Deutschland

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Der Artikel Deutschland gehört zur Kategorie: Staat, Deutschland, Land in der EU

Bundesrepublik Deutschland
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Flagge der Bundesrepublik Deutschland
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Wappen Deutschlands
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[ Details ] [ Details ]

„Einigkeit und Recht und Freiheit“
Amtssprache Deutsch1
Hauptstadt Berlin²
Staatsform Demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat
Regierungsform Parlamentarische Demokratie
Bundespräsident Horst Köhler
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Fläche 357.031 km² (61.) [LINK]
Einwohnerzahl 82.501.000 Einw. (14.)
(Stichtag 31.12.2004)
Bevölkerungsdichte 231,1 Einwohner je km² (35.)
BIP
 - Total (Nominal)
 - Total (PPP)
 - BIP/Einw. (Nominal)
 - BIP/Einw. (PPP)
2005 (geschätzt)
$2.907 Mrd. (3.)
$2.498 Mrd. (5.)
$35.075 (17.)
$30.150 (17.)
Gründung des deutschen Nationalstaates 18. Januar 1871
Gründung der Bundesrepublik 23. Mai 1949
Wiedervereinigung mit dem Territorium der DDR 3. Oktober 1990
Nationalhymne 3. Strophe des Liedes der Deutschen
Nationalfeiertag 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit)
Währung 1 Euro = 100 Cent
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März - Oktober)
Kfz-Nationalitätszeichen D
Olympiakürzel GER
Internet-TLD .de
Vorwahl +49
Offizielle Website www.deutschland.de
(1) Anerkannte Minderheits- bzw. Regionalsprachen: Dänisch, Sorbisch, Niederdeutsch.
(2) Einige wichtige Regierungsbehörden und Ministerien (z. B. der offizielle Hauptsitz des Verteidigungsministeriums) befinden sich in der Bundesstadt Bonn und an anderen Plätzen.
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Lage Deutschlands in Europa
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Topografische Karte Deutschlands mit den größten Städten
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Wichtige Städte
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Deutschland (die Langform der amtlichen Staatsbezeichnung lautet Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen.

Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; einige Bundesministerien befinden sich in der Bundesstadt Bonn, dem ehemaligen Regierungssitz. Das politische System ist föderal und als parlamentarische Demokratie organisiert: Nach Artikel 20 des Grundgesetzes versteht sich Deutschland als demokratischer und sozialer Bundesstaat und Rechtsstaat. Dieser Bundesstaat besteht aus 16 teilsouveränen Bundesländern. Deutschland ist mit über 82 Mio. Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat Europas. Die Bundesrepublik Deutschland ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO und der G8.

Viele Links zu Artikeln mit Deutschlandbezug finden sich im Portal Deutschland.

Geografie

Lage

Deutschland liegt in Mitteleuropa zwischen 47°16′15″ und 55°05′33″ nördlicher Breite und 5°52′01″ und 15°02′37″ östlicher Länge. Die Nord-Süd-Ausdehnung reicht von List auf Sylt (Schleswig-Holstein) bis Oberstdorf (Bayern) und beträgt 876 km; die West-Ost-Ausdehnung zwischen der Gemeinde Selfkant (NRW) und Deschka (Sachsen) beträgt 640 km.

Nachfolgend sind die an Deutschland angrenzenden Staaten und Meere im Uhrzeigersinn aufgeführt. Die Grenzlänge (insgesamt 3.757 km lang) ist hinter den jeweiligen Staaten in Klammern angegeben.

Im Norden grenzt Deutschland an Dänemark (67 km), im Nordosten an Polen (442 km), im Osten an Tschechien (811 km), im Südosten an Österreich (815; ohne Grenze im Bodensee), im Süden an die Schweiz (316 km; mit Grenzen der Exklave Büsingen, aber ohne Grenze im Bodensee), im Südwesten an Frankreich (448 km), im Westen an Luxemburg (135 km) und Belgien (156 km) und im Nordwesten an die Niederlande (567 km). Während im Nordwesten die Küsten der Nordsee und im Nordosten die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen bilden, hat Deutschland im Süden Anteil an den Alpen.

Exklaven

Eine Exklave Deutschlands ist das am Hochrhein gelegene Büsingen, das zum Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg gehört. Sie ist 7,62 km² groß und gänzlich von den drei Schweizer Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich umgeben.

Mittelpunkt Deutschlands

Der geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt laut dem Statistischen Jahrbuch Deutschland (Stand: 2000) in der Gemeinde Niederdorla im westlichen Thüringen auf der .

Großlandschaften

Die landschaftlichen Großräume unterscheiden sich vor allem in der Abfolge von Nord nach Süd, da das Gelände nach Süden hin tendenziell höher und steiler wird. Der nördliche Teil Deutschlands, die Norddeutsche Tiefebene, ist ein hauptsächlich von den Eiszeiten geformtes Tiefland, an das sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum und in südlicheren Teilen des Landes anschließen. Insbesondere in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg, gehen diese Landschaften in das relativ hoch liegende Nördliche Alpenvorland und dies wiederum in das Hochgebirge der Alpen über.

Geologie

Deutschland ist geologisch vielgestaltig. Während die glazial geprägten Landschaften, die Flussniederungen und -becken erst ab dem Tertiär ihre Gestalt annahmen, sind die Mittelgebirge deutlich älteren Datums.

Die kristallinen Rumpfgebirge (z. B. der Schwarzwald) sind bereits im Erdaltertum entstanden und bestehen hauptsächlich aus metamorphem und Tiefengestein wie Gneisen und Granit. Ähnlich alt ist das Rheinische Schiefergebirge, dessen Entstehung auf Silur und Devon zu datieren ist. An dessen Nordrand finden sich auch Formationen aus dem Karbon, in denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert waren.

Die süddeutsche Landschaft ist größtenteils auf die Entwicklungen im Erdmittelalter zurück zu führen: Während die Pfalz, Thüringen, Teile Bayerns und Sachsens geologisch im Trias gebildet wurden, ist die sich quer durch den süddeutschen Raum ziehende Schwäbische und Fränkische Alb ein Ergebnis der Auffaltung und Hebung von Meeresboden aus dem Jurazeitalter. Erstere Regionen weisen Sandstein, letztere Kalkstein als vorherrschende geologische Formation auf.

Vulkanismus wird in Deutschland nicht beobachtet. Dennoch findet sich in einigen Gebieten vulkanisches Gestein aus früherer Aktivität, insbesondere in der Vulkaneifel und auf dem Vogelsberg in Hessen. Auch Erdbeben mit schweren Folgen kommen praktisch nicht vor, da Deutschland vollständig auf der Eurasischen Platte liegt. Das Land wird daher nicht von Grenzen zwischen aneinander anstoßenden großen Platten der Erdkruste durchzogen. Dennoch ist der Rheingraben in Nordrhein-Westfalen als mäßig gefährdete Erdbebenzone eingestuft, die sich bis in die Nachbarländer Belgien und Niederlande erstreckt (siehe auch Erdbebengebiet Kölner Bucht).

Gewässer

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Zusammenfluss von Rhein und Mosel bei Koblenz (Deutsches Eck)
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Deutschland grenzt mit den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein an die Nordsee. Diese ist ein Randmeer des Atlantiks und das am dichtesten befahrene Seegebiet der Erde. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein liegen an der Ostsee, einem Binnenmeer, das über den Skagerrak mit der Nordsee verbunden ist. Der Tidenhub an der Ostsee ist wesentlich geringer als an der Nordsee.

Die deutschen Flüsse gehören zu sechs großen Flusssystemen, deren Einzugsbereiche fast die gesamte Fläche einnehmen. Diese sind der Rhein, die Donau, die Elbe, die Oder, die Weser, und die Ems. Der längste dieser Flüsse ist die Donau; sie ist mit 2.845 km ab dem Zusammenfluss von Brigach, Breg und der Donauquelle in Donaueschingen beziehungsweise 2.888 km ab der Breg-Quelle am Rande des Schwarzwaldes nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Allerdings verläuft nur ein kleiner Teil der Donau-Gesamtstrecke durch Deutschland. Die Donau mündet ins Schwarze Meer.

Alle anderen deutschen Flüsse entwässern in die Nord- oder Ostsee. Der Abschnitt der Europäischen Wasserscheide durch Deutschland verläuft östlich des Oberrheingrabens über den Hauptkamm des Schwarzwaldes, danach folgt sie der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Der Rhein ist von diesen Strömen derjenige, der die längste Strecke innerhalb Deutschlands zurücklegt: Von seinem 1.320 km langen Flusslauf führen 852 km durch Deutschland. Er hat zudem für die Deutschen eine identitätsstiftende Rolle inne, die sich aus der Geschichte und zahlreichen Mythen und Sagen speist. Auch seine wirtschaftliche Funktion ist bedeutend: er ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas.

Die Elbe entspringt im Riesengebirge an der Grenze Tschechiens zu Polen und mündet nach ungefähr 1.165 km – davon 770 km in Deutschland – bei Cuxhaven in die Nordsee. Sie gehörte zeitweilig zu den am meisten mit Schadstoffen belasteten Flüssen Europas, doch mittlerweile hat sich die Wasserqualität deutlich verbessert.

Die Oderquellen befinden sich in den tschechischen Beskiden. Nach wenigen Kilometern fließt die Oder nach Polen und in ihrem Mittellauf durch Schlesien. In ihrem Unterlauf bildet sie die deutsch-polnische Grenze um dann wieder in Polen bei Stettin in das Stettiner Haff zu münden. Als Swine fließt sie schließlich zwischen den Inseln Usedom und Wollin durch Swinemünde in die Ostsee.

Die Weser speist sich aus den Flüssen Werra und Fulda und entwässert den mittleren Teil Deutschlands. Die Einzugsgebiete von Oder und Ems liegen im äußersten Osten bzw. Westen.

Die Seen in Deutschland sind größtenteils in der Folge der Eiszeit entstanden, nach deren Ende sich ehemalige Gletschertäler (Gletscher- und Gletscherwasserabflussrinnen) teilweise mit Wasser füllten. Daher finden sich die meisten der großen Seen in ehemals von Inlandeis bedeckten Gebieten oder deren Vorland, insbesondere in Mecklenburg und dem Alpenvorland. Der größte mit deutschem Anteil ist der Bodensee, an den auch Österreich und die Schweiz grenzen. Der größte vollständig zu deutschem Staatsgebiet gehörende See ist die Müritz, die Teil der mecklenburgischen Seenplatte ist.

Siehe auch: Liste der Flüsse in Deutschland, Liste der Seen in Deutschland

Gebirge und Senken

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Das Zugspitzmassiv von Nordosten aus
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Die Alpen sind das einzige Hochgebirge, an dem Deutschland Anteil hat. Hier befindet sich mit der Zugspitze (2.962 m) der höchste Berg Deutschlands. Die Mittelgebirge nehmen tendenziell von Nord nach Süd an Höhe und Ausdehnung zu. Höchster Mittelgebirgsgipfel ist der Feldberg im Schwarzwald mit 1.493 m, gefolgt vom Großen Arber im Bayerischen Wald mit 1.453 m. Gipfel über 1.000 m erreichen außerdem das Erzgebirge, das Fichtelgebirge, die Schwäbische Alb und als Sonderfall der Harz, der sich recht isoliert als nördlichstes Mittelgebirge in Deutschland mit dem Brocken auf 1.141 m erhebt. Nördlich der Mittelgebirgsschwelle erheben sich nur noch vereinzelte Formationen über 100 m, von denen der Hagelberg im Fläming mit 200 m die höchste ist.

Details finden sich in der Liste der höchsten Berge Deutschlands und der Liste der Gebirge Deutschlands.

Die niedrigste begehbare Landesstelle Deutschlands liegt bei 3,54 m unter Normalnull in einer Senke bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch (Schleswig-Holstein). Ebenfalls in diesem Bundesland befindet sich die tiefste Kryptodepression: Sie liegt mit 39,10 m u. NN am Grund des Hemmelsdorfer Sees nord-nordöstlich von Lübeck. Die tiefste künstlich geschaffene Stelle liegt bei 293 m u. NN am Grund des Tagebau Hambach östlich von Jülich in Nordrhein-Westfalen.

Inseln

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Kreidefelsen auf der Insel Rügen, 2003
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Gemessen an der Küstenlinie verfügt Deutschland über eine beachtliche Zahl an Inseln. Diese sind in der Nordsee meist in Form von Inselketten dem Festland vorgelagert und stellen Festlandsreste dar, die durch Landsenkung und nachfolgende Überflutung von der Küste getrennt wurden. Unterteilt werden sie in die nordfriesischen und die ostfriesischen Inseln, die Bestandteil des deutschen Wattenmeeres sind. Die nordfriesischen Inseln gehören zu Schleswig-Holstein und bestehen aus den größeren Inseln Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand sowie den wesentlich kleineren Halligen. Die zu Niedersachsen gehörenden ostfriesischen Inseln sind von Aufbau und Größe sehr ähnlich. Größte dieser Inseln ist Borkum. Einen Sonderfall stellt die weiter in der Nordsee gelegene Insel Helgoland dar, die Deutschlands einzige Hochseeinsel ist.

Die Inseln in der Ostsee liegen an der deutschen Boddenküste, sind tendenziell größer und weisen ein stärker bewegtes Relief auf. Die größte dieser Inseln und gleichzeitig größte deutsche Insel ist Rügen, gefolgt von Usedom, deren Ostzipfel bereits zu Polen gehört. Wie die Nordseeinseln sind auch die Ostseeinseln beliebte Reiseziele und von bekannten Seebädern gesäumt.

Auch in einigen deutschen Binnengewässern gibt es Inseln, von denen die bekanntesten Mainau und Reichenau im Bodensee sowie Herrenchiemsee im Chiemsee sein dürften. Für die vollständige Aufführung aller Inseln siehe: Liste deutscher Inseln

Klima

Deutschland gehört zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Bereich der Westwindzone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem maritimen Klima in Westeuropa und dem kontinentalen Klima in Osteuropa. Das Klima wird unter anderem vom Golfstrom beeinflusst, der die klimatischen Werte für die Breitenlage ungewöhnlich mild gestaltet.

Extreme Wetterbedingungen wie langanhaltende Dürren, Tornados, strenger Frost oder extreme Hitze sind vergleichsweise selten. Gelegentlich treten jedoch Stürme auf, die in den Jahren 2000 und 2002 zu schweren Schäden geführt haben. Regelmäßig ereignen sich auch Hochwasser, die nach intensiven Regenperioden im Sommer (Oderhochwasser 1997, Elbehochwasser 2002) oder nach der Schneeschmelze im Winter zu Überschwemmungen und erheblichen Zerstörungen führen können. Dass es am Rhein häufiger zu Hochwasser kommt, liegt wahrscheinlich an der im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Tulla durchgeführten Rhein-Begradigung, die weitgehend zur Beseitigung der früheren Rheinauen geführt hat. Dürren betreffen hauptsächlich den Nordosten Deutschlands, können zuweilen aber auch das ganze Land in Mitleidenschaft ziehen, wie zuletzt während der Hitzewelle 2003.

Die Klimadaten betragen (gemittelte Werte der Jahre 1961–1990):

Jahr Mär–Mai Jun–Aug Sep–Nov Dez–Feb Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
T-mittel (°C) 8,4 7,8 16,5 9,1 0,9 −0,5 0,5 3,7 7,6 12,2 15,5 17,1 16,9 13,8 9,4 4,2 0,9
T-min (°C) 4,6 3,4 11,6 5,5 −2,4 −3,0 −2,5 0,0 3,0 7,3 10,6 12,3 12,0 9,3 5,7 1,6 −1,5
T-max (°C) 12,4 12,3 21,4 12,8 2,9 2,0 3,4 7,5 12,1 17,2 20,4 22,0 21,9 18,4 13,1 6,9 3,2
T-Abstand (°C) 7,8 8,8 9,8 7,3 5,2 5,0 5,9 7,4 9,1 9,9 9,8 9,7 9,8 9,0 7,5 5,3 4,7
Frosttage 103,9 27,5 0,7 16,9 58,7 21,0 19,3 16,4 9,0 2,2 0,3 0,2 0,2 0,8 4,5 11,6 18,4
Regentage 178,2 44,0 44,3 43,0 46,8 16,6 13,4 14,9 14,3 14,9 15,1 14,8 14,4 13,6 13,5 15,9 16,8
Niederschlag (mm) 700 163 221 166 150 51 40 48 51 65 77 72 71 57 50 58 59
Luftdruck (hPa−1000) 9,3 8,1 13,7 9,9 5,7 5,5 5,5 6,4 7,6 10,2 12,9 14,2 14,2 12,4 9,9 7,3 6,0
Bewölkung (%) 72,0 69,3 63,0 73,8 81,9 83,5 78,0 74,8 69,3 63,8 64,8 63,5 60,6 66,9 72,9 81,5 84,3

Quelle: Tyndall Centre for Climate Change Report

Die deutschlandweiten Klimamittel werden je nach Region teils erheblich über- oder unterschritten. Die höchsten Jahrestemperaturen verzeichnet Südbaden mit über 11 °C, während in Oberstdorf der Durchschnitt unter 6 °C liegt. Zudem zeichnet sich ein allgemeiner Trend zu höheren Temperaturen ab: Nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes lagen in 14 der 15 Jahre seit 1990 die Durchschnittstemperaturen über dem langjährigen Mittel von 8,3 °C, im Jahr 2000 wurden sogar 9,9 °C erreicht. Insbesondere die Sommer sind deutlich wärmer geworden. Zudem verfrüht sich der Frühlingseinzug im Schnitt um fünf Tage pro Jahrzehnt. Zugvögel halten sich fast einen Monat länger in Deutschland auf als noch in den siebziger Jahren.

Böden und Flächennutzung

Die Zusammensetzung und Qualität der Böden ist regional sehr unterschiedlich. In Norddeutschland bildet ein küstennaher Gürtel aus fruchtbaren Marschböden die Grundlage für ertragreiche Landwirtschaft, während die dahinter liegende, eiszeitlich geprägte Geest nur sehr magere Böden aufweist. In der Lüneburger Heide ist dieser durch jahrhundertelange Weidewirtschaft zum Podsol degeneriert, so dass Ackerbau kaum möglich ist. Sehr unergiebig sind auch die Gebiete der Alt- und Jungmoränenlandschaft, in denen sich Flugsand angelagert hat. Brandenburg beispielsweise war schon in historischer Zeit als des „Heiligen Reiches Streusandbüchse“ berüchtigt. Zwischen der Moränenlandschaft und der Mittelgebirgsstufe zieht sich von West nach Ost eine Reihe von Börden: In diesen Gebieten ist durch eiszeitliche Lössablagerungen äußerst fruchtbarer Boden entstanden. Dieser besteht zumeist aus Braunerden, im Osten teils auch aus Schwarzerden und wird intensivst landwirtschaftlich genutzt. In den Mittelgebirgen herrschen magere Böden vor, die landwirtschaftlich nur extensiv bewirtschaftet werden. Die weitaus größte Fläche ist bewaldet. Ergiebige Böden finden sich in Süddeutschland insbesondere entlang der Flüsse Rhein, Main und Donau.

Insgesamt werden 53,5 % der deutschen Fläche landwirtschaftlich genutzt, Wälder bedecken weitere 29,5 %. Aufgrund hoher Bevölkerungsdichte und Mobilität macht die Siedlungs- und Verkehrsfläche stolze 12,3 % aus (Tendenz weiterhin steigend). Wasserflächen kommen auf 1,8 %, die restlichen 2,4 % verteilen sich auf sonstige Flächen, zumeist Ödland.

Politik

Hauptartikel: Politisches System Deutschlands

Staatsorganisation

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Vertikale Verwaltungsstruktur Deutschlands
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Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland ist Berlin. Nach Artikel 20 GG ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Bundesstaat. Es gibt 16 teilsouveräne Bundesländer, von denen einige wiederum in Regierungsbezirke untergliedert sind. Die staatliche Ordnung regelt das Grundgesetz. Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident mit repräsentativen Aufgaben. Protokollarisch gesehen folgen ihm der Präsident des Deutschen Bundestages, der Bundeskanzler und der jeweils amtierende Bundesratspräsident, der gemäß dem Grundgesetz den Bundespräsidenten vertritt. Der Regierungschef Deutschlands ist der Bundeskanzler. Er (oder sie) besitzt die Richtlinienkompetenz für die Politik der Bundesregierung (Kanzlerdemokratie).

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)
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Als Bundesstaat ist Deutschland föderal organisiert, d. h. es gibt zwei Ebenen im Politischen System: die Bundesebene, die den Gesamtstaat Deutschland nach außen vertritt, und die Länderebene, die in jedem Bundesland einzeln existiert. Jede Ebene besitzt eigene Staatsorgane der Exekutive (ausführende Gewalt), Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (rechtsprechende Gewalt). Siehe auch: Gewaltenteilung

Bundestag und Bundesrat entscheiden gemeinsam über die Gesetze des Bundes und haben die Befugnis mit Zweidrittelmehrheit in beiden Organen das Grundgesetz, die Verfassung Deutschlands, zu ändern. In den Bundesländern entscheiden die Länderparlamente über die Gesetze ihres Landes. Obwohl die Abgeordneten der Parlamente nach dem Grundgesetz nicht weisungsgebunden sind, dominieren Vorentscheidungen in den Parteien die Gesetzgebung.

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Bundespräsident
Horst Köhler
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Die Exekutive wird auf Bundesebene durch die Bundesregierung gebildet, die durch den Bundeskanzler geleitet wird. Auf der Ebene der Bundesländer leitet der Ministerpräsident (bzw. der Bürgermeister der Stadtstaaten) die Exekutive. Die Verwaltungen des Bundes und der Länder werden jeweils durch die Fachminister geleitet, sie stehen an der Spitze der Behörden.

Wie in anderen Ländern auch, spielen Verbände im politischen System eine wichtige Rolle. Mit ihrer Lobbyarbeit versuchen sie, die Politik in die Richtung ihrer Interessen zu bewegen. Die Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeiten ist nicht unumstritten und unterliegt häufiger Kritik insbesondere der durch die Lobbyarbeit jeweils negativ betroffenen anderen Verbände.

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes. Die Obersten Gerichtshöfe des Bundes sind der Bundesgerichtshof mit Hauptsitz in Karlsruhe, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, das Bundesarbeitsgericht in Erfurt, das Bundessozialgericht in Kassel und der Bundesfinanzhof in München. Der Großteil der Rechtsprechung liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Die Bundesgerichte sind fast immer nur Revisionsinstanz und prüfen die Entscheidungen der Landesgerichte auf formelle und materielle Rechtmäßigkeit.

Siehe auch: Grundgesetz


Bundesländer

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Karte Deutschlands mit eingezeichneten Grenzen der Länder
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Bundesland Hauptstadt Fläche (km²) Einwohner(2)
1 Baden-Württemberg Stuttgart 35.751,65 10.717.000
2 Bayern München 70.549,19 12.444.000
3 Berlin (1) 891,75 3.388.000
4 Brandenburg Potsdam 29.477,16 2.568.000
5 Bremen Bremen(1) 404,23 663.000
6 Hamburg (1) 755,16 1.735.000
7 Hessen Wiesbaden 21.114,72 6.098.000
8 Mecklenburg-Vorpommern Schwerin 23.174,17 1.720.000
9 Niedersachsen Hannover 47.618,24 8.001.000
10 Nordrhein-Westfalen Düsseldorf 34.042,52 18.075.000
11 Rheinland-Pfalz Mainz 19.847,39 4.061.000
12 Saarland Saarbrücken 2.568,65 1.056.000
13 Sachsen Dresden 18.414,82 4.296.000
14 Sachsen-Anhalt Magdeburg 20.445,26 2.494.000
15 Schleswig-Holstein Kiel 15.763,18 2.829.000
16 Thüringen Erfurt 16.172,14 2.355.000
(1) Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg bestehen ausschließlich aus den gleichnamigen Städten; Bremen gilt ebenfalls als Stadtstaat, obgleich zum Land Bremen noch die Stadt Bremerhaven gehört.
(2) Stichtag: 31.12.2004
Die Nutzung der Fläche der Bundesrepublik Deutschland kann der Statistik entnommen werden.

Parteienlandschaft

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) wurde 1945 als überkonfessionelle Nachfolgepartei bürgerlicher und religiös geprägter Parteien gegründet. In ihr vereinigten sich vor allem Kräfte aus der Zentrumspartei. Sie ist konservativ geprägt. Mit der Ausnahme Bayerns ist die CDU im gesamten Bundesgebiet vertreten. Die Christlich Soziale Union (CSU) hat eine ähnliche konservative Ausrichtung, wirkt aber nur in Bayern. Gemeinsam bilden beide Parteien im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft, zusammen werden sie „die Union“ oder auch „Unionsparteien“ genannt.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) existiert einschließlich ihrer Vorläuferorganisationen seit 1863, und ist damit die älteste bis heute existierende politische Partei Deutschlands. Sie hat die Tradition der Sozialdemokratie begründet. Nach Verbot in der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie 1945 wiedergegründet. Sie versteht sich seit ihrem Godesberger Programm von 1959 auch offiziell nicht mehr nur als Arbeiterpartei, sondern als eine Volkspartei, die für breite Schichten wählbar sein will. Ihr Bekenntnis lautet „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“.

Die Freie Demokratische Partei (FDP) wurde 1948 gegründet und beruft sich in ihrem Selbstverständnis auf die Tradition des deutschen Liberalismus, der sich bereits 1861 mit der Deutschen Fortschrittspartei in Preußen als erste politische Partei Deutschlands im heute verstandenen Sinn organisiert hatte, sich wenige Jahre darauf jedoch in sich gegeneinander konkurrierende unterschiedliche Parteien aufgespalten hatte. Die moderne FDP steht insbesondere in Wirtschafts-, aber auch in Bürgerrechtsfragen für mehr Freiheiten und Verantwortung des Einzelnen, sowie für eine stärkere Zurückhaltung des Staates - insbesondere bei wirtschaftlichen Belangen. Sie war mit insgesamt 42 Jahren am längsten als kleinerer Koalitionspartner sowohl der CDU/CSU als auch der SPD an der Regierungsverantwortung der Bundesrepublik beteiligt.

Die Grünen entstanden als bundesweite Partei 1979/80 aus den damals neuen sozialen Bewegungen, beispielsweise der modernen Frauenbewegung, der Friedens- und der Ökologiebewegung der 1970er Jahre. 1983 zogen sie erstmals in den Bundestag ein. 1990 schlossen sie sich mit der ostdeutschen Bürgerbewegung Bündnis 90 zu Bündnis 90/Die Grünen zusammen.

Die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) war die Rechtsnachfolgerin der in der DDR allein herrschenden SED. Inhaltlich beruft sich die Partei auf sozialistische Ideale, und steht im Parteienspektrum des Bundestags links von der SPD. Bedeutendere Wahlerfolge für die PDS blieben zunächst auf Ostdeutschland beschränkt. 2005 wurde aus Protest gegen die Reformpolitik der rot-grünen Bundesregierung die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) auf Initiative von Gewerkschaftern und enttäuschten vormaligen SPD-Mitgliedern gegründet. Für die Bundestagswahl 2005 öffnete die PDS ihre Listen für WASG-Mitglieder. Aus diesem Grund hat sich die PDS inzwischen in Die Linkspartei. umbenannt. Beide Parteien streben eine Vereinigung an.

Rechtsextreme Parteien waren, von der Deutschen Reichspartei im Ersten Bundestag (1949–1953) abgesehen, nie im deutschen Bundestag vertreten, konnten aber auf Landesebene zeitweise in Parlamente einziehen. Eine relative Blütezeit erlebten sie Ende der 1960er und seit der Wiedervereinigung. Parteien dieser Richtung sind Die Republikaner, die Deutsche Volksunion (DVU) und die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD).

Es gibt zahlreiche regionale Parteien und „Splitterparteien“, deren politischer Einfluss auf Bundesebene aber durch die Sperrklausel der 5%-Hürde in der Regel auf außerparlamentarische Aktivitäten beschränkt ist. Die Ausnahmeregelung, über Direktmandate in den Bundestag einzuziehen, ist für diese ebenso fast unmöglich. Im Landtag von Schleswig-Holstein ist jedoch aufgrund einer Sonderregelung für die dänische Minderheit der Südschleswigsche Wählerverband gesetzlich garantiert vertreten.

In der Geschichte der Bundesrepublik gab es mehrere Parteiverbote, gegen die rechtsradikale SRP 1952 und gegen die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) 1956. Ein Verbotsantrag gegen die NPD scheiterte 2004 unter anderem wegen Versagens des Bundesamtes für Verfassungsschutz.

Nahezu allen einflussreichen Parteien stehen – mehr oder weniger selbständig – Jugendorganisationen zur Seite. Die wichtigsten sind die Junge Union (CDU/CSU), die Jusos (SPD), die Jungen Liberalen (FDP), die Grüne Jugend (Bündnis 90/Die Grünen) sowie 'solid - die sozialistische Jugend| (Die Linkspartei.).

Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland, Geschichte der Parteien in Deutschland, Politisches Spektrum, Bundestagswahl 2005

Außenpolitik

Die wichtigsten Leitlinien bundesdeutscher Außenpolitik sind die Westbindung und die europäische Integration. Deutschland hat am Aufbau europäischer Organisationen einen entscheidenden Anteil; Ziel war dabei auch, den Nachbarn Angst vor Deutschland zu nehmen und die Beschränkungen durch die Besatzungsmächte überflüssig zu machen. Die Bundesrepublik ist seit 1950 Mitglied des Europarates und unterschrieb 1957 die Römischen Verträge, den Grundstein für die heutige Europäische Union. Zentraler Aspekt für die Sicherheitspolitik und Ausdruck der Westbindung ist die Mitgliedschaft in der NATO, der die Bundesrepublik 1955 beitrat.

Während des Kalten Kriegs war der Spielraum deutscher Außenpolitik begrenzt. Als eines der wichtigsten Ziele galt die Wiedervereinigung. Militäreinsätze im Ausland kamen nicht in Frage. Laut Grundgesetz darf sich die Bundeswehr an Angriffskriegen nicht beteiligen, ihre Aufgabe besteht lediglich in der Landes- und Bündnisverteidigung. Durch die von Deutschland initiierte Ostpolitik unter der Devise Wandel durch Annäherung, die zunächst von wichtigen Verbündeten sehr skeptisch betrachtet wurde, konnten dennoch eigenständige politische Akzente gesetzt werden. Später wurde diese Politik als erfolgreich angesehen.

Seit der Wiedervereinigung hat Deutschland seine außenpolitischen Grundsätze erweitert und einen Weg zu größerer internationaler Verantwortung eingeschlagen. So nimmt die Bundeswehr seit 1991 mit Zustimmung des Bundestages und zusammen mit verbündeten Armeen an verschiedenen friedenserhaltenden und -erzwingenden Einsätzen auch außerhalb Deutschlands und des Territoriums der Nato-Verbündeten teil (Out-Of-Area-Einsätze).

Traditionell spielt Deutschland zusammen mit Frankreich eine führende Rolle in der Europäischen Union. Deutschland treibt die Bemühungen voran, über die Wirtschafts- und Währungsunion hinaus ein einheitliches und wirkungsvolles System der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik zu schaffen. Weitere außenpolitische Ziele sind die Verwirklichung des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz sowie die weltweite Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofs. Bedeutendes Interesse hat Deutschland auch an einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts. Aufgrund der schwierigen Materie und den Begrenzungen deutscher Politik besteht der Beitrag vor allem in der Bereitstellung informeller Kontaktmöglichkeiten zwischen den beteiligten Parteien. Die Bundesregierung lehnte den Irak-Krieg 2003 ab, da sie die Existenz von Massenvernichtungswaffen bezweifelte, eine diplomatische Lösung bevorzugte und um erhebliche Gefahren für die politische Stabilität des gesamten als fragil eingestuften Raumes fürchtete. Dafür wurde sie von wichtigen Verbündeten stark kritisiert. Zusammen mit den Verbündeten Großbritannien und Frankreich bemüht sich die Bundesrepublik, den Iran im Dialog dazu zu bewegen, auf die Weiterführung seines Atomprogramms zu verzichten. Die Bundesregierung strebt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an. Die Durchsetzung dieses Zieles wird jedoch aufgrund des Widerstands anderer, teils verbündeter Staaten erschwert und hat nur geringe Aussicht auf Erfolg. So würden zwar Frankreich und Großbritannien die G4 Staaten (Deutschland, Indien, Japan und Brasilien) grundsätzlich unterstützen; jedoch fehlt Deutschland die Zustimmung der USA, so wie Japans Beitritt durch China blockiert wird.

Militär

Hauptartikel: Bundeswehr

Nach ihrer Gründung 1949 hatte die Bundesrepublik Deutschland zunächst keine eigenen Streitkräfte. Unter dem Eindruck des Koreakrieges und der als aggressiv empfundenen sowjetischen Politik in Osteuropa trat die Bundesrepublik 1955 der NATO bei und stellte Streitkräfte auf. Nach der Wiedervereinigung wurden Teile der Nationalen Volksarmee der DDR in diese Streitkräfte eingegliedert.

Die als Bundeswehr bezeichnete militärische Gesamtorganisation besteht aus den Streitkräften und ihrer Verwaltung. Die Streitkräfte gliedern sich in die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine und die unterstützenden Organisationsbereiche Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst.

In der Bundeswehr dienten im April 2005 257.000 Soldaten und 125.000 zivile Mitarbeiter. Seit 2001 haben auch Frauen uneingeschränkten Zugang zum Dienst in den Streitkräften. Ihr Anteil beträgt 6,2 % der Soldaten (Stand 2005). Die Bundesrepublik Deutschland gab im Jahr 2004 24,4 Mrd. Euro für die Bundeswehr aus, was gemessen am BIP einen Anteil von 1,2% entspricht. Im internationalen Vergleich gemessen an den absoluten Ausgaben belegt sie den sechsten Platz; im Vergleich zu den durchschnittlichen Ausgaben der NATO-Mitgliedsstaaten von 2,3% einen Platz im letzten Drittel. Die Militärausgaben Deutschlands werden mitunter als zu gering angesehen, vor allem, da die Bundeswehr sich nach dem Kalten Krieg auf erheblich veränderte Aufgaben einstellen muss, mitunter werden die Ausgaben als zu hoch angesehen, insbesondere, da nach dem Kalten Krieg die traditionelle Bedrohungslage entfallen ist.

Auf dem US-Stützpunkt Ramstein und dem Luftwaffenstützpunkt Büchel (in Rheinland-Pfalz) sind heute noch 65 US-amerikanische Wasserstoffbomben stationiert, an deren Einsatzplanung Deutschland im Rahmen der nuklearen Teilhabe beteiligt ist.

Geschichte

Der Hauptartikel Geschichte Deutschlands vermittelt einen detaillierten Überblick. Zum mittelalterlichen Deutschland siehe Deutschland im Mittelalter. Für die Entwicklung der neuen deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg siehe die Artikel Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und Geschichte der DDR.

Frühgeschichte und Antike

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Karte der germanischen Stämme um 100 n. Chr. (ohne Skandinavien)
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Die ältesten Siedlungsbelege auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind etwa 700.000 Jahre alt, seit rund 500.000 Jahren geht man von einer dauerhaften Besiedlung aus. In Deutschland existieren bedeutende Fundstätten aus der Urzeit: Nach dem Neanderthal in Mettmann ist der frühe menschliche Vertreter der Gattung Homo sapiens neanderthalensis, dem Neanderthaler, benannt. Diese wurden vor etwa 40.000 Jahren von dem zugewanderten Homo sapiens sapiens, dem modernen Menschen, verdrängt. In der Jungsteinzeit entwickelten sich Ackerbau, Viehzucht und feste Siedlungsplätze. Aus dieser Zeit sind einige bedeutende kulturelle Funde erhalten, etwa die Venus von Willendorf und die (in Hinblick auf Echtheit und Alter umstrittene) Himmelsscheibe von Nebra, die darauf deutet, dass schon um 2000 vor Christus in dieser Region Astronomie betrieben wurde.

Erste schriftliche Erwähnung finden keltische und germanische Stämme bei den Griechen und Römern in der vorchristlichen Zeit. Um 500 vor Christus war das heutige Süddeutschland keltisch und das heutige Norddeutschland germanisch besiedelt. Die Germanen wanderten im Laufe der Jahrhunderte südwärts, so dass um Christi Geburt die Donau die ungefähre Siedlungsgrenze zwischen Kelten und Germanen war. Sprachforscher vermuten, dass viele Merkmale süddeutscher Dialekte auf keltischen Einfluss zurückgehen. Von 58 v. Chr. bis etwa 455 n. Chr. gehörten die Gebiete links des Rheins sowie südlich der Donau zum Römischen Reich, von etwa 80 bis 260 n. Chr. auch der größte Teil des heutigen Baden-Württemberg südlich des Limes. Die Gebiete im heutigen Deutschland verteilten sich auf die Provinzen Germania Superior, Germania Inferior und Raetia. In diesem Gebiet gründeten die Römer viele Legionslager, die sich später zu Städten entwickelten. Wichtigste Städte zu römischer Zeit waren Köln, Trier (die älteste Stadt Deutschlands) und Augsburg. Zur Sicherung der Grenzen siedelten die Römer befreundete germanische Stämme in den Provinzen an. Außerdem wanderten Siedler aus anderen Teilen des Römischen Reiches, insbesondere aus Italien, ein und wurden westlich des Rheins und südlich der Donau sesshaft. Weitreichende Neuerungen, die auch das deutsche Vokabular beeinflussten, führten die Römer insbesondere in Hausbau, Handwerk, Wein- und Ackerbau sowie Verwaltung und Militär ein. Eine erste Geschichte Gesamtgermaniens verfasste der römische Schreiber Tacitus im Jahr 98. Allerdings sollte man sich hüten, die Germanen der Antike einfach als die direkten Vorfahren der heutigen Deutschen zu sehen, wie es früher üblich war.

Völkerwanderung und Frühmittelalter

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Die Gebietsaufteilung im Vertrag von Verdun (843)
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Nach dem Einfall der Hunnen 375 und zeitgleich mit dem Niedergang Westroms ab 395 setzte die Völkerwanderung ein, in deren Verlauf die germanischen Stämme immer weiter nach Südwesten zogen. In die fast menschenleeren Gebiete des heutigen Ostdeutschland wanderten am Ende der Spätantike im 7. Jahrhundert bis zur Elbe-Saale-Linie slawische Stämme ein. Weite Teile der Bevölkerung der heutigen ostdeutschen Bundesländer waren daher bis ins hohe Mittelalter slawisch geprägt (Germania Slavica). Erst im Zuge der hochmittelalterlichen Ostsiedlung wurden sie assimiliert und akkulturiert. Der Hauptteil West- und Mitteleuropas wurde vom Frankenreich eingenommen, das heutige Norddeutschland wurde von den Sachsen beherrscht.

Nach der blutigen Unterwerfung und Zwangsmissionierung der Sachsen unter Karl dem Großen erstreckte sich das Frankenreich bis zur Nordsee, der Eider und dem heutigen Österreich. Auf dem Höhepunkt der fränkischen Macht stellte Karl der Große einen Anspruch auf die Führungsmacht in Europa. 800 ließ er sich in Rom zum Kaiser krönen. Doch die Einheit seines Reiches währte nicht lange: Streitigkeiten unter seinen Nachfolgern bewirkten im Vertrag von Verdun (843) die Dreiteilung des Reiches in das ostfränkische Reich unter König Ludwig Germanicus (später: ... dem Deutschen), das westfränkische Reich unter König Karl dem Kahlen und dem zwischen ihnen liegenden Königreich Lothars I., das den Namen Lotharingien erhielt. Das ostfränkische Reich bildete den groben geografischen Rahmen für das später entstehende Deutsche Reich.

Heiliges Römisches Reich (962–1806)

Hauptartikel: Heiliges Römisches Reich

Als traditioneller Beginn der deutschen staatlichen Tradition wird oft der 2. Februar 962 angesehen, an dem Otto I. als erster ostfränkischer König in Rom zum Kaiser gekrönt wurde und damit das Heilige Römische Reich begründete. Als Anfang wird aber auch das Jahr 911 genannt, der Regierungsantritt Konrads I. als erster nicht-karolingischer Herrscher in Deutschland. Im 10. Jahrhundert wurde erstmals für das bisherige ostfränkische Reich auch der Terminus regnum teutonicum („Deutsches Reich“) verwandt.

Die fränkischen Teilreiche waren schon zuvor unterschiedliche Wege gegangen: Während sich das ehemalige Westfränkische Reich, dessen fränkische Bewohner sich romanisierten, mit der Zeit zum französischen Zentralstaat entwickelte, blieb das ostfränkische Reich durch Territorialfürsten geprägt, die den Kaiser wählten und dadurch ihre Partikularinteressen geltend machen konnten. Obwohl die Kaiser des römisch-deutschen Reiches wiederholt versuchten ihre Position zu stärken, teilte sich das Reich immer weiter in weitgehend souveräne Klein- und Kleinststaaten sowie Reichsstädte. Nach Reformation und Dreißigjährigem Krieg, dem nach Opferzahl relativ zur Gesamtbevölkerung Deutschlands fatalsten Krieg, hatte der Kaiser nur noch eine überwiegend formale Machtstellung.

Der Name des Heiligen Römischen Reiches änderte sich über die Jahrhunderte mehrfach. So wurde es im 12. Jahrhundert noch als „Heiliges Reich“ bezeichnet, ab Mitte des 13. Jahrhunderts als „Heiliges Römisches Reich“ und ab dem 15. Jahrhundert als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation.

Der Weg zum deutschen Nationalstaat (1806–1871)

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Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 19. März 1848 in Berlin
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Dieser Zustand währte bis 1806, als Napoléon in seinen Eroberungskriegen Mitteleuropa überrannte und das schwache Reichsgebilde zum Einsturz brachte. Der letzte Kaiser des faktisch nur noch formell bestehenden Heiligen Römischen Reiches (deutscher Nation), Franz II., der erst 1804 auch Kaiser des österreichischen Vielvölkerstaates geworden war, musste die Reichskrone auf Druck des französischen Kaisers ablegen. Unter Napoléon Bonaparte wurde die Anzahl der deutschen Staaten durch Zusammenlegung erheblich verringert und auch viele Reichsstädte verloren ihre Unabhängigkeit (deren Zahl hatte zeitweise über 80 betragen).

Nach der Niederlage Napoleons restaurierte der Wiener Kongress weitgehend die alten Herrschaftsverhältnisse. Deutschland, nun ohne einigendes Band, war teilweise im Deutschen Bund, einer losen Vereinigung von 38 deutschen Staaten unter Führung Österreichs organisiert. Kurz darauf wurde der Deutsche Zollverein geschaffen, in dem das wiedererstarkte Preußen dominierende Macht war.

Schon bald nach der gescheiterten nationalen und liberalen Märzrevolution von 1848/1849 kam es zur Kollision der Preußen mit der Großmacht Österreich um die Vormachtstellung im Deutschen Bund wie auch in Europa, die zum Deutschen Krieg von 1866 führte. Nachdem Preußen diesen Krieg für sich entschieden hatte, kam es zur Auflösung des Deutschen Bundes, zur Annexion seiner norddeutschen Kriegsgegner durch Preußen und dadurch zu einer weiteren Schrumpfung der Zahl deutscher Staaten.

Deutsches Kaiserreich (1871–1918)

Die anschließende Gründung des Norddeutschen Bundes unter preußischer Führung leitete die so genannte kleindeutsche Lösung ein. Diese zielte entsprechend der Intention Bismarcks auf eine staatliche Einigung unter der Hegemonie Preußens ohne die damalige Großmacht Österreich. Das Deutsche Reich wurde nach dem gewonnenen Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal von Versailles ausgerufen.

Mit der Reichsgründung wurden Gebiete eingegliedert, die noch nie oder nicht mehr zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört hatten, sondern seit den Polnischen Teilungen Ende des 18. Jh. Teile Preußens außerhalb des Reiches waren. Dazu gehörten West-, Ostpreußen und Danzig, das überwiegend polnischsprachige Gebiet Posen und Schleswig. Frankreich trat (deutsch- und französischsprachige) Teilgebiete der Regionen Lothringen (nördliche und östliche Teile) und Elsass (ohne Belfort) ab, welche als direkt von der Zentrale verwaltetes "Reichsland Elsass-Lothringen" ohne Gliedstaatrechte konstituiert wurden.

Als ideeller Begründer des Deutschen Reiches wurde Otto von Bismarck erster Reichskanzler. Seine antidemokratisch-konservative Grundhaltung verhinderte allerdings die Reichseinigung unter demokratischen Bedingungen und schuf die Voraussetzung dafür, dass in Deutschland Nationalismus und Demokratie einander fremd wurden. Er führte einen wenig erfolgreichen Kampf gegen die Sozialdemokratie, die polnische Minderheit und die katholische Kirche (siehe Kulturkampf). Seine aggressiv-kriegerische Außenpolitik änderte sich ab der Reichsgründung dagegen zu einer Bündnispolitik, die auf die Isolierung Frankreichs abzielte und ein vertraglich geregeltes, aber fragiles Paktsystem in Europa schuf. Gleichwohl blieb die Außenpolitik imperialistisch ausgerichtet: Auf der Berliner Kongo-Konferenz trat Deutschland 1884 mit der Forderung nach einem „Platz an der Sonne“ in den Kreis der Kolonialmächte ein, nachdem schon in den frühen 1880er Jahren deutsche Vereine Territorien in Afrika und Asien erworben hatten. Im Dreikaiserjahr kam Wilhelm II. an die Macht, der wenig später Bismarck zur Kündigung zwang und die Außenpolitik in Richtung Konfrontation änderte. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand löste im Jahre 1914 den ersten Weltkrieg aus.

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Reichsgründung, Versailles, 1871
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Konfession im Jahre 1890
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Weimarer Republik (1919–1933)

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Deutsches Reich 1925
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Hauptartikel: Weimarer Republik

Mit der deutschen Kapitulation 1918 und der Novemberrevolution endete nicht nur der erste Weltkrieg, sondern auch die Monarchie im Deutschen Reich (wie auch in Österreich-Ungarn). Der Kaiser dankte ab und das Deutsche Reich wurde zu einer parlamentarisch-demokratischen Republik. Im Versailler Vertrag wurde es von den Siegermächten zu großen Gebietsabtretungen gezwungen. Ferner wurden jährliche Reparationszahlungen festgelegt, die über einen Zeitraum von 80 Jahren gelten sollten. Der Vertrag, der nur widerwillig von der deutschen Delegation unterschrieben wurde, bedeutete für Deutschland eine Demütigung, die den Revanchegedanken Frankreichs – ausgelöst durch dessen Erniedrigung knapp 50 Jahre zuvor – umsetzte.

Bereits unmittelbar nach der Abdankung des Kaisers wurde am 9. November 1918 die Republik ausgerufen. Die Regierung bildete zunächst der Rat der Volksbeauftragten, unter dessen Verantwortung in Weimar eine Verfassung ausgearbeitet wurde, weswegen die Republik später Weimarer Republik genannt wurde. Noch im selben Jahr wurde die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet, und im Januar 1919 die Deutsche Arbeiter Partei, die sich später in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Am 11. August 1919 trat die neue Reichsverfassung (Weimarer Verfassung) in Kraft.

Die Hypothek der Reparationszahlungen belastete von Beginn an das politische Klima der jungen Republik. Die von rechtsextremen Kräften verbreiteten Verschwörungstheorien (siehe Dolchstoßlegende) führten zu zahlreichen politischen Morden und Putschversuchen, von denen die wichtigsten der Kapp-Putsch 1920 und der Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 waren. Wichtige Vertreter der demokratischen Kräfte wie Matthias Erzberger und Walther Rathenau starben im Kugelhagel extremistischer Attentäter. Der erste Reichskanzler Philipp Scheidemann überlebte einen Anschlag nur knapp.

Zugleich verschärfte sich die wirtschaftliche Lage dramatisch. Die hohen Reparationszahlungen, die durch die Notenpresse bedient wurden, und die Konfiszierung von Rohstoffen durch französisches Militär kulminierten 1923 in einer Hyperinflation, die weite Teile des Mittelstands verarmen ließ, und bürgerkriegsähnlichen Zuständen, dem so genannten Ruhrkampf. Die demokratiefeindlichen Tendenzen nahmen derart zu, dass man schon bald von einer „Demokratie ohne Demokraten“ sprach. Erst Mitte der Zwanziger Jahre erholte sich die Konjunktur, worauf sich auch die politische Stimmung verbesserte. In den kurzen „goldenen Zwanzigern“ blühte auch die Kultur auf und das mittlerweile über vier Millionen Einwohner zählende Berlin wurde zur dynamischsten Stadt Europas.

Ein jähes Ende erfuhr die Prosperität mit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft im Gefolge des Schwarzen Freitags, als die New Yorker Börse zusammenbrach und die Weltwirtschaftskrise ausbrach. Zu deren Höhepunkt 1932 gab es in Deutschland mehr als sechs Millionen Arbeitslose, die größtenteils in Elend lebten. In der Folge fanden extremistische Parteien noch stärkeren Zulauf als zuvor, so dass es für die gemäßigten Parteien zunehmend schwieriger wurde, stabile Regierungen zu bilden. Nach dem Erdrutschsieg der Nationalsozialisten 1930 verfügten die Reichskanzler, die in rascher Folge wechselten, über keine parlamentarische Mehrheit mehr und regierten mit Hilfe von demokratisch nicht mehr legitimierten Präsidialkabinetten. Der Reichspräsident Paul von Hindenburg setzte seine Befugnis um, den Reichskanzler ohne Zustimmung des Parlamentes zu ernennen. Gesetze wurden nur noch per Notverordnung erlassen.

Auf den Straßen fanden immer häufiger gewalttätige Zusammenstöße zwischen den erstarkenden Kommunisten und Nationalsozialisten, was zu einem Gefühl großer Unsicherheit in der Bevölkerung führte. Die gleichzeitige Massenarbeitslosigkeit ließ Rufe nach einem starken Mann lauter werden, der an die guten Jahre des Kaiserreichs wieder anknüpfen sollte. Verschärft wurde die Stimmung durch die demokratiefeindliche Agitation von Alfred Hugenberg, dessen Medienimperium praktisch die gesamte öffentliche Meinung kontrollierte. Um eine weitere Stärkung der radikalen Flügelparteien zu verhindern, tolerierte die SPD im Reichstag weitgehend die auf Kürzung der Sozialausgaben basierende Spar- und Deflationspolitik des Reichskanzlers Brüning, welche aber die wirtschaftliche Krise noch weiter verschärfte. Dessen Nachfolger Franz von Papen setzte 1932 die bis dahin stabile Regierung in Preußen – dem damaligen „Bollwerk der Demokratie“ – im so genannten Preußenschlag, gewissermaßen einem Staatsstreich von oben, ab und unterstellte den Freistaat über die Einsetzung eines Reichskommissars dem direkten Zugriff des autoritär geprägten Kabinetts. Dieses Vorgehen und eine krasse Unterschätzung der Nationalsozialisten bereiteten den Boden für die Machtübernahme durch die NSDAP, deren in der SA organisierten paramilitärischen Trupps nun ungehemmten Straßenterror verbreiteten.

Eine Abfolge dramatischer Ereignisse markierte das Ende der Weimarer Republik. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Am 27. Februar kam es zum Reichstagsbrand. Hitler nutzte die Brandstiftung, um eine weitere Notverordnung zu verabschieden, die auf unbestimmte Zeit die Grundrechte außer Kraft setzte. Die nun folgenden Massenverhaftungen politischer Gegner, insbesondere Kommunisten und Sozialdemokraten, prägten das Vorfeld der Reichstagswahl am 5. März 1933. Trotz erheblicher Stimmengewinne verfehlte die NSDAP auch hier die absolute Mehrheit und ging daher ein Bündnis mit der reaktionär geprägten DNVP ein. Die endgültige Machtübernahme erfolgte fünf Tage später, als der neu zusammengetretene Reichstag mit den Stimmen der klerikalen und bürgerlichen Parteien das Ermächtigungsgesetz verabschiedete, welches Hitlers Regierung unumschränkte Macht zubilligte. Einzig die SPD stimmte gegen das Gesetz. Ein totalitärer, diktatorischer Unrechtsstaat war entstanden, der für die abscheulichsten Verbrechen verantwortlich werden sollte, die je von Deutschen begangen wurden.

Nationalsozialistische Diktatur (1933–1945)

Hauptartikel: Zeit des Nationalsozialismus

Die NSDAP errichtete im Deutschen Reich sehr schnell einen totalitären Einparteienstaat, indem zunächst missliebige Personen aus allen staatlichen Organisationen entfernt wurden. Bereits 1933 wurde in Dachau das erste Konzentrationslager errichtet, in das vor allem politische Gegner gesperrt wurden. Außer Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern betraf dies auch kirchliche Vertreter, die sich der offiziellen Politik widersetzten. Eine Reihe von Direktiven sorgte für die völlige Gleichschaltung der öffentlichen Meinung im Sinne der NSDAP. Missliebige Publikationen wurden, beispielsweise in der öffentlichkeitswirksamen Bücherverbrennung, aus dem Verkehr gezogen und der gesamte Kunstbetrieb auf Parteilinie gebracht – unerwünschte Kunstwerke wurden für „entartet“ erklärt. Innerhalb kürzester Zeit durchdrang die Partei auch das Privatleben, indem die von Joseph Goebbels gesteuerte Propaganda allgegenwärtig wurde und bereits auf Kinder Druck ausgeübt wurde, den Parteiorganisationen beizutreten.

Persönlich sicherte sich Hitler ab, indem er auch innerparteiliche Gegner und ehemalige Weggefährten ermorden ließ. Im fingierten Röhm-Putsch ließ er am 30. Juni 1934 („Nacht der langen Messer“) den SA-Führer Röhm und eine Reihe innenpolitischer Gegner töten, woraufhin auch die ihm lästig gewordene SA entmachtet wurde. Statt dessen setzte er auf die ihm bedingungslos ergebene SS und die Reichswehr, deren Generalität auf ihn persönlich ihren Treueeid ablegte. Zur Bekämpfung jeglicher politischer Opposition und freier Meinungsäußerung wurde die Gestapo eingesetzt, die über eigene Gefängnisse und Folterkeller verfügte.

Von Beginn an verfolgte Hitler zwei Ziele: einen Angriffs- und Vernichtungskrieg zur Schaffung neuen „Lebensraumes im Osten“ und die Verfolgung der Juden, die mit Diskriminierung, Demütigung und Ausgrenzung begann und später im planmäßig angelegten, größten Genozid aller Zeiten, dem Holocaust, endete. Nachdem sich Hitler der Gefolgschaft des Militärs versichert hatte, begann schon ab 1934 die Ausrichtung der Wirtschaft auf einen bevorstehenden Krieg: Die Rüstungsausgaben wurden innerhalb kürzester Zeit auf gewaltige Summen getrieben. Arbeitsprogramme, eine enthemmt expansive Geldpolitik und Schuldenwirtschaft waren die wirtschaftspolitischen Instrumente hierfür. Die dadurch sinkende Arbeitslosigkeit wurde von der Bevölkerung begrüßt und als Einlösung wirtschaftlicher Versprechen aufgenommen.

Das Schicksal der Juden verschlimmerte sich kontinuierlich: 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze verabschiedet, die persönliche Beziehungen zwischen „Ariern“ und Juden als „Rassenschande“ brandmarkten und schwer bestraften. Juden verloren zuerst alle öffentlichen Ämter, wurden willkürlich verfolgt, bestohlen und erpresst und schließlich mit einem völligen Berufsverbot belegt. Die „Arisierung“ enteignete in großem Stil alle jüdischen Unternehmen. Immer häufiger wurden nun auch Juden in Konzentrationslager eingewiesen. Viele fassten den Entschluss zur Emigration, die meisten aber blieben in Deutschland, weil sie sich als Deutsche fühlten und ihre Heimat nicht verlassen wollten.

Die rassistische Weltsicht der Nationalsozialisten und ihre Bemühungen zur Züchtung einer „Herrenrasse“ betraf auch andere Bevölkerungsgruppen: Sinti und Roma, Polen, Russen, Homosexuelle und Behinderte wurden ebenso Opfer von Repression, Gewalt und Mord.

Währenddessen feierte das Regime einige Propagandaerfolge. 1935 wurde das Saarland eingegliedert. 1936 zog das nationalsozialistische Deutsche Reich mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele internationales Interesse und teilweise ungehemmte Bewunderung auf sich. Im gleichen Jahr wurde das entmilitarisierte Rheinland wieder besetzt. Die aggressive Expansion über die deutschen Grenzen hinaus begann mit dem Anschluss von Österreich im Jahr 1938, der unter dem Jubel großer Teile der Bevölkerung betrieben wurde, woraufhin Deutschland als „Großdeutsches Reich“ bezeichnet wurde. Im selben Jahr erreichte Hitler im Münchner Abkommen die Annexion des von Deutschen besiedelten Sudetenlandes. Erst als die Deutschen im März 1939 auch in das restliche Tschechien einmarschierten und es als „Protektorat Böhmen und Mähren“ dem Reichsgebiet zuschlugen, erkannten die anderen Staaten den Fehler, den sie mit ihrer Beschwichtigungspolitik (siehe Appeasement) begangen hatten.

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1.9.1939: Soldaten der deutschen Wehrmacht überschreiten die Grenze zu Polen
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Als Deutschland schließlich am 1. September 1939 Polen angriff, war die Geduld der Alliierten erschöpft. Großbritannien und Frankreich erklärten Deutschland den Krieg. Der Zweite Weltkrieg forderte in sechs Jahren 55 Millionen Tote. Mit einer Serie taktischer Erfolge, die als Blitzkrieg in die Geschichte eingingen, gelangen Deutschland zunächst bedeutende militärische Erfolge. Polen wurde im Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin aufgeteilt, die Wehrmacht warf anschließend ihre Armeen nach Westen, überfiel die neutralen Staaten Belgien und Niederlande und besetzte innerhalb von sechs Wochen Frankreich. Zu diesem Zeitpunkt erreichte Hitlers Popularität im Volk seinen Höhepunkt und das Deutsche Reich erstreckte sich nun vom Elsass bis nach Krakau.

Mit Kriegsbeginn war auch das Schicksal der Juden und der anderen verfolgten Minderheiten besiegelt. Die Ausreise wurde verboten, die Juden wurden in enge Ghettos gepfercht und gezwungen, einen Judenstern zu tragen. Bei unzureichender Verpflegung und ständig ausbrechenden Seuchen mussten sie Zwangsarbeit in der Kriegswirtschaft verrichten. Viele von ihnen starben an Entkräftung, Hunger oder Misshandlungen. 1942 wurde auf der Wannseekonferenz die völlige Vernichtung der Juden beschlossen, woraufhin die SS den Holocaust fabrikmäßig organisierte. Vor allem im besetzten Polen (Generalgovernement)errichtete sie riesige Vernichtungslager, in denen die meisten Opfer, in Viehwaggons herangekarrt, sofort vergast wurden. Allein in Auschwitz-Birkenau ermordeten die Schergen auf diese Art über eine Million Menschen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Ermordeten auf geschätzte sechs Millionen.

Zwischenzeitlich hatte Hitler auch der Sowjetunion den Krieg erklärt (→ Russlandfeldzug 1941-1945). Im Juni 1941 marschierte das Heer scheinbar unaufhaltsam auf Moskau vor und wurde erst im Dezember gestoppt. Nachdem der Kriegsverbündete Japan im selben Monat die amerikanische Marine in Pearl Harbor überfallen hatte, erklärte Deutschland auch den USA den Krieg. Mangelnde Ressourcen und die Übermacht des Gegners ließen schon bald die Kriegswende eintreten. Als entscheidender Zeitpunkt wird gemeinhin die erbittert geführte und verlorene Schlacht um Stalingrad angeführt, die in der völligen Aufreibung der deutschen 6. Armee endete.

Je unvermeidlicher die Niederlage wurde, desto härter wurde die Politik nach innen geführt. Goebbels rief im Berliner Sportpalast 1943 den „totalen Krieg“ aus. Die gesamte Produktion wurde nun nur noch auf den Krieg ausgerichtet, während die deutschen Armeen an allen Fronten zurückwichen und unter dem Bombardement der Alliierten fast alle größeren deutschen Städte in Schutt und Asche sanken. Erst als die sowjetischen Armeen schon Berlin eingenommen hatten, nahm sich Hitler am 30. April 1945 in seinem Führerbunker das Leben. Die deutsche bedingungslose Kapitulation folgte am 8. Mai. Die überlebenden politischen und militärischen Hauptverantwortlichen wurden später in den Nürnberger Prozessen verurteilt.

Alliierte Besatzung (1945–1949)

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Die vier Besatzungszonen gemäß dem Potsdamer Abkommen (d. h. bereits ohne die von der Sowjetunion unter polnische Verwaltung gestellten Ostgebiete)
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Hauptartikel: Deutschland 1945–1949

Die alliierten Siegermächte, zunächst die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, später auch Frankreich, bemühten sich anfangs noch um eine gemeinsame Besatzungspolitik. Einig war man sich über eine Demilitarisierung und die so genannte Entnazifizierung. Aber schon bei der Frage, was man unter einer Demokratie zu verstehen habe, zeigten sich erste Meinungsverschiedenheiten zwischen der Sowjetunion einerseits (siehe Volksrepublik) und den Westmächten andererseits.

Auf Betreiben Stalins, der Ostpolen annektiert und der Sowjetunion zugeschlagen hatte, wurden große Teile des deutschen Ostens als Ausgleich unter polnische Verwaltung gestellt, wobei Polen die Verwaltungsgebiete direkt als polnisches Staatsgebiet behandelte. So fielen Pommern, Schlesien und das südliche Ostpreußen an Polen, das nördliche Ostpreußen als Gebiet Kaliningrad an die Sowjetunion – ein Vorgehen, das von den Westmächten auf der Konferenz von Potsdam nur widerstrebend gebilligt wurde. Die meisten deutschen Bewohner im neuen Einflussbereich der UdSSR wurden aus Polen, der ČSSR, usw. vertrieben, ebenso wie die polnische Bevölkerung aus den polnischen Ostgebieten. Im Kerngebiet des besiegten Deutschen Reiches entstanden die Bundesrepublik Deutschland (BRD – nichtamtliche, politisch strittige Abkürzung) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) – wobei die Bundesrepublik sich gemäß eines Verfassungsgerichtsurteils völkerrechtlich als „identisch“ mit dem Deutschen Reich betrachtete.

Die Republik Österreich wurde – abgesehen vom endgültigen Verlust Südtirols – in den früheren Grenzen wiederhergestellt. Die Grenzziehung der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland wurde teilweise durch die Grenzen der Besatzungszonen bestimmt, z. B. zwischen Niedersachsen und Mecklenburg bzw. Sachsen-Anhalt sowie zwischen Thüringen und Hessen.

Teilung und Wiedervereinigung (1949–1990)

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Die Berliner Mauer am Bethaniendamm
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Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 in den drei westlichen Besatzungszonen gegründet. An diesem Tag wurde das Grundgesetz als Provisorium für eine Verfassung in Kraft gesetzt. Das Grundgesetz enthielt in der Präambel „(…) Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden“ ein „Wiedervereinigungsgebot“, an dem bis zur tatsächlichen Wiedervereinigung 1990 festgehalten wurde. Die Gründung der DDR erfolgte am 7. Oktober 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone. Der Kalte Krieg zwischen West und Ost trennte die westlich orientierten Staaten von den kommunistisch beherrschten. Die zunehmend undurchdringlichen Grenzbefestigungen bildeten einen von Churchill so bezeichneten Eisernen Vorhang, zogen sich quer durch Mitteleuropa und teilten Deutschland. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 war auch West-Berlin als letztes Tor zur Zuflucht nach Westen abgeriegelt.

Während in der DDR eine Planwirtschaft nach stalinistischem Muster errichtet wurde, entschied sich die Bundesrepublik für die soziale Marktwirtschaft. Das einsetzende Wirtschaftswunder führte zu anhaltend hohen Wachstumsraten, Vollbeschäftigung und Wohlstand im Rahmen einer Wirtschaftspolitik, die unter dem ersten Kanzler Konrad Adenauer maßgeblich von dessen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard gesteuert wurde, der ihm 1963 ins Kanzleramt nachfolgte. Die wichtigsten außenpolitischen Meilensteine dieser Ära waren die Westintegration – 1955 trat Westdeutschland der NATO bei – und die Beteiligung am wirtschaftlichen Zusammenschluss in Europa, der durch die Römischen Verträge 1957 einen entscheidenden Schub erhielt. Die DDR, in der auch nach einem Volksaufstand am 17. Juni 1953 die stalinistische Politik der SED weitergeführt wurde, integrierte sich dagegen zunehmend in die osteuropäischen Systeme des Warschauer Pakts und des RGW.

Erst in den sechziger Jahren beschäftigten sich die Deutschen wieder intensiver mit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur. Zur gleichen Zeit führten einige politische Affären und das Aufkommen kritischer Ideen insbesondere der Studenten zum Ruf nach einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. Eine 1967 einsetzende Wirtschaftskrise und die massiven Studentenunruhen 1968 verstärkten den Eindruck eines politischen Notstands. Die 1966 gebildete große Koalition aus CDU und SPD verabschiedete eine Reihe grundlegender Gesetzesänderungen (Notstandsgesetze) und versuchte, sich mit Hilfe der Globalsteuerung an die wirtschaftlich schwierigeren Zeiten anzupassen.

Mit dem Antritt der sozialliberalen Regierung unter Willy Brandt wurden eine Reihe sozialer, gesellschaftlicher und außenpolitischer Reformen umgesetzt. Die Ostpolitik, die auf Verständigung mit dem Warschauer Pakt setzte, führte zu außenpolitischer Entspannung - die im Kniefall von Warschau gipfelte - deutsch-deutscher Annäherung und brachte Brandt 1972 den Friedensnobelpreis ein, wurde aber von Konservativen teilweise scharf kritisiert. Die Ölkrise 1973, die mit inflationären Tendenzen aufgrund hoher Tarifabschlüsse zusammenfiel, ließ die Regierung in die Krise geraten. Brandt trat nach der Aufdeckung einer Spionageaffäre um seinen Berater Günter Guillaume zurück. Sein Nachfolger Helmut Schmidt hatte mit steigender Verschuldung und Arbeitslosigkeit, mehreren Wirtschaftskrisen und dem Terror der RAF zu kämpfen. Als Kanzler und Person bei den Deutschen geschätzt, verlor er jedoch den Rückhalt seiner Fraktion, die zunehmend gegen seine Unterstützung des NATO-Doppelbeschlusses opponierte.

Nach dem Auseinanderbrechen der Koalition gelang 1982 Helmut Kohl über ein konstruktives Misstrauensvotum die Wahl zum Kanzler. Er regierte länger als alle seine Vorgänger und gilt als Kanzler der deutschen Einheit. Diese wurde durch die veränderte politische Weltlage und die Veränderungen in der Sowjetunion (Glasnost, Perestroika) ermöglicht und maßgeblich von den Massendemonstrationen in der DDR vorangetrieben, welche schließlich die Öffnung der Grenzen am 9. November erzwangen. Nach den ersten freien Wahlen zur Volkskammer im März 1990, die Kohls CDU gewann, war der Weg frei für die offizielle deutsch-deutsche Vereinigung, die im Einvernehmen mit den alliierten Vertretern im Rahmen der „Zwei-plus-Vier-Gespräche“ stattfand.

Von der Bonner zur Berliner Republik (1990–Gegenwart)

Am 3. Oktober 1990 erfolgte der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Die Truppen der ehemaligen Besatzungsmächte verließen weitgehend das Land, die noch verbliebenen Militäreinheiten der ehemaligen Besatzungsmächte haben keinerlei Hoheitsbefugnisse mehr und unterliegen dem NATO-Truppenstatut. Die neue bzw. „vergrößerte“ Bundesrepublik Deutschland erlangte damit erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ihre volle staatliche Souveränität.

Im Rahmen der Wiedervereinigung verpflichtete sich Deutschland zur Abrüstung auf zukünftig maximal 370.000 Soldaten. Territorial erkannte die Bundesrepublik im November 1990 endgültig die Oder-Neiße-Linie als völkerrechtlich verbindliche Grenze zu Polen an (umstritten, s. zum unverbindlichen Staatsvertrag: Oder-Neiße-Linie). Später (Januar 1997) folgten Deklarationen zur Aussöhnung mit der Tschechischen Republik.

Mit knapper Mehrheit (338 zu 320 Stimmen) beschloss der Bundestag am 20. Juni 1991, das Provisorium Bonn als Bundeshauptstadt aufzugeben und Regierung und Parlament nach Berlin zu verlegen. Der neue Sitz des Deutschen Bundestags ist das Reichstagsgebäude in Berlin, in dem erstmalig am 19. April 1999 eine Sitzung statt fand. Seit September 1999 ist die Bundesregierung endgültig in Berlin angesiedelt.

Die 1990er Jahre waren nach dem kurzen Boom der Wiedervereinigung von wirtschaftlicher Stagnation, Massenarbeitslosigkeit und Reformstau geprägt, weswegen die Regierung Kohl 1998 abgewählt wurde. Insbesondere der von Kohl versprochene baldige umfassende Wirtschaftsaufschwung in Ostdeutschland blieb aus.

Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte kam es mit der Regierungsbeteiligung von Bündnis 90/die Grünen in der Koalition mit der SPD unter Führung von Gerhard Schröder als Bundeskanzler zu einem grundlegenden Regierungswechsel im Sinne eines Richtungswechsels, an dem keine der in der vorhergehenden Legislaturperiode regierenden Parteien mehr beteiligt war. Diese Rot-Grüne Koalition wurde bei den Bundestagswahlen 2002 bestätigt.

Die Bundespolitik zur Jahrhundertwende ins 21. Jahrhundert war geprägt durch eine Reformpolitik. Rot-Grün setzte grundlegende Veränderungen in der Sozial-, Renten- und Gesundheitspolitik (vgl. Agenda 2010) durch. Tatsächlich gelang es, die Lohnnebenkosten stabil zu halten. Mit dem Ziel, die soziale Versorgung im zunehmend teuren Versorgungssystem für alle aufrecht zu erhalten, wurden private Zusatzversorgungslösungen propagiert (beispielsweise Riester-Rente). Neue Konzepte, wie Zusatzzahlungen der Patienten bei der Krankenversorgung, sollten die ausgabenintensiven Krankenkassen entlasten, waren aber nicht populär. Das Thema Ökologie wurde stärker gewichtet, z. B. mit der Einführung der umstrittenen Ökosteuer auf den Benzinpreis, den Beginn des Ausstiegs aus der Atomenergie oder Gesetzesinitiativen zur Reduzierung von Treibhausgasen. Mit bedingt durch die schon in den 1990er Jahren zugenommene Öffnung des Weltmarkts, die sogenannte Globalisierung, verstärkte sich die Debatte um die Lohnnebenkosten, da vor allem größere Unternehmen einen Teil ihrer Produktion in sogenannte Billiglohnländer verlegten, unter anderem, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. So blieb das Phänomen Massenarbeitsarbeitslosigkeit bestehen, obwohl es eines der Hauptziele der rot-grünen Regierung war, den negativen Trend auf dem Arbeitsmarkt aufzuhalten.

Aussenpolitisches Aufsehen erregte Deutschland im Jahre 2003 während des Irakkrieges, an dem sich Deutschland nicht mit Kriegseinsätzen beteiligte. Dies führte zu Konflikten vor allem mit den USA, aber zu großen Sympathiebekundungen der deutschen Bevölkerung gegenüber Schröder, der als Friedenskanzler charakterisiert wurde.

Mit der starke Umwälzungen enthaltenden Hartz IV-Gesetzgebung von 2004, die das Ziel hatte, den Arbeitsmarkt zu beleben, indem der Druck auf die Arbeitslosen stieg, wuchsen die Proteste gegen eine - insbesondere durch die direkt Betroffenen - als sozial ungerecht empfundene Regierungspolitik, die in dieser Form von vielen Bürgern durch die SPD nicht erwartet worden war. Nach durch rot-grün verlorenen Landtagswahlen in den Jahren 2004 und 2005 stellte Bundeskanzler Schröder schließlich am 1. Juli 2005 im Bundestag die Vertrauensfrage nach Art. 68 GG mit dem Ziel, diese absichtlich zu verlieren. Daraufhin löste Bundespräsident Horst Köhler (CDU) den 15. Deutschen Bundestag auf und setzte Neuwahlen für den 18. September 2005 an. Da diese Wahl kein Ergebnis zugunsten eines politischen Lagers ergab und alle Versuche eine Dreiparteienregierung zu bilden scheiterten, einigten sich CDU/CSU und SPD auf Koalitionsverhandlungen über eine große Koalition unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU).

Bevölkerung

Hauptartikel: Demografie Deutschlands

In der Bundesrepublik Deutschland leben auf der Fläche von 357.031 km² über 80 Mio. Einwohner. Das Land gehört damit zu den am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der Welt. Etwa 75 Mio. (91 %) sind deutsche Staatsbürger. Von diesen haben wiederum 7 Mio. einen Migrationshintergrund, das heißt, sie sind

  • im Land geborene oder seit langer Zeit in Deutschland lebende ehemalige Ausländer, die seit der Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts auf eigenen Antrag eingebürgert wurden, oder
  • Aussiedler“ bzw. „Spätaussiedler“ deutscher Nationalität, von denen die meisten aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion (51 %, umgangssprachlich meist als „Russlanddeutsche“ bezeichnet) und aus Polen (34 %) eingewandert sind. Zwischen 1950 und 2002 waren dies insgesamt 4,3 Mio. Menschen.

Hierbei ist allerdings zu bemerken, dass diese Zahl stark zunimmt, da mittlerweile unter den Neugeborenen immerhin 25% Eltern mit Migrationshintergrund haben. Die 9 % der Bevölkerung mit anderer Staatsangehörigkeit (ca. 7 Mio.) setzen sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammen. Etwa 2,4 Mio. sind türkische Staatsangehörige, die übrigen knapp 4,3 Mio. sind hauptsächlich EU-Bürger (2,1 Mio.), größtenteils aus Italien (0,5 Mio.), Griechenland (0,3 Mio.), Polen (0,3 Mio.) und Österreich (0,2 Mio.). Der Anteil der europäischen Staatsbürger aus Nicht-EU-Ländern (3,2 Mio.) hat sich durch Migration aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien (1,0 Mio.; unter anderem durch Kriegsflüchtlinge) in den 1990er Jahren erhöht. Die Zahl der gesamten polnischen Diaspora in Deutschland beläuft sich auf weit über 2 Mio., wobei sich die meisten von ihnen seit langem in der lokalen Bevölkerung integriert haben.

Somit ergibt sich ein Gesamtanteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund von etwa 15 %; ein Hinweis darauf, dass sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung einerseits verändert hat, dies aber andererseits nicht mehr über Nationalitäten erfasst werden kann. Ein gewisses Maß an Einwanderung wird von politischer Seite im Hinblick auf den Rückgang der Geburtenzahl und die daraus folgende negative demographische Entwicklung gewünscht, um die soziale Absicherung der Bevölkerung nicht zu gefährden.

Die fünf größten Städte sind (Stand 31. März 2005):

  1. Berlin mit 3.391.407 Einwohnern
  2. Hamburg mit 1.736.752 Einwohnern
  3. München mit 1.397.537 Einwohnern
  4. Köln mit 975.907 Einwohnern
  5. Frankfurt am Main mit 657.126 Einwohnern

Für weitere Städte siehe: Liste der Städte in Deutschland, Liste der Großstädte in Deutschland

Die fünf größten Metropolregionen sind (Stand 1. Januar 2005):

  1. Rhein-Ruhr mit 11.785.196 Einwohnern
  2. Berlin mit 4.262.480 Einwohnern
  3. Rhein-Main mit 3.398.530 Einwohnern
  4. Hamburg mit 3.278.635 Einwohnern
  5. Stuttgart mit 2.344.989 Einwohnern

Für weitere Städte siehe: Liste der Metropolregionen in Deutschland

Sprache

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Das heutige deutsche Sprachgebiet nach dem 2. Weltkrieg
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Das Gebiet der deutschen Mundarten vor dem 2. Weltkrieg
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Hauptartikel: Deutsche Sprache

Die in Deutschland gebräuchliche Sprache ist Deutsch. In den überregionalen Medien und als Schriftsprache wird Hochdeutsch verwendet. Als Sprache des Alltags wird hochdeutsch in vielen Regionen fast ausschließlich gesprochen (oft regional leicht eingefärbt), während in anderen Regionen daneben eine der vielen deutschen Mundarten verwendet wird.

Neben der deutschen Sprache sind regional auch die Sprachen der seit langem in Deutschland ansässigen Minderheiten als offizielle Sprachen anerkannt, wie Dänisch, Friesisch und Sorbisch. Gleiches gilt für das Niedersächsische (Plattdeutsch), das teils als eigenständige Sprache, teils aber auch als niederdeutscher Dialekt betrachtet wird. Die Zahl der Sprecher dieser Gruppen ist jedoch vergleichsweise klein und tendenziell abnehmend. Diesem Trend soll durch Unterricht in Kindergarten und Grundschule entgegengewirkt werden. Andere ehemals verbreitete Sprachen wie Moselromanisch (im 11. Jahrhundert ausgestorben), Polabisch (im 18. Jahrhundert ausgestorben) oder Jiddisch werden heute nicht mehr gesprochen.

Anders als in anderen Ländern gilt die Verwendung von Dialekten in Deutschland nicht überall als Makel, der das gesellschaftliche Fortkommen behindert. Stattdessen werden die Mundarten als kulturelle Bereicherung gesehen. Die bekanntesten Dialekte sind unter anderen Alemannisch, Bairisch, Fränkisch, Hessisch, Schwäbisch, Niederrheinisch, Thüringisch und Sächsisch und Pfälzisch. Diese Dialekte können von Gemeinde zu Gemeinde leichte Nuancen aufweisen. Hochdeutsch als Alltagssprache wird regional im vergleichsweise begrenzten Raum Südniedersachsen zwischen Hannover und Kassel gesprochen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in Deutschland viele Zuwanderer niedergelassen. Untereinander verwenden sie neben dem Deutschen noch häufig ihre Muttersprache, d.h. hauptsächlich Türkisch und Russisch.

Die deutsche Sprache war einst die Verkehrssprache von Mitteleuropa, Osteuropa und Skandinavien. Zeitweilig war Deutsch auch die international verwendete Wissenschaftssprache, bevor es von Englisch abgelöst wurde. In Europa ist es nach Englisch die am häufigsten unterrichtete Fremdsprache, weltweit liegt sie hier auf dem dritten Platz. Innerhalb der europäischen Union ist Deutsch die Sprache mit den meisten Muttersprachlern, noch vor Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Deutsch ist die am zweithäufigsten im Internet verwendete Sprache mit 8 % aller Internetseiten, nach englisch mit 50 % aller Seiten.

Einen Beitrag zur Entwicklung des Hochdeutschen leistete Martin Luther im 16. Jahrhundert mit seiner Übersetzung der Bibel. Johann Christoph Adelung veröffentlichte 1781 das erste große Wörterbuch. Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Herausgabe des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1961 vollendet wurde, aber seither einer Überarbeitung unterzogen wird. Die deutsche Rechtschreibung wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend normiert. Ein Durchbruch zu einer deutschen „Einheitsschreibung“ gelang mit dem „Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form zur Grundlage der amtlichen Rechtschreibung erklärt wurde. Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform.

Die an Schulen vorrangig gelehrte Fremdsprache ist Englisch, gefolgt von Französisch und danach von Russisch. In den letzten Jahren ist auch Spanisch immer beliebter geworden.

Englisch ist heute in allen Bundesländern teilweise bereits ab der dritten Grundschulklasse, spätestens aber ab der fünften Klasse der weiterführenden Schulen die erste Pflichtfremdsprache. Hiervon ausgenommen ist lediglich das Saarland, wo der Fremdsprachenunterricht nach wie vor mit Französisch beginnen kann. An einigen Gymnasien besteht die Möglichkeit, Latein oder Französisch als erste Fremdsprache zu belegen.

Wirtschaft

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Das Volkswagenwerk in Wolfsburg
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Hauptartikel: Wirtschaft Deutschlands

Deutschland ist relativ rohstoffarm, seine Wirtschaft ist vorwiegend auf den industriellen und Dienstleistungssektor konzentriert. Große Flächen des Landes werden landwirtschaftlich genutzt, jedoch sind nur 2–3 % der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig. Deutschland ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,2 Billionen Euro (Stand: 2004) die drittgrößte Volkswirtschaft und Industrienation der Welt. Zudem ist Deutschland die weltgrößte Exportnation. Beim Lebensstandard liegt Deutschland laut dem Human Development Index auf Platz 19 in der Welt. In der EU nimmt Deutschland nach dem BIP je Einwohner Rang 11 ein. Laut dem im September 2005 aktualisierten Wohlstandsindex der Weltbank ist Deutschland gemessen am Wohlstand je Einwohner nach der Schweiz, Dänemark, Schweden und den USA das fünftreichste Land der Welt.

Derzeit ist Deutschlands Wirtschaft durch eine für Deutschland ungewohnt hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere in Ostdeutschland, und relativ niedrige wirtschaftliche Zuwachsraten gekennzeichnet (2003: −0,1 %, 2004: 1,6 %), die überwiegend auf stagnierende Binnennachfrage zurückzuführen sind. Im Außenhandel ist Deutschland dagegen sehr erfolgreich (Exporte 2000–2004: +49 %). Die Arbeitslosigkeit steigt seit den 1970er Jahren von Konjunkturzyklus zu Konjunkturzyklus kontinuierlich an. Die Suche nach der Ursache dieser Wirtschaftsmisere spaltet derzeit die Gesellschaft: Unternehmerverbände und neoliberale Ökonomen sehen den in Deutschland traditionell stark ausgebauten Sozialstaat als Verursacher der Wirtschaftskrise, da die geringen Lohnkosten in osteuropäischen Nachbarstaaten zur Verlagerung der Produktion verleiten, obwohl auch Länder mit einem ausgebauten Sozialstaat und einer hohen Staatsquote eine hohe Wirtschaftsdynamik aufweisen (Schweden, Finnland, Norwegen, Österreich). Als Ursache gilt auch, dass die Staatsausgaben zu einem großen Teil über Sozialabgaben finanziert werden, die die Arbeitsplätze verteuern anstatt den Staat stärker über arbeitsplatzunabhängige Steuern zu finanzieren. Gewerkschaften und Globalisierungskritiker argumentieren mit keynesianistischen Modellen und behaupten, dass die Binnennachfrage durch Kürzungen im Sozialbereich geschwächt werde.

Zudem fehlte nach der Wiedervereinigung eine ausreichende ökonomische Basis für die politisch motivierte Angleichung ostdeutscher Löhne an das Westniveau.

Als weltweit konkurrenzfähigste Branchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-, elektrotechnische, Maschinenbau- und Chemieindustrie.

Heute ist Deutschland Exportweltmeister.

Soziales

In Deutschland ist die Gleichstellung der Geschlechter weitgehend verwirklicht. Auch bietet Deutschland seinen Bewohnern eine umfangreiche soziale Absicherung. Für Arbeitnehmer besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Sozialversicherung, die aus fünf so genannten Säulen besteht: Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Diese soziale Grundsicherung wird grundsätzlich durch Beiträge der Versicherten finanziert, die Defizite allerdings durch Steuergelder ausgeglichen. Die Geschichte der Sozialversicherung beginnt im Kaiserreich. Spätere Regierungen haben sie nach und nach erweitert und um zusätzliche soziale Transferleistungen erweitert, wodurch heute ein großer Teil des Staatshaushaltes für Soziales verwendet wird.

Die Beitragshöhe für die gesetzliche Krankenversicherung bemisst sich in der Regel nach der Höhe des Einkommens, so dass sich selbst wenig Verdienende eine Krankenversicherung leisten können. Die Pflichtmitgliedschaft für die meisten Arbeitnehmer sorgt für eine breite Basis der Beitragszahler. Neben dieser gesetzlichen Krankenversicherung sind viele Deutsche meist höheren Einkommens über eine private Krankenversicherung abgedeckt. Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den höchst entwickelten der Welt, was sich in der international sehr niedrigen Rate der Kindersterblichkeit, der hohen durchschnittlichen Lebenserwartung sowie dem hohen Prozentsatz erfolgreicher Operationen zeigt. Schwachpunkt ist die überwiegend unter Ausschluss von Wettbewerb organisierte, streng gesetzlich geregelte Systematik von Beiträgen, Vergütungen und Leistungen, die die Kosten seit Jahrzehnten treibt und zu Verschwendung, Abrechnungsbetrügereien und zu hohem Verwaltungsaufwand führt. Nach Vorstellungen von Reformern soll die kostengünstigere Gesundheitsvorsorge die Ausgaben für die teurere Behandlung reduzieren.

Deutschland verfügt über ein umlagenfinanziertes Rentensystem. Dies bedeutet, dass die jeweils arbeitende Bevölkerung durch ihre Beiträge die Zahlungen an die Rentner finanziert. Sobald die Beitragszahler in Rente gehen, sollen sie dann in den Genuss der Zahlungen kommen. Die Höhe der Rente bemisst sich nach der Höhe der Beitragszahlungen sowie den Beitragsjahren. Die Entwicklung der Renten ist dabei an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt. In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Rentenversicherung umfangreiche Rücklagen gebildet, die jedoch von den Regierungen für versicherungsfremde Zwecke verwendet wurden. Als Ausgleich verpflichtete sich der Staat, die Finanzierung der Rente durch Steuern zu sichern. Die derzeit niedrige Geburtenrate sowie die hohe Arbeitslosigkeit stellen ein Problem für dieses Rentensystem dar.

Bedürftige, nicht arbeitsfähige Bewohner Deutschlands können Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Sie soll jedem Empfänger ein Leben in Würde ermöglichen.

Neben den vom Staat organisierten Transferleistungen der Bürger untereinander gibt es noch innerstaatliche Transferleistungen. Durch den Länderfinanzausgleich sind Bundesländer mit hohem Steueraufkommen dazu verpflichtet, einen Teil ihrer Einnahmen an schlechter gestellte Länder abzugeben, damit die Lebensverhältnisse in Deutschland nicht zu weit auseinander gehen. Durch den auf die Einkommenssteuer erhobenen Solidaritätszuschlag sollen die den neuen Bundesländern entstandenen teilungsbedingten Lasten gemildert werden.

Die umfassende Fürsorge des Staates hat eine Erwartungshaltung auf Seiten der Bürger hervorgebracht, der zur Folge der Staat zur Lösung aller sozialen Belange verpflichtet und in der Lage ist. Traditionelle soziale Systeme wie Ehe, Familie und Religion haben entsprechend an Bedeutung eingebüßt.

Verkehr

Aufgrund dessen zentraler Lage in Europa besteht in Deutschland ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Insbesondere für den Güterverkehr stellt es ein wichtiges Transitland dar. Dieser hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig von der Schiene auf die Straße verlagert, so dass die Bundesregierung 2005 eine Autobahnmaut für LKW eingeführt hat. Aber auch der Individualverkehr hat in einem Ausmaß zugenommen, dass auf deutschen Straßen ein im internationalen Vergleich sehr hohes Verkehrsaufkommen herrscht. Diese Entwicklung ist insbesondere zu Lasten des Schienenverkehrs gegangen: Aufgrund mangelnder Rentabilität sind vor allem Nebenstrecken still gelegt worden.

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Verlauf der Autobahnen 1–9
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Straßenverkehr

Der Straßenverkehr in Deutschland hat eine lange Tradition, nicht nur dank der Automobilindustrie, sondern auch, weil die erste Autobahn der Welt in Deutschland gebaut wurde, die AVUS. Der Straßenverkehr hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Eisenbahn als wichtigsten Verkehrsträger abgelöst. Deutschland besitzt eines der dichtesten Straßennetze der Welt. Es umfasst 11.980 km Autobahnen und 41.386 km Bundesstraßen.

Siehe auch: Liste der Autobahnen in Deutschland

Schienenverkehr

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ICE 3 bei Einfahrt nach Dortmund
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Das Eisenbahnnetz der Deutschen Bahn AG ist in den vergangenen Jahren geschrumpft. Dem Rückgang des Eisenbahnverkehrs, besonders nach seiner Umstellung vom gemeinnützigen öffentlichen auf einen gewinnorientierten privaten Bahnbetrieb im Rahmen der Bahnreform ab 1993, steht ein starkes Wachstum des Straßen- und Luftverkehrs gegenüber. Heute ist die deutsche Bahn bemüht die Strecken der alten DDR auszubauen und damit den Schnellzug ICE noch effektiver zwischen den Metropolen im Westen zu den Metropolen im Osten zu führen.

Siehe auch: Liste deutscher Eisenbahngesellschaften, Liste von Eisenbahnstrecken in Deutschland

Binnenschifffahrt

Es gibt in Deutschland ein gut ausgebautes Netz von Wasserstraßen für die Binnenschifffahrt. Die wichtigsten schiffbaren Flüsse sind Rhein, Main, Weser und Elbe. Bedeutende Kanäle sind der Mittellandkanal, der Main-Donau-Kanal, der Dortmund-Ems-Kanal, der Rhein-Herne-Kanal, der Nord-Ostsee-Kanal und der Elbeseitenkanal. Der Komplex der Duisburg-Ruhrorter Häfen ist mit einem Umschlang von mehr als 70 Mio. Tonnen der wichtigste und umschlagsstärkste Binnenhafen Deutschlands und zudem der größte Binnenhafen Europas. Der Mannheimer Hafen ist der zweitgrößte Binnenhafen Europas.

Luftverkehr

Der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt am Main ist das Drehkreuz der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa. Trotz der durch den weiter wachsenden Straßen- und Luftverkehr verursachten Umweltschäden und der wesentlich von diesen beiden Verkehrsträgern mitverursachten globalen Erwärmung ist die deutsche Verkehrspolitik auf deren weiterer Förderung statt auf die Verlagerung dieser Transporte auf die Schiene im Rahmen des Möglichen ausgerichtet.

Seeverkehr

Auf Grund des überproportional hohen Außenhandelsanteils ist Deutschland in erheblicher Weise auf den Seehandel angewiesen. Es verfügt über eine Anzahl moderner Seehäfen, wickelt aber auch große Anteile seines Handels nach Übersee über die Häfen von Nachbarländern, vor allem der Niederlande, ab. Um künftig wieder größere Anteile in eigenen Häfen umzuschlagen, gibt es derzeit mehrere große Bauprojekte. Dazu gehört der Bau eines 4. Containerterminals in Bremerhaven, die geplante – und sehr umstrittene – Vertiefung von Weser und Elbe und der neue Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Er wird als einziger echter Tiefwasserhafen in Deutschland ab 2010 die größten dann in Fahrt befindlichen Containerschiffe abfertigen können. Die drei umschlagstärksten Seehäfen in Deutschland sind Hamburg, Wilhelmshaven und Bremen mit Bremerhaven.


Religionen

Hauptartikel: Religionen in Deutschland

In Deutschland gilt Religionsfreiheit, die als Menschenrecht im Grundgesetz verankert ist. Gleichwohl ist die Trennung von Kirche und Staat nicht vollständig: In vielen sozialen und schulisch-kulturellen Bereichen bestehen Verflechtungen, beispielsweise über kirchliche, aber staatlich mitfinanzierte Trägerschaft von Schulen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Die christlichen Kirchen besitzen den Status von Amtskirchen, sie stellen demnach zwar keine staatliche Institution, aber eine Körperschaft öffentlichen Rechts dar. Die Kirchensteuer wird über den Staat eingezogen. Außerdem kommt der momentane Papst aus Deutschland: Aus Kardinal Joseph Ratzinger wurde Papst Benedikt XVI.

Gemeinschaften

Wie der größte Teil West- und Mitteleuropas, ist das heutige Deutschland in einem, bis zur Antike zurück reichenden, historischen und kulturellen Kontext christlich-abendländisch geprägt. Dieser Prägung liegen Einflüsse aus der antiken griechischen und römischen Kultur ebenso zugrunde wie Traditionen aus der jüdisch-christlichen Glaubenslehre, die sich seit Beginn der Christianisierung Nordwesteuropas, ab etwa dem 4. Jahrhundert, mit den archaischen Sagen und Mythen urgermanischer und keltischer Traditionen vermischt hatten. Das Land wurde seit der fränkischen Zeit christianisiert. Die christliche Reformation begann Anfang des 16. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, angeführt von Martin Luther, Johannes Calvin und Ulrich Zwingli. Sie prägt die religiöse Landschaft im deutschen Sprachraum bis heute.

Die Mehrheit der bundesdeutschen Staatsbürger gehört offiziell einer christlichen Konfession an: Römisch-Katholische Kirche 31,7 % (tendenziell überwiegend in West- und Süddeutschland), Evangelische Kirche 31,3 % (tendenziell vor allem in Nord- und Ostdeutschland), orthodoxe Kirche und orientalische Kirchen insgesamt 1,14 %, Neuapostolische Kirche 0,46 % und ein geringer Anteil von Angehörigen christlicher Freikirchen, wie z. B. der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten), der Bund freier evangelischer Gemeinden, der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, die Methodisten, Adventisten und verschiedene charismatischer Gemeinden. Die Anzahl praktizierender Christen dürfte jedoch weit geringer sein, da viele Deutsche nur aus traditionellen Gründen einer der beiden Amtskirchen angehören.

Etwa 31 % der Bevölkerung gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Dies gilt insbesondere für das Gebiet der ehemaligen DDR (dort etwa 70 %), da dort seitens der kommunistisch orientierten Regierung bis 1989 eine atheistische Weltanschauung propagiert und vermittelt (siehe Jugendweihe) und der Kirchenaustritt gefördert wurde. Im Westen war die Zahl der Kirchenaustritte geringer, so dass 2005 rund 80 % der Bevölkerung einer Religionsgemeinschaft angehören.

Seit der Wiedervereinigung und dem Zerfall der Sowjetunion sind viele der durch den zweiten Weltkrieg verstreuten Wolgadeutschen und Russlanddeutschen wieder zurück nach Deutschland umgesiedelt. Zwischen 1950 und 2002 waren dies insgesamt 4,3 Mio. Menschen.

Islamische Gemeinden zählen ca. 3,3 Mio. Mitglieder (4 % der Einwohner) und sind vorwiegend ausländischer Abstammung, davon mittlerweile etwa 732.000 deutsche Staatsangehörige (knapp 0,9 % der deutschen Staatsbürger); die Zeugen Jehovas zählen ca. 164.000 oder 0,2 % der Bevölkerung.

Etwa 100.000 Personen oder 0,12 % der Bevölkerung gehören jüdischen Gemeinden an. Seit den 1990er Jahren verzeichnen diese einen starken Zuwachs durch Zuwanderer aus Osteuropa, vor allem aus der Ukraine und aus Russland.

Von den Mitgliedern bestimmter christlicher Kirchen sowie der jüdischen Gemeinden erhebt der Staat traditionell eine Kirchensteuer und leitet diese an die Kirchen (von den jüdischen Steuerzahlern an den Zentralrat der Juden in Deutschland) weiter, die mit den Steuergeldern schwerpunktmäßig von ihnen organisierte öffentliche und soziale Aufgaben finanzieren.

Des Weiteren ist der Religionsunterricht laut Grundgesetz fakultatives, aber dennoch ordentliches Unterrichtsfach in den Schulen (mit Ausnahme weniger Bundesländer wie Bremen, Berlin und Brandenburg). Dieser Unterricht wird oft von einem Vertreter einer der beiden großen christlichen Amtskirchen abgehalten.

Feiertage

In Deutschland gibt es neun bundesweit geltende gesetzliche Feiertage, die einen überwiegend christlich-religiösen Hintergrund haben. Im Einzelnen sind das Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und die beiden Weihnachtsfeiertage. Feiertage ohne religiösen Bezug sind Neujahr, der Tag der Arbeit und der Tag der deutschen Einheit.

Hinzu kommen Feiertage, die nur in einzelnen Bundesländern oder Regionen gültig sind. In einigen eher evangelisch geprägten Ländern ist dies der Reformationstag und in Sachsen außerdem der Buß- und Bettag, in den katholischen Ländern meist Heilige Drei Könige, Fronleichnam und Allerheiligen. In Teilen von Bayern ist auch Mariä Himmelfahrt ein Feiertag, im Stadtkreis Augsburg wird zusätzlich das Friedensfest gefeiert.

Zusammen mit allen Sonntagen gelten die Feiertage als „Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“.

Kultur und Gesellschaft

Kunst und Literatur

Deutschlands Beiträge zum Weltkulturerbe sind zahlreich, und es wird häufig als das „Land der Dichter und Denker“ bezeichnet. Zur Verbreitung der deutschen Kultur in der Welt dient das Goethe-Institut mit weltweit 128 Standorten.

Nicht wenige der berühmten deutschen Kulturschaffenden aus verschiedenen Bereichen waren allerdings zu ihrer Zeit in Deutschland selbst vornehmlich aus politischen oder religiösen Gründen verfemt; teilweise wurden sie (vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch davor) ausgebürgert, oder sahen sich zur Emigration veranlasst – unter ihnen beispielsweise Karl Marx, Friedrich Engels, Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, die Literaten der Familie Mann (z. B. Thomas Mann, Heinrich Mann), Albert Einstein und viele andere.

Die deutsche Literatur reicht zurück bis in das Mittelalter. Hier sind besonders Autoren wie Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach zu nennen. Das Nibelungenlied, dessen Autor unbekannt ist, ist ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur deutschen Literatur. Als die bedeutendsten deutschen Autoren gelten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller sowie Heinrich Heine und die Gebrüder Grimm, und im 20. Jahrhundert dann die Nobelpreisträger Thomas Mann (1929), Hermann Hesse (1946), Heinrich Böll (1972) und Günter Grass (1999). Andere bedeutende Autoren sind u. v. a. Bertolt Brecht und Hans Magnus Enzensberger. Deutschlands Einfluss auf die Weltphilosophie war ebenfalls von großer Bedeutung. Beispielhaft sind hier Gottfried Wilhelm Leibniz, Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx, Friedrich Engels, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger zu nennen.

Siehe auch: Deutsche Literatur, Deutsche Nobelpreisträger

Auf dem Gebiet der Musik lässt sich Deutschlands Einfluss durch die Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Robert Schumann, Carl Orff und Richard Wagner ermessen.

In der Malerei brachte Deutschland viele bedeutende Künstler hervor, wie den Renaissancekünstler Albrecht Dürer, den Romantiker Caspar David Friedrich, den Surrealisten Max Ernst, den Konzeptualisten Joseph Beuys oder den Neoexpressionisten Georg Baselitz.

Die Architektur trug ebenfalls Blüte in Deutschland. Mehrere UNESCO-Weltkulturerbestätten sind im Land verteilt, zum Beispiel der Kölner Dom und die Museumsinsel in Berlin. Berühmte Architekten sind unter anderem der Neoklassiker Karl Friedrich Schinkel und Walter Gropius, der Gründer des Bauhaus.

Viele historische Persönlichkeiten, obgleich nicht Bürger Deutschlands im modernen Sinn, waren bedeutende und einflussreiche Figuren in der deutschsprachigen Kultur, so etwa Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Kafka oder Stefan Zweig.

Seit ungefähr 1970 hat Deutschland wieder eine blühende Popkultur, die nun vermehrt von der neuen alten Hauptstadt Berlin ausgeht, sowie eine selbstbewusste Musik- und Kunstszene. Deutschland ist ebenso berühmt für seine vielen Opernhäuser, wobei das bekannteste die Bayreuther Festspiele sind. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Treffpunkt der internationalen Literaturszene. Das größte Ereignis des deutschen Films ist die Berlinale. Siehe auch: Liste bedeutender deutscher Filme

Wissenschaft

Deutschland war und ist das Heimatland von bedeutenden Forschern aus allen Bereichen der modernen Wissenschaften. So begründeten Albert Einstein und Max Planck mit ihren Theorien die wichtigsten Säulen der modernen Physik, auf denen beispielsweise Werner Heisenberg und Max Born weiter aufbauen konnten. Davor wirkten Physiker wie Hermann von Helmholtz, Joseph von Fraunhofer, Gabriel Daniel Fahrenheit oder Johannes Kepler. Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte und untersuchte die nach ihm benannten Strahlen, die heute eine wichtige Rolle u.a. in der medizinischen Diagnostik und der Werkstoffprüfung spielen, und wurde der erste Physik-Nobelpreisträger überhaupt. Heinrich Rudolf Hertz schrieb wichtige Arbeiten zur elektromagnetischen Strahlung, die für unsere heutige Telekommunikationstechnik maßgeblich sind.

Die Chemie wurde u.a. von Otto Hahn, Justus von Liebig und Robert Bunsen bereichert.

Mit ihren erfolgreichen Erfindungen sind Namen wie Johann Gutenberg, Nikolaus August Otto, Werner von Siemens, Wernher von Braun, Gottlieb Daimler, Carl Benz, Rudolf Diesel, Konrad Zuse, Johann Philipp Reis und Ferdinand Graf von Zeppelin in den alltäglichen Sprachgebrauch eingegangen.

Auch viele bedeutende Mathematiker wurden in Deutschland geboren, wie Adam Riese, Friedrich Bessel, Richard Dedekind, Carl Friedrich Gauß, David Hilbert, Carl Gustav Jacob Jacobi, Felix Klein, Bernhard Riemann und Karl Weierstraß.

Weitere wichtige deutsche Forscher und Wissenschaftler sind Ernst Haeckel, Alexander von Humboldt, Hans Gerhard Creutzfeldt, Robert Koch und Gottfried Leibniz.

Bildung

Hauptartikel: Bildung in Deutschland

Das Bildungswesen liegt in der Verantwortung der Bundesländer, wird jedoch durch bundesweite Konferenzen der Kultusminister koordiniert. In allen Bundesländern besteht eine zwölfjährige Schulpflicht. Der Besuch einer allgemeinbildenden Schule dauert mindestens neun Jahre. Danach müssen weiterführende Schulen bzw. berufsbildende Schulen besucht werden. Die Hochschulreife wird je nach Bundesland nach zwölf oder dreizehn Schuljahren erworben.

Praktisch alle jungen Erwachsenen besuchen nach der Schule eine weiterführende Bildungseinrichtung. Auszubildende in Betrieben besuchen an ein oder zwei Tagen in der Woche die Berufsschule. Studierende können zwischen universitären und anwendungsorientierten Hochschulen (Fachhochschulen) wählen.

Auch die berufliche Weiterbildung spielt eine große Rolle. Für Arbeitslose stellt die Bundesagentur für Arbeit Weiterbildungsgutscheine bereit.

Beinahe regelmäßig erntet das Land in den letzten Jahren Kritik von der OECD für seine Bildungspolitik, da insbesondere die ausländische Bevölkerung schulische Mängel aufweist (PISA-Studien). Die Ausgaben für Bildung liegen im OECD-Vergleich unter dem Durchschnitt. Die schulische Förderung im Grundschulalter ist verbesserungswürdig, insbesondere was Betreuungsmöglichkeiten und gezielte Förderung schwächerer Schüler angeht. Auch die universitäre Lehre ist verbesserungswürdig, wobei die Diskussion um eine stärkere Eigenbeteiligung der Studenten oder eine verstärkte Förderung durch den Bund kreist. Ein grundsätzliches Problem liegt in der Zuständigkeit der chronisch finanzschwachen Bundesländer für das Bildungssystem. Beinahe nur noch der Bildungsbereich bietet Möglichkeiten zu Haushaltseinsparungen, da andere Haushaltsposten gesetzlich festgeschrieben sind. Ansätze für eine Reform auf diesem Gebiet, die dem Bund mehr Befugnisse übertragen würden, sind bislang an politischen Erwägungen sowie der fehlenden Bereitschaft der Länder gescheitert, eigene Aufgaben abzugeben. Experten befürchten ein Zurückfallen des Landes in der Bildungspolitik und fordern einen massiven Umbau des Bildungssystems.

Medien

Radio und Fernsehen sind auch von deutschen Erfindern geprägt worden. Bei Radio wie Fernsehen gibt es neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wie die ARD und das ZDF auch private Anbieter, wie z. B. die ProSiebenSat.1 Media AG und RTL. Zur ProSiebenSat.1 Media AG gehören ProSieben und Sat.1. Außerdem gibt es sog. Pay-TV, (wie z. B. Premiere). Die Versorgung der Bevölkerung mit Sendungen zu allen Themen erfolgte bisher über örtliche Kabelunternehmen, Satelliten und Rundfunk (UHF/VHF). Seit 2003 gibt es eine weitere Quelle: DVB-T, also digitales, terrestrisches Fernsehen. Die Signale werden per Funk über UHF/VHF-Kanäle versendet. Pro UHF-VHF-Kanal sind bis zu 4 Sender übertragbar, abhängig von der Datenrate. Für den Empfang benötigt man einen DVB-T-Receiver, unter guten Bedingungen kann man die bisherigen UHF/VHF-Antennen hierzu nutzen. In Deutschland werden etwa 30 DVB-T-Fernsehprogramme angeboten, die in den Ballungsräumen schon empfangbar sind. In einigen Gebieten wurden die bisherigen analogen, terrestrischen UHF/VHF-Sender bereits abgeschaltet. In den nächsten Jahren wird die Versorgung mit DVB-T ausgebaut. Unter anderem werden auch Radiosender ihre Angebote senden.

Sport

Die beliebteste Sportart in Deutschland ist Fußball; alleine 6 Mio. Aktive aus 170.000 Mannschaften sind im Deutschen Fußball-Bund organisiert, der im Jahre 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten wird und der weltweit einer der größten und erfolgreichsten Sportfachverbände ist. Noch eine sehr beliebte Sportart, ist das frühere Feldhandball, heute Hallenhandball. Heute ist die Handballbundesliga die beste der Welt, mit 18 Mannschaft wird um die deutsche Meisterschaft gespielt. Mittlerweile ist auch Basketball bei der jungen Bevölkerung sehr beliebt, jedoch hinsichtlich von TV-Zuschauerzahlen und Medienpräsenz nicht mit der Formel 1 beziehungsweise dem Fußball zu vergleichen. Auch Handball und Eishockey sind in Deutschland beliebte Mannschaftssportarten. Tennis hat nach dem Ende des Becker/Graf-Booms wieder an Popularität verloren im Gegensatz zum Radsport, der vor allem durch den Ullrich-Boom wieder an Popularität gewonnen hat. Auch im Wintersport sind deutsche Sportler sehr erfolgreich. Im Bobsport, Rennschlitten, Biathlon, Langlauf und Eisschnelllauf konnten sie regelmäßig Medaillen in Welt-, Europameisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Populäre Wintersportarten mit langer Tradition in Deutschland sind auch das Skispringen und der alpine Skisport.

Sehenswürdigkeiten

Deutschland verfügt über ein außerordentlich reiches kulturelles Erbe, das sich in zahlreichen architektonischen und künstlerischen Attraktionen manifestiert. So führt allein die UNESCO dreißig deutsche Beiträge zum Weltkulturerbe auf, die auf 15 der 16 Bundesländer verteilt sind. Die Liste wurde mit dem Aachener Dom 1978 eröffnet, jüngster Neuzugang war 2005 der römische Limes in Südwestdeutschland. Der Kölner Dom, meistbesuchte Touristenattraktion Deutschlands mit jährlich über 5 Millionen Besuchern, ist derzeit aufgrund geplanter Hochhausbebauung als einziges dieser Monumente auf die rote Liste der gefährdeten Kulturdenkmale gesetzt worden. Zudem führt die UNESCO mit der Grube Messel ein Weltnaturerbe auf.

Besonders hohe Besucherzahlen erreichen Sehenswürdigkeiten, die eine Vorstellung von deutscher Romantik erwecken und nicht zwingend als Weltkulturerbe ausgezeichnet sein müssen: So gehören die Schlösser Neuschwanstein und Heidelberg, die Walhalla, die mittelalterlichen Stadtkerne von Rüdesheim am Rhein und Rothenburg ob der Tauber zu den weltweit bekannten touristischen Zielen. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich aber auch Denkmäler und Stadtbilder aus der Zeit der industriellen Revolution. Geschlossene historische Stadtbilder sind insbesondere in deutschen Großstädten heute kaum noch anzutreffen, da der Zweite Weltkrieg und der Wiederaufbau der Nachkriegszeit einen Großteil der Kulturdenkmäler unwiederbringlich zerstört hat.

Das höchste deutsche Bauwerk ist der Berliner Fernsehturm mit 368 m. Danach folgen die LW-Sendemasten des Senders Donebach mit 363 m Höhe und der Richtfunkmast Berlin-Frohnau mit 358,7 m Höhe. Das Ulmer Münster hat mit 161,53 m Höhe den höchsten Kirchturm der Welt. Mit einer strukturellen Höhe von 264 m ist der Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main das höchste Hochhaus.

Als Sehenswürdigkeiten zählen auch natürliche Formationen, die in Deutschland oft eine hohe kulturelle Bedeutung haben. So zählen die Kreidefelsen auf Rügen zu den Symbolen deutscher Romantik, seit sie von Caspar David Friedrich gemalt wurden. Naturattraktionen wie die Flusstäler von Rhein, Main und Mosel gewinnen durch ihre kulturelle Überformung (Weinbau, Dörfer, Schlösser) noch an touristischem Wert.

Eine Auswahl wichtiger Sehenswürdigkeiten der deutschen Bundesländer:

Bild:Lübeck Holstentor.jpg|Holstentor (Schleswig-Holstein) Bild:Koenigstuhl von viktoriasicht.jpg|Insel Rügen (Meckl.-Vorpommern) Image:Bremen-rathaus.jpg|Bremer Rathaus (Bremen) Bild:Hamburg Speicherstadt2.jpg|Speicherstadt (Hamburg) Bild:PIC00112.JPG|Wattenmeer (Niedersachsen/ Schleswig-Holstein) Bild:Grave of Otto I, Holy Roman Emperor.jpg|Grab Otto des Großen, Magdeburg (Sa.-Anh.) Bild:Sanssouci Mittelbau.jpg|Sanssouci, Potsdam (Brandenburg) Bild:Berlin-brandenburg-gate.jpg |Brandenburger Tor (Berlin) Bild:ZWWINGER.jpg|Dresdner Zwinger (Sachsen) Bild:Wartburg eisenach1.jpg|Wartburg, Eisenach (Thüringen) Bild:Kölner Dom.jpg |Kölner Dom (NRW) Bild:Frankfurt-Skyline-NilsJeppe.jpg|Frankfurter Skyline (Hessen) Bild:Porta Nigra Trier.jpg|Porta Nigra, Trier (Rheinland-Pfalz) Bild:Vhbabansicht.jpg |Völklinger Hütte (Saarland) Bild:Bodensee Sonnenuntergang.jpg|Bodensee (Baden-Württemberg) Bild:Castle_Neuschwanstein.jpg |Neuschwanstein (Bayern)

Küche

Abbildung
Weißwürste mit Brezel und Senf
Bildherkunft

Hauptartikel: Deutsche Küche

Die Deutsche Küche ist äußerst vielfältig und variiert stark von Region zu Region. Bekannt ist Deutschland vor allem für seine deftigen und schweren Gerichte wie Eisbein mit Sauerkraut, Grünkohl oder verschiedenen Eintöpfen. Dies ist mit Deutschlands relativ weit nördlicher Lage zu begründen, weshalb man, vor allem im Winter, auf ausreichende Kalorienversorgung achten musste. Aber auch sehr alte und einfache Speisen wie z. B. Armer Ritter sind Tradition. Die regionale Küche variiert jedoch stark und ist außerdem von den umliegenden Ländern beeinflusst.

Vor allem in Norddeutschland werden sehr viele Kartoffeln gegessen, im Süden kommen jedoch die traditionellen Knödel, Spätzle und Nudeln hinzu. Regionale Besonderheiten sind z. B. die Weißwurst in Altbayern, die Bratwurst der Franken, der Schwenkbraten im Saarland, Thüringer Rostbratwurst, der Saumagen in der Pfalz, in Hamburg, in Berlin und im Ruhrgebiet die Currywurst. Heute machen sich in Deutschland starke ausländische Einflüsse bemerkbar. Beliebt sind so auch Pizza, Spaghetti und Döner. Ferner gibt es auch viele griechische, indische und chinesische Restaurants. Außerdem sind inzwischen Fast-Food-Restaurants von den bekannten Fast-Food-Ketten in nahezu jeder Stadt vertreten.

Getrunken wird in Deutschland viel Kaffee, im Norden auch Tee. Die Deutschen lieben außerdem ihr (regional ebenfalls verschiedenartiges) Bier sowie die verschiedenen Weinsorten (aus klimatischen Gründen ist der Weinanbau und -konsum im Westen und Süden verbreiteter als im Norden und Osten).

Ähnlich wie in anderen europäischen Staaten gibt es auch in Deutschland einen Trend weg von den traditionellen „schweren“ Speisen zu „leichterer“, fettärmerer Kost.

Siehe auch

Weblinks


als:Deutschland ang:Þēodiscland ast:Alemaña fiu-vro:S'aksamaa fur:Gjermanie nah:Alemantlan nds:Düütschland roa-rup:Ghirmânii scn:Girmania simple:Germany tpi:Siaman zh-min-nan:Tek-kok


Diskussion der Autoren über den Artikel: Deutschland


Archivierte Diskussionen.

  • siehe auch Diskussion:Deutschland (Begriffsklärung)

  • Archiv 1

Haushaltsdaten

Ich bin ein bisschen erstaunt, dass es mir nicht gelungen ist, in der Wikipedia etwas über die Höhe des deutschen Staatshauhalts zu finden. Das Bruttoinlandsprodukt habe ich gefunden, auch wenn ich es an anderer Stelle erwartet hätte, mehr systematisch platziert gewissermassen. Wenn ich hier einen Anspruch stelle, den man an eine Enzyklopädie nicht stellen sollte, lasse ich mich gerne darüber aufklären. Aber einstweilen habe ich den Eindruck, dass es sich hier um ein systematisches Problem handelt : das Suchen wird manchmal schwer gemacht in der Wikipedia, sie will ihre Schätze nur peu à peu preisgeben.

Der Artikel Deutschland enthält einige Aussagen über Arbeitslosigkeit in Deutschland und andere Themen. Das ist relativ knapp abgehandelt. Der Artikel Wirtschaft Deutschlands liest sich etwas besser, enthält aber ausser ein paar Erwähnungen des Staatshaushalts und des Haushaltsdefizits keine Zahlen über die Höhe dieser Grössen. Sucht man nach Staatshaushalt u.ä., so landet man bei Haushaltsplan, auch dieser Artikel ist ohne Zahlen.

Im Portal Deutschland verstärkte sich der Eindruck der Erfolgslosigkeit meiner Suche. Unter Politik findet man etwas über Sozialversicherungen, Exekutive, Judikative und Legislative, einige Persönlichkeiten und Begriffe. Hier ein Lammert, dort eine Sozialversicherung - von jedem etwas. Wirtschaft und Verkehr schliesslich enthält einige Unternehmungen und Unternehmensgründer, diesmal aktuelle Personen und einige Listen. Warum nicht. Aber Zahlen über Staatshaushalt und Haushaltsdefizit, ihre Entwicklungen im Laufe der Jahrzehnte und ähnliches ? Ich bin mir sicher, dass es das irgendwo in einem der 313318 Artikel der Wikipedia gibt, nur : wie finde ich den ? Gruss, -- ManRabe 20:58, 3. Nov 2005 (CET)

Häufige Gastspam-Reverts

Hi Leute,

immer wieder ändern Gäste, die offenbar Langeweile haben, aus Spaß bestimmte Elemente des Artikels - zum Beispiel "Amtssprache" in "Türkisch". Könnte man versuchen, diese Änderungen ein wenig zu reduzieren indem man bestimmte - entsprechend ausgewählte - Teile der Tabelle rechts in Vorlagen auslagert? Ähnliches gilt z.B. für die Flaggen. Die ändern sich so schnell auch voraussichtlich nicht, werden aber hin und wieder von vermeintlichen Spaßvögeln durch die 3.-Reich-Flaggen ersetzt. (Haha, wie lustig!) Die muss man nämlich zum Bearbeiten erst mal finden & aufrufen, was den "just-for-fun-Editoren" sicherlich weniger gelegen käme als die derzeitige Lösung.

Nur so eine spontane Idee ... Patrick Permien 00:15, 23. Okt 2005 (CEST)

Die Idee klingt ganz gut, aber ich befürchte, dass die Gastspammer dann die Vorlagennamen in der Tabelle ändern, also zum Beispiel aus . Aber probieren könnte man es trotzdem. --Matthäus Wander 03:39, 23. Okt 2005 (CEST)

Einfach mal probieren ;-) Patrick Permien 07:29, 24. Okt 2005 (CEST)

Angela wirklich Kanzler??

bin mir da nicht ganz sicher, aber Gerhard Schröder ist immer noch unser Kanzler und nicht Angela Merkel, wie es aktuell im "Deutschland" Artikel zu lesen ist. Sie muss meiner Meinung nach erst noch vom Bundestag gewählt werden, was gerade nach der letzten Wahl nicht selbstverständlich ist. Bis dahin ist Gerhard Schröder immer noch Kanzler.

Natürlich hast du Recht. Es gibt nur ab und an ein paar unbekannte Nutzer, die es nicht abwarten können. Wir bemühen uns, diese Änderungen schnell wieder rückgängig zu machen. Gruß, J budissin - J budissin 19:18, 11. Okt 2005 (CEST)

Bruttoinlandsprodukt

Ich möchte mal kritisch nachfragen, warum das BIP in US$ (schlimmer noch: "$", was sind das Kartoffeldollar, Tomatendollar?) angegeben wird. Das mag in der Weltvergleichsliste irgendwie ok sein, aber originär wird das BIP in Euro erwirtschaftet und demnach auch errechnet und so sollte es in diesem Artikel dann auch korrekterweise angegeben werden, nicht in einer hierzulande trotz allem unüblichen Fremdwährung. Mal ganz zu schweigen davon, dass die Wechselkurskapriolen Euro/USD diese Angaben weitestgehend nutzlos weil nur in ungefähren Größenordnungen brauchbar machen.

Ich habe das jetzt nicht geändert, weil Mitte Januar schon die geschätzten Zahlen für 2005 rauskommen (aus wessem hochwissenschaftlichem Kaffeesatz kommen denn eigentlich die Zahlen im Artikel?). Missfallen tut es mir trotzdem. Bitte: Offizielle Zahlen benutzen, keine fremden, keine irgendwie und vor allen Dingen zu unbekannten Kursen umgerechneten.

Die aktuellen für 2004 stehen unter http://destatis.de/basis/d/...

Es ist deswegen sinnvoll das BIP in US$ anzugeben, weil dies noch immer die international gebräuchliche Währung bei Ländervergleichen ist, die z.B. auch von der UNO verwendet wird. Wenn wir hier das BIP jedes Landes in seiner nationalen Währung angeben würden, würde es einen Vergleich unnötig erschweren. Daher ist es sinnvoll, auch außerhalb von vergleichenden Listen mit einer einheitlichen Währung zu arbeiten. Die korrekte Umrechnung ist zwar ein Problem, aber generell wird bei offiziellen Statistiken der Wechselkurs an einem bestimmten Stichtag festgelegt oder alternativ ein Jahresdurchschnitt zu Grunde gelegt. Was mir an den Angaben im Artikel weniger gefällt ist, dass für das deutsche BIP die Schätzung für 2005 angegeben wird. Bei allen anderen Ländern werden die offiziellen Daten des Vorjahres (2004) benutzt. Es erscheint mir wenig sinnvoll sich auf solche Schätzungen zu stützen, die in den vergangenen Jahren eher selten dem tatsächlichen Ergebnis entsprachen. Gruß Albion 16:25, 12. Nov 2005 (CET)

Ja, das BIP wird grundsätzlich immer in US-Dollar angegeben, z.B. auch im Fischer Weltalmanach. Ohne eine einheitliche Einheit wäre wohl ein Vergleich zwischen mehreren BIPs zu kompliziert. Zoebby 20:17, 10. Dez 2005 (CET)

Gründung der Bundesrepublik

Meiner Meinung nach ist der Abschnitt über die eigentliche Gründung der Bundesrepublik viel zu kurz geraten. Es fehlen weitergehende Informationen über Zustandekommen des Staates und der Regierung. -- 80.134.4.125 17:51, 23. Jul 2005 (CEST)

Fehler! Grundgesetz ist keine Verfassung

Auf der Seite wird ein schlimmer Kardinalfehler gemacht: das Grundgesetz ist keine Verfassung. Es ist ledeglich eine Übergangslösung, wie auch die Par.146 deutlich macht !

weigelt@metux.de

Natuerliche ist das GG eine Verfassung ! Wer es nicht glaubt, eigne sich bitte die allgemein anerkannte Definition von Verfassung an. Nur wegen seines (des GG) Uebergangscharakters entfaellt noch lange nicht das konstituionelle Element. Im uebrigen enthaelt das GG keine Paragraphen, sondern Artrikel.

ack! Auch eine Übergangsverfassung ist eine Verfassung. Rabauz 10:54, 17. Mai 2005 (CEST)

Alles, was hier drüber steht, ist falsch: Das GG war keine Verfassung, ist nun aber eine. Man hat betreffende Passagen über den Charakter des Grundgesetzes einfach herausgenommen und dachte dann, man hätte eine Verfassung geschaffen.

Dein Vorgänger hat (staatsrechtlich) absolut recht. Das Grundgesetz hat von Anfang an alle Bestandteile einer Verfassung und war dies staatsrechtlich auch. Lediglich politisch wollte man dies am Anfang umschreiben. Man könnte also sagen: Rechtlich war das GG immer schon eine Verfassung. Politisch war sie es am Anfang nicht, je länger das Grundgesetz aber bestand desto politisch akzeptierter wurde es auch als "Verfassung". --Koffer 17:56, 21. Jul 2005 (CEST)

Das Grundgesetzt (GG) entspricht der heutigen Verfassung und ist ein Synonym geworden. War nicht immer so, ist aber seit ca. 1989 - 1991 so eingeführt worden! Staatsanwalt i.R. 84.150.8.166 17:22, 3. Aug 2005 (CEST)

Außerdem kann man mit unterschreiben. Gruß. --EBB EBB 19:11, 21. Jul 2005 (CEST)

Ich möchte noch einen draufsetzen. Das Grundgesetz war von Anfang an eine Verfassung, sollte jedoch nicht so genannt werden, weil man angesichts der deutschen Teilung die Bundesrepublik als ein Provisorium betrachtete. Zum Beleg ein paar Beispiele aus nicht irgendwann angepassten Artikeln:
  • Art. 20 hat die Überschrift "Bundesstaatliche Verfassung, Widerstandsrecht", regelt also dass die Bundesrepublik bundesstaatlich verfasst ist.
  • Art. 28 regelt das Verhältnis zu den Verfassungen der Länder und stellt das Grundgesetz über diese Verfassungen.
  • Art. 93 und 94 regeln die Zuständigkeiten und die Zusammensetzung des Bundesverfassungsgerichts. Seine erste Aufgabe ist "die Auslegung dieses Grundgesetzes". Name und Aufgabe des Gerichts belegen zweifelsfrei, dass das GG von Anfang an als Verfassung gedacht war.
  • Was sonst hätte es auch sein sollen, da es alle Regelungen enthält, die man sonst in der Verfassung eines Staates findet, und es auch in gleicher Weise geschützt ist (Änderung nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit in beiden Kammern). Und zum Schluss noch der Hinweis, dass die mit der Abwehr von Feinden der grundgesetzlichen Ordnung beauftragte Behörde ganz selbstverständlich Verfassungsschutz heißt und schon immer hieß.--KuK 19:30, 21. Jul 2005 (CEST)
  • Moin KuK! Nur zu Info: Die Überschriften sind nicht amtlich. Ansonsten stimme ich dem oben Gesagten zu. Gruß. --EBB EBB 20:47, 21. Jul 2005 (CEST)

    Die von bestimmter Seite immer wieder vorgebrachte Behauptung, das GG sei keine Verfassung, wird durch die dauernde Wiederholung nicht richtiger, sondern allenfalls ärgerlicher. Gegenfrage daher: keine Verfassung im materiellen oder keine im formellen Sinne? Dass ein Staat ohne grundlegende staatsrechtliche Regelungen (materielle Verf.) über 50 Jahre nicht nur existieren, sondern auch funktionieren kann, wird niemand behaupten wollen. Dass der Kernbestand dieser Regeln auch in einer Verfassungsurkunde (formelle Verf.) aufgenommen wurde, ist ebenfalls evident. Welches Merkmal also soll noch erforderlich sein?? Ich versteh´s nicht. Das Bundesverfassungsgericht, glaub ich, auch nicht. Eines der wirklich kurzen Urteile unter http://lexetius.com/2000,488 (lesenswert!) --103II 00:17, 26. Jul 2005 (CEST)

    Deutschland oder Bundesrepublik Deutschland?

