Black Metal

Toplinks zu diesem Thema:
Deutschland, Finden, Usa, Romantik, Zeit, Bus, Entwicklung, Griechenland, Gruppen, Inhalt, Norwegen, Philosophie, Accessoires, Besser, Bewusst, Beziehung, Cover, Erfolg, Geld, Gemeinsames, Kleidung, Kunst, Last, Mann, Mitteleuropa, Natur, Northern, Plattenvertrag, Portugal, Probleme


Der Artikel Black Metal gehört zur Kategorie: Metal, Subkultur, Black Metal, Musikgenre

Black Metal ist eine Subkultur des Metal, welche Ende der 1980er in Norwegen und Schweden entstand und sich rasch in Nord- und Mitteleuropa ausbreitete.

Die – im allgemeinen verschwommene – Bezeichnung wird für Bands verwendet, welche sich in ihren Texten und ihrem Auftreten mit satanistischem und/oder heidnischem und zudem generell mit einer Art misanthropischem Gedankengut beschäftigen. Allerdings gibt es auch andere Definitionen, zum Beispiel über die Musik. Der Gesang ist in der Regel eine Art Gekrächze oder Geschrei, während das Gitarrenspiel sich durch überwiegend monotone Riffs auszeichnet. Am Schlagzeug dominieren Double Bass und Blastbeats. Vereinzelt werden auch Keyboards zum Aufbau eher orchestraler Momente verwendet.

Der Szene lastet der Ruf an, von Menschen mit nationalsozialistischer, rassistischer oder zumindest ausgeprägter nationalistischer/patriotischer Einstellung dominiert zu werden, dies vor allem aufgrund Äußerungen einzelner Musiker. Gefördert wurde dieses Vorurteil vor allem durch die kriminellen Akte, welche Mitglieder der norwegischen Szene um den Rassisten Varg Vikernes verübten – unter anderem setzten diese mehrere Kirchen in Brand.

Entwicklung und Geschichte

Die britische Speed-Metal-Band Venom, die mit Satanismus kokettierte, gilt als Initiator dieser Musikrichtung, denn unter anderem veröffentlichte sie 1982 das namensgebende Album „Black Metal“. Ironischerweise gaben die Bandmitglieder Jahre später zu, sie hätten vom philosophischen Satanismus, dem Hauptthema des Black Metal, keine Ahnung.

Für die heutige Black-Metal-Subkultur maßgeblich war die Szene Skandinaviens, insbesondere Norwegens.

1984 veröffentlichte die schwedische Band Bathory ihr gleichnamiges Debüt-Album, welches textlich und thematisch von Venom beeinflusst war, musikalisch aber teilweise bereits andere Wege einschlug. Der rohe Proberaum-Sound setzte den Standard des „schmutzigen“ Klangs, der dem Black Metal seither zu eigen ist. Bald begann sich dieser neue Stil vor allem in Skandinavien zu verbreiten: Bathory selbst verfeinerten in den späten 80-er Jahren ihren musikalischen Stil und begründeten nebenbei auch den so genannten Viking Metal, eine Abart des Black Metal mit teilweise epischer Ausrichtung, dessen textuelle Inhalte sich vor allem auf die nordische Mythologie beziehen.

Zu jener Zeit organisierte sich angeblich eine Black-Metaller-Vereinigung namens „Inner Circle“ (engl. „innerer Kreis“, manchmal auch „Black Circle“), dessen Existenz jedoch nur auf Gerüchten basiert. Ihr erklärtes Ziel wäre die „De-Christianisierung“ Norwegens, genauer, das „Reinigen Norwegens von allen heimatfremden Einflüssen“. Øystein Aarseth (Pseudonym „Euronymous“), Gitarrist der Band Mayhem, galt als Kopf jener Organisation und koordinierte sie angeblich aus dem Keller seines Plattengeschäftes „Helvete“ (norwegisch für „Hölle“) heraus. Aufgrund seiner Popularität lässt sich sagen, dass Euronymous mit seinen Gedanken die Ideologie des Black Metal entscheidend prägte; nicht wenige bezeichnen ihn auch als „Vater“ der „Bewegung“.

Ein Großteil der Mitglieder dieses „Inner Circle“ verbüßte langjährige Haftstrafen wegen Mordes, Grabschändungen und Brandstiftung. So wurde ihnen zum Beispiel die Brandstiftung der berühmten Fantoft-Stabkirche in Bergen zur Last gelegt.

Ebenfalls an Bekanntheit gewann Kristian „Varg“ Vikernes, auch bekannt als „Count Grishnackh“, einziges Mitglied der Band Burzum und ein angebliches Mitglied des „Inner Circle“. Vikernes hatte sich mit dem erklärten Kommunisten Euronymous angefreundet, während er sich selbst als Nationalisten betrachtete. Er selbst äußerte Verehrung für Adolf Hitler, Joseph Stalin, Pol Pot sowie andere Diktatoren und legte sich ein stark von Rassismus und Nationalismus geprägtes Weltbild zu. Aufmerksamkeit erlangte Vikerness durch aberwitzige „Anschläge“ auf Death-Metal-Bands; Gerüchten zufolge beschmiss er so den Tourbus von Paradise Lost mit Steinen.

Ins Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit geriet die Szene, als der Sänger Mayhems, Dead, mit einer Schrotflinte Selbstmord beging. Seine Leiche wurde von Euronymous entdeckt, welcher nicht sofort die Polizei herbeirief, sondern zunächst Fotos von seinem toten Freund schoß und herumliegende Schädelsplitter auflas. Diese Schädelsplitter wurden später von den verbliebenen Band-Mitgliedern zu Anhängern verarbeitet und an verschiedene Freunde Deads verschickt. Eines der Photos, das den Leichnam Deads zeigte, fand – sehr zum Ärger Euronymous’, der selbst ähnliche Pläne hatte – den Weg auf das Cover des Bootleg-Albums „Dawn of the Black Hearts“.

In den folgenden zwei Jahren kam es innerhalb der Szene unter anderem zu zahlreichen Brandstiftungen und dem Mord an einem Homosexuellen in Lillehammer durch Bård „Faust“ Eithun von der Band „Thorns“. Durch einen reißerischen Artikel über die Vorgänge innerhalb der norwegischen Black-Metal-Szene im britischen Magazin „Kerrang!“ fand auch das Medieninteresse am Black Metal seinen vorläufigen Höhepunkt.

Ein jähes Ende fand die Szene, als Vikernes seinen einstmaligen Weggefährten Euronymous ermordete. Vikernes nannte als Grund, Euronymous sei ein Kommunist gewesen; wahrscheinlich spielte aber eine Konkurrenzsituation zwischen den beiden sowie Streit um einen Plattenvertrag (und damit Geld) die Hauptrolle. Vikernes behauptet heute er habe Euronymous erstochen, da dieser Mordpläne gegen ihn gehegt habe. Die ausschlaggebenden Gründe für die Tat bleiben wohl für immer ungewiss. Außerdem erklärte Vikernes später, der „Inner Circle“ sei in Wahrheit ein von den Medien aufgebauter Mythos gewesen. Die Person Varg Vikernes wird innerhalb der Szene verschiedentlich beurteilt. Von einigen Anhängern wird er als Ikone der Subkultur und des „NSBM“ („National Socialist Black Metal“) betrachtet. Musikalisch durchaus geachtet, wird seine Person aber allgemein als Schandfleck angesehen.

Mitte der 1990-er Jahre stieg die so genannte „zweite Welle“ der Black-Metal-Bands ins Geschäft ein: Gruppen wie Emperor oder Ulver hoben den Stil musikalisch in ganz neue Sphären und gaben dem Black Metal ein höchst interessantes, progressives Element. In den Kompositionen ließ sich vor allem bei Emperor oftmals eine Tendenz zum Neoklassizismus ausmachen.

Mit dieser Entwicklung setzte in den Augen vieler Anhänger aber auch der Niedergang des Black Metal ein. In den Augen vieler Szenegänger erfuhr die Black-Metal-Subkultur so eine ungekannte „Invasion“ durch kommerziell ausgerichtete, „pseudo-böse“ agierende Bands wie Dimmu Borgir, Cradle of Filth oder – in Deutschland – Mystic Circle.

Durch diese „Invasion“ und Kommerzialisierung diverser Helden der 1990er Jahre (Satyricon, Mayhem, Darkthrone) verlor der norwegische Black Metal sein Ansehen im Untergrund, und chartkompatible Bands wie Dimmu Borgir dominieren den Anteil norwegischer Plattenverkäufe. Der Black-Metal-Untergrund hat sich im Laufe der Jahre immer mehr in andere Länder wie Griechenland, Portugal, Deutschland, Finnland, Osteuropa und die USA verlagert. Wobei insbesondere Griechenland eine sehr große und offen radikalisierte NSBM-Szene aufweist.

In Deutschland, zumeist in den Neuen Bundesländern, bildete sich im Laufe der Zeit eine große Black-Metal-Untergrundszene. Vertreter sind – oder waren – beispielsweise Nagelfar, Lunar Aurora oder Morrigan (ehemals Mayhemic Truth).

Im Zusammenhang mit der ostdeutschen Szene muss auch die Band Absurd genannt werden. Sie ist die bekannteste Vertreterin einer Neonazi-Strömung im deutschen Black Metal. Die Band-Mitglieder wurden 1994 zu Gefängnisstrafen zwischen sechs und acht Jahren verurteilt, nachdem sie einen Mitschüler getötet hatten. Dieser Mord wurde durch die Medien reißerisch als „Satansmord von Sondershausen“ verkauft, obzwar die Täter in keinerlei Beziehung zum Satanismus standen.

Hendrik Möbus, der Frontmann Absurds, wurde 1998 vorzeitig auf Bewährung entlassen und setzte sich 1999 in die USA ab, nachdem er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, indem er auf einem Konzert öffentlich den Hitlergruß zeigte. Nachdem er in den USA verhaftet wurde, beantragte er politisches Asyl. Dieses wurde abgelehnt und Möbus 2001 nach Deutschland abgeschoben, wo er wegen der Verunglimpfung Verstorbener sowie Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole erneut inhaftiert wurde.

Auch in den osteuropäischen Ländern fand diese Subkultur sogar noch zur Sowjet-Zeit in den jeweiligen Ländern Anhänger. Jene Bands kultivieren in ihren Texten häufig das vorchristliche Brauchtum ihres Landes. Dies spitzt sich in einem vermehrten Aufkommen an NSBM-Bands wie Graveland, Infernum und Lord Wind aus Polen zu.

Auch in den USA existiert eine beachtenswerte Black-Metal-Szene. Einige Vertreter sind Azrael oder Judas Iscariot.

Gedankengut

Ob ein gemeinsames Gedankengut existiert, wird sogar innerhalb der Szene angezweifelt. Dennoch lassen sich unter den einzelnen Richtungen gemeinsame Grundgedanken finden.

Im Allgemeinen mutet das Gedankengut, das über die Texte befördert wird, sehr extrem und befremdlich an; jedoch ist der Grad der Ausprägung individuell verschieden. Wohl auch wegen der Extremität der Ideologie ziehen gerade die Szenegänger des Black Metal eine Trennlinie zwischen ihrem „normalen“ und dem Szene-Leben. Der Aufenthalt in der Szene wird somit zum Ausdruck einer Persönlichkeitsseite, welche im Alltag nicht offen zum Tragen kommt.

