inzwischen sind Strassen dazugekommen oder umbenannt worden, die man nichtmehr findet. Nicht auzumalen, wenn in einigen Jahren das Internet zum grössten Datenschrottplatz verkommen würde, wie sehen hier die Zukunftsvisionen der "Internetplaner" aus? 217.237.0.190 17:48, 20. Mai 2005 (CEST)

So genannte Web- oder Livecams sind auch so ne Sache, da wird oft Wochenlang das selbe Bild gezeigt.

Internet-

Heisst es Internet(/WWW)...Anwendung, -Applikation oder -Dienst(leistung), ...? --Alien4 04:26, 11. Jun 2005 (CEST)

Entschuldige, aber ich verstehe dein Problem wirklich nicht - meinst du die Unterscheidung von Internet und www? Applikation und ANwendung sind synonym, Dienstleistung ist jedoch mehr - es geht nicht nur um ein Programm, welches ein Problem lösen könnte, sondern um etwas übergreifenderes. Eine Dienstleistung wäre z.B. "Zugriff auf Webseiten ermöglichen" und würde z.B. neben (ev. mehreren) Browsern wahrscheinlich auch Support für diese beinhalten --Der Ersteller Der Ersteller 13:09, 11. Jun 2005 (CEST)

Was sind Wikipedia, eBay (...), Software (Shareware, ...) Download Server, E-Mail, Usenet, ...? --Alien4 14:42, 11. Jun 2005 (CEST)

Wikipedia dürfte eine Dienstleistung sein, eBay ebenfalls, Software hat normalerweise gar nichts mit dem Internet zu tun, ein CMS(so über die gleiche Plattform wie die Homepage) oder Web-E-Mail ist jedoch eine Internetapplikation. Ein Download-Server ist gar nichts davon, bezahlt wäre es eine Dienstleistung, E-Mail und Usenet passen imho nicht in das von dir besprochene Schema rein, sondern sind Dienste. --Der Ersteller Der Ersteller 15:53, 11. Jun 2005 (CEST)

Dann würdest du sagen, sie haben zuwenig Gemeinsamkeiten um sie unter einem Oberbegriff zusammenfassen zu können: "Internet-Anwendung"(?) (nicht Applikation, im Deutschen ist das zusehr mit einem ausführbaren Programm verbunden); sie laufen alle (auch) auf dem (über das) Internet, und meiner Meinung nach kann man sie "anwenden" (benutzen), nicht?
(Übrigens: "Software () Downoald Server", nicht Software, dann ... Download, dann Server; Kommas (und Klammern) beachten(!).)

Dienste aus- und eingelagert

Scravy hat am 26. Mai, ohne nähere Begründung den gesamten "Dienste" Abschnitt nach Liste wichtiger Internetdienste ausgelagert. Ich habe das rückgängig gemacht, weil ich das aus mehreren Gründen nicht für sinnvoll halte:

  • Der Artikel ist noch nicht zu lang (momentan, wieder mit der Tabelle, 17KByte).
  • Der Wert und die Bedeutung des Internet bestehen in den Diensten, die darübergenutzt werden. Die wichtigsten gehören daher in dem Artikel über das Internet erwähnt. (Nach der Auslagerung hat der Artikel nicht mal mehr das Wort "Email" enthalten.)
  • Die Auslagerung war sowieso ziemlich schludrig durchgeführt (Literaturangabe abgetrennt, u.a.)
  • Es gibt außer der Artikeln über die einzelnen Dienste (Email, WWW etc.) auch noch den Artikel Internetdienste, eine weitere Ausplitterung sollte vermieden werden.
grüße, Hoch auf einem Baum 04:09, 18. Jul 2005 (CEST)

Geschichte des Internets: Entstehung

In ihrer Studie Katie Hefner,Where Wizards Stay Up Late: The Origins Of The Internet, 1998 räumt Hefner mit dem auch hier vorgetragenen Irrglauben auf das ARPA Net sei als dezentrales Kommunikationssystem für den Fall eines nuklearen Krieges konzipiert worden. Vielmehr ging es im urpsrünglichen Pentagon-Projekt nur um die schlichte Frage, wie die verschiedenen Systeme, die im Pentagon und im militärisch.industriellen-wissenschaftlichen Komplex vervohanden waren, vereinheitlicht verbunden werden können. Im Buch demonstriert sie es plastisch so (Hefner, Wizards, S. 13 ff.), daß der Pentagon-Berater Bob Taylor einfach sehr genervt war, daß er drei verschiedene remote angebundene End-Terminals, die ihm Zugang zu drei verschiedenen Systemen gab, im Büro stehen hatte - der Idee war dann dies zu vereinheitlichen.

Der Kommunikationsaspekt kam dann einfach dadurch zustande, daß Email einfach eine Standardanwendung in Unix-Systeme war und man diese dann auch in diesem neuen Netz verwandt hat.

Ich möchte diesen Aspekt zur Diskussion stellen, ggf. kann man den Text hier anschwächen?

Gruß, Martin angefügt 10.08.2005

Der Text des Artikels, wie er jetzt dort steht, ist jedenfalls falsch, denn es ging ja gerade nicht darum, im Fall eines Atomkriegs noch kommunizieren zu können. Belegt z.B. durch "Where Wizards Stay Up Late" und durch die Seiten der Internet Society zur Geschichte des Internet. --Cic 23:47, 21. Sep 2005 (CEST)

Internet (Begriffsklärung)

Ein Internet ist meines Wissens nur ein Netzwerk, dass sich aus vielen anderen Netzen zusammensetzt. Mit das Internet ist dagegen das weltumspannende Riesennetz gemeint. Solte das nicht im Artikel erwähnt werden?

Da mir niemand antwortet schreibe ich das eben selber rein.--Ice Hawk123456 20:41, 5. Nov 2005 (CET)

Interconnected Networks wäre ersteres. DAS Internet als stehender Abgekürzter Begriff ist nur das im Artikel geschriebene. --MGla 01:15, 6. Nov 2005 (CET)

Ich habe die Interconnected Networks jetzt in einen eigenen Artikel geschrieben. Da ich Erstautor bin und meine Rechtschreibausbildung in der Schule noch nicht abgeschlossen ist, fände ich es nett wenn jemand meinen Artikel korrigieren könnte. --Ice Hawk123456 15:51, 8 November 2005 (CET)

Kurzdefinition am Anfang lückenhaft

Man sollte bei der Kurzdefinition des Internets am Anfang dieses Artikels der Vollständigkeit halber erwähnen woraus die Netzwerke bestehen. Es wird unterschlagen, dass es sich um vernetzte Rechner handelt. Im englisch-sprachigen Artikel ist immerhin von "computer networks" (und nicht nur "networks") die Rede. --Einar Moses Wohltun 14:57, 29. Nov 2005 (CET)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Internet und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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