    Hallo! Ich habe die offizielle Bezeichnung "Bundesrepublik Deutschland" in Klammern gesetzt. Die Kurzform BRD gehört überhaupt nicht in die erste Zeile, da sie nie offiziell war. Praktisch alle anderen Sprachen in der Wikipedia benutzen für Deutschland zuerst den Landesnamen und dann erst die Staatsbezeichnung. Für andere Länder gilt dies ohnehin schon immer. Seit der Wiedervereinigung liegt die Betonung bei uns ja auch eher auf Deutschland als auf Bundesrepublik, weil eine Abgrenzung heute überflüssig ist. MfG, Hanno Meissner 30.1.2005, 12:47

    im DUDEN steht einfach BRD = Bundesrepublik Deutschland - in Wikipedia nicht, weil sie eben nicht neutral ist --83.129.32.150 08:58, 6. Feb 2005 (CET)

    Dem schließe ich mich an. In den meisten Ländern der Welt unterscheidet man zwischen einem Landesnamen (z.B. France oder Frankreich) und einem Staatsnamen (z.B. Republique Francaise oder Französische Republik), die nebeneinander bestehen und je nach Bedarf benutzt werden. Niemand würde dauernd von der Französischen Republik reden, wenn er von Frankreich spricht. Deshalb ist der Gebrauch des Begriffs Bundesrepublik wenn man Deutschland meint zwar als alte Gewohnheit verständlich, im Schriftdeutsch aber wenig sinnvoll. Der Staatsname findet natürlich immer dann Gebrauch, wenn das Staatswesen als solches angesprochen werden soll.--KuK 13:12, 30. Jan 2005 (CET)

    Das sehe ich genauso. Wenn das Staatswesen gemeint ist, ist die offizielle Staatsbezeichnung natürlich angebracht ("die Position der Bundesrepublik Deutschland in dieser Frage ist..."). Aber in diesem Artikel geht es ja vor allem um das Land Deutschland. Gruß, Hanno Meissner 18:41, 30. Jan 2005 (CET)

    im Großen und Ganzen sehe ich das ähnlich. Jedoch ist es meiner Meinung nach völlig in Ordnung einfach "Bundesrepublik" zu sagen - auch nach dem es ein vereinigtes Deutschland gibt. Bundesrepublik bezeichnet nicht nur eine Abtrennung gegenüber der ehemaligen DDR, sondern bezieht sich auch auf die Gesellschaft, das Leben in Deutschland, das von Demokratie bestimmt ist, wie man dies vorher nicht kannte. Auch meine Generation benutzt das Wort Bundesrepublik noch -Thommess Thommess 19:42, 30. Jan 2005 (CET)

    Und da unser Nachbarland Österreich ebenfalls eine Bundesrepublik ist, kann man unter Bundesrepublik beide Staaten subsummieren. Wie praktisch ;-) --Rat 20:33, 30. Jan 2005 (CET)

    Österreich heißt offiziell "Republik Österreich", nicht "Bundesrepublik", was mit der stärkeren Förderalisierung Deutschlands zu tun hat. Trotzdem bin ich der Meinung, dass in der ersten Zeile dieses Artikels, die ja eine Definition darstellt, zuerst der offizielle Name (der nun mal "Bundesrepublik Deutschland" ist) verwendet werden sollte. Danach können Kurzformen erwähnt werden, die dann im weiteren Textverlauf benutzt werden. --Jaer 23:22, 31. Mär 2005 (CEST)

    "Die" Bundesrepublik gibt es dennoch nicht. Nigeria ist nämlich auch eine. Dennoch wird natürlich in Deutschland (und vermutlich auch in Österreich) niemand an Nigeria denken, wenn von der Bundesrepublik die Rede ist. Als allgemeinen Sprachgebrauch kann man es daher schon durchgehen lassen. In einer Enzyklopädie kann und sollte man sich aber immerhin einer gehobenen sprachlichen Genauigkeit befleißigen. [Benutzer: Archmage 2005-04-06 - 13:40h (CEST)]

    Laut Einigungsvertrag wurde die DDR in die BRD aufgenommen. Es ist also nicht aus BRD und DDR ein Deutschland entstanden. Es ist immer noch die Bundesrepublik Deutschland. Das ist so ganz hochoffiziell. Wie andere uns nennen ist vollkommen irrelevant. Waere es von Bedeutung muessten wir uns Germanien nennen. klingt auch nicht schlecht ;)

    Germanien wäre aber falsch. Zu Zeiten Ceasars war Süddeutschland gallisch. Es vom Volk / der Kultur her zu definieren wäre auch nicht richtig, denn auch z.B. die Dänen und Engländer stammen von den Germanen ab. Nicht zu vergessen die Österreicher. Nur weil die Engländer "Germany" sagen, müssen wir das nicht auch noch rück-verdeutschen. Dann könnten wir uns auch Allemannien nennen (französisch: Allemange). Das wäre aber noch falscher als Germanien, denn die Allemannen leben nur in Südwestdeutschland.

    Karte

    Unter http://www.geodatenzentrum.de > Kostenfreie Daten

    werden Übersichtskarten Deutschlands zum Download angeboten mit der Anmerkung "Sie haben das Recht, die Karten für Ihre eigenen Anwendungen oder Präsentationen zu verwenden, wenn Sie bei den Karten einen Copyright-Vermerk des BKG angeben: © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie"

    Darf man die Karte jetzt hier bei Wikipedia einbinden?

    Antworten siehe unter: Wikipedia:Ich brauche Hilfe#Verwendung_von_Inhalten --Thommess Thommess 17:13, 2. Feb 2005 (CET)

    http://de.wikipedia.org/wik...


    Die Karte ist DRINGEND überarbeitungsbedürftig. Es ist weder einsehbar, dass darin Köln und München auf Englisch eingetragen sind; noch dass darin als "wichtige" Städte zwar Emden und Bremerhaven angegeben sind, aber nicht Dortmund, Nürnberg und Karlsruhe. Leider bin ich dazu selbst völlig außerstande; wer hat die nötigen Kenntnisse zur Bearbeitung der Karte und könnte sich darum bitte einmal kümmern? humpyard 16:49, 01. Aug. 2005 (CET)

    Halb so wild. Da war mal wieder so ein oberschlauer unangemeldeter Nutzer am Werk und hat wieder die alte CIA-Karte eingefügt. Nervig, aber was soll's. - Korny78 22:03, 1. Aug 2005 (CEST)

    Link auf Begriffsklärung

    Im Abschnitt Deutsche Küche verweist das Wort chinesische Restaurants auf den Artikel China, der ist jedoch eine Begriffsklärung, korrekt müßte der Verweis auf Chinesische Küche zeigen. Könnte ein Administrator den Verweis bitte umbiegen, zur Zeit ist der Artikel nämlich gesperrt. Alles Gute --Ixitixel 11:39, 8. Feb 2005 (CET)

    Erledigt, danke für den Hinweis! :-) Langec Langec 11:43, 8. Feb 2005 (CET)

    Vorschlag zur "BRD"

    Ich finde es lächerlich, einen Editwar um die Abkürzung BRD zu führen. Diese Abkürzung taucht sogar in diesem Artikel auf und ist allgemein gebräuchlich, aber natürlich inoffiziell und ideologisch vorbelastet. Deshalb empfehle ich folgende Formulierung: Deutschland (amtliche Staatsbezeichnung Bundesrepublik Deutschland, inoffiziell auch „BRD“) ... Unter "BRD" kann dann jeder nachlesen, was es mit der Abkürzung auf sich hat. Wir sind ja nicht im Kalten Krieg! Viele Grüße, Langec Langec 11:47, 8. Feb 2005 (CET)

    Stimme zu (und ich habe hier schon so manchen "BRD"-Streit ausgefochten *g*) --EBB EBB 11:55, 8. Feb 2005 (CET)

    Ablehnung. Die Abkürzung "BRD" sollte nicht im Eingangssatz erwähnt werden, dafür ist ihr Gebrauch zu sehr auf ein politisches Spektrum beschränkt (meist auf solche Personen, die die Bundesrepublik ablehnen). Statt dessen sollte an einer anderen Stelle so etwas stehen wie z. B.: "Zuweilen wird für die Bundesrepublik Deutschland auch die Abkürzung "BRD" verwendet. Diese Abkürzung gilt jedoch als verpönt." - Korny78 12:04, 8. Feb 2005 (CET)
    Ich bestehe nicht auf der Erwähnung im Eingangssatz. Aber wenn wir festlegen, dass diese Abkürzung verpönt ist oder als solches gilt, ist das POV. Ich wäre mal an einer Umfrage interessiert, wie viele Deutsche so wie ich gelegentlich BRD ohne ideologischen Hintergrund einfach so als Abkürzung für "Bundesrepublik Deutschland" verwenden. So sieht es eigentlich auch der Artikel BRD: Der behauptet (Wenn's nicht stimmt, bitte dort diskutieren oder verbessern!), dass die Abkürzung vor den 50er bzw. 60er Jahren und wieder seit den 90er Jahren nicht ideologisch belastet war/ist. --Langec Langec 19:39, 8. Feb 2005 (CET)
    Zum Vergleich: In den USA ist ebendiese Abkürzung für die United States of America (Vereinigte Staaten von Amerika) geläufig, vergleiche auch die Bezeichnung des Wikipedia-Artikels! humpyard 19:54, 8. Feb 2005 (CET)
    Ich gebe zu, man kann anderer Meinung sein. Ich habe in den letzten Jahren aber echt selten "BRD" gelesen oder gehört, daher mein Vorstoß. Vielleicht sollte man schreiben, dass diese Abkürzung für Teile der Bevölkerung eine politische Aussage beinhaltet und daher verpönt ist. Und die Formulierung "inofizielle Bezeichnung" kann man, glaube ich, umgehen, wenn man z. B. schreibt: "Die Abkürzung "BRD" wurde von offizieller Seite nie verwendet."
    Ich war übrigens so frei, den "Beitrag" des Users "T" zu löschen, da er nichts Inhaltliches beitrug. - Korny78 22:11, 8. Feb 2005 (CET)
    Ihr habt aber eine echt dolle Diskussionen hier. Heute sagt man übrigens ""Täterä"". Nach der Pfälzer Hymne „Humba Humba Täterä“. Helmut Kohl lässt grüssen. BRD ist umgangssprachlich out, was fürs Schriftdeutsch. Honecker und die RAF sind tot.... TARZAN 21:33, 8. Feb 2005 (CET)
    Lieber User "Korny78" Wie ich auf Deiner Benutzerseite sehe, bist Du ein wirklich schlaues Kerlchen. Die Bezeichnung BRD aber wurde mit Sicherheit von Seiten der DDR-Regierung offiziell verwendet. Da liegst Du falsch. Und was meine Inhaltlichen Ausführungen angehen, der Begriff ist wirklich echt umgangssprachlich (unter Akademikern), als Bezeichnung für Deutschland und wenn Du mal Nachrichten siehst und Dir zum Beispiel das Fussballdrama ansiehst, verstehst Du auch, was damit gemeint ist.TARZAN 22:32, 8. Feb 2005 (CET)

    Mein "Täterä" Beitrag ist, für mich, im Nachhinen allerdings auch ein Schnelllösch-Kandidat.TARZAN 00:00, 9. Feb 2005 (CET)

    Auf Produkten stand meist in englisch: Made in West-Germany (W.Germany). Dagegen stand auf Produkten aus Ostdeutscher Produktion soviel ich mich erinnern kann, nicht East-Germany? Im Bertelsmann Universallexikon z.B. wird erklärt, dass Deutschland sich infolge des Ost-Westkonfliktes in die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik splitteten. Auf die Kurzbezeichnung nach der Vereinigung wird dort nicht eingegangen. Da aber Hoheitszeichen, Rechtssystem und der Name der Bundesrepublik Deutschland weiter für beide Teilstaaten bestehen, war es eigentlich keine Vereinigung, sondern eine freundliche Übernahme (Aufnahme). (Vergleich:Aktienrecht). Diese Abkürzung ist deshalb weiterhin aktuell möglich, für den Staat Deutschland. Den Zusatz im Artikel (amtliche Staatsbezeichnung Bundesrepublik Deutschland) würde ich also entweder rausnehmen oder ergänzen mit allen möglichen Kurzzeichen. Also BRD, BR Deutschland, BR Dt., BRDt., BR Dtld. Dtld.. Vergleich: Frankreich, Großbritannien und Nordirland, Dänemark - keine Abkürzungen.TARZAN 11:39, 9. Feb 2005 (CET)
    Das ist aber jetzt wirres Zeug. Die heutige Bundesrepublik ist genau dieselbe wie die, die 1949 gegründet wurde. Die DDR ist ihr gemäß Artikel 23 GG beigetreten und somit erloschen. Zu "BR Deutschland" usw: Soweit ich weiß, war dies eine Abkürzung, die von der Bundesregierung als politisch korrekter Ersatz für BRD geduldet war. Übrigens: Großbritannien und Nordirland wird sehr wohl abgekürzt, nämlich mit UK. --Langec Langec 12:00, 9. Feb 2005 (CET)

    Kleiner Zwischenwurf, Produkte aus der DDR wurden oft mit "Made in GDR" (German democratic republic) gekennzeichnet. Pentius 19:03, 14. Feb 2005 (CET)

    Für "Bundesrepublik Deutschland" gibt es derzeit keine von offizieller Seite benutzte Abkürzung. Ich glaube, das kann man so festhalten. - Korny78 12:47, 9. Feb 2005 (CET) Nachtrag: Auch für Frankreich gibt es eine Abkürzung: RF. - Korny78 12:54, 9. Feb 2005 (CET)

    Hm, wer (hier) die Verwendung der Abkürzung "BRD" auf "inoffiziell" bzw. auf Personen eines "politischen Spektrums beschränkt (meist auf solche Personen, die die Bundesrepublik ablehnen)", der sollte sich mal offizielle Dokumente der Bundesregierung ansehen:
  • Hier reichts mir erstmal ...
  • Natürlich wurde diese Abkürzung auch und lange Zeit propagandistisch verwendet. Unter [LINK] fand ich dazu: ... (Das ist auch mein bisheriger Kenntnisstand gewesen.)
    Entschuldige, Entejens, dass ich das gelöscht habe. Aber diese tolle "Quelle" ist eine Kopie einer früheren Version unseres Artikels BRD, auf den ich hier schon die ganze Zeit verweise -- wie Korny78 schon bemerkt hat ;-) Langec Langec 00:21, 18. Feb 2005 (CET)
    Kein Problem, danke für den Hinweis. Man kann seine Augen nicht überall haben. Da diese Diskussion unter Deutschland steht, kam ich gar nicht auf die Idee, unter BRD nachzusehen. Beim nächsten Mal ... Entejens Entejens 16:50, 18. Feb 2005 (CET)
    Wenn ich mir ansehe, daß also Regierungsstellen diese Abkürzung durchaus verwenden (und nicht nur bei Dateinamen, die ich logischerweise hier nicht aufgeführt habe) und man auch unterstellen darf, daß dort wohl nicht "Personen, die die Bundesrepublik ablehnen" sitzen, dann halte ich die Ablehnung der Abkürzung "BRD" a) für überzogen, wenn nicht gar lächerlich, und b) durchaus auch als Ausdruck einer noch immer vorhandenen Haltung bzw. Meinung, egal ob bewußt oder aus Unkenntnis. Entejens Entejens 18:40, 17. Feb 2005 (CET)

    Die Beispiele sind wenig aussagekräftig. Und zum Thema "lächerlich": Vielleicht sollte man bessere Argumente anführen als einen anderen Wikipedia-Artikel ... - Korny78 21:37, 17. Feb 2005 (CET)

    Also wenn die Regierung eines Landes selber eine Abkürzung verwendet, über die diskutiert wird, dann halte ich das für eines der wichtigsten und aussagekräftigsten Argumente überhaupt. Denn wessen Anwendung der Abkürzung wäre sonst offizieller? Daß der Text ein früherer Artikel von hier war, wußte ich nicht. Sorry. Aber ich denke, daß es nicht logisch ist, im Web gefundenes mit Versionen von Wikipedia-Artikeln abzugleichen ... (ich denke, daß das auch Korny78 nicht macht).
    Außerdem geht es mir mit "lächerlich" darum, daß man um des Kaisers Bart streitet und daß man damit auch indirekt unsere Regierung bzw. deren Mitglieder als Personen, die die Bundesrepublik ablehnen bezeichnet - und letzteres ist wirklich lächerlich. Und was Kaisers Bart angeht: Immerhin sind die Abkürzungen der Staatsbezeichung für unseren Staat im Englischen (FRG) und Französischen (RDA) zurück ins Deutsche übersetzt eben BRD. Und wohin es führen kann, daß man sich zu sehr Gedanken darüber macht, hat man Anfang der 90er Jahre (1990 oder 1991) bei Eurosport gesehen: Da traten bei der Übertragung im Eisschnellauf Sportlerinnen aus Germany (oder war es Allemagne?) gegen solche aus FRG (respektive RFA) an ... (Ich weiß jetzt nicht, welche Sprache im Eisschnellaufsport vorherrscht, aber diesen Lapsus habe ich mir gemerkt. Genau wie den, daß bei einer Bob-Junioren-WM in Italien in den 90er Jahren bei einer Siegerehrung die DDR-Hymne gespielt wurde. "Begründung": "Die haben wir immer gespielt, wenn die Deutschen gewonnen haben."

    Daß man im allgemeinen Sprachgebrauch nicht von BRD spricht, ist logisch, das machen wohl die Franzosen, Italiener, Polen usw. auch nicht. Andererseits haben sehr viele Menschen sowieso ein generelles Problem der Begriffe Staatsangehörigkeit und Nationalität, aber das ist nun wieder ein ganz anderer Aspekt ... Entejens Entejens 16:50, 18. Feb 2005 (CET)

    Bevor es vollends unübersichtlich wird, setze ich die Diskussion weiter unten fort. ;) Korny78 22:06, 18. Feb 2005 (CET)

    1. Im Artikel über Großbritannien und Nordirland steht keine Abkürzung für United Kingdom drin. Bei Frankreich ist auch keine Abkürzung angegeben. Also kann die Abkürzung auch für Deutschland weg bleiben.
    2. Und wenn man sich entschliesst Abkürzungen im Artikel zu erklären, war mein Vorschlag, gleich alle rein , also auch BR Deutschland etc. Offizell oder nicht offiziell.
    3. Und ich habe nicht gesagt, dass die Bundesrepublik bei der Gründung eine andere war als jetzt, sondern nur, dass die Wiedervereinigung politisch gesehen mehr eine Intregration/Übernahme, also ein Beitritt war, wie Du es korrekt ausgedrückt hast. Und beim Aktiengeschaft spricht man von Fusion bei gleichgerechtigten Partnern oder von einer Übernahme, wenn einer den anderen schluckt. Das sollte ein Vergleich sein. Beispiel eines solchen Streites: Fusion oder Übernahme http://www.welt.de/data/200...
    Meine Absicht war nun nicht, dieses Thema Fusion oder Übernahme hier am Beispiel Deutschland auseinander zu nehmen.
    1. PS:Den Wappenadler hatte ich aufs Korn genommen, weil ich auch mal Schützenkönig werden wollte. Ich hoffe auf Eurer Verständnis.TARZAN 13:45, 9. Feb 2005 (CET)
    Täterä... Ich bins noch mal kurz. Man kann es sich auch einfach machen und unter Siehe auch: einen Wikilink nach BRD setzen. Da steht ja schon jede Menge.TARZAN 23:59, 9. Feb 2005 (CET)

    Die Idee mit dem Wikilink hatte ich auch. Ist, denke ich, die eleganteste Lösung. - Korny78 00:05, 10. Feb 2005 (CET)
    Meiner Meinung nach nicht die beste Lösung, wohl aber die zweitbeste, und ich werde sie mittragen. --Langec Langec 00:27, 10. Feb 2005 (CET)

    Hab ich gerade noch entdeckt. Die Schweizer Behörden [LINK] schreiben BRD. TARZAN 21:39, 14. Feb 2005 (CET)

    Abkürzungen expandieren

    Ich bin der Meinung, man sollte das bzw in Beziehungsweise und das tlw in Teilweise expandieren, was ich allerdings nicht selbst machen kann, da der Artikel geschützt ist.

    ich finde das nicht; beide abkürzungen kennt der duden und beide sind IMO ziemlich gängig ...Sicherlich> 15:40, 15. Feb 2005 (CET) unterschreiben geht mit
    tlw. steht nicht im Duden und ist auch nicht gebräuchlich. — Daniel FR Daniel FR 02:29, 18. Feb 2005 (CET)
    leider kann ich den link nicht direkt geben; aber gib es mal bei http://www.duden.de ein!?! ob gebräuchlich oder nicht läßt sich daran natürlich nicht sehen :( ich kenns *g*...Sicherlich 10:51, 18. Feb 2005 (CET)
    Okay, online, der Punkt geht an dich. Im "Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003 [CD-ROM]" steht es jedoch nicht, und im "Duden - Die deutsche Rechtschreibung, 22. Aufl. Mannheim 2000 [CD-ROM]" auch nicht. Allzu gebräuchlich scheint es nicht zu sein. Auch aus meiner Leseerfahrung nicht. Ich lese wirklich sehr viel und kann mich nicht erinnern, dass das eine geläufige Abk. ist. Kommt vielleichr sehr selten mal vor, wo extrem Platz gespart werden muss (Kleinanzeigen, Kurzeinträge in Nachschlagewerken). Ich finde, hier ist es jedoch absolut unnötig, das Wort abzukürzen. Bzw. kann natürlich so stehenbleiben. — Daniel FR Daniel FR 11:42, 18. Feb 2005 (CET)
    hmm kenne die abkürzung zwar, habe es aber trotzdem gerade geändert, glaube einfachmal, dass sie ungebräuchlich ist ;) und wenn sie im duden von 03 nicht drin ist *wunder wunder* ... ich kenne die abkürzung "schon immer" ;o) ...sollte ich ein tlw übersehen haben (ich habe nur eins gefunden) sag bescheid! ...Sicherlich 15:10, 18. Feb 2005 (CET)

    Amtssprache

    Laut

    http://de.wikipedia.org/wik...

    ist Friesisch sekundäre Amtssprache in Nordfriesland und Helgoland


    Bei mir wird türkisch als Amtssprache angezeigt. Spaßvögel. In meiner Unfähigkeit bin ich allerdings nicht in der Lage diesen kleinen Fehler zu korrigieren und wäre dankbar, wenn dies jemand erledigen würde.

    Ich bin keine Deutsche und weiss es daher nicht sicher, aber ich wuerde doch annehmen, dass auch DGS anerkannt ist, oder? Falls wer weiss, dass das so ist, koennte er/sie es ja dazuschreiben.

    Vorschlag zur "BRD" - Teil 2

    Hallo Entejens, bei den von dir angeführten Beispielen handelte es sich aus meiner Sicht nach um folgendes:

    Beispiel 1: "Ständige Vertretung der BRD bei der DDR" ist, denke ich, DDR-Jargon gewesen. (In der Rede selbst wird der Begriff "Bundesrepublik" verwendet.) Beispiel 2: Dies ist der Titel eines Buches, welches von Nicht-Regierungsmitgliedern geschrieben wurde. Beispiel 3: Hier wird BRD nur in der Überschrift verwendet, im "richtigen" Titel des Buches heißt es "Bundesrepublik Deutschland". Beispiel 4: Ist keine offizielle Verlautbarung eines Ministers und sieht für mich so aus, als sei er von einer externen Person geschrieben. Beispiel 5: Ist der gleiche Fall wie Beispiel 1.

    Nach wie vor bin ich der Meinung, dass man dem Kürzel "BRD" genügend Rechnung trägt, wenn man einen "Siehe-auch"-Verweis in den Artikel setzt, und dann ist gut. Korny78 22:06, 18. Feb 2005 (CET)

    Ich schliese mich an.
    Der Vollständigkeit halber, kleiner Scherz! Please sorry, Korny78.
    http://kamelopedia.mormo.or... TARZAN 19:36, 19. Feb 2005 (CET)

    Wofür "sorry", ich finde die Kamelopedia recht humorvoll. - Korny78

    zu 1.: Ich glaube nicht, daß das DDR-Jargon gewesen ist, hierzulande hieß es eigentlich immer Ständige Vertretung der BRD in der DDR. Und es ist auch unerheblich, ob in der Rede dann nur noch der Begriff Bundesrepublik verwendet wird, der Titel ist schließlich auch von den Autoren erstellt worden.
    zu 2: Ja, das Buch ist von Nicht-Regierungsmitgliedern geschrieben worden. Insofern ist es ein schlechtes Beispiel bzw. Argument.
    zu 3.: Genau das bestätigt ja eigentlich meine Meinung. Denn die Überschrift wurde im Gegensatz zum "richtigen" Titel des Buches von einer offiziellen Stelle erstellt, die findet man links oben und heißt "Die Bundesregierung".
    zu 4.: Schwer zu sagen, ob das ein externer oder interner Autor war.
    zu 5.: Meine Antwort ist deshalb auch die gleiche ;o))
    Ich will auch gar nicht irgendwo Deutschland oder Bundesrepublik Deutschland durch BRD ersetzen. Es ist auch absolut okay, den Verweis im Artikel zu haben. Aber ich finde, daß eine politische Wertung der Verwendung der Abkürzung (die den ganz "normalen" deutschen Abkürzungs"regeln" entspricht - ich weiß, daß es keine solchen Regeln gibt, aber schau Dir die Abkürzungen hierzulande an ...), und die wird von nicht wenigen vorgenommen, heutzutage nicht mehr passend ist, gerade weil sie auch von offiziellen Stellen verwendet wird.
    Und beim Schreiben dieses Textes hatte ich noch eine Idee: Es gibt eine Zeitung, die hat früher die DDR immer in Gänsefüßchen gesetzt. Also schnell nachgesehen - und, siehe da: wenn selbst diese Zeitung (wenn auch vielleicht aus Platzgründen) im Text BRD stehen hat ([LINK] bzw. [LINK]), dann kann es also nicht falsch sein, diese Abkürzung zu verwenden Entejens Entejens 21:28, 21. Feb 2005 (CET)

    Hm, im Wikipedia-Artikel stehen zwei verschiedene Infos. Man müsste ein Bild vom Schild der Vertretung haben, dann wüsste man es genau. Aber interessanterweise heißt es heute immer "bei" (der EU, NATO, OSZE ...).
    Das Beispiel mit Wagner ist auch ein schlechtes Beispiel, denn der Wagner hat ja bekanntermaßen nicht alle Tassen am Schrank. ;) Im Ernst: ich habe vor ein paar Tagen auf den Seiten des AA und der Bundesregierung mal gezielt nach "BRD" gesucht und wenig Überzeugendes gefunden. Anhand der Beispiele, die du gebracht hast, würde ich es aber so sehen, dass die Abkürzung "BRD" allmählich an Stigma verliert und man abwarten muss, ob sich das Verhältnis der Regierungsstellen und der Medien zu dem Kürzel ändert. Das wäre auch logisch, da eine Abkürzung per se nichts Wertendes enthält. - Korny78 22:41, 21. Feb 2005 (CET)

    Mal was anderes: Gibt es kein besseres Foto von Schröder? - Korny78 22:43, 21. Feb 2005 (CET)

    Sicher.

     
     

    [LINK]



    Scheint aber nachträglich bearbeitet zu sein. Das Orginalphoto ist hier zu sehen: http://www.france.diplomati...

    Nachdem ich jetzt die Diskussion "BRD" Teil 1 und 2 gelesen haben, stelle ich fest, daß ein klassischer "status quo" extistiert?! Unabhängig von meiner persönlichen Meinung (ich finde diese Abkürzung gehört nur in einen Satz mit einer entspechenden Erklärung und ansonsten nicht in den Artikel), wird die Abkürzung doch relativ häufig verwendet. Wenn das so bleiben soll, sollte man dann nicht bei der ersten Verwendung darauf hinweisen, daß es sich um eine umstrittenen Begriff handelt? Normalerweise hätte ich die Änderung sofort vorgenommen und als Kleinigkeit gekennzeichnet, aber da es hier ja schon eine heftige Diskussion um das Gesamtthema gab, wollte ich lieber erst einmal nach eurer Meinung fragen! ;-) --Koffer 11:59, 4. Jun 2005 (CEST)

    Ich habe jetzt den Begriff bei der ersten Verwendung mit einer kurzen Erklärung ergänzt. Und ansonsten dort entfernt wo er nicht hingehörte. --Koffer 11:58, 5. Jun 2005 (CEST)

    weblinks

    http://www.magazin-deutschl...

    TARZAN 12:56, 28. Feb 2005 (CET)

    Umbenennen in Bundesrepublik Deutschland

    wieso nicht? die amtliche bezeichnung ist nunmal Bundesrepublik Deutschland. ich bin dafür, den korrekten namen zu verwenden. würd mich mal interessieren, wer was dagegen hat Schaengel89 13:05, 1. Mär 2005 (CET)

    Grundätzlich habe ich nichts dagegen. Nahezu jedes Land hat für seinen Namen neben der vollen amtlichen Form "Republik...", "Königreich..." etc. jedoch auch eine "offiziöse" (?) Kurzform, die für den Gebrauch praktischer ist. Gewöhnlich sucht man ein Land nämlich unter der Kurzform, zumal für exotischere Länder auch kaum jemand die Langformen kennen dürfte. Die Länderartikel sollten daher stets mit der Kurzform bezeichnet werden und für die Langform ein Redirekt zur Kurzform eingerichtet werden. humpyard 13:56, 1. Mär 2005 (CET)

    Eindeutige Ablehnung. Die Mehrzahl der Nutzer, die nach der "Bundesrepublik Deutschland" suchen, wird "Deutschland" eingeben. Die Mehrzahl der Nutzer, die "Deutschland" suchen, wird das heutige Deutschland, eben die Bundesrepublik, suchen. Den offiziellen Namen als Artikelnamen zu verwenden, macht alles komplizierter, als es zu sein braucht. Ganz abgesehen davon, dass manche Links vielleicht neu gesetzt werden müssten. Wie Benutzer Michael schon richtig sagt: Länderartikel stets mit der Kurzform bezeichnen (welche meistens dem geläufigeren geographischen Namen entspricht) und für diejenigen, die gerne lange Artikelnamen ins Suchfeld eingeben, einen Verweis zum Artikel anlegen. - Korny78 15:21, 1. Mär 2005 (CET)

    Bin auch dagegen. Nicht aufgrund der bisherigen Argumente, sondern aus einem ganz anderen Grund. Wenn hier nicht ganz klar gestellt wird, dass es genau einen deutschen Nationalstaat gibt, der heute den amtlichen Namen "Bundesrepublik Deutschland" trägt, kommen ganz schnell wieder die Revisionisten daher und behaupten, die Bundesrepublik sei kein legitimer, souveräner Staat und es gäbe das Deutsche Reich noch. Wer sich für das Thema interessiert, verfolge bitte Versionsgeschichte und Diskussion des Artikels Deutsches Reich und lese Kommissarische Reichsregierung. --Langec Langec 17:40, 1. Mär 2005 (CET)

    daneben gibt es ja immer noch die möglichkeit, von Deutschland auf Bundesrepublik Deutschland zu redirecten, um den offizielen character zu wahren! mir ist klar, das kaum einer Bundesrepublik Deutschland eingibt, um Deutschland zu finden. @langec: das versteh ich absolut nicht. in der englischen wikipedia führt man z.z. auch die diskussion, ob nicht angebrachter wäre. man kann das ganze zudem noch mit dem namen USA vergleichen. USA ist bekanntermaßen die Abkürzung für den offiziellen landesnamen, den so niemand benutzt. stattdessen sagt fast jeder amerika, obwohl das geographisch und politisch gesehen totaler unsinn ist. anderes beispiel: jeder sagt England, meint aber Großbritannien. es ist ja kein problem, Deutschland einzugeben und auf Bundesrepublik Deutschland zu landen, oder? es ist einfach seriöser und offizieller, daher Pro Schaengel89 22:14, 1. Mär 2005 (CET)

    Moin! Ich gebe zu bedenken, dass etwa die Kultur "dieses unseres Vaterlandes" (Kohl) (Prügel bitte EBB) keine bundesrepublikanische Kultur ist, sondern deutsche Kultur (oder was man dafür halten mag). Ähnliches gilt für die Geografie und ähnliche nichtstaatliche Dinge (m. E.). Deshalb hielte ich einen Artikel "Bundesrepublik Deutschland" mit dem politischen System für in Ordnung, aber bitte nicht Kultur oder Geografie unter Bundesrepublik Deutschland, das eine hat nämlich (m. E.) nichts mit dem anderen zu tun. Also deshalb bitte "Deutschland" behalten, oder sollen wir "Frankreich" jetzt als "Französische Republik", "Mexiko" als "Vereinigte Mexikanische Staaten" oder "Libyen" als "..." (ich kann mir das nie merken) aufrufen? Das wäre dann konsequent, kann aber nicht euer Ernst sein, oder? Gruß. --EBB EBB 23:11, 1. Mär 2005 (CET)

    Hallo Schaengel89, ich kann nur hoffen, dass die Diskussion in der englischen Wikipedia zu dem Ergebnis führt, dass "Germany" als Artikelname bestehenbleibt. "England" und "Amerika" bedeuten etwas signifikant anderes als "Großbritannien" bzw. "Vereinigte Staaten", insofern kann man diese Begriffe eben nicht als Beispiele anführen (und ob die Abkürzung USA "so niemand benutzt", stimmt ja nicht). Zum Punkt "seriöser und offizieller": Den Deutschland-Artikel unter Bundesrep. Dtl. anzulegen, macht den Artikel nicht seriöser, und die Wikipedia ist nicht die Seite des Auswärtigen Amtes. Übrigens: für sich selbst abstimmen durfte nur Adenauer ... ;) - Korny78 00:10, 2. Mär 2005 (CET)

    Vielleicht hilft ein direkter Vergleich: in der englischen Wiki steht unter anderem [LINK]: The word America has several meanings:
    • The Americas: North, Central, and South America.
        * The United States of America.
        * America - a small town in the Netherlands.
        * America - a small town in Cambridgeshire, England.
        * Amerika - a small town in Saxony, Germany
    

    Man könnte das so machen: Wenn man Deutschland, Germany, Bundesrepubik Deutschland, BRD oder Allemange eingibt, dass jeder erst auf so einer Differenzierungs-Seite landet, auf der alle Variationen des Begriffes gelistet sind. So hat man dann auch gleich den lexikalischen Über-Blick.TARZAN 00:57, 3. Mär 2005 (CET)

    Nein, das wäre ja eine noch schlechtere Lösung! "Deutschland" ist ziemlich eindeutig. So, wie es jetzt ist (mit dem Verweis auf die Begriffsklärungsseite im Artikelkopf), ist es schon in Ordnung. - Korny78 12:28, 3. Mär 2005 (CET)

    Gut, war nur ein Vorschlag. So gefällt es mir auch gut. Bundesrepubik Deutschland kommt eh schon im Artikel vor. Sogar noch fetter, als die Artikel-Überschrift. Ich kenne auch keinen der umganssprachlich von "der" Bundesrepublik Deutschland spricht oder BRD sagt. Man spricht auch von einem Deutschen Pass oder deutschen Papieren und nicht davon einen Pass der Bundesrepublik Deutschland.TARZAN 19:57, 3. Mär 2005 (CET)

    Dass bei uns die volle Bezeichnung "Bundesrepublik Deutschland" immernoch von einigen als besser angesehen wird als schlicht "Deutschland", rührt in meinen Augen noch aus der Zeit der Teilung. Heute gibt es aber zum Glück nur noch das eine Deutschland und (an etwaige Revisionisten:) mehr wird es auch nicht! Ein Franzose würde nie auf die Idee kommen, zwischen seinem Land und dem Staat (der Republik) zu unterscheiden. Scheinbar müssen wir uns noch daran gewöhnen. Ich bin deshalb in jedem Fall dafür, den Artikelnahmen "Deutschland" beizubehalten. Ich lebe in Deutschland und nicht in irgendeiner Republik. Folglich bin ich auch Deutscher und kein "Bundesbürger", wie es ja manchmal noch heißt. Die Ankürzung BRD war übrigens nie offiziell. Sie wurde lediglich in der DDR für die alte Bundesrepublik verwendet. Gruß Hanno Meissner 10:04, 6. Apr 2005 (CEST)

    Weiteres zu Begrifflichkeiten

    Die im Artikel verwendete Bezeichnung "Bundesländer" ist zwar im allgemeinen Sprachgebrauch weit verbreitet, ist aber inoffiziell. Rechtlich (in GG, Landesverfassungen und jeder x-beliebigen Rechtsverordnung) ist ausschließlich von den "Ländern" die Rede. Man mag sich ja in der Wikipedia dafür entscheiden, dem allgemein verbreiteten Sprachgebrauch eher zu folgen als den offiziellen Bezeichnungen, doch zumindest sollte m.E. auf diesen Umstand hingewiesen werden. Ich fände es aber besser, wenn durchgängig von den "Ländern" die Rede wäre und einmal an geeigneter Stelle sich ein Hinweis auf den umgangssprachlichen Begriff "Bundesländer" fände. --84.191.61.20 15:25, 4. Okt 2005 (CEST)

    Politik/Staatsorganisation

    Das Pyramiden-Schaubild sieht zwar ganz nett aus, ist aber unpräzise: 1. suggeriert es, dass das gesamte Staatsgebiet in Regierungsbezirke eingeteilt sei, was ja nicht der Fall ist. 2. tauchen die Sonderfälle der Stadtstaaten und der (gar nicht so seltenen) kreisfreien Städte nicht auf. 3. wird eine einheitliche Hierarchie gleichartiger Gebietskörperschaften unterstellt, die es so nicht gibt (nur Bund und Länder sind Bundesglieder; die Gemeinden haben ein vom GG garantiertes Recht der Selbstverwaltung, werden aber staatsrechtlich zu den Ländern gezählt; die Regierungsbezirke sind schließlich, soweit vorhanden, rechtlich unselbständige territoriale Untergliederungen der Landesverwaltung). -- 84.191.61.20 15:09, 4. Okt 2005 (CEST)

    Politiker-Photos

    Hallo, ich würde das Fischer-Photo kicken. Ich hab nix spezielles gegen Fischer (bin sogar Grünwähler), aber wenn der Vizekanzler drin ist, warum dann nich der Bundestagspräsident? Warum nicht der Bundesratspräsident? Warum nicht der Vorsitzende des Bundesverfassungsgerichts? die Oppositionsführerin? der zweite stellvertretende FDP-Vorsitzende von Hinterkuhdorf? etc. pp. Präsident und Kanzler sind mMn die einzigen klar herausragenden Ämter in der deutschen Verfassung. (Und wie die Herren aussehen weiß ja eigentlich eh jeder, auch ohne Wikipedia). Meinungen? -- 84.58.31.186 19:06, 5. Mär 2005 (CET)

    Meinetwegen kann Fischer bleiben, er ist ja vor allem Außenminister und vertritt als Vizekanzler die zweite Regierungspartei. Von mir aus können auch Thierse und Merkel mit rein, Bundesratspräsident, BVerfGPräsident etc. sind m. E. zuviel des Guten. Dass "ja eigentlich eh jeder" weiß, wie die Herren und Damen aussehen, ist kein Argument, denn 1. wissen viele (gerade außerhalb Dtl.s) dies nicht unbedingt, und 2. wäre dann etwa ein Viertel des Wikipedia-Inhalts überflüssig. - Korny78 22:32, 5. Mär 2005 (CET)

    Deutsche Grenze bzw. Nachbarländer

    Am Anfang des Artikels sind Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande als Nachbarstaaten aufgeführt. So weit sicherlich nicht falsch. Ein eher unbekannter Fakt ist allerdings, dass auch das Land unter den Meeren (zumindest in Bezug auf Nordsee und Ostsee) völkerrechtlich den Staaten zugeordnet wird. Das heißt sollten diese Meere einmal austrocknen (eher unwahrscheinlich), steht schon heute fest, wer welches Land erhält. Viel bedeutender allerdings: Wenn Öl gefunden wird (so z. B. in der Nordsee) steht auch schon im Vorhinein fest, welcher Staat die Bohrrechte daran hat. Lange Rede kurzer Sinn: Schweden und Großbritannien sind auch Nachbarländer Deutschlands, da sie gemeinsame Grenzen auf dem Meeressockel mit Deutschland haben. Soll man das noch in den Artikel reinschreiben und wenn ja wie, oder gibt es eine Konvention hier, dass Grenzen nur Landgrenzen und keine Grenzen auf dem Meeresboden umfassen? --Varulv Varulv 19:53, 8. Mär 2005 (CET)

    Es sollte im Artikel auf alle Fälle erwähnt werden, da dies ja eimfach Fakt ist. Wir hatten ja schon den Fall mit Schweden. Damals tauchte Schweden in einer Reihe mit Dänemark und Polen aus. Daraufhin gab es einige Beschwerden, bis Schweden dann wieder rausgenommen wurde. Also ich finde das sollte rein, aber nicht unbedingt in den ersten Abschnitt und auf keinen Fall in Vergleich mit Polen, etc... --Thommess Thommess 22:25, 8. Mär 2005 (CET)

    Nicht alles, was ein Fakt ist, muss erwähnt werden. Und die Relevanz ist, wie oben beschrieben, ausgesprochen klein. Und es wiederspricht in hohem Maße dem allgemeinen Verständnis, dass Deutschland eine Grenze mit dem Vereinigten Königreich hat bzw. dass dieses unser Nachbarland sei. Diese Fakten gehören imho ausschließlich in die Artikel Ostsee, Nordsee, Hoheitsgebiet, Bodenschätze o.ä.. --Abe Lincoln 22:44, 8. Mär 2005 (CET)

    Schweden ist kein Nachbarland Deutschlands. - Korny78 00:35, 9. Mär 2005 (CET)

    Vielleicht sollte man die über Meeresgrenzen an Deutschland grenzenden Länder mit einem entsprechenden Zusatz hinzufügen, das dürfte meines Erachtens allerseits zufriedenstellend sein. humpyard 18:42, 9. Mär 2005 (CET)

    Bekanntheit hat nichts mit Relevanz zutun. Die Wiki wär ja relativ sinnfrei, wenn wir nur Informationen aufnehmen würden, die alle bereits kennen. --Pixelfire (Pixelfire) 13:46, 12. Mär 2005 (CET)

    Navigationsleiste NATO-Mitglieder

    Kann bei Gelegenheit ein Admin die "Navigationsleiste NATO-Mitglieder" einbauen? Danke! --C.Löser 09:44, 13. Mär 2005 (CET)

    neuer Link

    Ich habe vor kurzem ein limburgisches Artikel über Deutschland geschrieben. Da ich den Link hier nicht hinzufügen kann und Robots auch nicht, möchte ich Ihnen bitten den Interwiki hinzuzufügen.--Steinbach 02:05, 16. Mär 2005 (CET)

    Hab's eingetragen. Gruß, Langec Langec 13:22, 16. Mär 2005 (CET)

    Sport

    Bissel merkwürdiger Absatz, zudem fehlt Eishockey, immerhin nach Fußball und die Sportart mit den zweithöchsten Livezuschauern in den Hallen (z.Zt. etwa 5.700 pro Partie im Schnitt, Handball kommt auf etwa 4.000). Wäre nett, wenn Eishockey gelegentlich ergänzt wird. Und nebenbei: ein Satz zu Turnen wegen seiner historischen Bedeutung könnte auch nicht schaden. --Mghamburg 00:00, 31. Mär 2005 (CEST)

    Der Absatz ist in der Form überflüssig, da viel zu einseitig. Man erfährt hier fast nichts über verbreitete Sportarten (außer Fußball). Turnen hat übrigens bei weitem nicht nur historische Bedeutung. Im Deutschen Turner Bund sind über 5 Millionen Mitglieder aktiv. Das kommt allemal in die Dimensionen von Fußball.

    Komischer Artikel. Kein Wort über deutsche Erfolge im Sport, nur über Popularität im TV.

    Wiedervereinigung

    Ein Bekannter hat mir vor kurzem gesagt, dass Deutschland ohne die Wiedervereinigung nie die (volle?) Souveränität erlangt hätte; stimmt das? --Alien4 15:23, 31. Mär 2005 (CEST)

    Ja, das stimmt. Deutschland wurde erst am 3. Oktober 1990 wieder ein vollsouveräner Staat. Die alte Bundesrepublik und die DDR waren lediglich teilsouveräne Staaten. Berlin unterstand als Ganzes (auch Ost-Berlin) formal der Kontrolle der Alliierten. Dass die DDR Ost-Berlin zur Hauptstadt erklärte war eigentlich völkerrechtswidrig. West-Berlin war offiziell politisch nie ein Teil der Bundesrepublik. Wirtschaftlich gehörte es natürlich dazu. Jedenfalls waren sowohl die alte Bundesrepublik als auch die DDR in ihrer Außenpolitik nie souverän. Gruß Hanno Meissner 09:52, 6. Apr 2005 (CEST)

    Also, wenn man den Wiedervereinigungsartikel anschaut, ist zumindest die zeitliche Reihenfolge dort umgekehrt aufgeführt. Dass man die Souveränität erst heute (bei Putin) noch bekommen würde, ist ja völlig ausgeschlossen. Aber das man sie damals ohne die "Androhung" der Wiedervereinigung (bei Gorbatschov) nicht bekommen hätte, das kann ich eigentlich nicht wirklich glauben. --Alien4 05:22, 15. Apr 2005 (CEST)

    Apropos, ich meine, daß mit der Wiedervereinigung eine neue deutliche Zäsur in der deutschen Geschichte stattgefunden hat. Aus diesem Grund: Neuer Unterpunkt "Von der Bonner zur Berliner Republik", oder ???
    Strafrechtler 16. Aug 2005

    Kleinere Anmerkungen

    Deutschland wurde am 7.8.49 gegründet. Alles andere ist falsch. Am 23. Mai wurde jediglich das Grundgesetz verabschiedet, aber es gab noch keine Regierung. Um eine Regierung zu wählen braucht man Gesetze, somit kann der 23. Mai nicht das Gründungsdatum sein.

    Also, Klugscheißermodus ;-) hinsichtlich Regierung und Gesetze. Vorkonstitutionelle Gesetze gab es, die galten fort, und zudem war der Parlamentarische Rat auch Gesetzgeber (vgl. Art. 137 Abs. GG: Wahlgesetz). Wenn am Datum 23. Mai etwas problematisch ist, dann 1. dass das Inkrafttreten erst mit Ablauf des des 23. Mai geschah (Art. 145 Abs. 2 GG), also genau genommen am 24. Mai 00.00 Uhr und 2. dass Deutschland als Völkerrechtssubjekt schon viel früher gegründet wurde, nämlich mit Entstehen des Norddeutschen Bundes. ;-) --103II 00:38, 26. Jul 2005 (CEST)

    2. Die Abkürzung BRD gibt es nicht und ist regelrecht FALSCH. Nur weil das hier öfters verwendet wird ;)

    • klugscheißermodus=off*

    Neue Anmerkung: Unter Punkt 5.6. ist im dritten Absatz in Bezug auf die DDR die Rede von einer "diktatorischen Diktatur". Zugegeben, dieser Ausdruck entbehrt einer gewissen Komik nicht, aber ich finde, er sollte ersetzt werden durch etwas wie "diktatorisches Regime" oder ähnlichem in der Art.
    klugscheißermodus=off
    Gruß, --Dai 05:49, 18. Mai 2005 (CEST)

    Hier kam dieser Mist in den Artikel rein. Ich stell mal die alte Fassung des Absatzes wieder her. --Langec Langec 09:55, 18. Mai 2005 (CEST)

    Otto von Bismarck

    Ähnlich wie in der englischen Version des Artikels, fehlt Bismarck vollständig. Lediglich auf dem Gemälde zur Reichsgründung ist er abgebildet, obwohl er die Vereinigung Deutschlands durch die Vereinigungskriege erlangte und in den Jahren bis 1890 die Politik wahrscheinlich wie kein anderer in Europa prägte. Die Blut- und Eisenpolitik wurde nach der Vereinigung zur Friedenspolitik für ganz Europa. Er verhinderte bis zu seinem Rücktritt den sich über Europa ausbreitenden Imperialismus für Deutschland und noch heute sind seine Leistungen in der Bundesrepublik verankert. Man denke nur an die Zivilehe. Wenn Hitler so viel Erwähnung findet und sogar Napoléon nicht ausgelassen wird, dann verdient dieser Mann zu 100% einen Platz in der Geschichte Deutschlands und jeder Geschichtslehrer würde mir Recht geben.LaNCieR 17:41, 26. Apr 2005 (CEST)

    Flagge

    Sagt mal ist die Flagge nicht ein klein wenig groß geraten?

    Diskussionsbeitrag von 213.7.154.61

    !!! Ich dachte wir haben den Krieg verloren(?) >http://de.wikipedia.org/wik... oder irre ich mich da? :)

    und was will uns der Autor damit sagen? --BLueFiSH.as BLueFiSH.as 14:16, 30. Apr 2005 (CEST)

    Warum gibt es zwei Angaben zur Einwohnerzahl in der Tabelle des Artikels?

    Hallo,

    in der aktuellen Version (15:23, 1. Mai 2005) des Artikels Deutschlands gibt es folgenden Angaben in der Tabelle am Anfang:

    Einwohnerzahl 82.532.000 (Dezember 2004)

    Einwohnerzahl 80.673.000 (geschätzt)

    Wenn die erste Angabe präzise ist und die zweite nur auf Schätzungen beruht, könnte man die zweite wegfallen lassen? Wie seht Ihr das?

    Warum gibt es zwei Angaben, die sich auf den Artikel Einwohnerzahl, der als Quelle CIA World Factbook 2002 angibt, berufen? Ich habe mal auf der Seite des Statistisches Bundesamt Deutschlands nachgeschaut, aber eine einfache Angabe der Bevölkerungsanzahl habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

    Gruß, Thomas Fernstein 16:04, 1. Mai 2005 (CEST)

    Halte ich auch für sinnfrei. ich würde Vorschlagen, wir nehmen die die offizielle Zahl des Statistischen Bundesamtes (http://www.destatis.de/indi... mit 82,532 Mio.
    --Gruß Pixelfire (Pixelfire) 08:58, 2. Mai 2005 (CEST)

    Gut, dass du nachgeguckt hast pixelFire. Ich denke die Quelle ist zuverlässig. Ich führe die Änderung durch und entferne die Schätzung für 2020. Wenn nötig, kann man die Bevölkerungsschätzung für 2020 im Text des Artikels unterbringen.

    Falls jemand eine Angabe aus einer neueren und gleicherweise zuverlässige Quelle hat, können wie sie auch nehmen.
    --Thomas Fernstein 14:08, 3. Mai 2005 (CEST)

    Gestern hat 217.93.171.224 die Angaben wie folgt geändert: 82.726.000 (2005). Ich habe die oben erwähnte Angabe wiederhergestellt, da sie aus einer belegbaren Quelle stammt. Ansonsten gilt mein letzter Satz von gestern. --Thomas Fernstein 14:01, 4. Mai 2005 (CEST)

    Habe das "Bitte Lesen!" entfernt, da wir uns eigentlich einig sein sollten, dass die Zahlen vom Statistischen Bundesamt stimmen müssten. Ein Verweis hierher verwirrt nur die User die weniger Ahnung haben. (Und außerdem: Welche Zahlen sollen wir nehmen, wenn nicht die offiziellen?) --SoWhy 16:34, 7. Mai 2005 (CEST)

    Hallo SoWhy,

    ich stimme dir zu. Ich habe den Hinweis nur eingefügt, um die Person hier hin zu lotsen, damit das ständige Hin und Her beim Ändern der Bevölkerungszahl ein Ende nimmt. --Thomas Fernstein

    interwikilink os:

    Hallo, ist das nur bei mir so? FlaBot und Zwobot binden immer den interwikilink zu os: ein. Dieser wird aber (zumindest bei mir) nicht als solcher interpretiert. (s. Bild).

    --Gruß Pixelfire (Pixelfire) 14:16, 3. Mai 2005 (CEST)

    Da wird os offenbar nicht als Wiki-Sprache erkannt. Aber so wahnsinnig viel steht im ossetischen Artikel ja eh noch nicht drin. Übrigens gibt es auch noch keinen deutschen Artikel über die Sprache der Osseten, nur einen englischen ( ). Im englischen Artikel ist der interwikilink os auch drin, und dort funktioniert er auch nicht. --Abe Lincoln 14:45, 3. Mai 2005 (CEST)

    Ich würde es auf jeden Fall begrüßen, solange wie os: nicht richtig interpretiert wird, die Bots dazu zu bringen den Link erstmal draußen zu lassen. -- DennisExtr 17:34, 3. Mai 2005 (CEST)

    Landschaften in Deutschland

    GEHÖRT HIER AUCH DAS MÜNSTERLAND DAZU?

    Nein, Listen stehen der Wikifizierung entgegen. Ich werde die Landschaften demnächst ausgliedern. Bei Bedarf können sie später in Form von Fliesstext wieder aufgenommen werden, aber nur bei wirklich bedeutenden Landschaften. Longbow4u 18:33, 30. Jul 2005 (CEST)

    Überwiegend parlamentarische Demokratie?

    Frage zum zweiten Abschnitt: "Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; [...]" Es ist die Rede davon, dass Deutschland "überwiegend als parlamentarische Demokratie organisiert" ist. Warum wird hier von überwiegend gesprochen? Aus meiner Sicht kann dieses Wort weggelassen werden.

    --Mborning 13:37, 25. Mai 2005 (CEST)

    Weil zumindest auf Kommunal-und Landesebene Elemente einer direkten Demokratie enthalten sind.

    Dennoch klingt "überwiegend als parlamentarische Demokratie organisiert" wirklich sehr eigenartig und irreführend. Man könnte durch die Formulierung eher denken, dass Teile Deutschlands eben nicht demokratisch organisiert sind, sondern z.B. als Räterepublik oder absolutistischer Ständestaat. Außerdem zu deinem Argument, was haben denn die Existenz vereinzelter direktdemokratischer Elemente in einigen Bundesländern damit zu tun, dass es sich bei Deutschland nicht vollständig um eine parlamentarische Demokratie handeln sollte? Dass von dir ursprünglich gemeinte Gegensatzpaar ist "direkte vs. indirekte Demokratie", das Gegenstück zur parlamentarischen D. ist schließlich die präsidentielle Demokratie. Würde die Streichung dieses Wortes daher auch befürworten. --Jim 23:33, 02. Juli 2005 (CEST)

    Zustimmung. Ich würde auch vorschlagen es wegzulassen. --Koffer 2. Jul 2005 22:13 (CEST)

    Bin gleicher Ansicht. Die plebiszitären Elemente fallen im Vergleich nicht ins Gewicht. Die kommunale Ebene zählt insoweit ohnehin nicht, weil die Gemeinderäte nicht Parlamente, sondern Verwaltungsorgane sind. --103II 6. Jul 2005 20:56 (CEST)

    Posen und Westpreussen

    War nicht nur Posen überwiegend polnischsprachig und Westpreussen statt dessen "nur" zu 30 %? Siehe auch Artikel Westpreussen! --Koffer 23:37, 9. Jun 2005 (CEST)

    "christlich-abendländisch geprägt"

    Das sollte m.E. drinnbleiben. Niemand wird bestreiten könne, daß Wertesystem und Strukturen in Deutschland "christlich-abendländisch" geprägt sind. Das hat übrigens nichts mit der Bekenntnisfreiheit, die ebenfalls in Deutschland besteht, zu tun! --Koffer 19:01, 15. Jun 2005 (CEST)

    Das möchte ich aber doch sehr stark bestreiten. Die wohl massivste Prägung erfuhren die Deutschen nämlich von der Aufklärung. Zudem müsste man zahlreiche weitere Aspekte berücksichtigen, wenn man sich auf eine Diskussion über die Prägung der Deutschen wirklich einlassen wollte. Da kämen zahlreiche heidnische, atheistische, philosophische, sozialistische und US-amerikanische Prägungen hinzu. Im Hoffen, dass niemand ernstlich darüber nachdenkt, eine solche Aufzählung unter Religionen unterzubringen und in der Hoffnung, dass die Falschheit der bisherigen Formulierung eingesehen wird erlaube ich mir, meine Änderungen wiederherzustellen. Stern Stern 20:04, 15. Jun 2005 (CEST)

    Wie kann man denn bitte soviel Angst vor unseren Wurzeln haben? Das Europa auf christlich-abendländischem Fundament beruht hat ja nur keinen Eingang in die europäische Verfassung gefunden, weil die laizistischen Staaten das nicht im Verfassungstext haben wollten, inhaltich ist es doch unbestritten. Und nebenbei, die Aufklärung ist auch maßgeblich von christlichen Abendland geprägt, andere Kulturen habe ganz andere Ansätze. --Koffer 21:25, 15. Jun 2005 (CEST)

    Ich finde es befremdend, die Wurzeln einer Kultur auf den Begriff "christlich-abendländisch" beschränken zu wollen. Es ist unbestreitbar, dass das Christentum einen Teilaspekt darstellt. Wenn ich mir Julklapp anschaue sehe ich altgermanische Prägungen, wenn ich mir weite Landstriche Ostdeutschlands anschaue sehe ich eine massive sozialistische Prägung. Wenn ich mir Aristoteles, die Römer, Napoleon anschaue, sehe ich wieder andere Prägungen. Es ist einfach der Versuch, hier einseitig das Christentum in den Vordergrund zu stellen, der mich befremdet. Das ist historischer Unsinn und daher sehr verwunderlich. Stern Stern 23:02, 15. Jun 2005 (CEST)

    Nein, es ist kein historischer Unsinn. Und es geht übrigens auch nur in zweiter Linie um Religion!!! Unter christlich-abendländischen Wurzeln versteht man eine gemeinsame philosophisch-religiös-weltanschauliche Prägung Europas. Die "weiten Landstriche Ostdeutschlands" sind trotz des geringen Anteils an Kirchgängern trotzdem christlich-abendländisch geprägt. Diese Prägung schlägt sich in den Strafgesetzen, den Bürgerrechten, der Architektur etc. etc. nieder. Damit ist nicht gemeint, daß alles in Europa oder auch nur in Deutschland gleich ist, aber im wesentlichen basiert das deutsche (europäische) Wertesystem auf den griechischen Philosophen, der christlichen (und in gewissen Teilen jüdischen) Religion und der römischen Rechtslehre. --Koffer 23:42, 15. Jun 2005 (CEST)

    Ich stimme Stern zu, dass das Christentum lediglich einen Teilaspekt darstellt. Die Aufklärung zB mag 'abendländisch' geprägt sein, auf jeden Fall ist sie aber durch entschiedenen Kampf gegen den christlichen Dogmatismus geprägt. Der umstrittene Satz ist in dieser Absolutheit christlicher POV. --Sava 00:04, 16. Jun 2005 (CEST)

    Unter den Fachterminus "christlich-abendländisch" wird nur sehr eingeschränkt Religion subsumiert. Wenn z.B. im Grundgesetz die Präambel an Gott appelliert, dann ist das "christlich-abendländisch" geprägt, hat aber nur beschränkt etwas mit Religion zu tun! Wenn in Deutschland am Sonntag grundsätzlich ein Arbeitsverbot besteht, dann hat das etwas mit "christlich-abendländisch" zu tun (ansonsten wäre es ja der arbeitsfreie Tag am Fr. oder Sa. ;-), das Arbeitsverbot gilt aber auch für Menschen, die nicht in die Kirche gehen. Wenn der Großteil der Feiertage in Deutschland mit denen der christlichen Kirchen identisch sind, dann hat das etwas mit dem "christlich-abendländischen" Erbe zu tun, zwingt aber die buddistischen Arbeitnehmer nicht zum christlichen Glauben zu konvertieren. Wenn zur deutschen Geschichte (im Guten wie im Schlechten) wesentlich die preussische gehört, dann läßt sich nicht verleugnen, daß die Beziehung von Volk und Monarch auch über die Kirchen gestützt wurde. Wenn die Eidesformeln im Grundgesetz grundsätzlich mit "so wahr mir Gott helfe" formuliert sind (und damit "christlich-abendländisch"), schließt das dennoch nicht aus, daß es jedem einzelnen überlassen bleibt ob er sie weg läßt. Wenn in Deutschland der Staat für die Kirchen die Kirchensteuer erhebt und im Militär und im Justizvollzug die Seelsorger bezahlt, dann hatt das etwas mit "christlich-abendländisch" zu tun, verhindert aber nicht, daß auch nicht-christliche Glaubensgemeinschaften Recht in Bundeswehr und Gefängnissen haben. Wenn vor jeder Bundestagseröffnung eine Gottesdienst im Berliner Dom stattfindet, dann verstößt das nicht gegen die Neutralitätspflicht des Staates etc. etc.
    Und nur mal so neben bei Aufklärung war nicht per se religionsfeindlich, siehe Leipnitz. --Koffer 01:59, 16. Jun 2005 (CEST)
    PS hier übrigens ein schöner Absatz zum Thema aus Abendland: Man könnte also zusammenfassend sagen, dass das Abendland ursprünglich der vorwiegend hellenistisch-römisch-christlich geprägte Teil Europas war, [...]. Das Wesen des Abendlandes lässt sich bildhaft damit beschreiben, dass es auf drei Hügeln ruht: Akropolis, Kapitol und Golgota. --Koffer 02:01, 16. Jun 2005 (CEST)

    Was hälst Du von folgendem Kompromiss: "Deutschland wurde über Jahrhunderte vom Katholizismus, später auch von der Reformation beeinflusst"? Stern Stern 12:03, 16. Jun 2005 (CEST)

    Volle Zustimmung! Ich möchte noch hinzufügen, dass auch in den atheistisch-sozialistisch geprägten Landschaften im Osten die Kirche meist das markanteste Gebäude im Dorf ist. Und wenn es nur noch ein Kulturerbe aus Stein ist, kommt es doch nicht von ungefähr, sondern eben vn der christlichen Prägung. --Langec Langec 12:07, 16. Jun 2005 (CEST)

    @Stern Ich bin nicht glücklich mit der Fokussierung auf die Religion, zwar ist Deine Aussage vollkommen richtig und findet meine Zustimmung, aber sie hebt doch eindeutig auf die Religion ab, wohingegen die bisherige Aussage eher einen Wertekonsens in der deutschen Gesellschaft beschreibt... ich finde halt "christlich-abendländisch" umfaßt mehr als "nur" katholisch/reformiert... Wie sehen dann das andere? Ich will mich natürlich nicht einem Kompromiß verschließen, wenn ich alleine der Meinung bin "christlich-abendländisch" sei die beste Formulierung! --Koffer 12:51, 16. Jun 2005 (CEST)
    Wieso (wenn überhaupt) nicht einfach abendländisch? Das umfasst im allgemeinen Verständnis (oder nur meinem?) alles von der antiken griechischen und römischen Kultur, über das judäo-christliche Erbe, die weiteren Einflüsse wie z.B. arabische in den Wissenschaften, später die Aufklärung/Säkularisierung, die industriellen und wissenschaftlichen Revolutionen und schließlich die Überwindung des Absolutismus (Demokratie, Kommunismus etc.).--Tsui 13:53, 16. Jun 2005 (CEST)
    Wieso nicht nur "abendländisch"? Weil der "Fachterminus" halt "christlich-abendländisch" ist... --Koffer 15:39, 16. Jun 2005 (CEST)

    Hab ich was falsch verstanden ? Der besagte Satz soll doch in den Abschnitt "Religion", oder ? Da kann doch "christlich" ruhig rein. In dem Abschnitt spielen doch gesellschaftliche/geschichtliche/wirtschaftliche Praegungen keine Rolle. --Sig11 Sig11 23:45, 16. Jun 2005 (CEST)

    Hab mir ne Weile überlegt, ob ich meinen Senf auch noch dazu geben soll, aber gut. Ich habe nun den fraglichen Abschnitt etwas zu differenzieren versucht. Der Terminus "christlich-abendländisch" hat zwar etwas mit Religion zu tun, aber eben nur bedingt. Bevor er das Religiöse meint, meint er zuerst das Kulturelle, und dazu zählen gerade auch antike römisch-griechische Einflüsse, die im Ursprung erst mal eben nicht christlich waren. Die jüdisch-christlichen Einflüsse wurden, nachdem Juden und frühe Christen um die "Zeitenwende" über Griechenland nach Rom kamen, von der dortigen Kultur wiederum beeinflusst und breiteten sich nach einem entsprechenden wiederum kulturell bedingten Wandel im restlichen Europa aus (nach der kopernikanischen Wende - ich glaube im 4. Jhdt., als das Christentum zur Staatsreligion wurde) In Nordeuropa stießen die frühen christlichen Missionare wiederum auf sog. "heidnische" Bräuche, die auf die christlichen Riten Einfluss gewannen und die teilweise auch heute noch zu "christlichen" Riten hierzulande bruchstückhaft wie selbstverständlich dazu gehören (Weihnachtsbaum, Osterhase (?) u.a.). Wollte man eine "christlich-abendländische" Prägung auf den religiösen Aspekt reduzieren, dann sitzt man einer von christlich-konservativen Kreisen dominierten ideologisch geführten Diskussion, die in den letzten Jahren v.a. von CDU-Kreisen IMO unseriös geführt wird, auf, und schlägt in die entsprechend parteiische Kerbe, die das Christliche auf nicht vertretbare Weise besonders hervorhebt, weil sie andere kulturelle/religiöse/weltanschauliche Aspekte ausblendet bzw. tendenziell ausgrenzt. --Ulitz 17:56, 18. Jun 2005 (CEST)

    Mozart

    Da Mozart im damals bayerisch/deutschen Salzburg geboren wurde und außerdem auch das Heilige Römische Reich deutscher Nation immer noch bestand, kann man wohl zutreffender Weise sagen, Mozart war Deutscher (wenigstens genauso sehr oder genauso wenig wie die anderen auf der Liste, die vor dem 19. Jahrhundert aufgeführt sind. --Koffer 00:24, 27. Jun 2005 (CEST)

    Finde ich nicht, und zwar, weil sich die Bedeutung des Wortes "Deutscher" im allgemeinen Sprachgebrauch geaendert hat. Bis 19. und teilweise 20. Jahrhundert hat es - unabhaengig vom Staat - das bedeutet, was man heute wohl eher als "deutschsprachig" bezeichnen wuerde.

