Gerald Zschorsch

Toplinks zu diesem Thema:
Autor, Frankfurt, Ingeborg bachmann, Klappmesser, Schriftsteller, Villa


Der Artikel Gerald Zschorsch gehört zur Kategorie: Mann, Autor, Literatur (20. Jh.), Literatur (Deutsch), Deutscher
Gerald Zschorsch (* 1951 in Elsterberg (Vogtland)) ist ein deutscher Schriftsteller.

1974 wurde Zschorsch die Staatsbürgerschaft der damaligen DDR aberkannt. Es folgte der Landesverweis. Studium in Gießen. Seitdem lebt er als freier Autor in Frankfurt am Main. 1982 wurde er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. Zschorsch wurde ausgezeichnet mit einem Stipendium in der Villa Massimo und zusammen mit Dieter Schlesak und Joseph Zoderer mit der Adolf Mejstrik-Ehrengabe 2001 der Deutschen Schillerstiftung von 1859.

Auf Gedichte und Gefängnisnotate unter dem Titel „Glaubt bloß nicht daß ich traurig bin“ (mit einem Nachwort von Rudi Dutschke) folgten Gedichte mit knapperen sarkastischen und erotischen rätsel-, spruch- und dann doch wieder liedhaften Versen. Gerald Zschorsch bleibt Dichter, selbst wenn er, selten, Prosa schreibt. „Torhäuser des Glücks“ enthält sämtliche bisher veröffentlichten und im letzten Kapitel, „Eizahn“, 50 neue Gedichte.

Werke

  • Glaubt bloß nicht, dass ich traurig bin. Prosa, Lieder; 1981
  • Der Duft der anderen Haut. Gedichte: 1982
  • Klappmesser. Gedichte; 1983
  • Stadthunde. Gedichte; 1986
  • Sturmtruppen. Gedichte; 1987
  • Gambit. Gedichte und Zeichnungen; 1988
  • Spitznasen. Gedichte; 1990
  • In den Straßen; 1994
  • Eiserner Felix. Gedichte; 1996
  • Torhäuser des Glücks; 2004

Weblinks



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Gerald Zschorsch und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten