Diotima

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Der Artikel Diotima gehört zur Kategorie: Griechische Philosophie, Literarische Figur, Antike (Literatur), Literatur (19. Jh.)
Diotima ist eine literarische Figur Platons, eine Seherin, die als Lehrerin Sokrates' beschrieben wird, der von ihr seine unerbittliche Methode des Fragens gelernt haben soll. Weiterhin führt Diotima mit Sokrates im Symposion einen Dialog über die Natur des Eros.

Pflegte Sokrates den Blick in die Details der Dinge der Welt, so galt Diotimas Schauen dem Ganzen. Wo der eine die Veränderbarkeit der Welt in den Blick nahm, sah Diotima auf die eigene Wandelbarkeit. "Erst wenn du die Dynamik der Antriebe und Begierden verstehst, verstehst du auch die Wandelbarkeit des Selbst".

Von Friedrich Hölderlin wurde die Figur der Diotima wieder aufgegriffen (siehe auch Susette Gontard). Diotima ist auch eine Hauptfigur in Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften".

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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Diotima und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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