    Bevölkerung

    Nach der Unterschrift Bevölkerung habe ich im Einleitungsabschnitt konkretere Zahlen aus einem relativ aktuellen Länderlexikon (Stand 2004) eingefügt, wobei ich die 7 Mio Einbürgerungen möglicherweise zu sehr zusammengemischt unter eingebürgerte ehemalige Ausländer subsummiert habe. Manches musste ich mir aus den mir vorliegenden Zahlen errechnen. Ich nehme an, dass ein Großteil dieser 7 Mio. Russlanddeutsche sein dürften, die nach dem fall des eisernen Vorhangs nach Deutschland kamen und von vornherein als Deutsch nach dem bisherigen Staatsbürgerschaftsrecht galten. - Im Hauptarikel Wohnbevölkerung steht etwas von 1,76 Mio. Türken, die ursprünglich unter dem Titel Sprache aufgeführten 2,5 Mio waren also offensichtlich falsch. Ich nehme aufgrund der vor meiner kleinen Änderung da stehenden Übertreibung an, dass auch die anderen Zahlen über Ausländer unter Sprache stark übertrieben sein dürften - allein um die 10 Mio Russen, Türken, Iraner, Kurden - quasi "Asiaten" ("Hilfe, die Hunnen kommen" ?), wobei die nicht unerhebliche Zahl von EU-Ausländern noch gar nicht erwähnt sind. Schon rechnerisch kommt es nicht hin, wenn ich davon ausgehe, dass 91,5 % (75 von 83 Mio.) der Bevölkerung deutsche Staatsangehörige sind. Mir scheint daher ein Teil des Artikels von einer ideologischen Motivation wie "Das Boot sei voll" oder einer "asiatischen Invasion" geleitet und eben nicht von Fakten. Die schlimmsten deutschvölkischen Ausrutscher habe ich im Einleitungstext durch die jdf. realeren Zahlen ersetzt, unter "Sprache" scheinen sie mir immer noch da zu stehen. Ich bitte jemanden, der sich damit besser auskennt (Einblick in die amtlichen Statistiken hat und nicht in deren ideologische Interpretationen und Übertreibungen einschlägiger Publikationen) und unseren nicht-deutschen Mitbürgern unvoreingenommen gegenüber steht, etwas genauer zu recherchieren. Auch die von mir reingeschriebenen 7 Mio Eingebürgerte sollten nochmal überprüft und genauer aufgedröselt werden (Russlanddeutsche ?/ ehemalige Ausländer ?) werden (ich wusste es nicht besser) - Soweit dazu --Ulitz 4. Jul 2005 19:56 (CEST)

    Wichtige Frage: Wer gründete eigentlich die BRD?

    Im Text steht:

    Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 in den drei westlichen Besatzungszonen gegründet. An diesem Tag wurde die Verfassung (Grundgesetz) als Provisorium in Kraft gesetzt.

    zwei sehr wichtige Fragen bleiben unklar 1) da es eine Passivkonstruktion ist, weiß der Leser nicht, WER eigentlich die BRD gründete. Waren es die 3 Westallierten? War es eine von den Alliierten eingesetzte Kommission? Oder haben sich einfach ein paar Leute zusammengesetzt, einen neuen Staat gegründet und dies durch die Westallierten gutheißen lassen ...? 2) ... als Provisorium in Kraft gesetzt. Ist noch immer diese Provisorium in Kraft? Oder ist das Provisorium Grundgesetz mittlerweile eine nichtprovisorische Verfassung?

    Lies mal den Artikel Grundgesetz, da steht einiges zum Thema drin. - Korny78 7. Jul 2005 15:46 (CEST)

    Ich verstehe das so, dass die drei Besatzungsmächte, also die USA und die Juniorpartner England und Frankreich den komplett neuen Staat BRD gründeten obwohl das deutsche Reich als besetzter Staat noch bestand. Um die Gründung des neuen Staates BRD zu vollziehen, setzten die Besatzungsmächte eine Kommission ein, die unter strenger Einhaltung der Vorgaben der Besatzer einen Grundgesetzentwurf ausarbeiteten für den Staat, welchen die Besatzungsmächte dann gründeten. Weil die Kommission ja nicht von den Deutschen eingesetzt wurde, sind die westalliierten Besatzungsmächte die Gründer der BRD. Großer GOTT 09:47, 5. Aug 2005 (CEST)

    Grundgesetz, Präambel des Grundgesetzes. Ansonsten *plonk*. --EBB EBB 11:28, 5. Aug 2005 (CEST)

    Plonk? Was gibts da zu plonken? Wer soll die BRD denn sonst gegründet haben? Die Chinesen etwa? Eine außerirdische Verschwörung? Franz Josef Strauß? Oder glaubst du, dass so etwas wunderschönes wie die BRD aus dem Nichts entsteht? Staatspolitische Homunkulushypothese? *kopfschüttelnd* Großer GOTT 14:56, 9. Aug 2005 (CEST)

    Template

    Weshalb kann man die Auflistung der Bundesländer + die Bundesländerkarte nicht einfach in den Artikel einbauen? Nergal 8. Jul 2005 01:53 (CEST)

    Ja, das ist eine gute Idee, am besten eine Tabelle mit Fläche, Einwohnerzahl, Landeshauptstadt, wie sie in den üblichen Lexika zu finden ist. Und die Bundesländer-Karte links daneben, in verkleinerter Form. - Korny78 8. Jul 2005 02:17 (CEST)

    Die Karte ließe sich natürlich auch daneben setzen, dann wäre die gesamte Fläche ausgenutzt. Fragt sich jetzt nur, in welchen Abschnitt man die Tabelle hinverlegen sollte. Nergal 8. Jul 2005 13:27 (CEST)

    An sich dort wo die Struktur der BRD erklärt wird. Allerdings findet das momentan nur im Satz Es gibt 16 teilsouveräne Bundesländer, von denen einige wiederum in Regierungsbezirke untergliedert sind. in Politik statt. --Jailbird 8. Jul 2005 14:25 (CEST)

    Habe es mal in den Bereich Geographie verschoben. Dort stand bereits einiges über Städte. Nergal 8. Jul 2005 15:45 (CEST)

    Frage nach der Relevanz -> Rundfunk

    Mir erschließt sich, zumindest in dieser Form, nicht die Relevanz dieses neuen Inhaltes. Vielleicht kann man mir da ja auf die Sprünge helfen, oder zumindest diese reine Auflistung zu einem richtigen Inhalt verhelfen. --Pixelfire (Pixelfire) 14:23, 10. Jul 2005 (CEST)

    Da stimme ich zu, die Relevanz kann ich nicht erkennen, es werden ja auch nicht alle Kammerorchester oder alle Bühnen oder alle deutschen Tageszeitungen aufgeführt. --Koffer 15:24, 10. Jul 2005 (CEST)

    Ebenfalls Zustimmung, schlage Löschung vor --Ulitz 15:35, 10. Jul 2005 (CEST)

    Ich finde es jedenfalls interessant die wichtigsten Sender eines Landes zu erkennen.Und die paar aufgezählten Sender kann man ja nun wohl kaum mit Orchestern oder Bühnen vergleichen von denen es verständlich viel mehr gibt.Da finde ich die englische Wikipedia besser die nicht alles so streng nimmt wie hier. –– Pucki 17:23,11.Jul 2005 (CEST)

    Mag sein. Wo willst du die Grenze ziehen. Den nächsten Interessieren die größten Tageszeitungen und den nächsten die größten Orchester. Solche Informationen gehöhren nicht in den Hauptartikel, da sie für die erklärung des Begriffes "Deutschland" nicht mal im erweiterten Sinne etwas zu tun haben. Eine Erwähnung in in der Form etwa "In D. gibt es xx öffentlich rechtliche und zz privat finanzierte Fernsehsender." oä die in den Text eingebettet wird wäre da sinnvoller. In diesem Fall artet der artikel aber, wie schon gesagt, zu einem statistischen Sammelwerk aus. Dann lieber -> Liste der Rundfunkanstalten in Deutschland o.ä. --Pixelfire (Pixelfire) 19:46, 11. Jul 2005 (CEST)

    Ich halte die Medienlandschaft durchaus für das Verständnis eines Landes sehr wichtig. Wenn in Absurdistan im ganzen Land 10 Tageszeitungen erscheinen und es einen einzigen staatlichen Rundfunk gibt, kann ich mir schon ein Bild von der überragenden Meinungsvielfalt innerhalb des Landes machen... Dazu gehört ja auch: Die Menge der Internetzugänge/Einwohner usw. Die größten Tageszeitungen, ÖR- und privaten Sender sollten hier schon hin. Orchester und Bühnen gehören (für mich jedenfalls) ganz eindeutig zur "Kultur" Strafrechtler 20:20, 16. Aug 2005

    Gesundheit und Soziales fehlen weitgehend

    Mir fiel beim Lesen auf, dass sehr wohl ein Abschnitt über Rundfunk, einer v. a. über Straßen ("Infrastruktur") und - natürlich - einer über die (Privat-)Wirtschaft enthalten ist, aber kaum ein Wort über Soziales im Sinne des grundlegenden Gerüstes des Sozialstaates und seine Besonderheiten fällt. Bezeichnenderweise steht nur im Abschnitt "Wirtschaft" Dürres über soziale Belange.

    Auch der Begriff "Gesundheit" findet sich z. B. (am 22.07.2005) überhaupt nicht im Artikel!

    Mir ist schon klar, dass dies ein genereller Übersichtsartikel über Deutschland sein soll und kein statistisches Zahlenwerk im Sinne eines Almanachs sein kann, aber ein, zwei Absätze (meintwegen gern mehr) über die soziale und "medizinische" Verfassung der Republik könnten doch wirklich nicht schaden! Selbst bin ich leider etwas unbewandert in solch letztlich soziologischen Dingen, aber man könnte ja sicherlich recht einfach Grund-Informationen einfügen und sich als Orientierung auch Info-Kästen wie den im Artikel Norwegen vornehmen: Norwegen#Gesundheit, Soziales und Bildung. Wahrscheinlich würde dieser Teil dann auch nach und nach dem Fließtext angepasst werden.

    Immerhin ist dieser Artikel auf dem Weg zum "Exzellenten Artikel"; da sollte er auch rund gemacht werden! -- Marilyn.hanson 22:04, 22. Jul 2005 (CEST)

    "Deutschland" ist ein amtlicher Begriff!

    Ich kann es nur noch einmal betonen: "Deutschland" ist eine amtliche Staatsbezeichnung. Die Langform lautet "Bundesrepblik Deutschland". Ich habe mich eigens beim Bundesinnenministerium erkundigt. Es ist schlicht ein Irrtum, dass ausschließlich der Name "Bundesrepublik Deutschland" amtlichen Charakter hat. Ich möchte daher dringend darum bitten, den Einleitungstext nicht immer wieder zu veränderen! Vielen Dank! Gruß Hanno Meissner 01:03, 24. Jul 2005 (CEST)

    Ich bezweifle deine Aussagen. (Es würde mich sogar bei der BRD wundern, wenn sie die Chuzpe hätten, Deckungsgleichheit zu behaupten.) Nichtsdestodrotz muss deine Behauptung als unbelegt gelten, bis du für deine "Erkundigungen" einen gültigen Beleg bringst. 172.179.179.19

    Natürlich ist "Deutschland" eine amtliche Staatsbezeichnung, sonst müßte es ja statt "deutsche" Staatsbürgerschaft ja auch "bundesdeutsche" Staatsbürgerschaft etc. lauten. --Koffer 20:14, 24. Jul 2005 (CEST)

    Zitat meiner Benutzerseite "Dieser Benutzer spricht Deutsch als Muttersprache." Daher bitte ich um eine Übersetzung deiner Aussage. --Pixelfire (Pixelfire) 17:46, 25. Jul 2005 (CEST)
    Bezieht sich das auf meine Aussage oder die der IP? --Koffer 18:02, 25. Jul 2005 (CEST)
    Natürlich auf die vom IP-User :) --Pixelfire (Pixelfire) 18:22, 25. Jul 2005 (CEST)

    "BRD" war in der alten Bundesrepublik nie amtlich. Diese Bezeichnung wurde offiziell nur in der DDR verwendet und fand lediglich deshalb Eingang in den westdeutschen Sprachgebrauch, weil Transitreisende nach West-Berlin sie an den Autobahnen in der DDR überall auf den Schildern lasen. Gruß Hanno Meissner 12:34, 25. Jul 2005 (CEST)

    Moin! Z. B. hier steht: "Deutschland (K)", also amtliche Kurzform für die Bundesrepublik Deutschland ist "Deutschland". Gruß. --EBB EBB 13:00, 25. Jul 2005 (CEST)

    So wie Hanno das beschreibt habe ich das auch seinerzeit gelernt. --Pixelfire (Pixelfire) 17:46, 25. Jul 2005 (CEST)

    kilobyte

    Ich find's blöd dass die Seiten 'ne beschränkung in der kB Anzahl haben. Euer Abzt.

    Ministerien

    Irre ich mich oder sind die nicht schon in Berlin und nicht mehr wie angageben in Bonn?

    Alle Ministerien sind in Berlin vertreten, aber nicht alle haben den "Hauptstandort" dort. Siehe Bundesregierung.de. --Messi ✉ Messi 04:10, 30. Jul 2005 (CEST)

    Verbesserungsvorschläge

    Ich bitte um weitere Anregungen, oder noch besser wäre tatkräftige Mitarbeit. Dieser Artikel gehört zu den wichtigsten der deutschen Wikipedia nach den Zugriffszahlen, und sollte unbedingt gute Qualität haben. Am besten wir sollten ihn erstmal von der Liste Kanditaten exzellente Artikel nehmen und stattdessen in die Abteilung Wikipedia:Review. Longbow4u 11:00, 3. Aug 2005 (CEST)

    Allgemein

    Der Artikel weist stellenweise noch keinen optimalen Schreibstil auf. So sollten die Abschnitte in Klammern aufgelöst und in normale Satzform gebracht werden. Auch unübersichtliche Ergänzungen, die mit der Zeit eingefügt wurden, sollten entweder in eigene Sätze umformuliert werden, oder gestrichen werden. Die Abkürzungen sollten ausgeschrieben oder besser weggelassen werden. Man könnte oberhalb der Faktbox Deutschland ein Symbol und Link auf das Portal Deutschland anbringen, wie in der englischen Wikipedia, allerdings mit hübscherem Bild.

    Geschichte

    Besonders der Abschnitt "Nationalsozialistische Herrschaft" sollte inhaltlich verbessert und ausgeweitet werden.

    Geografie

    Der Abschnitt Geografie sollte von den vielen Überschriften befreit werden, die die Übersichtlichkeit stören. Das ganze sollte stattdessen in einem einzigen Fliesstext eingefügt werden. Dann sollte man sich für die Liste der Flüsse und deren Länge auf die drei wichtigsten Rhein, Elbe und Donau beschränken, vielleicht diese kurz erläutern. Ansonsten sollte auf die Liste der Flüsse in Deutschland verwiesen werden. Flora und Fauna sollte ausgebaut werden. Wäre schön, wenn hier sich jemand mit Interesse an der Materie mal versuchen würde.

    Sprache

    Hier sollten die Hinweise auf die Einwanderer entfernt werden. Es liegt auf der Hand, das Einwanderer weiterhin ihre Muttersprache sprechen. Lediglich Türkisch und Russisch hat mittlerweile eine gewisse Bedeutung im alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Man könnte auch mehr über die kulturelle Bedeutung der Sprache aus dem Artikel Deutsch übernehmen.

    Gliederung

    In der letzten Zeit ist die Gliederung stark verbessert worden. Mir geben zwei Themen noch Rätsel auf:

    • In den Länderartikeln wird die Geographie fast immer vornean gestellt. Sollen wir das hier ähnlich umsetzen? Evtl. auch die Geographie als 2. Punkt vor Geschichte stellen?
    • Die Kultur bereitet mir anhaltende Kopfzerbrechen. Eigentlich müssten Medien hinein (statt eigener Punkt), höchste Bauwerke unterhalb der Sehenswürdigkeiten eingeordnet und etwas zu Kunst und Literatur als Unterpunkt erhoben werden.
    Wie seht ihr das?--Bordeaux 12:30, 9. Aug 2005 (CEST)

    Sehenswürdigkeiten (Auswahl)

    Bild:Berlin-brandenburg-gate.jpg |Brandenburger Tor (Berlin) Bild:Reichstag_mit_Wiese.jpg |Reichstag (Berlin) Bild:Kölner Dom.jpg |Kölner Dom (NRW) Bild:Castle_Neuschwanstein.jpg |Neuschwanstein (Bayern) Bild:Panorama_Festung_Ehrenbreitstein.jpg|Festung Ehrenbreitstein (RLP) Bild:DresdenZwinger.jpg|Dresdner Zwinger (Sachsen) Bild:Porta Nigra Trier.jpg|Porta Nigra (RLP) Bild:Lübeck Holstentor.jpg|Holstentor (Schleswig-Holstein)

    Geschichte

    Ich finde der Artikel der deutschen Geschichte ist viel zu lang und ausführlich für die Seite über Deutschland. Man sollte überlegen ob es nicht Sinn macht die Geschichte auszulagern und auf der Deutschland Seite nur eine knappe Kurzfassung zu veröffentlichen!

    Wenn sich dieser Artikel laut einleitendem Hinweis mit der Bundesrepublik beschäftigt, was hat dann die Geschichte des hl. röm. Reiches dt. Nation und der ganze andere Kram hier zu suchen? Ist sowieso sehr oberflächlich, deshalb würde die geschichte der BRD reichen.

    Macht ein solcher Artikel angesichts des Umfangs dieses Themas überhaupt Sinn? Es gibt doch schon ein Portal und viele Einzelartikel zu Themen über Deutschland. Die einzelnen Bereiche des Artikels wirken sehr oberflächlich.

    Lieber unbekannter Kollege, die Geschichte Deutschlands fängt nun mal nicht 1949 an, auch wenn wir erst seitdem Bundesrepublik heißen. Ein kurzer Vergleich mit anderen Länderartikeln sollte zur Bestätigung genügen. Und einen Artikel zum Stichwort "Deutschland" ganz zu streichen, sollte wohl nicht Sinn einer Enzyklopädie sein.--Bordeaux 08:18, 8. Aug 2005 (CEST)

    Man könnte ja, wie es schon teilweise getan wird, auf andere Artikel verweisen oder den Artikel verbessern, was auch schon oft gefordert wurde. Das die Geschichte Deutschlands erst 1949 beginnt, habe ich nie behauptet. Nur durch den Hinweis am Anfang passt die Geschichte vor 49 nicht rein. Ich finde aber schon, dass man sie erwähnen sollte. Nur der einleitende Hinweis stimmt eben nicht und sollte geändert werden. hab die tilden vergessen, und ist eigentlich auch egal von wem es kommt. JKA234 06:21, 12. Aug 2005 (CEST)

    Ach so. Den Hinweis am Anfang anzupassen, ist ja nur ein kleiner Handgriff. Muss nur ordentlich gemacht werden, sonst protestieren die Kollegen.--Bordeaux 13:44, 12. Aug 2005 (CEST)

    Bilder von KZ's fehl am Platz

    Meiner Meinung nach gehören Bilder von KZZs und allgemein brutale Szenen des Krieges nicht in den Hauptartikel Deutschland. Als wenn diese Bilder so eine Art Aushängeschild für Deutschland wären. Dafür gibt es andere Artikel !!!

    Lieber unbekannter Kollege, auch das gehört zur deutschen Geschichte. Willst du nicht übrigens langsam mal die Unterschriftfunktion nutzen?--Bordeaux 15:10, 8. Aug 2005 (CEST)

    Das gehört mit Sicherheit zur deutschen Geschichte. Man sollte jedoch nicht mehr mit Deutschland als erstes Auschwitz u. Ä. assoziieren. Man sollte natürlich nichts beschönigen oder verheimlichen. Warum auch. Aber bei den meisten anderen Ländern stehen Kriegsverbrechen, aus vergangenen Zeiten, ja auch nicht gleich am "Ortseingangsschild". --BourneAgain 08:35, 9. Aug 2005 (CEST)

    Naja, der Deutschland-Artikel ist ja relativ groß. Wenn im Gliederungspunkt "NS-Herrschaft" ein KZ-Bild steht, sehe ich das nicht direkt als Aushängeschild - in der Abfolge des Artikels sind zuerst Schröder, Köhler, der Vertrag von Verdun, Bismarck etc. dran. KZ-Bilder grundsätzlich zu entfernen, obwohl die NS-Zeit im Geschichtsteil behandelt wird (und dagegen hat sich niemand ausgesprochen), halte ich für bedenklich: Gerade das Weglassen könnte als Beschönigung oder Verheimlichung daher kommen, weil die in KZs begangenen Verbrechen nicht nur sowieso aller Welt bekannt sind, sondern auch gerade von uns Deutschen selbst als die größte Abscheulichkeit des Naziregimes begriffen werden. Vielleicht gibt es ja noch weitere Meinungen in der Gemeinde zum Thema...--Bordeaux 12:24, 9. Aug 2005 (CEST)

    Zustimmung zu Bordeaux. Wir versuchen hier, eine Enzyklopädie zu schreiben. Da geht es nicht darum, einen touristischen Werbeprospekt zu entwerfen. Deutschland und seine Geschichte hat "Licht"- und "Schatten"seiten. Sollten die Schattenseiten bei anderen Ländern ausgelassen worden sein, dann scheint dort offenbar was zu fehlen, es kann aber nicht beispielgebend für diesen Artikel sein. Es geht darum, beides darzustellen und ein möglichst umfassendes Bild des Landes zu entwerfen. --Ulitz 14:20, 12. Aug 2005 (CEST)

    Bilder

    Bitte etwas sparsamer mit Bildern umgehen und/oder auf das Layout des Artikels (bei verschiedenen Auflösungen, Browserfenstergrößen!) achten! Bsp:

    Abbildung
    Zerschossenes Layout
    Bildherkunft

    Danke. --Addicted/Signatur 2005 (Addicted) 15:21, 9. Aug 2005 (CEST)

    Wer hat eigentlich Tipps, wie das Layout in jedem Browser ordentlich aussieht? Im IE sieht das alles immer perfekt aus...--Bordeaux 16:35, 9. Aug 2005 (CEST)

    Jedem Browser kann mans in dieser Form nicht recht machen, daher würd ich mich auf IE und Firefox beschränken. Wenn etwas verschoben angezeigt wird, sollte man eventuell die Einstellungen des Browsers ändern und nicht den Artikel. Nergal 17:43, 9. Aug 2005 (CEST)

    Falls du auf meinen Firefox anspielst: Welche Einstellungen meinst du? --Addicted/Signatur 2005 (Addicted) 18:25, 9. Aug 2005 (CEST)

    Gute Frage, ich hab den Firefox erst seit ein oder zwei Wochen drauf, aber bei mir wird es nicht so angezeigt wie bei dir. Eventuell liegt das an der Einstellung im Bildschirmbereich? Bei mir kann man dort insgesamt 9 Variationen einstellen, ich glaube kaum, dass man einen Artikel kompatibel zu allen 9 gestalten kann. Ansonsten weiß ich nicht, woran das liegen soll. Nergal 18:35, 9. Aug 2005 (CEST)

    Es wird inzwischen auch bei mir nicht mehr so wie in diesem Bild angezeigt, weil ich Bilder entfernt habe. (Probier Mal diese alte Artikelversion.) es liegt zum Teil an der Auflösung des Monitors - nehme ich an - (ich fahr mit 1280x1024) und somit an der Größe des Browserfensters. Umso breiter das Fenster, um so weniger Höhe braucht der Text (weil in der Breite mehr platz hat), und umso mehr rutschen die Bilder am Rand nach unten (weil die ja eine fixe Höhe haben). (Das was du als "Bildschrimbereich Einstellung" bezeichnest kann ich bei mir nicht finden/identifizieren.) --Addicted/Signatur 2005 (Addicted) 18:57, 9. Aug 2005 (CEST)

    Bei 1280x1024 gibts extreme Problemchen. Ich kann danach gar nix mehr starten, da Error angezeigt wird (Abgesicherter Modus sei Dank). Keine Ahnung, was für 'n Maschinchen du betreibst, Standard-Auflösung ist 1024x768. Das dürfte am weitesten verbreitet sein und da stören auch keine Bilder. ;-) Nergal 19:54, 9. Aug 2005 (CEST)

    Nichts besonderes, nur einen 21" Monitor halt. :) --Addicted/Signatur 2005 (Addicted) 20:40, 9. Aug 2005 (CEST)

    Küche

    Der Abschnitt ist nicht nur recht groß geraten, sodass er wichtigere Themen bald überragt, nein, es stapeln sich mittlerweile 3 Bilder untereinander, die nicht wirklich nötig sind. Ich finde es ein wenig geschmacklos, ab der Mitte tote KZ-Häftlinge und 'n paar Scrolls weiter unten Weißwurst und Pizza vor der Nase zu haben.

    Die Bilder zu Herrn Köhler und Herrn Schröder dürfen auch verkleinert werden, man erkennt auch ab der Hälfte der Bildgröße, um wen es sich dabei handelt. Nergal 22:46, 9. Aug 2005 (CEST)

    Exzellenz-Diskussion

    • Pro Dieser Artikel beinhaltet alles was man braucht, viele Infos, Bilder, Erklärungen und Beispiele. Ich kann keine schlechten Seiten entdecken, außer einige kleine inhaltliche Fehler. =) --Danyalov 18:57, 21. Jul 2005 (CEST)

      • Pro dito. --Jonathan Hornung 19:10, 21. Jul 2005 (CEST)
        • contra - naja bei diesem Artikel liegt die Latte hoch und ich würde da "ausnahmsweise" die Qualität der Unterartikel in eine Wertung mit einbeziehen, so wie sich das eben noch rechtfertigen lässt. Bildung in Deutschland und Wohnbevölkerung in Deutschland (Hauptartikelhinweis am Abschnittsende?) fallen da durch. Auch fehlen da manche Hauptartikel, die einfach nötig wären, denn ein simpler Zweizeiler kann sinnvoll sein, um den Artikel nicht ausufern zu lassen, sagt aber als solchen erstmal garnichts. Dazu kommt intern die Einleitung des Kapitels "Kultur". Auch "Rundfunk", "Klima" (!!!) und das "Siehe auch" sind unter aller Banane. Geologie taucht erst garnicht auf (dafür unsinnigerweise "Seismologie"), Geographie ist eigentlich eine Liste. Nö, da gibts bessere Artikel zu Ländern die keine 5% der Deutschen überhaupt kennen. --Saperaud ☺ 00:08, 22. Jul 2005 (CEST)
        • Es ist zwar gut, dass die Latte bei diesem Artikel hoch liegt, aber die Unterartikel gehören eben nicht zum eigentlichen Artikel. Seitwann bewerten wir eine Zusammenstellung von Artikel? Ziemlich absurd ist das! --ALE! 09:03, 22. Jul 2005 (CEST)
        Bei Portalen ist das nicht absurd und ich verlange ja nicht das die Unterartikel selbst lesenswert oder exzellent sein sollten, aber Bearbeitungsbausteine sollten sich dort nicht finden, ebensowenig stubs. Ein Artikel wie Deutschland kann nicht das Klima Deutschlands abhandeln (das ist ein Artikel für sich), er bietet aber mit der dann erfolgenden Zusammenfassung nur einen Überblick, den ich noch nicht wirklich als Exzellent ansehen würde. Das ist aber auch vollkommen egal, denn bei Klima steht absolut Null an brauchbarer Zusammenfassung irgendeiner Art. Gleiches gilt für eine Vielzahl anderer Abschnitte. --Saperaud ☺ 12:39, 22. Jul 2005 (CEST)
        • Contra. Denn alleine die Gliederung ist ein Witz. So finde ich unter Kultur die Unterabschnitte
        • Sport
        • Höchste Bauwerke
        • Sehenswürdigkeiten
        • Küche
        Literatur, Musik, Theater, Oper verdienen sich aber keine eigenen Abschnitte. Ich wär' für ein Review. -- Herr Klugbeisser 05:10, 22. Jul 2005 (CEST)
        Der Witz ist ja gerade auch das die existierenden Artikel nicht verlinkt werden, das müsste man ja nicht einmal schreiben. --Saperaud ☺ 12:39, 22. Jul 2005 (CEST)
        • contra: Der Artikel noch viel Schliff. So sind die Abschnitte Geographie, Klima, Bevölkerung, Weimarer Republik, Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Rundfunk (Medien) äußerst unbefriedigend. Sprich letztendlich der ganze Artikel. Also ab in den Review. Und schaut Euch erst einmal ein paar Exzellente Länderartikel an, bevor ihr hier ein Land einstellt. --ALE! 09:03, 22. Jul 2005 (CEST)
        • neutral: Ich gebe zu bedenken, dass man diesen Artikel, wenn er mal exzellent wird, in diesem Zustand einfrieren oder noch besser drauf aufpassen müsste, weil er mehrmals täglich vandaliert wird, z.B. "Bundeskanzler: Dieter Bohlen". --Langec Langec 10:46, 23. Jul 2005 (CEST)
        • Contra ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die Qualitätsansprüche an einen exzellenten Artikel sind hier leider noch nicht gegeben. --Pixelfire (Pixelfire) 09:09, 24. Jul 2005 (CEST)
          • contra allein der "Kultur"-teil beweist zwar eindrucksvoll, dass die deutschen zurecht nicht mehr die dichter und denker, sondern die plaititüdierer und auflister sind, aber so geht das hier trotzdem nicht. scusi, aber der tut wirklich weh. -- Southpark 21:14, 24. Jul 2005 (CEST)
          • contra - der Artikel ist nicht exzellent, Gründe sind genannt, z.B. von Saperaud. Ob der Artikel jemals exzellent werden kann, bezweifle ich jedoch ebenso wie bei Europäische Union. --Mghamburg 23:38, 26. Jul 2005 (CEST)
          • contra Ich sehe zwar keine grundsätzlichen Hindernisse, warum der Artikel nicht exzellent werden könnte, aber so ist er es sicher nicht, schon allein weil die gesamte Tier- und Pflanzenwelt Deutschlands anscheinend ausgestorben ist. --01:16, 27. Jul 2005 (CEST)