Eine in den Songtexten immer wieder thematisierte Emotion ist der Hass. Das Gefühl des Hassens und gehasst-werdens stellt für den Black Metaller eine zentrale Erfahrung dar. Man betrachtet den Hass als ein Mittel, um sich selbst von der Welt zu distanzieren, und sich selbst so besser zu erkennen. Der Hass tritt als allgemeine Misanthropie und Lebensfeindlichkeit in Erscheinung. Teilweise steigert sich dies dazu, jedem Leben den Wert abzuerkennen – auch dem eigenen, was erklärt, weshalb manche Black Metaller zu autoaggressivem Verhalten neigen. Analog dazu ist Todessehnsucht ein häufiges Motiv des Black Metal.

Mentale Selbstversenkung tritt in vielen Liedern als Thema auf, worauf wohl auch die gewollte Monotonie vieler Stücke zurückzuführen ist, durch welche hypnotische Atmosphären kreiert werden sollen. Während Emotionalität weitestgehend verpönt ist, sehen viele Anhänger in der Musik einen Weg zu tiefgehendem spirituellem Erleben.

Der Black Metal greift hiermit in vielerlei Hinsicht Elemente der Romantik auf: Neben der Suche nach spiritueller Entfaltung des eigenen Selbst tritt eine generelle Sehnsucht nach der Natur zutage – offen zu sehen an der häufigen Motivgebung verschneiter, nebliger Wälder. Auch ein generelles Interesse an der nationalen Kultur seitens vieler Black Metaller, insbesondere an vorchristlicher Geschichte und Religion, zeugt von Parallelen zur Romantik, welche letztenendes auch in den romantischen Gemälden der Plattercover Burzums (bis auf wenige Ausnahmen Gemälde von Theodor Kittelsen) sichtbar wird und teilweise in Nationalismus und Neonazi-Ideologie ausartet.

Ein anderer Ansatz sieht im Black Metal den Versuch, die alten, vorchristlichen Kulturen der europäischen Völker wieder auferstehen zu lassen. In den Augen seiner Vertreter ist die Bewegung damit heute quasi „tot“, da sie verfälscht worden sei. Unter Einfluss der sehr patriotischen norwegischen Romantik entdeckten einige Norweger für sich die Religion ihrer Vorfahren wieder für sich. So lautet eine Textzeile beispielsweise: „Man brauchte ein Jahrtausend, um uns die Botschaft des Gekreuzigten zu bringen; die nächsten 1.000 Jahre werden unser sein!“. Aus der Black-Metal-Szene kapselten sich dementsprechend unter anderem die Substile Pagan Metal und Viking Metal ab. Eine separate Pagan- oder Viking-Metal-Szene existiert jedoch nicht. Bands mit heidnischen Texten werden aber vielfach vom Kern der Black-Metal-Szene verachtet, da dieser die Musik als „rein satanische“ Kunstform für sich beansprucht.

Die Black Metaller sehen sich grundsätzlich in Opposition zu den Werten und Normen der Gesellschaft, da sie diese als heuchlerisch und verlogen betrachten. Im Bestreben zur Abgrenzung stilisiert sich der Black Metal in letzter Konsequenz als das „ultimativ Böse“. Die Affinität zum Satanismus beziehungsweise zu satanistischer Symbolik erklärt sich daher aus der Möglichkeit zur Provokation und Selbstausgrenzung in einer christlich geprägten Gesellschaft. Black Metallern erscheint das Christentum allgemein als heuchlerisch, und sie betrachten es nur als totalitäre Ideologie, welches das Individuum durch Moralismus und Obrigkeitshörigkeit einschränken würde.

Ähnlich dem Death Metal, erklärt dies die gelegentlich auftauchenden Songs, in denen das Töten von Christen beschrieben und propagiert wird. Dies ist jedoch (in den meisten Fällen) keinesfalls konkret, sondern metaphorisch zu verstehen. Einige Black Metaller führen die Entstehung der Szene zum Teil auch darauf zurück, dass Norwegen in den Achtzigern sehr christlich-konservativ eingestellt war, was wahrscheinlich zur verschärften Artikulation der ideologischen Abgrenzung führte.

Einige Black Metaller beschäftigen sich auch tiefergehend mit dem sog. „philosophischen Satanismus“ oder auch „Logensatanismus“, greifen aber auch nur einige Grundgedanken davon auf, wie z.B. den Individualismus. Während das Klischee satanistischer Opfer auf Friedhöfen vollkommen an der Realität vorbei geht – die meisten Black Metaller sind Atheisten und betrachten derartige okkultistisch begründete Taten als lächerlich – war es Anfang der 1990er durchaus nicht verpönt, seine Ablehnung der christlichen Kultur durch Kirchenbrandstiftungen oder Grabschändungen auszudrücken.

Allerdings greifen nicht alle Black Metal Bands auf satanistische oder zumindest antichristliche Symbolik zurück. Manche lehnen das Stützen der eigenen Ideale auf Symbolen sogar als Zeichen der Schwäche ab. Dass sich Black Metal eben auch rein musikalisch betrachten läßt, wird so mehr und mehr erkennbar. Oft dient die Philosophie Friedrich Nietzsches vielen als eine Quelle der Inspiration (Beispielsweise „Twilight of the Idols“ von Gorgoroth, benannt nach Nietzsches „Götzendämmerung“).

Einige Bands spielen stilistisch Black Metal nach oben beschriebenen Kriterien, ordnen sich aber keineswegs inhaltlich satanischen oder okkulten Richtungen zu. Es existiert der sogenannte Unblack Metal, der dem christlichen White Metal entspringt. Ob es sich dabei nur um simple Parodien handelt ist manchmal nicht erkennbar.

Ein wichtiges Charakteristikum ist ein gewisses Elitebewusstsein, da man sich als der allgemeinen Masse als Überlegen ansieht. Einige Bands wie Satyricon oder Gorgoroth treten in ihren Texten und Statements teilweise für sozialdarwinistische Gedanken ein. So meinte Gaahl, Sänger von Gorgoroth, im Namen seiner Band, dass der Mensch um jeden Preis sich selbst erfüllen muss, selbst wenn dies Mord erfordere.

Black Metaller sehen sich in einem stetigen Kampf gegen jede Art von Unterdrückung des eigenen Selbst. Allgemein wird das Zeigen von Schwäche in der Subkultur tabuisiert. Songtexte über eigene Unzulänglichkeiten oder Trauer finden sich nur selten. Auf diese aggressive Selbstausgrenzung ist ein gelegentlicher auftauchender Kriegsfetischismus zurückzuführen, so zum Beispiel bei der schwedischen Band Marduk.

Black Metaller erscheinen selbst aus der Sicht anderer Metaller oft als sonderbare Personen. Es ist unbedingt anzumerken, dass die oben erklärte Ideologie nicht unbedingt auf jeden Szenegänger zu übertragen ist. Vielen gefällt einfach nur die Musik, andere akzeptieren das vermittelte Gedankengut nur zu einem gewissen Grad. Lediglich Wenige entsprechen diesem Bild nahezu vollständig.

Black Metal versteht sich als nicht massentaugliche Untergrundmusik und zugleich Lebenseinstellung für Gleichgesinnte. Als Ausdruck dieser abgrenzenden Identität entstand ein Kodex der „Trueness“. Die „Trueness“ eines Black Metallers stellt den Grad der ideologischen Authentizität dar. Tatsächlich ist der Kodex der „Trueness“ im Black Metal weitaus rigider und ausgeprägter als in anderen Metal-Stilen, weshalb dieser Kodex Opfer vieler szeneninterner und -externer Satiren wurde.

Musik

Trotz der verbreiteten Definition durch die Texte, wird von den Anhängern und den Fachmedien auch eine Erklärung über die Art der Musik vollzogen. Im Black Metal liegt ein großer Einfluss durch die klassische Musik. Demnach ist Black-Metal-Musik neben laut, extrem schnell und von gekrächztem Gesang begleitet, auch sehr melodisch, wenngleich für Außenstehende bloße Kakophonie. Allerdings herrscht selbst in der Metal-Szene manchmal Unklarheit über die Unterschiede zum Death Metal.

Für den Black Metal war seit seiner Erfindung ein schnelles, extrem verzerrtes Gitarrenspiel üblich. Die Gitarren werden zur Differenzierung vom Death Metal kaum bis gar nicht tiefer gestimmt. Die Riffs der Gitarren sind im allgemeinen relativ simpel; der Fokus liegt viel mehr darauf, sie langatmig zu wiederholen, was nicht selten auch zur Erzeugung hypnotischer Passagen verwendet wird. Ein gutes Beispiel stellt der Song „Jesus’ Tod“ (sic!) von Burzum dar.

Der Gesang im Black Metal besteht in der Regel aus Gekrächze oder Schreien, im Unterschied zu den tiefen Growls des Death Metal. Obwohl Schlagzeug und Gitarre mit sehr hoher Geschwindigkeit gespielt werden, ist das Tempo der meisten Black-Metal-Stücke eher normal oder sogar langsam. Als Beispiel lässt sich hier „Quintessence“ von Darkthrone nennen.

Während Keyboards im Underground teilweise verpönt sind, findet es vor allem im Mainstream zur Erzeugung und Unterstreichung bestimmter Atmosphären Verwendung. So hat das Keyboard auf Dimmu Borgirs Album „Enthrone Darkness Triumphant“ eine tragende Rolle bei der Melodieführung.

Erwähnenswert ist der stetig wachsende Anteil der „progressiven“ Black Metaller, welche sich bemühen, Elemente der Musik mit anderen Musikstilen zu verbinden. Waren es anfangs noch Emperor, so folgte darauf das Projekt Peccatum, das mittlerweile fast ganz dem Black Metal entsagt und sich einer Mischung aus Neoklassik und Jazz mit „harten“ Einlagen bedient; oder die Italiener Ephel Duath, die Jazz mit hartem Metal paaren.

Generell herrscht in der Szene ein Streitthema, ob Bands ideologisch und musikalisch den Szeneidealen entsprechen. Während die einen es als wichtig erachten, alte Ideale zu wahren – „true“ zu sein – bemängeln andere, der Black Metal würde an Konservatismus „ersticken“.

Auftreten

Da Black Metal mit satanischen Elementen spielt, wurde ein düsteres, teils beabsichtigt abschreckendes Erscheinungsbild gewählt, was durch schwarze Kleidung, Nietenschmuck und Patronengurte verdeutlicht wird. Accessoires wie Drudenfüße (siehe: Pentagramm) und umgekehrte Kreuze sind üblich.

Häufig findet sich bei Black Metallern eine Schwarz-Weiß-Bemalung des Gesichtes wieder, „Corpse Paint“ (oder auch „War Paint“) genannt. Aufgrund der verwendeten Farben wird oftmals eine Analogie zu der Rockband KISS hergestellt. Dass diese Herleitung falsch ist, zeigt sich bereits in den Unterschieden im Bemalungsstil und den verwendeten Motiven. Gelegentlich verwenden die Black Metaller zur Schminke auch (Kunst-)Blut. Zudem ist das Posieren mit mittelalterlichen Waffen wie Schwertern, Äxten oder Stachelkeulen nicht unüblich.

Dass sich die Musiker innerhalb der Szene Pseudonyme zulegen, gilt als Normalfall. Die Namen sollen die Musik und die Ideologie unterstreichen (Infernus), finden ihren Ursprung aber oft in nicht-christlicher, nordischer oder babylonischer Mythologie (Marduk) oder in den Büchern J.R.R. Tolkiens (Gorgoroth, Burzum oder Uruk-Hai).

Abgesehen von dem Ausdruck der eigenen Weltsicht stellt dieses Auftreten, insbesondere die Gesichtsbemalung, für die Anhänger oft eine Möglichkeit dar, ihr öffentliches Leben von ihrer Existenz als Black Metaller sichtbar zu trennen.

