IBM 704

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Der IBM 704 war der erste in Massenfertigung hergestellte Großrechner mit eingebauten Schaltkreisen, der Gleitkommaarithmetik beherrschte. IBM stellte den von Gene Amdahl mitentwickelten Rechner im April 1957 der Öffentlichkeit vor.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger der IBM 701, mit der die 704 nicht kompatible war, hatte der Rechner einer verbesserte Rechnerarchitektur, drei zusätzliche Indexregister und Kernspeicher statt Williamsröhren eingebaut. Der neue Befehlssatz wurde zur Grundlage der IBM 700/7000-Großrechnerserie.

Laut Angaben des Herstellers, der bis 1960 123 Geräte verkaufte, konnte die bis zu 40.000 Befehler pro Sekunde ausführen. Die Programmiersprachen Fortran und LISP wurden als erstes für diesen Rechner entwickelt.

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Literatur

  • Charles J. Bashe, Lyle R. Johnson, John H. Palmer, Emerson W. Pugh, IBM's Early Computers (MIT Press, Cambridge, 1986) ISBN 0262022257

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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff IBM 704 und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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