          • Contra als exzellenter Artikel ein dickes Contra. Ich denke, in jedem Abschnitt kann man mehr schreiben. Ein Beispiel ist das Klima, dass mit einem (!) Satz abgehandelt wird. Wenn ich zum Vergleich den Artikel Tasmanien mir anschaue, sehe ich was im Bereich Klima und Geologie möglich ist. Und zum Artikel Deutschland gibt es ja mehr als 42 kompetente Schreiber, oder? --Atamari Atamari 02:47, 28. Jul 2005 (CEST)
            • Contra ich finde den Artikel sehr brav und konventionell. Die Flüsse sind akurat aufgezählt, aber über Soziologie erfährt man nichts, auch so Themen wie "Standort Deutschland" sind unterrepräsentiert, ebenso das deutsche Selbstbild. Der Artikel ist nicht mal lesenswert. Nun gibt es hier zwar das Dilemma, dass jeder sein Steckenpferdthema vermisst, aber das ist keine Entschuldigung.--Parvati 13:10, 31. Jul 2005 (CEST)
              • Contra, obwohl auch mit Kleinigkeiten beigetragen habe, das Ganze ist mir dennoch zu oberflächlich. Auch, wenn in den letzten Tagen einiges sinnvoler umgestellt wurde und auch neu eingefügt wurde, treffen viele der schon genannten Einwände weiter zu. bei den Zahlen unter Bevölkerung, Sprache, Religion, sollte etwas genauer recherchiert werden (ich hatte zwar vor ein paar Wochen einige Zahlen berichtigt nach eigener kurzer Recherche beim statistischen Bundesamt - Internet), aber zu allen Aussagen konnte ich keine Zahlen ausfindig machen), habe meine Zweifel, ob das alles so zutrifft (Anzahl der ehemaligen Ausländer erscheint mir mit 7 Mio. etwas hoch, auch die 3 Mio Russen lassen Zweifel in mir aufkommen - ebenso wie die Überbetonung des "euroasiatischen" Bevölkerungsanteils. Mir scheint, dass da Leute ihre Finger mit im Spiel hatten, die gerne das Wort "Überfremdung" bentzen würden, dies aber lieber umschreiben. Bei Kultur ist die Auflistung der Namen etwas halbgar, und dann auch noch nur die Nachnamen (nicht nur bei Kultur). Wer ist mit "Mann" gemeint. Mir fallen da auf Anhieb mindestens 3 ein: Thomas, Heinrich und Golo ... etc. Das sind für mich im Moment nur die augenfälligsten Kritikpunkte - bei aller anerkennenswerten Mühe, die sich der Benutzer (Name fällt mir grad nicht ein) als Hauptautor der vergangenen Tage gibt. --Ulitz 19:49, 3. Aug 2005 (CEST)
                  Zahlen: Ich habe mal anhand der Zahlen vom Statistischen Bundesamt einiges korrigiert. Wer Lust hat kann dort noch weiter nach Zahlen recherchieren. Das mit 3 Mio. Russen wurden jetzt auch relativiert. (Spätaussiedler + Ausländer könnten aber an diese Marke gut herankommen). --ALE! 11:16, 9. Aug 2005 (CEST)
                Contra. Der Artikel war grauenhaft geschrieben, willkürlich dargestellt, schlecht gegliedert, POV-durchsetzt, mangelhaft recherchiert, schwach bebildert und oft sachlich falsch. Ich habe ihn mir nach der Einstellung in die Kandidatur ausgedruckt und jetzt liegt ein Stapel rot markierter Blätter vor mir. In den letzten Tagen ist glücklicherweise ein später, aber gewaltiger Ruck durch "Deutschland" gegangen. Ich glaube auch, dass er durchaus auf exzellentes Niveau zu heben ist (alles andere wäre ja eine Schande für die deutsche Wiki-Gemeinde), aber das kriegen wir bis zum Fristende nicht mehr hin. Vorschlag: Länger im Review lassen als üblich und in zwei, drei Monaten ein Meinungsbild ermitteln.--Bordeaux 15:51, 5. Aug 2005 (CEST)

                Contra Da hat sich ja einiges getan in letzter Zeit. Oben wurde das meisete schon gesagt. Ich finde Layout und Rechtschreibung nicht reif für einen exzelenten Artikel. --RaimunD 23:29, 5. Aug 2005 (CEST)

                Deutsche Mundarten

                Warum sind Niederländisch und das flämische Niederländisch nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr als niederdeutsche Sprachen angegeben??? Ich kann ja verstehen, dass die Menschen aus diesen Gebieten Deutschland nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr so sehr mochten, aber dadurch werden aus ihren niederdeutschen Dialekten keine eigenen Sprachen. Hilla 01:59, 14. Aug 2005 (CEST)
                Nach meinen Feststellungen unterscheiden sich Niederländisch vom (Nieder)deutschen und übrigens auch Flämisch vom Niederländischen so sehr, daß eine Klassifizierung als eigenständige Sprachen statt als niederdeutsche Dialekte gerechtfertigt ist, vielleicht etwa wie die eigentlich recht ähnlichen, aber doch verschiedenen Sprachen (kastilisches) Spanisch und Katalanisch oder Portugiesisch und das nordwestspanische Galizisch. Humpyard 22:14, 14. Aug 2005 (CEST)
                Wenn dem so ist, muss man konsequenterweise die Markierung der Niederlande und Flanderns als deutsche Sprachgebiete in der Karte vor dem 2. Weltkrieg löschen, oder? Sonst sieht es so aus als hätte sich dieser Zustand wegen des 2. Weltkriegs geändert. Hilla 18:58, 15. Aug 2005 (CEST)

                Ob solche Karten aus der Vorkriegszeit nicht möglicherweise ideologisch "braun" gefärbt waren? Jedenfalls spricht man analog zur Meinung, Niederländisch und Flämisch seien niederdeutsche Dialekte, z. B. in Österreich tatsächlich einen dem Bairischen verwandten Dialekt, schreibt aber dort in hochdeutscher Schriftsprache, während in den Niederlanden und Flandern als offizielle Schriftsprache auch vor dem zweiten Werltkrieg nicht Hochdeutsch, sondern Niederländisch bzw. Flämisch benützt wurden, aber z. B. in Westfalen wiederum Hochdeutsch und nicht westfälisches Platt. Somit kann m. E. bei verwandten und ähnlich klingenden Idiomen anhand der benützten offiziellen Schriftsprachen (ohne ausdrücklich im Dialekt abgefaßte Schriftstücke) unterschieden werden, ob es sich um Dialektvarianten derselben Sprache oder um eine andere verwandte Sprache handelt. Dialekte werden übrigens auch im Niederländischen unterschieden: der Dialekt der Provinz Limburg hat gegenüber den übrigen niederländischen Dialekten einen eher kölschen statt niederdeutschen Einschlag. Humpyard 16:58, 16. Aug 2005 (CEST)

                Ich stimme Humpyard da voll zu. Die Sprachen sind verwandt. Soweit ich weiß heißt die Sprachfamilie Indiogermanisch. Aber keinstenfalls Dialekte. Das Spanische und Portugisische sind dem Lateinischen auch sehr ähnlich und dennoch keine Dialekte davon.--Ned 17:05, 16. Aug 2005 (CEST)

                Deutsche Außenpolitik

                Wenn die Bundesdeutsche Außenpolitik 1945-1989 in einen eigenen Artikel ausgelagert wurde, warum kann der Artikel dann nicht über 1989 hinaus erweitert werden und den ganzen abschnitt aus dem Deutschland-Artikel heraus zu extrahieren. Auch im großen gesehen, erstmal 5 Seiten lang über die Politik Deutschlands zu reden kann nicht Sinn eines Artikel über Deutschland haben. Statt ein Unterkapitel über das Militär z.B. reicht eine kurze Erwähnung der Bundeswehr, wer mehr lesen will ist in dem extra-kapitel sowieso besser aufgehoben. --Trickstar 02:09, 14. Aug 2005 (CEST)

                West-Ost-Ausdehung

                Ich glaube nicht, dass die Entfernung von Selfkant nach Deschka 750 km beträgt. Ich habe das mal bei map24.de gemessen (Luftlinie). Da waren es 620 km. Das sieht man auch schon an der Karte: Deutschland ist viel länger als breiter. Kann jemand genaue Informationen geben? Hilla 18:54, 15. Aug 2005 (CEST)

                750km ist definitiv zu viel, wer trägt denn da so einen Mist ein?
                Nach http://www.wer-weiss-was.de...
                Nord-Süd 876 km
                Ost-West 640 km --82.83.239.4 12:34, 16. Aug 2005 (CEST)

                640 ist richtig. -- J budissin - J budissin 13:25, 16. Aug 2005 (CEST)

                Lesenswert-Diskussion

                Pro Ich weiß nicht, warum der Artikel hier entfernt wurde, aber jetzt bleibt der hier 5 Tage auch stehen! Antifaschist 666 15:01, 11. Aug 2005 (CEST)

                Pro Sehr ausführlicher Artikel! 217.83.5.248 16:28, 14. Aug 2005 (CEST)

                Contra Zu fehlerhaft für mich. --Debauchery 16:13, 11. Aug 2005 (CEST)

                Contra. Also, AF666, wenn du schon nicht locker lässt, dann sammel halt nochmal deine Contras ein. Für diejenigen, die es noch nicht wissen sollten: Alle anderen haben sich auf einen Verbleib im Review geeinigt. Von den gegenwärtigen Hauptautoren habe ich noch keinerlei Einverständnis zur Abstimmung gehört. Das Ding ist derzeit in einer Generalüberholung und auf dem gegenwärtigen Stand fast einhellig für noch unvollständig und fehlerbehaftet befunden worden.--Bordeaux 16:40, 11. Aug 2005 (CEST)
                • Contra Review-Phase ist noch nicht abgeschlossen --Atamari Atamari 07:53, 12. Aug 2005 (CEST)
                  • Contra Antifaschist, ich glaube Du hast bald keine Freunde mehr. --ALE! 13:45, 12. Aug 2005 (CEST)

                    Flächennutzung

                    Zur Geographie könnte die Flächennutzung nicht schaden - siehe

                    http://www.destatis.de/basi...

                    Gruß MG

                    str., zur a.A.: s. Oder-Neiße-Linie

                    str = Straße ??? a.A.: = auf Anfrage ???

                    O.K., Sorry, das sind für Juristen - Ja, ich muß mich leider outen ;-) ganz allgemein übliche Abkürzungen für: streitig, zur anderen Auffassung siehe...

                    Ich meine aber, daß man die andere Ansicht (ich vertrete sie ausdrücklich [!!!] nicht) durchaus irgendwie verlinken sollte...

                    Strafrechtler 19.08.2005, 17:47

                    Reichsgründung

                    Sollte nicht in der Einleitungstabelle doch als (Mit-)Gründungsdatum die Schaffung des Norddeutschen Bundes genannt werden? Wenn ich das staatsrechtlich noch richtig in Erinnerung habe, ist das Deutsche Reich von 1871 gewissermaßen "nur" eine Erweiterung des Norddeutschen Bundes um die Südländer?! --Koffer 19:31, 19. Aug 2005 (CEST)

                    Prozentfehler bei Religion

                    Laut Artikel sind 31,7% der Bevölkerung katholisch, 31,3% evangelisch und 42% konfessionslos. Unterm Strich kommt da bei mir 105% heraus.

                    Schröderbild

                    Ich kann das Argument von Longbow4u eigentlich nachvollziehen; zudem das von ihm verwendete Bild auch vom Format dem danebenstehenden Köhler-Bild entspricht. Welshalb also das SPD-Bild verwenden? Aus dem Bearbeitungskommentar Schröderbild wieder eingefügt. Er sieht zum einen dort positiver aus (so wie Köhler) und wird bei seiner Politik gezeigt. Ich sehe dies nicht als große Wahlwerbung. Die Wahl/Schröder wird damit ja nur werde ich leider nicht schlau. --AndreasE AndreasE 21:36, 30. Aug 2005 (CEST)

                    Diskussion aus dem Review (August 2005)

                    Ziel ist es, diesen zentralen Artikel auf das Niveau "Exzellent" zu bekommen.

                    Ich bitte um weitere Anregungen, oder noch besser wäre tatkräftige Mitarbeit. Dieser Artikel gehört zu den wichtigsten der deutschen Wikipedia nach den Zugriffszahlen, und sollte unbedingt gute Qualität haben. Ich habe schon einiges geändert, aber bin auch an eigene Grenzen gestossen. Longbow4u 11:00, 3. Aug 2005 (CEST)

                    Allgemein

                    Der Artikel weist stellenweise noch keinen optimalen Schreibstil auf. So sollten die Abschnitte in Klammern aufgelöst und in normale Satzform gebracht werden. Auch unübersichtliche Ergänzungen, die mit der Zeit eingefügt wurden, sollten entweder in eigene Sätze umformuliert werden, oder gestrichen werden. Die Abkürzungen sollten ausgeschrieben oder besser weggelassen werden. Man könnte oberhalb der Faktbox Deutschland ein Symbol und Link auf das Portal Deutschland anbringen, wie in der englischen Wikipedia, allerdings mit hübscherem Bild.

                    Geschichte

                    Besonders der Abschnitt "Nationalsozialistische Herrschaft" sollte inhaltlich verbessert und ausgeweitet werden.

                    Geografie

                    Der Abschnitt Geografie sollte von den vielen Überschriften befreit werden, die die Übersichtlichkeit stören. Das ganze sollte stattdessen in einem einzigen Fliesstext eingefügt werden. Dann sollte man sich für die Liste der Flüsse und deren Länge auf die drei wichtigsten Rhein, Elbe und Donau beschränken, vielleicht diese kurz erläutern. Ansonsten sollte auf die Liste der Flüsse in Deutschland verwiesen werden. Flora und Fauna sollte ausgebaut werden. Wäre schön, wenn hier sich jemand mit Interesse an der Materie mal versuchen würde.

                    Sprache

                    Hier sollten die Hinweise auf die Einwanderer entfernt werden. Es liegt auf der Hand, das Einwanderer weiterhin ihre Muttersprache sprechen. Lediglich Türkisch und Russisch hat mittlerweile eine gewisse Bedeutung im alltäglichen Sprachgebrauch gefunden. Man könnte auch mehr über die kulturelle Bedeutung der Sprache aus dem Artikel Deutsch übernehmen.

                    Ein paar Bemerkungen:

                    - ich finde es problematisch, aktuelle Meinungsbilder wie beispielsweise

                    "Ein besonderer Schwachpunkt sind ausbleibende Ausgaben in den ersten Schuljahren, andererseits wird viel Geld in Hochschulen investiert."

                    ohne weiteren Zusammenhang als gegeben darzustellen. Obiges Beispiel mag sogar zutreffen, so ist es doch ein aus der Debatte gerissener Brocken, ohne Kontext oder Vorbehalt. Ich plädiere dafür, derlei Kritik als solche zu kennzeichnen, etwa durch eine Einleitung, die auf die Ebene 'gesellschaftliche Kritik' hinweist, und nicht mit enzyklopädischer Autorität Fakten schreibt.

                    - weiterhin hätte ich persönlich der Religion- und Glaubensabteilung einen nicht ganz so prominenten Platz zugewiesen, zumindest hätte ich Kultur und Gesellschaft eine Ebene höher angesiedelt. Debattierbar.

                    - auch ich finde den Abschnitt zur Nationalsozialistischen Herrschaft erschreckend knapp geraten.

                    - Gut Holz!

                    Hei, macht das einen Spaß! Im Deutschland-Artikel brummt es wie in einem Bienenstock. Eine Frage an die geschichts-/politikversierten Kollegen: Im Artikel ist vermerkt: Rechtsextreme Parteien waren, von der Anfangszeit der BRD abgesehen, nie im Bundestag vertreten... Davon habe ich noch nie gehört. Welche könnten damit gemeint sein? Die DP? Der BHE? Die waren doch nicht mit der NPD etc. vergleichbar. Wer weiß mehr?--Bordeaux 18:31, 4. Aug 2005 (CEST)

                    Es könnte die Sozialistische Reichspartei gewesen sein. Geht aus dem Artikel nicht klar hervor. Ich hab hier leider auch kein Geschichtsbuch zur Hand, aber eine Recherche sollte schnelle Ergebnisse liefern. Longbow4u 10:30, 8. Aug 2005 (CEST)

                    • Bitte mit Bildern etwas sparsamer umgehen, die Unmengen die da derzeit verwendet werden, zerstören teilweise das Layout. siehe auch Diskussion:Deutschland#Bilder. --Addicted/Signatur 2005 (Addicted) 15:54, 9. Aug 2005 (CEST)

                    • Das Layout muss unbedingt überarbeitet werden, um eine konsistentere Struktur und einen besseren Textfluss zu erreichen. Wie Addicted bemerkt hat, sollten alle Bilder raus, die nur um der Bebilderung willen eingefügt wurden und nicht zur unmittelbaren aussagekräftigen Illustration oder als sorgfältig gewähltes Beispiel dienen. Phrood 02:23, 14. Aug 2005 (CEST)

                    • Ausserdem stört mich die zu bunte Farbgebung einiger Karten; hier sollte man harmonischere Farbtöne wählen. Phrood 02:26, 14. Aug 2005 (CEST)

                    • mich stört das es in dem ganzen artikel keine einzige erwähnung der d-mark mark oder anderen vor euro münzen gibt, welche in deutschland eine sehr lange zeit mitregiert haben

                    Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

                    Der gesamte Artikel ist unleserlich geworden, weil überfrachtet. Ich schlage daher vor, sich auf die Geschichte der BRep. zu beschränken und die Vorgeschichte (DR, usw.) in den anderen Artikeln (DR, Vorgänger, ..) zu beschreiben.

                    Nein, das ist keine gute Idee. Ein solcher Hauptartikel wie dieser ist zwangsläufig umfangreich, muss aber all die vorhandenen Angaben beinhalten. Lass es bitte. --Unscheinbar 17:37, 16. Sep 2005 (CEST)

                    Man sollte langsam Thierse und Schröder von der Seite entfernen, das ist Vergangenheit !

                    Vandalismusbericht

                    Hallo! Bei Amtssprache für Deutschland wird türkisch angezeigt. Wenn ich mit der Maus drauf klick zeigt er aber deutsch an und es erscheint auch ein Beitrag über die Amtssprache deutsch. Kann den Text nicht ändern, weil auch dort "deutsch" anzeigt. Spinnt mein PC oder ist das bei allen so? Liebe Grüße Elina

                    Moin Elina! Das war leider ein Vandale. Danke für die Meldung. Übrigens kannst du das aber selber wieder ändern: Einfach auf "Bearbeiten klicken" und dann anstatt wieder eintragen. Gruß. --EBB EBB 15:40, 21. Sep 2005 (CEST)

                    Reihenfolge Basisdaten

                    Ist das eigentlich gewollt, dass zw. Nationalhymne und Souveränität die Netzspannung steht oder könnte man das noch irgendwie nach "Bedeutung" (Souveränität, Nationalhymne, Nationaltag und dann TLD/Kfz/Netz etc.) sortieren? --66.180.98.183 07:07, 28. Sep 2005 (CEST)

                    Ich hab das mal ein bisschen nach vorne gezogen. --Langec Langec 23:06, 1. Okt 2005 (CEST)

                    Auflistung der Grenzländer, welche Reihenfolge?

                    Wieso werden die Nachbarländer nicht alphabetisch aufgelistet, würde doch mehr Sinn machen.

                    Im Uhrzeigersinn, mit Dänemark im Norden angefangen. Ist so üblich, weil eindeutig. Ansonsten ändern die Nachbarländer bei Umbenennungen ihre Position (Volksrepublik Polen - Republik Polen) --Rat 22:14, 4. Okt 2005 (CEST)

                    Erster durch Wahlen herbeigeführter Regierungswechsel 1998 ?

                    Im ersten durch Wahlen herbeigeführten Regierungswechsel in der Nachkriegsgeschichte .... Was war mit Willy Brandt? Er hat nach den Wahlen 1969 die große Koalition nicht fortgesetzt. Die Möglichkeit, eine neue Koalition mit der FDP zu bilden, hatte er durch die Wahl. Ist das kein durch Wahlen herbeigeführter Regierungswechsel? Im übrigen finde ich die Formulierung für den in der jüngeren deutschen Geschichte möglicherweise weniger bewanderten Durchschnittsleser reichlich missverständlich. Hört sich fast so an, als ob sich vor Schröder alle anderen an die Macht geputscht hätten. --Rat 22:14, 4. Okt 2005 (CEST)

                    Das war ich. Ich habe es bereits mehrfach in Publikationen gelesen, denn "Regierungswechsel" stellt im öffentlichen Meinungsbild die Ablösung einer Regierung durch eine vollständig andere dar, während Brandt streng genommen nur den Koalitionspartner gewechselt hat (auch wenn er dadurch zum Kanzler aufgestiegen ist). Ich stimme dir aber zu, dass die Formulierung nicht jedem einleuchtet. Man könnte vielleicht "Ablösung durch das gegnerische politische Lager" verwenden oder "vollständiger Regierungswechsel".--Bordeaux 17:32, 5. Okt 2005 (CEST)

                    Auch ich finde die Beschränkung auf 1998 zumindest irreführend. Im Grunde waren alle Wahlen seit 1949 Regierungswechsel, zumindest, wenn Minister ausgetauscht wurden. Auf jeden Fall muss man die Kanzlerwechsel als Regierungswechsel bezeichnen. 1963 der von Abenauer auf Erhardt, 1966 von Erhardt auf Kiesinger, 1969 dann auf Brandt. Sollten mit der Erwähnung von 1998 Richtungswechsel gemeint sein, so war die Wahl 1969 ebenso ein Richtungswechsel wie die Wahl 1982 (oder war´s 1983) von Schmidt auf auf Kohl, bevor Schröder Kanzler wurde. Dass die FDP dabei immer mit in der Koalition war, und ab 98 nicht mehr, was wohl mit dem "ersten durch Wahlen herbeigeführten Regierungswechsel impliziert sein mag, ist im Grunde nebensächliche Makulatur. Ein unbedarfter Leser kommt auf den Zusammenhang IMO nicht sofort und ohne weiteres. Den verdutzt der Satz erst mal. Man kann auch übergenau sein. In diesem Sinn ist die Sache mit dem "ersten Regierungswechsel..." im Grunde das, was ich als eine Verschlimmbesserung bezeichnen würde. --Ulitz 20:28, 5. Okt 2005 (CEST)

                    Das ist jetzt auch wieder übertrieben, jede Kabinettumstellung als Regierungswechsel zu bezeichnen. Das machen die so in Frankreich, wo der Präsident hingeht, den Premier entlässt und ihn dann wieder neu beauftragt, so dass die Kabinette in den 90ern dann z. B. "Juppé I" und "Juppé II" hießen. Die zitierten deutschen Regierungswechsel 1963, 1966, 1982 waren übrigens nicht durch Wahlen herbeigeführt, sondern durch Rücktritte (63, 66) bzw. ein konstruktives Misstrauensvotum im Bundestag (82). Zum Vergleich steht eigentlich nur 1969 an.--Bordeaux 09:28, 6. Okt 2005 (CEST)

                    Nu - wie auch immer, ich hab jetzt mal versucht, das Ganze im Sinne des Gemeinten hoffentlich etwas verständlicher zu formulieren. Bezüglich des Richtungswechsels mag man sich noch streiten, ob der 1998 wirklich so gravierend war - aber das wäre wohl Ansichtssache. Historisch war der Richtungswechsel von Kiesinger auf Brandt von 1969 m.E. doch wesentlich gravierender, auch wenn Brandt schon Außenminister der vorigen Regierung war. --Ulitz 19:49, 6. Okt 2005 (CEST)

                    Ist doch gut geworden...--Bordeaux 09:31, 7. Okt 2005 (CEST)

                    Präsident des BVerfG

                    Ich hab bei der Tabelle mal noch den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts hinzugefügt. Er war der einzige Vorsitzende der fünf Verfassungsorgane, der noch gefehlt hat. --DeCoolRuler 22:09, 13. Okt 2005 (CEST)

                    Klassengesellschaft in Deutschland

                    Erweiterungsvorschlag:

                    In Deutschland hat sich desweiteren eine Klassengesellschaft herausgebildet. Die beste Versorgung mit Wohnungen, Häusern, Autos, Luxusartikeln etc. ist den Besserverdienenden, Millionären und Milliardären vorbehalten. Darüberhinaus sorgt der Staat durch seine Entlohnung für Differenzierungen; am besten werden höhere und hohe Beamte bezahlt. Weitaus stärker wirkt jedoch der Zugang zum Geld vor allem über privaten Firmenbesitz, Grundbesitz und Hausbesitz, sowie Aktienbesitz und Erbschaften. Armut ist in Deutschland nicht verschwunden. Die Löhne im Niedriglohnsektor, die Renten und die Arbeitslosen- und Sozialleistungen gelten für einen grossen Teil der Einwohner als gering und sinkend, so dass die Kaufkraft dieser Bevölkerungsteile ebenfalls schwach ist. 217.245.9.159 01:12, 24. Okt 2005 (CEST)

                    Könntet ihr Streithammel liebenswürdigerweise mit dem Editwar aufhören und euch stattdessen hier kloppen? Vielen Dank! --Dbenzhuser 01:09, 25. Okt 2005 (CEST)

                    Tabelle zu lang!?

                    Mir ist beim Aufrufen des Artikels aufgefallen, dass die Tabelle am Anfang des Artikels ewig lang ist. Müssen denn wiklich alle Vorsitzende der 5 Verfassungsorgane in die Tabelle? Es reicht doch eigentlich Staatschef und Regierungschef, wie bei allen anderen Länderartikeln auch. Dann der Energieverbrauch: Es reicht wenn er im Artikel erwähhnt wird, die Meisten werden mit den Zahlen sowieso nichts anfangen können. Wir könnten natürlich auch den ganzen Artikel in die Tabelle packen, damit wir noch mehr Infos drin haben... ;-) Gruß --AlphaCentauri AlphaCentauri 14:36, 26. Okt 2005 (CEST)

                    Demografie

                    Die Daten von devasis im Artikel Demografie Deutschland sind teilweise falsch. In Deutschland leben mindestens 60.000 Tamilen und etwa 81.000 Iraner (nicht 65.000),

                    Libertär

                    Ist der Ausdruck "libertär" im Kapitel "Teilung und Wiedervereinigung" korrekt gewählt?

                    (...) Zur gleichen Zeit führten einige politische Affären und das Aufkommen libertärer Ideen insbesondere der Studenten zum Ruf nach einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. (...)

                    Wäre hier "ideologisch" nicht passender?

                    Arbeitslosigkeit

                    Auf der Seite findet sich keine Angabe über die Arbeitslosigkeit in Prozent. Auf Wikipedia-Seiten anderer Länder (Beispiel Tschechien) ist diese explizit aufgeführt. Keine Falsche Scham bitte

                    Holocoust

                    Seit wann ist der Holocoust der größte Genoizid aller Zeiten? Ich mein mich zu erinnern das die Säuberungsaktionen von Stalin mehr als 20 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Und das ein früherer Diktator von Nordkorea noch mehr umgebracht hat. Es war vieleicht der best Organisierteste Genozid aller Zeiten aber nicht der Größte...

                    kleine Fehler

                    falsch: Für weitere Bedeutungen, siehe Deutschland (Begriffsklärung). richtig: Für weitere Bedeutungen siehe Deutschland (Begriffsklärung).

                    falsch: annerkannte Minderheitssprachen richtig: anerkannte Minderheitssprachen

                    Inwieweit die Sprachen der Sinti und Roma und Friesen noch dazugehören, weiß ich jetzt nicht.

                    Exklaven

                    Daneben existiert eine zweite Exklave auf irischem Territorium, unweit von Dublin. Es handelt sich um einen Friedhof, auf dem während dem Zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten beerdigt wurden. Um nach dem Krieg eine kostspielige und aufwändige Überführung der Leichen zu vermeiden, wurde das Gebiet an die Bundesrepublik Deutschland übergeben. Trifft das wirklich zu? Ist aktuell ergänzt worden.--Berlin-Jurist 00:00, 12. Nov 2005 (CET)
                    Mir ist nichts bekannt. Ich würde hier gerne eine Quelle sehen. Gruß. --EBB EBB 11:02, 12 November 2005 (CET)
                    Die angesprochene Kriegsgräberstätte Glencree in Irland stellt keine deutsche Exklave dar. Nach dem deutsch-irischen Kriegsgräberabkommen vom 13.05.1964 hat die Republik Irland der Bundesrepublik Deutschland lediglich das "immerwährende Recht" eingeräumt, den Soldatenfriedhof zu benutzen und zu unterhalten, und den Schutz für die Kriegsgräber übernommen (Pkt. 2 des Vertrages). Zuständig ist der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge (Pkt. 4). Ein Gebietsübergang im völkerrechtlichen Sinn ist also nicht vereinbart worden. Dominik.

                    Feiertage

                    Ich habe eben die Tabelle der Feriertage, die jemand eingestellt hat, wieder auf die ursprüngliche Textversion zurück gesetzt. Mein Hintergedanke dabei: Personen, die auf Lesehilfen wie Screenreader angewiesen sind, haben mit Fließtexten kein Problem, mit Tabellen dagegen durchaus. Zudem ist eine solche Tabelle im vorliegenden Fall auch stilistisch weniger schön. Gruß, Unscheinbar 18:49, 14. Nov 2005 (CET)

                    Türkische Kultur in Deutschland

                    Warum ist der Link zu Türkische Kultur in Deutschland ganz am Anfang des Abschnitts Bevölkerung?? Sollte der nicht in den Abschnitt Kultur, und dann in den Bereich Kultur der Neueren Zeit. Bitte mich hier nicht falsch zu verstehen. Ich denke der Link hat schon auch seine Berechtigung im Artikel, aber die Position ist seltsam.

                    Ah ... jetzt hab ich verstanden warum der da ist, in dem Artikel gehts ja gar nicht wirklich um Türkische Kultur, mehr um die Migration. Also dann passt der Textinhalt zwar an diese Stelle, den Link bzw. den Beitragstitel halte ich aber auch für sehr schlecht / unpassend gewählt (siehe auch diskussion in diesem Artikel selbst) --80.129.157.115 23:20, 22. Nov 2005 (CET) Linne

                    Geologie

                    Wie sag' ich's meinem Kinde? Ich probier's mal so: Wer den Abschnitt liest, weiß danach ggf., daß Deutschlands Geologie eben nicht so ohne Weiteres in 12 Sätzen überblicksmäßig abzuhandeln ist. Insofern konnten das die 12 Sätze eben einfach auch nicht bewältigen (zumindest nicht so einfach) :-) und ich vermute mal ins Blaue, daß der Verfasser wohl auch kein Geologe ist. Mit der Geologie der Seychellen würde man sich jedenfalls zugegebenerweise etwas leichter tun. Für Deutschland hätte, so wie es jetzt ist, dann auch fast ein Satz genügt: Deutschlands Geologie ist sehr mannigfaltig und führt zu unterschiedlichen über das ganze Bundesgebiet verteilten Landschaftsformen und sonstigen Effekten :-) Dann laßt es doch vielleicht besser raus. Und, nein, trotz meiner Kritik werde ich den Job hier nicht übernehmen. Ich würde es der einfachen Lösung wegen und aufgrund wohl etwas abweichender Wiki-Vorstellung nur löschen. Weißwange 17:11, 9. Dez 2005 (CET)



                    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Deutschland und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


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