Restriktion der Szene

Die extreme Ideologie und Symbolik trägt einerseits dafür Sorge, dass der harte Kern der Black-Metal-Szene niemals Massenkompabilität erreicht hat, andererseits wirkt dies in vielerlei Hinsicht auch anziehend auf Jugendliche, welche darin einen Weg finden, gegen ihre Umwelt und ihre Eltern zu rebellieren. Dabei findet jedoch nur selten eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt und den Hintergründen der Musik statt. Erfahrenere Szenemitglieder reagieren auf solche Jugendliche oft mit Verachtung und Spott. Zwar lässt sich dieses Phänomen in nahezu allen Jugendkulturen beobachten; im Black Metal scheint es jedoch besonders stark ausgeprägt, viel stärker noch als in der Heavy-Metal-Szene.

Auch in Bezug auf Fremdeinflüsse zeigt sich die Black-Metal-Szene wesentlich rigider in ihren „Reinheits“-Vorstellungen. Bands, die Elemente aus anderen Musikstilen in ihr Werk einfließen lassen, werden häufig – und nur aus diesem Grunde – diffamiert. Innerhalb der Szene ist diesbezüglich jedoch auch eine Diskussion im Gange. Während die eine Partei gegen jegliche Abweichung sturmläuft, kritisiert die andere, dass der Black Metal irgendwann an seinem Konservatismus zugrunde gehen würde. Forciert durch jene Meinungsverschiedenheiten entstanden für obige Bands alternative Stilbezeichnung wie zum Beispiel Dark Metal.

Selbst wenn man musikalisch noch eindeutig von einem Bezug zu dieser Szene sprechen kann, gibt es dennoch viele Debatten, ob eine bestimmte Band denn nun authentisch, oder bloß auf kommerziellen Erfolg aus sei. Neben Cradle of Filth und Dimmu Borgir ist dies zum Beispiel auch bei den deutschen Mystic Circle und Dies Ater der Fall. Letztlich gibt es auch Black Metaller, welche die Idee einer „Szene“ fundamental ablehnen, da dies dem individualistischen Grundgedanken des Black Metal widersprechen und das Individuum zur Anpassung und Konformation zwingen würde.

Kritik

Auch innerhalb der Metal-Subkultur selbst „genießt“ der Black Metal einen zweifelhaften Ruf. Es sollte angemerkt werden, dass die Art von Ethik, auf welche diese Kritik zurückgreift, in den Augen der dadurch Angegriffenen natürlich keinerlei Relevanz besitzt. Ebenfalls sollte man wissen, dass viele Fans zwischen den Einstellungen und der Musik jener Bands einen Unterschied ziehen; während sie einerseits das künstlerische Schaffen dieser Gruppen schätzen, klammern sie den Rest dieser Persönlichkeiten aus. Häufig werden NSBM-Bands und ähnliches ganz boykottiert.

Ein Hauptangriffspunkt liegt oft darin, dass viele Black-Metal-Bands in ihren Texten und ihren Aussagen mit Krieg, Nationalsozialismus, Rassismus und generell allen Arten des Tötens in einer scheinbar inflationären und unbekümmerten, unreflektierten Weise hantieren. Auch wenn sie dies lediglich nur aus Provokation täten, würden sie die Brisanz dieser Thematiken gefährlich verharmlosen. So wird der Band Marduk häufig vorgeworfen, den Krieg zu verherrlichen, was die Band auch nur halbherzig zu dementieren versucht.

Tatsächlich ist solches Gedankengut selbst in der Prominenz der Szene teilweise fest etabliert. So lässt der Norweger Hellhammer (Mayhem) des öfteren verlauten, dass es ohne Ausländer in seiner Heimat wesentlich weniger Probleme gäbe. Besonders einzelne Musiker verdeutlichen die Existenz dieser Problematik entscheidend; war es früher noch der rechtsradikale Varg Vikernes, so wurde beispielsweise der in mehrere Verbrechen verwickelte Sänger von Gorgoroth im Mai 2004 zu einer 14-monatigen Haftstrafe und einer Geldstrafe in Höhe von 190.000 norwegischen Kronen verurteilt, nachdem er einen Mann verprügelt und gefoltert hatte. Angesichts der Tatsache, dass es nicht nur von seiner Band regelmäßig Skandale zu hören gibt und viele Musiker auf eine immer extremere Selbstdarstellung zurückgreifen, wird vielen der Black Metaller eine getrübte Sicht der Realität nachgesagt.

So hat ein weiterer Kritikpunkt zum Inhalt, dass viele der bekannten Black Metaller Norwegens, anscheinend ohne jegliche Fähigkeit, eine emotionale Bindung mit Mitmenschen einzugehen, offensichtlich keine Achtung vor menschlichem Leben aufweisen; selbst nicht vor dem ihrer „Freunde“ und Bandkollegen.

Von vielen anderen äußerst erfolgreichen Bands wie Darkthrone, Emperor oder Immortal sind ebenfalls derartige Statements und Einstellungen bekannt. Dass die Szenemedien jene Bands und Musiker als „Szene-Ikonen“ bezeichnen, kommt dem Ruf des Black Metals ebenfalls alles andere als zugute. Beispielsweise wurde im Metal-Magazin Legacy unter der Überschrift „Polnischer Stolz“ ein Interview mit Graveland abgedruckt, in welchem eindeutig nationalistische und rassistische Aussagen Verwendung fanden.

Jedoch sind sich vor allem Black-Metal-Anhänger selbst dieser Kritik bewusst und stellen sich entschieden dagegen. Einstige zweifelhafte Statements von Emperor- und Darkthrone-Mitgliedern sind seit Jahren dementiert, die vorherrschende Einstellung gegenüber der Black-Metal-Philosophie ist, dass sie unpolitisch bleiben muss.

Bands

Liste einiger wichtiger und richtungsweisender Black-Metal-Bands (Herkunft):

Bands wie Cradle of Filth oder Dimmu Borgir werden von einigen Personen allenfalls in ihren Anfangstagen zum Black Metal gezählt. Sie bedienen sich musikalisch teilweise des Black Metals, vermengen dies aber mit anderen Einflüssen. Deshalb wird die Zuordnung zum Black Metal kontrovers diskutiert, oder ist nur teilweise angebracht:

Literatur

  • Lords of Chaos von Michael Moynihan und Didrik Söderlind (Prophecy Prod. (deutsche Version) / Feral House Books) ISBN 0-922915-48-2
  • Rockdetector: Black Metal von Garry Sharpe-Young (Cherry Red Books) ISBN 1-901447-30-8
  • A blaze in the northern sky: Black Metal Music and Subculture von Karl Jones (Universität Manchester) ISBN 0-946180-60-1

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Black Metal


Überschrift, damit das Inhaltsverzeichniss hochrutscht

Warum komme ich direkt auf den Black Metal-Artikel, wenn ich NSBM eingebe? Es gab mal einen NSBM-Artikel soviel ich weiss. Eine direkte Verlinkung von NSBM auf BM finde ich nicht angebracht. (Ausserdem ist in diesem Artikel auch irgendwo ein Link zu NSBM, der führt dann aber wieder hier hin...) --Bleach 19:06, 2. Dez 2004 (CET)

Warum wurden jetzt die Stile entfernt? Sollten die nicht vielleicht wieder zurück geholt werden? -- MetalSnake 12. August 2004 00:46Uhr CEST

Namedropping ist doch Bullshit, die Hälfte der aufgeführten Bands ist nicht mal repräsentativ für den Black Metal:

Wer zur Hölle ist Amok Vedar, Creature, Endstille

Wir verfassen auch keinen Nazibullshit sondern einen Lexikoneintrag, also Nokturnal Mortum und Graveland raus!

Tha-Norr ist mit sicherheit nicht wichtig.

  • Wir verfassen auch keinen Nazibullshit sondern einen Lexikoneintrag, also Nokturnal Mortum und Graveland raus!
Rechtsextremismus ist nunmal ein Aspekt des BM. Für die Erwähnung in einem Lexikoneintrag ist die musikalische Relevanz entscheidend und nicht der ideologische Inhalt (dieser höchstens in dem Sinne, dass eine Band wegen ihrer Ideologie speziell erwähnt wird). --Samwise 10:38, 16. Sep 2004 (CEST)

  • Also ich muss auch sagen, dass mir der Artikel ziemlich gut gefällt, aber die Diskussion über die Bands und wer da nun stehen darf und wer nicht finde ich irgendwie, naja. Sicher sollten dann schon BM Bands hier stehen und keine DM Bands, aber ob nun die eine Band wichtig ist oder nicht ist doch eine Grätchenfrage. Und entscheident ist doch nicht wirklich welche Band wichtig für die Begründung dieses Genres war (dann dürften da höchstens eine Hand voll stehen), sondern wer repräsentativ für dieses Genre ist. Und räpresentativ ist jede Band die in der Szene anerkannten BM spielt. Und ich finde es auch durchaus wichtig nicht nur die Bands zu nennen, die großen Erfolg hatten sondern auch gerade kleinere Bands, weil die Underground-Szene doch ein sehr wichtiger und großer Aspekt im BM ist. Ich kenne keine andere Szene wo der Underground so geehrt, verehrt ja gerade zu angestrebt wird und eine auch nur annähernde kommerzialisierung geächtet wird. Und irgendwer hatte in den Änderungen als Kommentar geschrieben, dass Cradle und Dimmu keine BM Bands wären. Seit wann das denn bitte??? Diese Bands spielen sehr wohl BM! Was denn sonst? Ich kenne keinen Stil der den beiden Bands näher käme als BM. Das beide Bands (vor allem aber Dimmu Borgir) mehr im Kommerz steht ist eine andere Sache und auch über die Qualität kann man sich streiten, aber als eine der bekannteren Bands und auch schon lange aktiven Bands gehört Cradle und Dimmu genauso mit in die Liste wie etwa Emperor, Immortal, Bathory usw. Man könnte hier sogar einen extra Unterpunkt erstellen, der ein wenig auf die Underground Szene eingeht und die geringe Akzeptanz gegenüber kommerziellem Erfolg in der Szene versucht zu erklären. -- Korpsvart 22:03, 17. Sep 2004 (CEST)

Sehr gut

Ich bin begeistert. Selten habe ich einen "seriösen" Artikel gelesen, der so Vorurteilsfrei war wie dieser hier. Klar ka^nn man darüber streiten, ob zu viele oder zu wenige Bands gennant wurden, doch wurde dieser Artikel ja nicht von einem Black Metaller oder Satanisten verfasst, und Allwissen kann man von niemandem erwarten, auch nicht von einem Lexikon-Artikel-Verfasser. DOch für die Objektivität gehört diesem Mann / dieser Frau eindeutig Lob und Respekt!

Quorthon

Ich bin - als langjähriger BM-Fan - auch erstaunt über die Qualität dieses Artikels! Genau so soll es sein!

HinnerK

[i]"Und irgendwer hatte in den Änderungen als Kommentar geschrieben, dass Cradle und Dimmu keine BM Bands wären. Seit wann das denn bitte??? Diese Bands spielen sehr wohl BM! Was denn sonst? Ich kenne keinen Stil der den beiden Bands näher käme als BM" [/i] - Entschuldige bitte, aber ich frage mich hier was für Bands Du so kennst. Cradle of Filth spielen reinrassigen Gothic Metal und Dimmu Borgir haben früher zwar BM gespielt, aber inzwischen spielen sie eine eine mischung aus Thrash Metal und Melodic Metal vermengt mit orchestralen einschüben. Man höre nur alte Darkthrone oder Emperor Alben (die ja gemeinhin als Referenz-Bands in diesem Genre gelten) und dann Dimmu Borgir und Cradle of Filth.

Zunächst mal: Anonyme Meckereien sind ja sehr schön, aber eigentlich gar nicht zu beachten. Wenn man schon meckert, dann sollte man auch dazu stehen. Und bevor man posted sollte man sich etwas mit der Syntax vertraut machen und vielleicht ein Einwand auch zum Posting schreiben (also gehört er eigentlich einen Abschnitt höher, aber egal).
Das Cradle of Filth und Dimmu Borgir nicht den BM spielen den man von Darkthrone oder Emperor oder Mayhem kennt ist korrekt! Aber wir sind auch im Jahre 2004 und nicht im Anfangsstadium mit Venom, Bathory, Emperor und Burzum.
Was Gothic Metal angeht muss ich dir leider sagen, dass Du da irgendwie was missverstanden hast. Gothic Metal ist ein Misch (wie der Name schon sagt) aus Gothic und Heavy Metal. Sowas spielt bspw. TO/DIE/FOR oder vielleicht auch The Gathering. Typische Elemente des Black Metal sind doch gegröhlte Texte und ein meist zwar schneller, aber durch Schlagzeug Gesang und E-Gitarren-spielweise hingezogener Sound. Soll heißen, dass bspw. der Schlagzeuger knüppelt wie sau, aber dennoch die ganze Meldie sich eher schleppend anhört. Aber diese Kriterien sind doch nur ein Teil. Es wird niemand bestreiten (außer Varg Vikernes selbst), dass Burzum ein wichtiger Einfluß für den BM war (ist). Aber wenn man sich neuere Alben anhört, dann hört man überwiegend ElektroSounds und das passt absolut nicht zu BM. Nun sage ich aber, dass Burzum trotzdem (und zwar alle Alben zusammen) BM ist! Denn BM ist die Kunst etwas bestimmtes ausdrücken zu können. Dazu gehört vor allem auch Text und eine bestimmte düstere und vielleicht auch teilweise melancholische Ausdrucksform (die auch nicht selten durch satanistische "Zeichen", Wörter, etc. ) ausgedrückt wird. Mayhem hat auch ein Ablum prodziert in dem man sich auf Elektrosound beschränkte, weil es zur Verdeutlichung und um die Inhalte zu präsentieren sinnvoll erschien. Trotzdem kann man dies zu BM zählen. Wenn man die Scheibe einzeln betrachtet vielleicht nicht, aber man muss bei BM schon mehr als nur ein Album starr alleine betrachten.
Zu Cradle of Filth kann ich nur noch sagen, dass es zwar episch ist, aber nicht vom Gothic angehaucht. Das Image das CoF haben vielleicht schon eher, aber die Musik nur im allerweitesten Sinne. Aber wie es momentan auf der Seite eingefügt ist, ist es doch perfekt. Es wird darauf hingewiesen das sich hier die Geister scheiden und fertig.
Aber wie schon oben erwähnt ist es doch wichtig den Gesamtstandpunkt der Band zu nehmen und zu schauen wo und wie wichtig sie für die BM Szene sind/waren. Und wie schon gesagt, wenn man sich hier auf BM Bands bezieht die den BM mitbegründet haben und ihn quasi "erschaffen" haben dürfte hier nur eine handvoll stehen. So wie es jetzt ist, ist es doch vollkommen i. O! -- Korpsvart 12:15, 21. Okt 2004 (CEST)

Amon amarth;heavy metal

Ich finde den Artikel auch sehr gelungen allerdings sind mir 2 Sachen aufgefallen: 1.Amon Amarth ist doch eher Viking metal und nicht BM. 2.Ich finde, dass BM heute nicht mehr soviel mit Heavy Metal zu tun hat, wie es dem Artikel nach den Anschein hat.

Auf jeden fall aber großes Lob an den Autor!

Kleine Korrektur

Ich habe den Abschnitt "Auftreten" ein wenig geändert. Statt "umgekehrtes Pentagramm (siehe: Drudenfuss)" in "Drudenfuss (siehe: umgekehrtes Pentagramm)". Grund: Da Drudenfuss zum Pentagramm verlinkt ist und Drudenfuss korrekter ist.

@ Verwüstung

Ich habe deine Änderung nicht gelöscht - du schienst den Eindruck zu machen dies zu denken - sondern nur verschoben.

Nachdem ich den Text noch einmal genauer angesehen hatte, fiel mit das auch auf.

Verwüstung 18:45, 2. Dez 2004 (CET)

Ich bitte darum, dass das "sic!" in der Sparte Musik entfernt wird. Letztendlich ist es eine Wertung, die in einem Lexikon nichts zu suchen hat.

Das Wort „sic“ stellt keine Wertung dar, sondern ist ganz einfach das lateinische Wort für „so“ und weist in diesem speziellen Falle auf die falsche Genitivbildung in „Jesus’ Tod“ hin („Jesu Tod“ wäre korrekt). -- Herr Th. 15:46, 20. Nov 2005 (CET)

Im übrigen verstehe ich nicht, warum Du das unter „@ Verwüstung“ schreibst, stammte dieses „sic!“ doch von mir. -- Herr Th. 15:47, 20. Nov 2005 (CET)

Venom

Venom haben sich noch nie als "Black" Metal Band bezeichnet, und wurden auch noch nie als derartige Formation diskutiert. Cronos hat einmal in etwa dies gesagt (Ich müsste für ein Wort-wörtliches Zitat in Lords of Chaos-Nachschlagen, komme aber im Moment nicht an das Buch heran.) : "Venom is death metal, black metal, speed metal". Verwüstung 18:58, 2. Dez 2004 (CET)

Ich finde es geht hier auch gar nicht so sehr darum ob nun Venom BM ist oder nicht. Der Artikel soll ja einen Überblick bieten und nicht nur Material enthalten das direkt BM ist oder direkten Bezug dazu hat. So ein Artikel bietet ja eine Übersicht und eine Einführung und Venom selbst ist sicher kein BM im heutigen Sinne, aber das sie zu den Gründervätern des BM gehören denke ich ist den meisten klar. Deswegen haben sie hier auch ihre Daseinsberechtigung. -- Korpsvart 12:11, 23. Dez 2004 (CET)

Bandliste

Seit längerem hab ich mal wieder reingeschaut und da ist mir aufgefallen, dass die Bandliste mal wieder arg verstümmelt wurde. Also das diese Unterteilung gemacht wurde ob CoF nun BM ist oder nicht und Eisregen usw. finde ich sehr gut! Aber es hat jemand mal wieder allemöglichen Bands entfernt die auf jeden Fall mit zur Stilentwicklung des BM beigetragen haben. Das sind zwar keine direkten BM Bands, aber die sind durchaus aus dem BM entstanden und haben den mitverändert. Und dann gehören auf jeden Fall noch einig Underground Bands dazu, weil der BM und die Szene mehr als alle anderen Szenen aus dem Underground besteht. Beim BM zählt der Underground soviel wie fast sonst nirgendwo. Meiner Meinung nach gehören Bands wie Vinterland, Sorhin, Endstille, 1349, ... auf jeden Fall mit in die Liste!

Nur weil vielleicht manchen Leuten diese Bands nichts sagen heißt das noch lange nicht, dass sie kein BM sind. Man könnte dafür natürlich auch eine extra Kategorie Underground (oder sowas) einrichten, aber dazu gehören Sie auf jeden Fall. Und eigentlich, weil zur Stilentwicklung mit beigetragen, gehören auch Bands wie Samael dazu. Problem ist, dass die Leute BM immer nur als diesen einen Stil betrachten was totaler Quark ist. BM ist mehr als nur ein Musikstil, es ist eine Ausdrucksweise, eine Lebensweise, eine Philosophie! Und wenn eine Band nun ihren Stil etwas verändert oder eine Band nicht 100% alle anerkannten Stilmittel des BM verwendet, dann kann es nichtsdestotrotz BM sein. Dazu gehören nicht nur die oben aufgeführten Bands. Auch Bands wie Watain, Velvet Cacoon, ... gehören dazu.

Ich hab jetzt mal extra noch nichts eingefügt, weil sonst der nächste das einfach wieder rauslöscht, aber man sollte das vielleicht noch mal überdenken. Man könnte das bspw. in zwei grundlegende Kategorien aufteilen. Ein mal BM Underground Bands und auch jüngere Bands und dann Bands die aus heutiger Sicht nicht unbedingt BM spielen, aber dieses Genre geprägt und mitentwickelt haben. Es kann ja jeder mal aufschreiben was er denkt was dazu gehört. Dafür unten mal die zwei Kategorien. Gruß. -- Korpsvart 12:33, 23. Dez 2004 (CET)

  • junge BM / Underground Bands
Sorhin, Vinterland, Endstille, 1349, Watain, Velvet Cacoon -- Korpsvart 12:33, 23. Dez 2004 (CET)

Hrossharsgrani -- Korpsvart 12:35, 23. Dez 2004 (CET)

  • Bands die das Genre BM mitgegründet oder -geprägt haben, aber nicht zwingend BM Bands sind
Samael -- Korpsvart 12:33, 23. Dez 2004 (CET)

  • Ich denke das man es mit der Bandliste nicht allzu übertreiben sollte. Bei manchen Addierungen hatte ich das Gefühl das der zuständige Benutzer nur mal schnell seine neusten "Lieblings"-Bands hinzufügen will und / oder seinem eigenem Garagen-Kombo ein wenig kostenfreie Werbung ermöglichen wollte. Ich denke auch, daß manche Benutzer ihr "immenses Fachwissen" im hinzufügen der Namen ihrer neusten mp3-Downloads bestätigt sehen, und sich nicht den eigentlichen Artikel zu gemühte zu führen. Im Moment gefällt mir die Bandliste, es stehen die wichtigsten Bands drin - und so sollte es auch sein. - Qualität statt Quantität.

Zu deinen "junge BM / Underground"-Bands, keine der von dir genannten Bands hat was mit dem Wort "Underground" gleich, hinter allen Bands stehen Label die Geld verdienen wollen. Und über Endstille sollten wir erst überhaupt nicht anfangen zu reden, diese Kapelle ist eine einzige große Peinlichkeit. Was deine Samael-Nennung angeht, so darfst du mir gerne erörtern was diese Band in der Kategorie "Black Metal" sucht, wenn sie (wie von dir bereits angeschnitten) doch gar nichts mit eben jener Musik zu schaffen hat. Des Weiteren schreibst du: "es hat jemand mal wieder allemöglichen Bands entfernt die auf jeden Fall mit zur Stilentwicklung des BM beigetragen haben." - Und die wären? Wenn du an Celtic Frost et cetera denkst, muß ich dir leider sagen das es sich dabei um eine Thrash-Band handelt. Selbst Venom sind stilistisch keine Black Metal-Band.

 --Verwüstung 20:25, 23. Dez 2004 (CET)

Venom waren zwar eine Thrash-Band, haben jedoch das Genre des Black Metal entscheidend beeinflusst. Von daher sollten sie in diesem Artikel schon zumindest erwähnt werden. Samael spielen zwar heute keinen reinen BM mehr, haben aber als BM-Band angefangen und bis heute gewisse Einflüsse behalten. Dasselbe gilt allerdings auch für Dimmu Borgir und die werden ja auch erwähnt. Warum denn Samael nicht? Samwise 00:32, 24. Dez 2004 (CET)

  • Dimmu Borgir werden ja nicht in der eigentlichen Liste aufgeführt, sondern nur unter den "missverständlichen" Bands, des weiteren haben Dimmu Borgir nun mal als Black Metal-Band "angefangen" (bzw. glauben viele minderjährige das Dimmu Borgir auch heute noch eine Black Metal-Band ist) was bei Venom nicht der Fall ist. Venoms eigentlicher Beitrag lässt sich auf den Namen der Musik zusammenfassen, mehr aber auch nicht. Du schreibst: "Von daher sollten sie in diesem Artikel schon zumindest erwähnt werden." Gut, das werden sie auch, ich würde sagen "Thema erledigt". --Verwüstung 10:44, 24. Dez 2004 (CET)

Ist schon wieder etwas länger her, dass ich mal reingeschaut habe. Also was die Bandliste angeht kann ich mich mit der momentanten Situation auch ganz gut anfreunden. Was die stilistische Entwicklung des BM anbelangt und die Verstümmelung der Liste, bezog sich das eher auf Bands wie Cradle of Filth. Über Celtic Frost hab ich mich nicht beschwert!
Was Venom angeht kann ich Samwise nur zustimmen denn sie sind die Gründer des BM. Stilistisch stimmt das auch. Das Venom mit dem BM im heutigen Sinne nichts zu tun hat ist war, aber wer ein wenig Ahnung hat weiß, dass Venom mit ihrem Lied "Black Metal" dem Genre einen Namen gaben und, dass die Musik die sie damals spielten im Gegensatz zu allem anderen bis dahin sehr dunkel und hasserfüllt war, ähnlich dem heutigen BM, gehört dann auch zum Wissen dazu. Wer Venom mit heutigen BM Bands vergleicht der hat keine Ahnung, die Musik hat sich eben weiterentwickelt. "Armut" heutzutage und "Armut" vor 100 Jahren kann man auch nicht vergleichen. Die Armutsgrenze liegt heutzutage um einiges höher, genauso hat sich der BM eben auch verändert.
Was Eisregen angeht, bin ich mir nicht so ganz im Klaren ob die in die Liste unten mit reingehören. Sie sind zwar stilistisch nicht voll dem BM zuzuordnen, aber ich finde allgemein, dass sie auch nicht eine Band sind wie CoF die stilistisch im BM anfingen und sich verändert haben. Ich finde Eisregen ist vielmehr eine Death-Metal Band als BM. Aber da scheiden sich wohl sowieso die Geister.
Was die anderen Bands geht die ich angesprochen habe, so würde ich gerne mal wissen woher Du die Aussage nimmst, dass hinter all diesen Bands große Labels stehen und seit wann ist die Definition von Underground am Label auszumachen? Geht es hier nicht viel mehr um Fan-nahe und "ehrliche" Bands, die ihrem Stil treu bleiben und nicht dem Kommerz verfallen sind. Und vor allem dann um junge Bands, die noch halbwegs unbekannt sind.
Und jetzt erzähl mir nicht, dass Bands wie Sorhin, Sigrblot, Vinterland, usw. bekannte Bands wären. Die meisten können mit diesen Namen gar nichts anfangen. Ebenso Tsjuder, Watain, usw. usf.
Und deine persönliche Meinung über Endstille (ohne, dass ich dir deine eigene Meinung absprechen will) tut hier nichts zur Sache. Ob Endstille peinlich sind oder nicht liegt wohl im Auge des Betrachters und das kann dann jeder für sich entscheiden.
Aber um mal auf einen Konsens zu kommen. Da sich der BM stilistisch sehr verändert hat und man so ganz grob wohl zwei Lager teilen kann: die alten BM Bands, die schon lange dabei sind und sich einen Namen verdient haben und dann die jüngeren Bands, die sich ebenso einen Namen gemacht haben durch ihr Können, aber noch nicht so lange dabei sind und vielleicht auch deswegen einen anderen "Status" verdienen. Ich fände es keine schlechte Idee wenn man die Bandliste um eine mehr oder weniger kleine Liste von neuren Bands einfügt. Bands die durch ihren Stil und ihr Können und vor allem durch ihre Abwechslung (eben nicht einfach alte Dinge immer wieder neu zu kopieren) auffalen. Also im Prinzip eine Spaltung in alt und neu. Wobei das nicht gleich äquivalent ist mit "gut" und "schlecht". Diese Wertung spielt hier keine Rolle, die hat jeder User für sich selbst zu treffen.
Falls man so eine Liste anfängt mit jüngeren Bands, dann wäre ich für folgende Eintragungen: 1349, Endstille, Sorhin, Vinterland, ... mehr fällt mir jetzt spontan zu dieser späten Stunde nicht ein. --Korpsvart 02:00, 2. Apr 2005 (CEST)

Venom mögen diesem Genre mit ihrem gleichnamigen Album einen Namen gegeben haben, die eigentlich Wurzeln liegen meines Erachtens bei Euronymous bzw. den alten Mayhem. Mit Venom vergleichen heute sicher nur noch wenige Leute die heutigen (Black) Metal-Bands, heutzutage wird ja schon jeder minderjährige Internet-Combo mit Burzum und Darkthrone verglichen. Der vergleich mit der "Armut" ist irgendwie nicht sonderlich gelungen, wie ich finde. Black Metal ist in sich selber konservativ, und alle diesen neuen und "inovativen" Bands und Musiker sind meiner Meinung nach nicht dem Black Metal-Spektrum einzuordnen.

Eisregen waren für mich noch nie Black Metal, ob man sie nun in die Dark Metal-Ecke schiebt, in die Extrem-Metal-Schublade steckt oder sie eine Death-Metal-Rammstein-Kopie nennt, ist alles irgendwo richtig. Ich denke Eisregen haben nur dieses Label "Black" bekommen weil einer im Marketing bei Last Episode sich dachte "Der Schreit ja, das muss Black Metal sein". Es gibt sicher viele Bands die nur aufgrund ihrer Gesangstechnik in das Black Metal-Spektrum gezählt wurden, bzw. mit anderen Gesangseinlagen nur als Thrash Metal-Band durchgegangen wären.

Um noch einmal meine Bürgerrechte bezüglich Endstille und dem von dir angesprochenen "Kommerz" wahr zu nehmen - Es gehört ein gewisse Ernsthaftigkeit dazu Black Metal zu spielen, und wenn man dann eine Band hat wie Endstille, deren Mitglieder in Boogie-Spaß-Nebenprojekten mitwirken bzw. die ihre "Zerstört den Kommerz"-Parolen mittlerweile im Katalog von Nuclear Blast herumbrüllen - dann kann man weder von ehrlichen noch von ernsthaften Musikern reden.

Und ich erzähle dir jetzt hier das dies eine Enzyklopädie ist, und die meisten Benutzer / Besucher der Wikipedia können schon nichts mit Darkthrone oder Mayhem anfangen. - Wenn man Untergrund-Band XY hier extra aufzählen würde, hätte dies sicher wenig Sinn. Und die, die die von dir angesprochenen Bands kennen, kennen diese auch ohne Wikipedia - was sicher schon genüge ist.

Black Metal hat sich verändert, ja. - Seit 1994 geht er kontinuierlich den Bach hinunter, und da wird auch nicht Combo XYZ viel dran machen können.

In diesem Sinne. --Verwüstung 16:35, 2. Apr 2005 (CEST)

Nagelfar oder Naglfar?

Mir ist aufgefallen dass wenn ich Nagelfar anklick ich mit der Seite von Naglfar verlinkt werde! Sind denn jetzt die schwedischen Naglfar oder die deutschen Nagelfar gemeint oder gar das Naglfar aus der Edda?

Christina

Da hier teilweise Begriffe kreuz und quer verlinkt werden, welche keine Bezüge zueinander haben, habe ich das einfach mal korrigiert. Und noch einmal auf deine Frage zu kommen - aus dem Text geht meiner Meinung nach klar hervor welche Musikanten gemeint sind. --Verwüstung 15:05, 7. Apr 2005 (CEST)

Verlinkungen

Verwüstung, warum schmeisst du die ganzen Verlinkungen immer wieder raus? --Pacifier 09:25, 12. Apr 2005 (CEST)

Die ganzen Verweise schmeiße ich ja nicht raus. - Ich finde es nur unsinnig Begriffe zu verlinken, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals einen eigenen Artikel geschrieben bekommen (Dead [man könnte höchstens auf den Mayhem-Artikel verweisen], Graveland, Front Beast, Trollzorn, Nagelfar, Band XYZ), bzw. wenn sie einfach nur unsinnig sind (Kriegsfetischismus, Selbsthass, Legacy). - Sollte sich jemand finden lassen, welcher gehaltvolle Artikel über die ominösen Punkte verfasst, müssen die Verweise selbstverständlich wieder hinein. Des weiteren ist es auch unsinnig die Band Nagelfar mit dem Artikel des Totenschiffs, bzw. die Musikanten von Kristallnacht mit dem Artikel zur "historischen" Kristallnacht zu verlinken. --Verwüstung 11:59, 12. Apr 2005 (CEST)

bei Dead geb ich dir Recht, nur die Bands sind im Artikel unter "relativ wichtige" vertreter der deutschen underground BM Szene aufgeführt, eventuell schreibt mal wer nen artikel bzw. fühlt sich durch den roten link dazu animiert (dazu ist ein rot link schliesslich da). die namen der bands dann nachträglich wieder zu verlinken ist einiges an arbeit die man umgehen könnte wenn man direkt von anfang an die links drin lässt.

man kann ja auf Nagelfar (Band) bzw. Kristallnacht (Band) verlinken, das ist so eigentlich recht gebräuchlich. --Pacifier 13:06, 12. Apr 2005 (CEST)

Ob die Bands nun "relativ wichtig" sind, sei jedem selbst überlassen - es steht zumindest nicht im Artikel. Es wäre mir auch relativ neu, wenn Herr M. Zimmer mit seinem Mystischen Circle plötzlich zu einem wichtigen Vertretern von irgendwas geworden wären. Mir ist ja klar das die Verlinkungen der Artikel untereinander das Prinzip der Wikipedia darstellen, nur sollte man es auch nicht übertreiben - sonst könnte man ja gleich jedes zweite Wort in eckige Klammern setzten. Erlaube mit derweil die Frage, warum das nachträgliche Verlinken eines Begriffs, der einmal in einem Artikel in der ganzen Wikipedia vorkommt, einiges an Arbeit darstellt? - Man muss doch nur vier eckige Klammern um den Namen setzten. - Und meine bisherige Erfahrung in der Wikipedia ist, daß, sobald ein Artikel geschrieben wurde, er vom Autor "publik" gemacht bzw. in den "wichtigen" Artikeln verlinkt wird.

Das mit Platzhalter (Band) ist zwar gebräuchlich, aber manche scheinen das immer noch nicht verstanden zu haben. --Verwüstung 14:10, 13. Apr 2005 (CEST)

nunja, die band sind unter deutsche untergrund band angeführt also sind sie zumindest erwähnenstwert.

das nachträgliche verlinken ist in sofern arbeit, als dass man erst wieder nach den bandnamen suchen muss. OK, wenn man einen artikel zu einer BM geschrieben hat bietet es sich an im BM artikel zu gucken ob man da was verlinken kann. trotzdem ist es einfacher wenn die links schon vorher da sind. --Pacifier 13:00, 14. Apr 2005 (CEST)

Kriegsfetischismus ist ja wohl alles andere als ein ominöser Begriff, und Selbsthass dürfte in so ziemlich jedem guten Lexikon zu finden sein. Das ich nicht lache. Schau mal in eins rein.

Wie bereits gesagt, rote Links sollen zum editten Anregen. Nun bin ich kein solcher Waffenexperte oder Psychologe, dass ich mehr als Stubs schreiben könnte. Und natürlich ist das naträgliche Einfügen der Links einiges an Arbeit. Beispielsweise wenn der Autor von Kriegsfetischismus nichts von Black Metal weiß, und niemand von der Existenz dieses Artikels mitkriegt. Und dass hier jedes 2. Wort verlinkt würde ist ja wohl noch in ferner Zukunft, denn die hier verlinkten Begriffe erscheinen mir alle zum Thema essentiell zugehörig. Links sind dazu da, dass man die wichtigsten Nebenaspekte eines Themas nachschlagen kann, wenn man einen Artikel liest.

"Selbsthass" und "Kriegsfetischismus" sind meiner Meinung nach selbsterklärend, vielleicht solltest du einfach mal zwei Wörter miteinander kombinieren. Versuch's einfach mal - ist im Grunde ganz einfach.

Um "Selbsthass" und "Kriegsfetischismus" zu erklären muss man also entweder Psychologe oder Waffenexperte sein? - Das ist ja irre, jetzt kann ich mich glatt zum Seelenklemptner und Kriegsherr erklären lassen. Toll, sieht sicher auch gut auf Visitenkarten aus.
Derweil brauchst du mir nicht erkären warum Verweise existieren und ferner musst du mir nicht beweisen das du nicht in der Lage bist, eingestreuten Sarkasmus zu erkennen und zu deuten. Aber wie ich sehe hast du in der Zeit einen Artikel über den ominösen Fetischismus angelegt, mal sehen was daraus wird.--Verwüstung 01:29, 21. Apr 2005 (CEST)

vandalismus

Kann mir mal jemand sagen was das soll??? ich gehe auf den Artikel Black Metal und da steht "lol"... WAS SOLL DER MIST?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?! flori

Das nennt man Vandalismus, passiert in der Wikipedia ab und an mal. Allerdings wird es auch nicht gerne gesehen, wenn man die komplette diskussions seite löscht ... --Pacifier 14:46, 5. Mai 2005 (CEST)


Hell o

Ich finde es noch erwenenswet das Die Kirchenbrände in Norwegen eine hanlung der demostrazon war, als das Kristentum Norwegen überrollte. Da der Black Metal Nordischer ursprung ist wehrten sie sich bloß das der Nordische glauben nicht im strudel des Kristentums unterging. Also setzt sie Kirchen in brand um zu zeigen das es noch was anderes außer Kristen gab. Was in meinen Augen nicht ein rasistischer handlung ist! Die bände wahren nur ein Akt der Zerstörung, es kamen keine Menschen ums leben, die Kirchen wahren immer leer als sie den Flamen zu Grunde gingen. Wen es die Absicht gewesen währe jemanden zu töten hätten sie an einer Mäße bloß die Eingänge blockieren müssen und 100te von Menschen wehren in den Flamen zutode gekommen.

Die diskusion über die Bands ist in meinen Augen ansichts sacha. Obwohl ich Slayer hasse waren sie auch von anfang an dabei und prägten die Black Metal Szene.

Dunkle Grüsse Bloodlust


Servus!

Vielleicht sollten Abschnitte wie Ideologie und andere in einen größeren historischen Abriss des Black Metal eingeordnet werden, da bestimmte Ansichten eben zu bestimmten Zeiten im Zusammenhang mit bestimmten Bands aufkamen.

Ansonsten zur Ausgrenzung von Bands wie Dimmu Borgir und Cradle of Filth: Natürlich sind diese Bands für Außenstehende ganz klar Black Metal (etwa im Gegensatz zu Polish Jazz, ugandischer Folklore oder vietnamesischen Revolutionsopern). Man sollte erwähnen, dass sie keinen hohen Respekt in Szenekreisen haben, sich aber innerhalb und außerhalb der Szene trotzdem gut verkaufen. Wichtig wäre auch zu sagen, dass der Hauptunterschied NICHT im Gebrauch von Keyboards liegt (Dark Medieval Times war voll davon), sondern in der Produktion. Während Darkthrone bei Transilvanian Hunger auf ein 4-Track-Studio setzen, versuchen sich Dimmu Borgir an aufwendiger Orchestrierung. Damit wenden sich Dimmu Borgir vom Primitivismus ab, und erschaffen (über?)-produzierte Werke, die Darkthrone-Fans weniger ansprechen.

Erik

Ideologie

Inwiefern die Ideologie zeitenabhängig ist, weiß ich persönlich nicht so genau, aber das finde ich noch von etwas geringerer Priorität. Abgesehen von einigen "kleineren" Verbesserungen würde ich gerne den Teil mit der satanistischen Ideologie umgestalten: 1. Es geht um BM, nicht um die Ideologie des Logensatanismus 2. Ob das, was da steht wirklich in den Logensatanismus reinpasst, naja... Solipsismus ist erst einmal etwas ganz anderes... 3. Das ist alles viel zu speziell, geht zu sehr ins Detail um noch allgemein gültig zu sein.

Findet das noch jemand? Ich habe meine verbesserte Version schon auf dem Rechner rumliegen, und würd sie gern mal ausprobieren. Wobei ich hoffe, dass das hier nicht in einen Editwar ausartet...

PS: ich seh grade den unqualifizierten Vandalismus, der wohl etwas neu hier ist. Naja, der bisherige Artikel hat das ja auch etwas provoziert, aber stehen lassen kann man das wohl kaum...

zum neulichen edit:

Inhaltlich beschäftigt sich der Black Metal vor allem mit antichristlichen, satanischen und misanthropischem Gedankengut, meistens auf sehr einseitige und unreflektiere Weise. Eine wirklich tiefgründige Auseinandersetzung mit spirituellen oder philosophischen Themen findet nur selten statt. Stattdessen beschränkt sich ein Großteil der Black-Metal-Combos darauf, stupide Hetze gegen Kirche und Gesellschaft zu betreiben.

Was ist einseitig und unreflektiert? Und erwartest du in einem Songtest tiefsinnige Philosophie in direkten Worten? Steht dort irgendwo etwas davon, dass sich die Ideologie wortwörtlich aus den Lyriks ableiten lässt?

Wo findest du "stupide Hetze gegen Kirche und Gesellschaft"? Wenn irgendwo beschrieben wird, wie Satan auf die Erde kommt und ein kleines Gemetzel veranstaltet, was ist daran Kirchenkritik oder Gesellschaftskritik? Es ist eine symbolische Verarbeitung von Ablehnung und Rebellion, um es mal kruz zu fassen.
Und ab wann ist gesellschaftskritik stupide?

Als Antrieb (oder Konsequenz) ihrer absurden (Pseudo-)Ideologie steigern sich viele sogenannte Black-Metaller in ein Gefühl des Hassens hinein. Alles Gute, so auch die Liebe, ist gemäß dieses nihilistischen Weltbildes nur eine Illusion und vergänglich. Der Hass richtet sich undifferenziert gegen die gesamte Menschheit, gegen die gesellschaftliche Ordnung, zum Teil sogar gegen die Welt an sich(!). Dieser Hang zum Extremismus geht jedoch nicht auf ein Schlüsselerlebnis oder auf eine persönliche Erfahrung zurück; die meisten Black-Metaller kommen aus stabilen sozialen Verhältnissen und wurden zuvor niemals von jenen Institutionen oder Gruppen bedrängt, die sie später zu "hassen" vorgeben. Die meisten von ihnen schieben vor, dass die Gesellschaft und ihre Moral verlogen sei und dem Individuum schade; andererseits entwickeln viele auch eine Art Misanthropie, was natürlich einen Widerspruch in sich darstellt.

1. Warum ist diese Ideologie absurd? 2. Weswegen ist es eine (Pseudo-Ideologie?) 3. "sogenannte Black Metaller" - kennst du dich mit dem Thema überhaupt aus, oder warum verwendest du solch eine distanzierte Benennung? 4. Viele Verliebte steigern sich in ein Gefühl der Liebe hinein... 5. zum Teil sogar gegen die Welt an sich(!) - ne, wie kann man nur, was für merkwürdige leute... 6. Extremismus - Welcher Extremismus? Rechts? Links? Oben? Oder der extreme Flügel der Punk-HipHop-Satanistischen Szene? 7. Das interessiert mich aber, woher hast du diese soziologische Untersuchung??? 8. Welche Institutionen geben sie zu hassen vor, abgesehen von der Kirche? Haben die Black-Metaller jemals behauptet, dass sie von Priestern vergewaltigt wurden, oder sonstige Kindheitstraumata vorgeschoben? Nein, sie allenfalls eine Aversion gegen das, was heute Christentum genannt wird, ganz nüchtern. 9. "...sie schieben vor..." wer behauptet, sie würden das einfach nur vorschieben? 10. Weswegen ist Misantropie als Reaktion auf die Ansicht, die Menschen seien verlogen und heuchlerisch ein Widerspruch in sich?

Behemoth ist nicht rechts

Es geht mir um folgenden Absatz:

"Auch in den osteuropäischen Ländern fand diese Subkultur sogar noch zur Sowjet-Zeit in den jeweiligen Ländern Anhänger. Jene Bands kultivieren in ihren Texten häufig das vorchristliche Brauchtum ihres Landes. Leider spitzt sich dies in einem vermehrten Aufkommen an nationalsozialistischen Bands wie Graveland, Infernum, Behemoth und Lord Wind aus Polen zu."

Drei Sachen werden hier behauptet über die Band "Behemoth":

1) sie ist aus Polen 2) sie ist eine Black Metal Band 3) sie ist nationalsozialistischen

Richtig davon ist jedoch nur, das sie aus Polen kommen.

-- 217.5.231.249 13:42, 11. Jul 2005 (CEST)

In Deutschland, meist in den neuen Bundesländern, bildete sich im Laufe der Zeit eine große Black Metal Untergrundszene. Vertreter sind, oder waren, beispielsweise Nagelfar AuS SCHWEDEN!, Lunar Aurora oder Mayhemic Truth.

Was 'n das für 'n Satz? Vielleicht sollte mal jemand den gesamten Text auf Fehler überprüfen. Nergal 20:43, 12. Jul 2005 (CEST)

Bandliste

WARUM WERDEN IMMER NOKTURNAL MORTUM UND NARGAROTH GELÖSCHT?????????? DAS SIND AUCH WICHTIGE BANDS!!!!!!!!!!!

Nein, sind sie nicht. Anbei, deine Shift-Taste scheint zu klemmen. Das solltest du reparieren. --Verwüstung 16:49, 3. Aug 2005 (CEST)

sorry, wollte halt schnell ne antwort... aber nokturnal mortum sind doch mit die gründer des folk black metal, und das ist immer hin wichtig... hm so hab ich das immer gedacht, abgesehen davon machen die so geile musik und sind deshalb schon wichtig :) nargaroth... nagut, da geb ich dir recht. aber absurd sind doch auch so wichtig wie graveland oder?... flo

amüsant deine komentare zulesen verwüstung. nargaroth nicht wichtig ? ich würd sagen dass kanwulf mit diesem projekt zumindest seit der herbstleyd die bm-szene (falls es soetwas überhaupt noch gibt) doch ziemlich beeinflusst hat. und mit sicherheit hat er seine berechtigung hier zu stehen. oder was berechtigt zum beispiel gorgoroth mehr ? dass sie aus norwegen kommen ? oder warum hat gar samael hier mehr daseinsberechtigung ? nur weil du dieses projekt von kanwulf hier vielleicht missbilligst heißt es ned es kann hier nicht stehen. dass hier sollte ein objektiver artikel sein und nicht ein subjektiv eingelullter müll. danke - sAv

Die haben überhaupt nichts gegründet und ferner ist das hier nicht der Artikel zu "Folk Black Metal" o.ä. - und Nokturnal Mortum sind scheiße. Weiterhin sehe ich keinen sonderlichen Sinn in einer ellenlangen Bandliste, erstens ist die Wikipedia keine Liste, zweites gab es hier schon Zeiten da war die Bandliste bald länger als der Artikel und dazu noch gefüllt mit Bands die weder in der Liste, noch im Artikel etwas zu suchen hatten. Die jetztige Liste finde ich akzeptabel und optimal für einen Wikipedia-Artikel. --Verwüstung 01:12, 4. Aug 2005 (CEST)

Wenn du die Bands einsortieren willst, dann pack sie in die passende Kategorie (Kategorie:Metal-Band). --Pacifier 10:26, 4. Aug 2005 (CEST)

Wie meinen? Wir meinen hier die Band-Liste innerhalbt des Black-Metal-Artikels. --Verwüstung 20:24, 4. Aug 2005 (CEST)

Ja, ich weiss. aber da er offenabar gerne dinge einsortiert soll er die Bands doch einfach in die passende kategorie packen anstatt sie hier in die list zu schreiben. --Pacifier 11:20, 5. Aug 2005 (CEST)

"Klassische Musik"?

Mal abgesehen davon, dass ich die Diskussion, welche Band nun Black Metal ist und welche nicht, völlig lächerlich finde, frage ich mich auch, was "klassische Musik" mit Black Metal zu tun hat? Nur weil die ein oder andere Band ein Keyboard hat? Michael 12:34, 32. August 2005 (CEST)

Sonstiges

"satanistischem und/oder heidnischem" -> Welche Band ist denn ernsthaft satanistisch und heidnisch? -- Tomhet 00:36, 6. Sep 2005 (CEST)

Da fällt mir jetzt mal spontan Barad Dûr ein. Naja, ok "heidnisch" und "satanisch". --Verwüstung 02:59, 6. Sep 2005 (CEST)

Mercyful Fate

Im Artikel über Mercyful Fate steht, dass die Band (bzw. der Sänger) "maßgeblicher Vorreiter der Black Metal-Bewegung" sei - im Black Metal Artikel wird die Band aber überhaupt nicht erwähnt. Sollte man das nicht aufnehmen?

Bandliste - wichtig, unwichtig, bla

ich füge jetzt der einfachheit halber einen weblink zur Encyclopaedia Metallum / Übersicht Black Metal-Bands hinzu. diese website ist IMHO eine der besten zu diesem thema, außerdem kann man sich durch die querverknüpfungen einiges selbst anlesen. ergo werde ich entspr. links zu den jeweiligen einträgen auf encyclopaedia metallum der in der bandliste aufgeführten bands ebenfalls ergänzen (ok, dieser satz macht nicht wirklich sinn, aber ich hoffe, die aussage sollte klar sein).

cu, w0lf. --Ginsterbusch 18. Okt 2005 23:56Uhr CEST

Ich halte den Link nicht für sonderlich sinnvoll, da die Liste nicht nur durch ihre Größe keine Übersicht bietet und der Leser von ihr ziemlich erschlagen wird. Was die Metal-Archives-Verlinkungen der einzelnen in der Bandliste aufgeführten Bands angeht, so halte ich das für überflüssig. Alle gelisteten Bands haben einen eigenen (teilweise sehr ausführlichen) Artikel in der Wikipedia, welche mit einem Link zu den offiziellen Webseiten versehen wurden. Alle relevanten Informationen sollten dort zu finden sein. Das Problem was ich mit dem Metal-Archives habe, ist daß dort ein Punktesystem vorherrscht welches den Benutzern, nach erfolgreichem Bearbeiten von Bandeinträgen, auf einer Rangliste Punkte gutschreibt. So wurden dort schon vermehrt falsche Informationen publiziert um an die begehrten Punkte zu kommen.

Ginsterbush, bitte unterschreibe deine Nachricht das nächse Mal mit , ich habe das hier für dich nachgetragen. --Verwüstung 05:08, 19. Okt 2005 (CEST)

Die Mayhem-Frage

Um einen Edit-War mit dieser 84er-IP zu vermeiden hier eine kleine Begründung zu dem Zusatztext in der Bandliste:

Mayhem haben nach »De Mysteriis dom Sathanas« viele fremde Einflüsse in ihre Musik einfließen lassen, so das eine Zuordnung der neuen Mayhem zum Black Metal nur sehr bedingt erfolgen kann. --Verwüstung 20:20, 1. Nov 2005 (CET)

Es ist wahr, dass Grand Declaration of war musikalisch eher kein Black Metal ist. Aber Wulf's Lair Abyss und Chimera sind definitiv purer Black Metal, ob gut oder nicht sei dahingestellt. Daher ist die Beschränkung "Bis De Mysteriis Dom Sathanas" m.E. tendentiös und einfach nicht korrekt. Übrigens könnte man auch drüber streiten, ob "Deathcrush" Black Metal war- ich würde das eher als Black Thrash bezeichnen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Einschränkung entfernt würde, da sie einfach nicht objektiv ist. Nimm halt das GDOW Album aus. --84.57.119.67 19:58, 2. Nov 2005 (CET)

Schreibe neue Beiträge bzw. Antworten bitte unter den letzten Beitrag bzw. den Bezugsbeitrag.
Was du hier versuchst ist Haarspalterei. Bei dem Tonträger waren sie Black Metal, bei diesem waren sie es dann wieder nicht, bei jenem waren sie es nur ein klein wenig und bei diesem waren sie es dann wieder. - Fakt ist, daß die Band nach dem Tode von Euronymous nicht mehr die war, die sie noch bei »De Mysteriis Dom Sathanas« war. Mayhem haben sich nach »De Mysteriis Dom Sathanas« zu einem progressiven Bluejeans- und Turnschuh-Combo (weiter/zurück)entwickelt, welcher musikalisch wie auch ideologisch nicht mehr mit Black Metal zu definieren ist. --Verwüstung 05:47, 3. Nov 2005 (CET)

Im Gegenteil. Was du tust ist Haarspalterei- der Band Black Metal absprechen, weil sie auf einem Album teilweise keinen gespielt hat. Was du tust ist SUBJEKTIV GEFÄRBT und nichts anderes. Du magst die neuen Mayhem nicht (was OK ist) und deshalb sind sie kein BM. Zeig mir, wo WLA und Chimera kein Black Metal sind, sowohl musikalisch wie auch ideologisch. Also... nur weil du die neuen Mayhem nicht magst, biegst du dir das hier zurecht. Sollte nicht in einem Lexikon pasieren. Denk nochmal drüber nach. Es ist schlicht Unsinn, Mayhem den Black Metal abzusprechen.

Das Antworten war mir übrigens beim ersten Anlauf aus irgendwelchen Gründen nicht möglich deshalb musste ich neu neue Überschrift einziehen, sry. -- 84.56.80.125 23:58, 3. Nov 2005 (CET)

Man kann Erbsensuppe nicht als Gulaschsuppe bezeichnen, nur weil diese in einem Topf zubereitet wurde, in welchem auch schon mal Gulaschsuppe gekocht wurde. Genausowenig kann man Gulaschsuppe nicht als Gulaschsuppe bezeichnen, wenn diese mit Erbsensuppe gemischt wurde. --Verwüstung 14:37, 4. Nov 2005 (CET)

Es besteht gemeinhin Konsens darüber, daß Mayhem nach „De Mysteriis dom Sathanas“ mitnichten dem Black Metal zuzurechnen sind. Nicht musikalisch, und ideologisch schon mal gar nicht. (Wobei ich anmerken muß, daß mir „Wolf’s Lair Abyss“ nur namentlich bekannt ist – ob diese Veröffentlichung also evtl. noch als Black Metal zu bezeichnen wäre, will ich nicht beurteilen.) -- Herr Th. 00:44, 4. Nov 2005 (CET)

Das ist schlicht eine Behauptung. Verwüstung, ich hätte gerne keine Metaphern sondern eine Begründung, warum Mayhem heute keinen Black Metal mehr machen. Und zwar an den zulässigen weil sachbezogenen Indikatoren: Musik, lyrische Inhalte etc. Weil der Gitarrist ein anderer ist, sollen sie kein Black Metal mehr sein? Ts. Bis auf weiteres betrachte ich deine Einschränkung "Bis DMDS" als subjektiv und polemisch und damit eines Lexikons unwürdig. Dementsprechend nutze ich die Freiheit dieser schönen Site (die ich darüber hinaus nicht benutze) um das immer wieder zu korrigieren wobei es mir egal ist, dass es für dich keinen Aufwand bedeutet, das wieder rückgängig zu machen. Vgl zum Thema auch die Schwestersite [LINK] Die haben es begriffen. Herr Th: "gemeinhin Konsens"?? Offensichtlich in diesem Board. Aber gemeinhin halte ich es für oberflächlich. Ich würde sogar anzweifeln, ob es die Mehrheit der Black Metal Interessierten ist. Niemand kann das final fundieren, aber ich verweise auf Nennungen in diversen Fachpublikationen (von Metal Observer bis Legacy) die Mayhem als Black Metal sehen. Also von wegen "gemeinhin". Im Ürbrigen solltest du dir WLA mal zu Gemüte führen, es lohnt. Es mag sein, dass euch meine Beharrlichkeit etwas übertrieben vorkommt; aber ich finde es merkwürdig, dass aus unobjektiven Gründen ohne jede Fundierung willkürlich sowohl die stilistische Qualität einer Band als auch indirekt die Qualität ihrer späteren Musik in Frage gestellt wird "weil es da halt GDOW gab" (das wirklich nicht nur Black Metal war). Ich vermute eine Art Profilierungsucht seitens des Autors im Kontext zur "Szene". Immerhin haben Gorgoroth mit "Incipit Satan" auch ein Nicht- Black Metal Album aufgenommen (ja ich weiß, wenn ich das mache, ist es Haarspalterei und Gulasch und so...) und werden bei dir (in dem ansonsten übrigens guten Artikel) ohne jede Einschränkung genannt. Von Abruptum ("Casus Luciferi" Black Metal? Höchstens Ritual Black...) und Graveland (war das nicht Heathen Metal?) ganz zu schweigen. --84.56.114.242 17:43, 4. Nov 2005 (CET)

Du kannst natürlich bezweifeln, was und in welchem Maße Du möchtest, aber unter dem mir bekannten Teil der Black-Metal-Interessierten besteht diesbezüglich durchaus Konsens. Ob das letztlich die Mehrheit aller ist – da hast Du recht –, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber relevant ist zunächst einmal auch nur, was die Mehrheit der hier Beteiligten denkt. Und diese Mehrheit stellst ganz einfach nicht Du dar. Im übrigen hat mein Vorredner bereits alles zum Thema gesagt. -- Herr Th. 19:59, 4. Nov 2005 (CET)

Der Anspruch eines Lexikons ist Objektivität. Und die Begründung "Der Teil der Szene, den ich kenne" bzw. "die Verkaufen Shirts und CDs und so, und außerdem ist der Sound... äh... Pop" halten dem wohl kaum Stand. Auch hier das letzte Wort. Danke für die Diskussion. --84.56.83.56 08:23, 5. Nov 2005 (CET)

Ich unterstelle dir fehlendes Wissen über die alten Mayhem, Euronymous war nicht nur »der alte Gitarrist«, sondern derjenige ohne den alles das, was unter Black Metal dokumentiert ist, nicht existieren würde. Wenn ich deine absurden DSDS-Abkürzungen richtig deute, möchtest du »sachbezogenen Indikatoren« in Bezug auf die neuen Mayhem-Produktionen. - Gut. Höre die Musik. Was du auf den neuen Tonträgern hörst ist glatte, weiche, kristallklare Pop-Musik, welche von den Labeln als Black Metal geworben wird. Ist doch auch super, das glaubt jeder weil die mal so Musik gemacht haben, die Kohle stimmt und die Kiddies kaufen kräftig T-Shirts, die anderen T-Shirts, die ganz neuen T-Shirts, Girlie-Shirts, Kapuzzen-Pullover, Feuerzeuge, Kugelschreiber, Tassen, dieses neue Video, jenes neue Video und den neuen achtfarbigen Heckscheibenaufkleber mit 3D-Hologramm von Blasphemer. - Die Schlußfolgerung sollte klar sein, die neuen Mayhem sind in erster Linie ein gutes Geschäft, in zweiter Linie sind die neuen Mayhem nicht mehr sonderlich glaubwürdig und in dritter Linie strahlt die Band kein sonderlich gefestigtes Ideal aus. Frei nach dem Motto: Dieses Album lassen wir so klingen, beim nächsten machen wir es dann wieder anders und beim dritten habe ich dann wieder lust auf was modernes. Sollen sie sich doch »weiterentwickeln«, dagegen ist nichts einzuwenden, nur kann man nicht mehr von der Black-Metal-Band Mayhem sprechen.
Nächster Punkt, kurz und schmerzlos: Kriterien und Inhalte der anderen Wikipedias sind nicht automatisch für die deutsche Wikipedia verbindlich.
Wenn du »Metal Observer« oder »Legacy« als Fachpublikationen im Bezug zu Black Metal bezeichnest, bist du eindeutig auf dem Holzweg. Die genannten Magazine sind »Allgemeine Metal-Zeitschriften«, welche vom Großteil derjenigen, welche einen gewissen Einblick in den Black Metal haben, seit Jahren müde belächelt werden. Wenn deine Argumentation auf diesen beiden Zeitschriften fundiert, ist sie wirklich äußerst mager. --Verwüstung 19:23, 4. Nov 2005 (CET)

Danke für die Stellungname. Mir ist die Geschichte der Band durchaus bekannt. Dass ich mich bei DMDS vertippt habe kann passieren. Was du von dir gibst, ist die typische Tirade eines Szenetypen. T- Shirt Verkäufe? Hm, schauen wir uns doch mal das Label von Mayhem (Season of Mist) un das bisherige Label von Gorgoroth (Nucky B) an. Welches ist wohl größer und kommerziell integrativer? Ist dir bekannt, dass es von Gorgoroth Girlie- Shirts gibt? Und von Marduk? Du siehst, diese Purity- True- Argumentation ist lediglich oberflächlich. Ein merkwürdiges "In- Out" Denken, um den eigenen Status willkürlich "aufzuwerten". Euronymus war letztendlich (ein guter und inspirierter) Gitarrist und Songwriter, der aufgrund der Taten eines Wirrkopfs ausgetauscht werden musste. Punkt. Er hat zB nicht die Texte geschrieben, die sicher für eine Black Metal Band wichtiger Bestandteil sowohl von Image als auch "spirituellem" Inhalt sind und sein sollten. Diesbezüglich befinden sich die von Maniac geschriebenen Texte auf dem "normalen" Level. Video? Dir ist bekannt, dass das Video zu "You must fall" nie fertig wurde? Sprechen wir diesbezüglich doch mal über 1349, die auch die Frechheit besitzen Videos aufzunehmen. Macht sie das weniger zu Black Metal? Oder dass sie erst nach 1993 gegründet worden sind? "Glatt produzierte Popmusik": Oho, das Totschlagargument. Das ist sicherlich Geschmackssache, und mit eienr Scheibe wie Ulvers' "Natten's Madrigal" hat der Sound sicher nichts zu tun. Der von Gorgoroth' "Twilight of the idols" aber auch nicht. Und man könnte noch zig Beispiele nennen. WLA ist kaum nicht "glatt" produziert zu nennen, schon deshalb, weil der Sound eigentlich ziemlich dünn ist (Maniacs' Gesang auf dieser Scheibe würde ich btw. als deutlich extremer bezeichnen als alles, was der scheinbar von dir als alles was Dead je aufgenommen hat, aber das ist sicher subjektiv unterschiedlich bewertbar). Chimera hat das Garagenniveau hinter sich gelassen (welch Sünde). Aber glatt produziert? Bist du sicher, dass du das Album gehört hast? Na gut, letztendlich subjektiv. Zu den von mir erwähnten Postillen: Ich wollte damit lediglich belegen, dass die Einstufung von Mayhem als Black Metal Band keineswegs ungewöhnlich ist, dafür taugen die Verweise. Vielleicht sieht das irgendein selbstherausgegebenes 10- Seiten- Handcopy- Fanzine anders. Glaubwürdigkeit. Dir ist sicher bewust, dass das Photo von Hellhammer im Kontext mit eienr seiner zahlreichen Projekte entstanden ist (ich denke Arcturus, ich kenne diese Band aber nicht). Dürfte wenig mit Mayhem zu tun haben. Zu dem anderen Photo: Mir ist nicht ganz klar, was du damit sagen willst: Muss man sich nach Immortal- oder Gorgoroth Art beim Photoshooting möglichst lächerlich und unernsthaft aufführen? Oder siehst du nur Bands mit Corpse Paint als Black Metal an? Ist dir aufgefallen, dass Darkthrone auf jüngeren Promophotos auch kein Paint mehr tragen? SAKRILEG! (Vom nächsten Darkthrone- ALbum wird es übrigens eine Single und ein Video geben, also vergiss nicht, das dann in der Bandliste zu erwähnen) Und schließlich das Argument der Weiterentwicklung: Mayhem haben sich weiterentwickelt, definitiv. Aber wenn man Black Metal als Spirit sieht, der in erster Linie der Musik innewohnt, dann wird man, zumal die typischen überwiegend Stilelemente vorhanden sind, alle Veröffentlichungen der Band darunter fassen, außer Teile von GDOW und die Deathcrush. Möglicherweise stört dich, dass diese Band spielen kann. Anyway, du scheinst einer dieser "Szenewächter" zu sein, der die stereotype true-false- Argumentation mit dem Löffel zu sich genommen hat, und das sei dir zugestanden. Ende der fruchtlosen Diskussion von meiner Seite aus. Du darfst dich wohlfühlen, das letzte Wort zu haben. --84.56.83.56 08:23, 5. Nov 2005 (CET)

Ich meinte mit »absurden DSDS-Abkürzungen« keinefalls irgendwelche Schreib- oder Tippfehler, sondern deine komischen Abkürzungen an sich. Ferner habe ich an einer weiteren Diskussion kein interesse.--Verwüstung 14:32, 5. Nov 2005 (CET)

Edit-war

Wegen eines schon länger andauernden Editwars habe ich die Seite vorerst gesperrt. Bitte an dieser Stelle zu einer Einigung kommen, ich beobachte die Seite. --Markus Schweiß, Markus Schweiß 17:20, 10 November 2005 (CET)

Ich muss zugeben, ich kenne mich Mayhem kaum aus, aber wenn ich den Bandartikel so anschaue, ist es doch so, dass "De Mysteriis Dom Sathanas" das einzige "richtige" Black-Metal-Album der Band ist. Die früheren Werke sind primitiver Black-Thrash und die späten Sachen zu sehr mit Fremdelementen gespickt, um als "reinrassiger" BM durchzugehen. Bedeutung hat die Band weniger durch ihre Musik als vielmehr durch ihre konsequente Imagepflege erlangt. Vielleicht könnte man das ja dazuschreiben. Samwise 14:56, 11 November 2005 (CET)

Ich sehe bei Wolfs Lairr Abyss und Chimera keine Fremdelemente, vom Intro der MCD vielleicht mal abgesehen. Aber wer sie mir benennt, kann mich ohne weiteres vom Gegenteil überzeugen. --84.56.80.139 08:10, 13. Nov 2005 (CET)

Man könnte/sollte die komplette Liste vielleicht grundsätzlich auf die richtungsweisenden Alben ändern, die ja alles in allem so zahlreich nicht sind. Denn letztlich – wenngleich ich persönlich zumindest Mayhems Demos durchaus als Black Metal bezeichnen würde – hast Du wenigstens insofern recht, als daß „De Mysteriis dom Sathanas“ wohl tatsächlich das einzige wirklich richtungsweisende Album der Band ist. Auch Emperor, Gorgoroth, Immortal, Graveland, etc. haben jeweils nur ein tatsächlich richtungsweisendes Album veröffentlicht – IMHO, selbstverständlich. -- Herr Th. 16:44, 11. Nov 2005 (CET)

Den Vorschlag finde ich gut. --84.56.80.139 08:10, 13. Nov 2005 (CET)

Komisch, aber der Herr Verwuestung scheint kein Interesse an einer Einigung zu haben. ich möchte den Moderator bitten, den umstrittenen Sachverhalt vorläufig völlig zu löschen (Die Bandliste) damit der Herr sich nicht auf seinem Status Quo ausruhen kann! --84.56.100.244 15:47, 19. Nov 2005 (CET)

Das liegt evtl. daran das ich in letzter Zeit nicht sonderlich viel Zeit für die Wikipedia aufbringen konnte, bzw. daran das man hier im Moment teilweise minutenlang auf Kontent warten muß.
Ich hätte keine Probleme damit, wenn der Artikel völlig ohne Bandliste wäre. In vielen Artikel (z.B. Rechtsrock, NSBM oder eben diesem hier) mit einer Bandliste beschränken sich die meisten Bearbeitungen darauf, die aktuell favorisierten Bands, unabhängig von Relevanz, in eben diese Listen einzufügen. Ich würde ebenfalls eine Aufzählung der wichtigen richtungsweisendsten Alben vorschlagen. Ferner ruht sich der Herr nicht auf seinem Status Quo auf, der Herr wollte der 84'ger nur mal zeigen wie man mit Edit-Wars hier umgeht. --Verwüstung 19:44, 19. Nov 2005 (CET)

Na also, dann sind wir doch raus: Albumaufzählung und fertig. Offenbar geht man hier mit Editwars nicht so um, wie du es tust, immerhin wurde hier eine Diskussion angestoßen :-) Also, auf zur Veränderung. Ich stimme damit überein, dass De Mysteriis dom Sathanas das einzige richtungsweisende Album von Mayhem ist. Glaube gar nicht, dass die Albenfrage so umstritten sein wird... --84.56.106.68 20:54, 21. Nov 2005 (CET)

Ich seh sie sich schon gegenseitig die Köppe einschlagen, wenn's darum geht, die richtungsweisenden Alben auszuwählen...
„A Blaze In The Northern Sky“? „Under A Funeral Moon“? Oder doch schon „Soulside Journey“? Aber das war doch noch Death Metal... nee, war's nicht, ätsche!... War „The Oath Of The Black Blood“ Kult oder einfach nur Schrott? Waren Beherit wegweisend? Viel Spaß beim grübeln. ;-) --Nergal 23:20, 19. Nov 2005 (CET)

Gewiß, der eine oder andere wird auch anmelden, daß auch „Chimera“ ein richtungsweisendes Album war, denn neue Impulse lieferte es ganz zweifellos; Eisregens „Zerfall“ sowie Bethlehems „Schatten aus der Alexanderwelt“ waren vielleicht nicht minder „originell“ (im Wortsinn) und, oh, vergessen wir auch nicht den wesentlichen Einfluß Mercyful Fates oder {$BELIEBIGE_THRASH-METAL-BAND}s.
Letztlich dürfte sich die gegenwärtige Diskussion im wesentlichen bald wiederholen, so oder so, doch nichtsdestoweniger erscheint es mir sinnvoller, richtungsweisende Alben statt Bands aufzuzählen; einfach weil sich die richtungsweisenden Impulse im Black Metal zumeist auf wenige Alben beschränk(t)en und niemand im Ernst das heutige Schaffen von bspw. Samael oder Graveland als richtungsweisend für den Black Metal bezeichnen kann, ohne sich vollends zum Gespött zu machen.
Welche Titel dann letztlich hier aufgeführt werden, muß ganz einfach die Mehrheit der hier Beteiligten bestimmen. (Und sollte diese Mehrheit beschließen, daß „Soulside Journey“ richtungsweisend war, ist diese Kugel eh rettungslos im Arsch …) -- Herr Th. 01:09, 20. Nov 2005 (CET)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Black Metal und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 8.2.2006 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten